{"id":20998,"date":"2023-06-13T02:18:19","date_gmt":"2023-06-12T23:18:19","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/russland-ukraine-krieg-am-12-juni-ehemaliger-wagner-soldner-kampft-nun-offenbar-gegen-russland\/"},"modified":"2023-06-13T02:18:19","modified_gmt":"2023-06-12T23:18:19","slug":"russland-ukraine-krieg-am-12-juni-ehemaliger-wagner-soldner-kampft-nun-offenbar-gegen-russland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/russland-ukraine-krieg-am-12-juni-ehemaliger-wagner-soldner-kampft-nun-offenbar-gegen-russland\/","title":{"rendered":"Russland-Ukraine-Krieg am 12. Juni: Ehemaliger Wagner-S\u00f6ldner k\u00e4mpft nun offenbar gegen Russland"},"content":{"rendered":"<h3>Zahl der Todesopfer nach Bruch von Kachowka-Staudamm steigt auf mindestens zehn<\/h3>\n<p class=\"caps\"><strong>21.49 Uhr: <\/strong>Nach der Teilzerst\u00f6rung des Kachowka-Staudamms im S\u00fcden der Ukraine ist die Zahl der Todesopfer nach ukrainischen Angaben auf mindestens zehn gestiegen. Der ukrainische Innenminister Igor Klymenko erkl\u00e4rte im Online-Dienst Telegram zudem, 41 weitere Menschen w\u00fcrden in der Stadt Cherson und der umliegenden Region noch vermisst.<\/p>\n<h3>Macron: Ukrainische Gegenoffensive kann Monate dauern<\/h3>\n<p><strong>21.13 Uhr:<\/strong> Die lang erwartete Gegenoffensive der Ukraine kann nach Einsch\u00e4tzung des franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron \u00bbmehrere Wochen oder Monate\u00ab dauern. \u00bbWir hoffen, dass sie so siegreich wie m\u00f6glich ist, damit danach eine Verhandlungsphase unter guten Bedingungen eingeleitet werden kann\u00ab, sagte Macron zu Beginn des Treffens mit Olaf Scholz und Andrzej Duda in Paris.<\/p>\n<p>Ziel sei es, \u00bbder Ukraine zu helfen, das Gel\u00e4nde zur\u00fcckzuerobern, aber dabei niemals Russland anzugreifen\u00ab. \u00bbWir liefern weiter und bem\u00fchen uns, das gelieferte Material einsatzf\u00e4hig zu halten\u00ab, sagte Macron mit Blick auf die Unterst\u00fctzung der Ukraine durch Waffenlieferungen und -Wartung.<\/p>\n<p>Die drei Politiker wollten bei einem Arbeitsessen unter anderem \u00fcber m\u00f6gliche Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine beraten. Au\u00dferdem wollten sie sich auf eine gemeinsame Linie bei den kommenden Gipfeltreffen der EU und der Nato abstimmen. Es ist das erste Treffen im sogenannten Weimarer Format seit ihrem Dreiertreffen in M\u00fcnchen im Februar.<\/p>\n<h3>Scholz, Macron und Duda versichern weitere Hilfe<\/h3>\n<p><strong>20.45 Uhr: <\/strong>Deutschland, Frankreich und Polen wollen Kiew weiter gegen Moskau unterst\u00fctzen. Das bekr\u00e4ftigen Kanzler Olaf Scholz, Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron und Polens Pr\u00e4sident Andrzej Duda bei einem Treffen in Paris. Von dem sogenannten Weimarer Dreieck solle dieses Signal der Einigkeit ausgehen, sagte Scholz. Macron betonte, dass Frankreich seine Waffenlieferungen an die Ukraine mit Blick auf die begonnene Gegenoffensive gegen die russischen Invasionstruppen verst\u00e4rkt habe. Scholz verwies erneut darauf, dass Deutschland hinter den USA zweitgr\u00f6\u00dfter Waffenlieferant ist.