{"id":21048,"date":"2023-06-15T06:56:21","date_gmt":"2023-06-15T03:56:21","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-donnerstag-15-juni\/"},"modified":"2023-06-15T06:56:21","modified_gmt":"2023-06-15T03:56:21","slug":"news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-donnerstag-15-juni","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-donnerstag-15-juni\/","title":{"rendered":"News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Donnerstag (15. Juni)"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Das sagt Kiew<\/strong><\/h3>\n<p class=\"caps\">Das ukrainische Milit\u00e4r hat nach Regierungsangaben bei seiner Offensive den russischen Besatzungstruppen hohe Verluste zugef\u00fcgt. \u00bbDie ukrainische Armee hat, trotz gegenteiliger russischer Falschnachrichten, w\u00e4hrend ihrer Offensive im Vergleich zu den Okkupanten nur einen Bruchteil von deren Verlusten erlitten\u00ab, schrieb die ukrainische Vizeverteidigungsministerin Hanna Maljar am Mittwoch auf Telegram. Ihren Angaben nach liegt das Verh\u00e4ltnis im Raum Bachmut bei fast 1:9, im S\u00fcden der Ukraine immerhin bei mehr als 1:5. Unabh\u00e4ngig sind diese Angaben nicht zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>In den vergangenen Tagen hatte das russische Verteidigungsministerium mehrfach erkl\u00e4rt, die Offensive der Ukrainer vereitelt und den angreifenden Truppen gro\u00dfe Verluste zugef\u00fcgt zu haben. Kremlchef Wladimir Putin sprach \u2013 offenbar unter Bezug auf die Zahlen des Ministeriums \u2013 von \u00bbkatastrophalen Verlusten\u00ab f\u00fcr Kiew. Maljar dementierte diese Angaben als Desinformationskampagne mit dem Ziel der Demoralisierung.<\/p>\n<p>Zwar konnten die Kiewer Truppen im S\u00fcden der Ukraine einige Ortschaften erobern und die Russen bei Bachmut an den Flanken zur\u00fcckdr\u00e4ngen. Ein Frontdurchbruch ist den Ukrainern dabei bislang jedoch nicht gegl\u00fcckt. Im S\u00fcden der Ukraine behindern dabei auch starke Regenf\u00e4lle das Vorw\u00e4rtskommen der Truppen.<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs einmal mehr einen z\u00fcgigen Nato-Beitritt seines Landes gefordert. Er habe mit Polens Pr\u00e4sident Andrzej Duda eine gemeinsame Linie f\u00fcr den Nato-Gipfel in Vilnius im Juli besprochen, sagte er in seiner t\u00e4glichen Videoansprache. \u00bbDies ist genau der Moment, in dem die russischen Annahmen, dass jemand in der Nato immer noch Angst vor Russland hat, v\u00f6llig zunichtegemacht werden sollten\u00ab, sagte er.<\/p>\n<p>\u00c4ngste und falsche R\u00fccksichtnahme gegen\u00fcber Moskau befeuerten \u00bbdie aggressiven Ambitionen Russlands\u00ab, sagte Selenskyj. Die Ukraine habe jedoch gezeigt, wie diese Aggression zu neutralisieren sei. Sein Land trage damit auch zur St\u00e4rkung der Nato bei, sagte er.<\/p>\n<p>Daneben berichtete der ukrainische Staatschef \u00fcber Vorbereitungen zu einer Wiederaufbaukonferenz f\u00fcr die Ukraine in London. Sein Anliegen sei, alle Ruinen in der Ukraine aufzubauen. \u00bbWenn die Ruinen verschwinden, verliert nicht nur der Angreifer, sondern auch die Idee der Aggression\u00ab, sagte er.<\/p>\n<p>Dabei kritisierte er erneut die ungen\u00fcgende Durchsetzung der Sanktionen gegen Russland. Wie tags zuvor ging er dabei auf einen russischen Raketenschlag ein \u2013 diesmal gegen die Hafenstadt Odessa. Viele Komponenten dieser Raketen stammten aus dem Ausland. W\u00fcrden die Sanktionen konsequent durchgesetzt, k\u00f6nne Russland die Ukraine nicht mehr beschie\u00dfen, argumentierte er.