<\/p>\n<h3>L\u00e4nderspiel im Zeichen der Solidarit\u00e4t endet unentschieden<\/h3>\n<p><strong>20.41 Uhr: <\/strong>Beim 1000. L\u00e4nderspiel der DFB-Geschichte trennten sich Deutschland und die Ukraine 3:3. Hier geht es zum Spielbericht.<\/p>\n<h3>Ehemaliger Wagner-S\u00f6ldner k\u00e4mpft offenbar gegen Russland<\/h3>\n<p><strong>18.22 Uhr:<\/strong> Ein ehemaliger russischer Wagner-S\u00f6ldner hat sich offenbar dem \u00bbRussischen Freiwilligenkorps\u00ab angeschlossen. Bei einem Gefangenenaustausch zwischen Russland und der Ukraine beschloss der Ex-S\u00f6ldner der russischen Privatarmee Wagner, Wladislaw Ismailow, demnach, sich den Rebellen anzuschlie\u00dfen, wie ein Video des \u00bbRussischen Freiwilligenkorps\u00ab zeigt. \u00bbNach entsprechender \u00dcberpr\u00fcfung werden wir Wlad mit Freude die M\u00f6glichkeit geben, in unseren Reihen zu k\u00e4mpfen\u00ab, schrieb das Freiwilligenkorps auf Telegram.<\/p>\n<p>Ismailow d\u00fcrfte demnach der erste \u00f6ffentlich bekannte \u00dcberl\u00e4ufer sein. Das \u00bbRussische Freiwilligenkorps\u00ab besteht aus russischen Nationalisten, die aufseiten Kiews gegen die russische Armee k\u00e4mpfen. Seit Wochen sind sie vor allem in der russischen Grenzregion um Belgorod im Einsatz.<\/p>\n<p>Ismailow machte bereits im Dezember 2022 durch ein Interview mit der russischen Exil-Menschenrechtsorganisation Gulagu.net auf sich aufmerksam. Nach eigener Darstellung geriet er im November in ukrainische Gefangenschaft, nachdem er einige Monate zuvor aus einem russischen Gef\u00e4ngnis f\u00fcr die Wagner-S\u00f6ldnertruppe rekrutiert worden war. Dem Ex-H\u00e4ftling zufolge soll ihn Wagner-Chef Jewgenij Prigoschin dort pers\u00f6nlich angeworben haben.<\/p>\n<p>Prigoschin nannte Ismailow in seinem Telegram-Kanal einen \u00bbVerr\u00e4ter\u00ab. Der 62-J\u00e4hrige drohte dem \u00dcberl\u00e4ufer mit einer \u00bbStrafe, die den Wagner-Traditionen entsprechen soll\u00ab. Im Vorjahr wurde ein Video ver\u00f6ffentlicht, in dem zu sehen ist, wie Wagner-S\u00f6ldner einen ehemaligen Mitk\u00e4mpfer mit einem Vorschlaghammer t\u00f6ten. Der Clip l\u00f6ste international Entsetzen aus.<\/p>\n<h3>Fu\u00dfballspiel Ukraine-Deutschland wird laut DFB auch an der Front gesehen<\/h3>\n<p><strong>18.03 Uhr: <\/strong>Das Benefiz-L\u00e4nderspiel der deutschen Nationalmannschaft in Bremen gegen die Ukraine erreicht laut DFB-Pr\u00e4sident Bernd Neuendorf auch die Kriegsgebiete. Der ukrainische Delegationsleiter habe ihm erz\u00e4hlt, dass \u00bbSoldaten dieses Spiel an der Front verfolgen werden auf ihrem Handy, und dass es ein St\u00fcck weit auch Ablenkung ist\u00ab. Das Fu\u00dfball-L\u00e4nderspiel sei f\u00fcr die Ukraine \u00bbein ganz wichtiges Ereignis\u00ab.<\/p>\n<p>Der DFB spendet \u00fcber seine Stiftung die Einnahmen aus dem TV-Vertrag und Ticketverkauf an Menschen, die vom Krieg betroffen sind. \u00bbWir hoffen auf eine hohe Summe\u00ab, sagte Neuendorf.<\/p>\n<p>F\u00fcr Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier bezeichnete das Spiel als \u00bbein Zeichen der Freundschaft und der Solidarit\u00e4t\u00ab. Gleichzeitig gab der SPD-Politiker zu bedenken: \u00bbWir d\u00fcrfen Fu\u00dfballspiele wie diese nicht \u00fcberfordern. (&#8230;) Aber nat\u00fcrlich kann ein Fu\u00dfballspiel an einer Kriegssituation nichts ver\u00e4ndern. Das tun wir, das tut die Politik, indem wir Unterst\u00fctzung leisten f\u00fcr diejenigen die \u00fcberfallen worden sind von Russlands Armee. Und wir m\u00fcssen hoffen, dass die Ukraine diesen Krieg in den n\u00e4chsten Wochen f\u00fcr sich entscheidend wendet.