<\/p>\n<h3><strong>Humanit\u00e4re Lage<\/strong><\/h3>\n<p>Russland wird laut Au\u00dfenminister Sergej Lawrow das von der T\u00fcrkei und den Uno vermittelte Getreideabkommen mit der Ukraine nur bei einer Umsetzung der f\u00fcr Moskau wichtigen Punkte verl\u00e4ngern. \u00bbWenn das Paket von Istanbul nicht bis zum 17. Juli, wie vom Uno-Generalsekret\u00e4r initiiert, umgesetzt wird, dann kann von einer weiteren Verl\u00e4ngerung keine Rede sein\u00ab, sagte der russische Chefdiplomat der Nachrichtenagentur Interfax zufolge auf einer Sitzung der Schwarzmeeranrainerstaaten. Das Getreideabkommen l\u00e4uft am 18. Juli aus.<\/p>\n<p>Das Abkommen wurde im vergangenen Sommer geschlossen und beendete eine mehrmonatige russische Seeblockade ukrainischer Schwarzmeerh\u00e4fen, die Moskau nach Beginn seines Angriffskriegs gegen den Nachbarstaat verh\u00e4ngt hatte. Russland forderte im Gegenzug die Lockerung der westlichen Sanktionen, die russische Agrar- und D\u00fcngemittelexporte behinderten. Moskau beklagte seither mehrfach, dass diese Forderung nicht umgesetzt w\u00fcrde. Lawrow kritisierte speziell, dass der Teil zur Wiederaufnahme des russischen Ammoniakexports nicht eingehalten wurde.<\/p>\n<p>Ammoniak ist ein giftiges Gas, das zu D\u00fcngemitteln verarbeitet wird. Russland ist einer der gr\u00f6\u00dften Ammoniak-Produzenten und -Exporteure. Eine schon zu Sowjetzeiten gebaute Leitung von Togliatti an der Wolga in die s\u00fcdukrainische Hafenstadt Odessa wurde nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine stillgelegt. Russland hat in den vergangenen Monaten mehrfach darauf gedrungen, die Wiederinbetriebnahme der Leitung zum Teil des Abkommens zu machen. Zuletzt gab es Meldungen, dass die Pipeline im zwischen Russen und Ukrainern umk\u00e4mpften Osten des Gebietes Charkiw besch\u00e4digt wurde.<\/p>\n<p>Die weltweite Bek\u00e4mpfung von Hunger und Armut hat sich angesichts aktueller Krisen verlangsamt. Wie aus dem Kompass 2023 hervorgeht, den Welthungerhilfe und Terre des Hommes am Donnerstag vorstellen, k\u00f6nnen zahlreiche der in der Agenda 2030 formulierten Ziele in den kommenden Jahren kaum erreicht werden. Die aktuellen Herausforderungen in der Entwicklungspolitik seien allerdings keine unmittelbare Folge multipler Krisen, sondern vor allem auf Vers\u00e4umnisse zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>\u00bbDie andauernden weltweiten Folgen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und die wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie sind enorm und waren in diesem Ma\u00dfe nicht absehbar\u00ab, hei\u00dft es in dem Bericht. \u00bbSie sind aber nicht allein entscheidend daf\u00fcr, dass die \u00dcberwindung von Armut und Hunger in immer weitere Ferne zu r\u00fccken scheint.\u00ab<\/p>\n<p>Der Kompass 2023 analysiert Daten zu den weltweiten Ausgaben f\u00fcr die Entwicklungszusammenarbeit und formuliert Forderungen an die Bundesregierung. Die Agenda 2030 war 2015 von den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen beschlossen worden. Sie umfasst 17 Ziele zur Abschaffung extremer Armut und f\u00fcr eine gerechtere Welt.<\/p>\n<p>2023 markiere die Halbzeit der Agenda und es zeige sich ein ern\u00fcchterndes Bild, schreiben die Verfasser des Kompass 2023. Laut dem \u00bbGlobal Report on Food Crisis 2023\u00ab litten im vergangenen Jahr rund 258 Millionen Menschen in 58 L\u00e4ndern an akutem Hunger. Um diesen Zustand effektiv zu bek\u00e4mpfen, m\u00fcsste das entwicklungspolitische Engagement vor Ort langfristig und planbar sein.<\/p>\n<h3><strong>Was heute passiert<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p>Um westliche Waffen f\u00fcr die ukrainische Offensive gegen Russland geht es bei einem Verteidigungsminister-Treffen im Br\u00fcsseler Nato-Hauptquartier (10 Uhr). Daf\u00fcr kommen rund 50 L\u00e4nder unter Leitung von Pentagonchef Lloyd Austin zusammen. Auch der ukrainische Verteidigungsminister Oleksij Resnikow wird erwartet.<\/p>\n<p>Die Nato-Verteidigungsminister treffen danach die Chefs von mehr als 20 R\u00fcstungskonzernen aus Europa und den USA. B\u00fcndnis-Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg erwartet einen Aktionsplan, um insbesondere die Munitionsproduktion zu steigern. Kontroverse Debatten werden bei dem zweit\u00e4gigen Nato-Rat \u00fcber den Wunsch der Ukraine nach einer schnellen Mitgliedschaft erwartet. Knapp vier Wochen vor dem Nato-Gipfel in Litauen zeichnet sich zudem noch kein Konsens \u00fcber die Versch\u00e4rfung des Zwei-Prozent-Ziels f\u00fcr die Verteidigungsausgaben ab.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>\n<p>Russland rechnet mit einem Besuch des Chefs der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA), Rafael Grossi, im von Russland besetzten Atomkraftwerk Saporischschja noch am Donnerstag. \u00bbWir k\u00f6nnen mit gro\u00dfer Sicherheit sagen, dass der Besuch der IAEA-Delegation unter der Leitung von Grossi noch am Donnerstag stattfinden wird\u00ab, sagt ein Vertreter des russischen Betreibers Rosenergoatom der Nachrichtenagentur Tass. Grossi hatte aus Sicherheitsgr\u00fcnden die Inspektion um einen Tag wegen der schweren K\u00e4mpfe in der S\u00fcdukraine verschoben.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>\n<p>Der Europ\u00e4ische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg befasst sich ab 9.30 Uhr mit dem Zugang von Medien zu Informationen \u00fcber den Abschuss des Malaysia-Airlines-Flugs MH17. Der richterliche Rechtsgutachter Anthony Michael Collins will hierzu seine sogenannten Schlussantr\u00e4ge vorlegen. Diese gelten als wegweisend f\u00fcr das sp\u00e4tere Urteil. (Az: C-451\/22)<\/p>\n<p>Bei dem Abschuss am 17. Juli 2014 \u00fcber dem Osten der Ukraine kamen alle 298 Insassen ums Leben. Der Sender RTL begehrt in den Niederlanden Ausk\u00fcnfte von der Regierung aus dem europ\u00e4ischen Unfallmeldesystem Eccairs. Die niederl\u00e4ndische Regierung ist der Ansicht, der Zugang zu diesen Informationen sei beschr\u00e4nkt, hier auf Organisationen der Luftfahrtbranche oder Einrichtungen, welche die Flugsicherheit untersuchen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das sagt Kiew Das ukrainische Milit\u00e4r hat nach Regierungsangaben bei seiner Offensive den russischen Besatzungstruppen hohe Verluste zugef\u00fcgt. \u00bbDie ukrainische Armee hat, trotz gegenteiliger russischer Falschnachrichten, w\u00e4hrend ihrer Offensive im<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":21049,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-21048","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21048","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21048"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21048\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/21049"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21048"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21048"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21048"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}