\u00ab<\/p>\n<h3>Lese-Empfehlung: Ukrainische Gegenoffensive \u2013 Angriff auf breiter Front<\/h3>\n<p><strong>17.29 Uhr:<\/strong> W\u00e4hrend Moskau zerst\u00f6rte Leopard-Panzer feiert, meldet die Ukraine bei ihrer Gegenoffensive erste kleinere Erfolge \u2013 wenn auch unter hohen Verlusten. Der eigentliche Gro\u00dfangriff steht aber wohl noch bevor. Lesen Sie hier  die Analyse der Kollegen <em>Oliver Imhof <\/em>und <em>Alexander Sarovic<\/em>.<\/p>\n<h3>Ukrainischer Fl\u00fcchtling gewinnt 500.000 Euro durch Rubbellos<\/h3>\n<p><strong>16.21 Uhr:<\/strong> Aus der Ukraine geflohen, nun Gl\u00fcck mit einem Rubbellos: Ein Gefl\u00fcchteter aus der Ukraine hat in Belgien 500.000 Euro gewonnen. Das teilte die belgische Nationallotterie laut der Nachrichtenagentur Reuters mit. Demnach habe der Mann das Rubbellos f\u00fcr f\u00fcnf Euro an einer Tankstelle gekauft. Der Gewinner habe \u00bbgemischte Gef\u00fchlte\u00ab, sagte eine Sprecherin der Nationallotterie. \u00bbEs ist schwierig, bei all dem, was in seinem Heimatland passiert, gl\u00fccklich zu sein.\u00ab<\/p>\n<p>Der Gewinner wolle zun\u00e4chst eine Party f\u00fcr alle veranstalten, die ihm bei seiner Integration in Belgien geholfen h\u00e4tten. Und dann auch etwas f\u00fcr seine Landsleute und den Wiederaufbau der Ukraine tun, sagte die Sprecherin.<\/p>\n<h3>Ukraine meldet sinkenden Wasserstand im \u00dcberflutungsgebiet<\/h3>\n<p><strong>15.58 Uhr: <\/strong>Mehrere Tage nach der Zerst\u00f6rung des Kachowka-Staudamms  ist der Wasserstand des Dnjepr im \u00fcberflutetem s\u00fcdukrainischen Kriegsgebiet Cherson nach Beh\u00f6rdenangaben weiter gesunken. Wie der Chef der Milit\u00e4rverwaltung Oleksandr Prokudin bei Telegram berichtete, lag der Wasserstand am Morgen in der Gebietshauptstadt Cherson bei rund 3,29 Meter. In der Region soll der durchschnittliche Wasserstand des Flusses inzwischen um zwei Meter auf etwa 3,60 Meter gesunken sein, wie der ukrainische Rettungsstab zur Bek\u00e4mpfung der Folgen der Dammzerst\u00f6rung ebenfalls bei Telegram mitteilte.<\/p>\n<p>Wie der staatliche Notfalldienst DSNS meldete, sollen auf der ukrainisch kontrollierten Seite des Dnjepr noch 32 Siedlungen mit rund 3800 Geb\u00e4uden unter Wasser stehen. 14 weitere Siedlungen sind demnach auf der russisch besetzten Flussseite betroffen. Russische Medien hatten berichtet, dass das Wasser an manchen Orten, so beispielsweise in der nahe gelegenen Stadt Nowa Kachowka, um mehr als zehn Meter gestiegen sei.<\/p>\n<h3>Selenskyj zeigt Gefangenenaustausch<\/h3>\n<p><strong>15.17 Uhr:<\/strong> Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat bei Twitter ein Video von einem Gefangenenaustausch ver\u00f6ffentlicht. \u00bbWir werden niemanden, nichts von der Ukraine dem Feind \u00fcberlassen\u00ab, schrieb er dazu. Am Sonntag seien 95 K\u00e4mpfer aus russischer Gefangenschaft zur\u00fcckgekehrt, insgesamt seien es seit Kriegsbeginn 2526 Ukrainer. Selenskyj dankte dem Verhandlungsteam und wie bereits bei vergangenen Mitteilungen den Soldaten, die daf\u00fcr sorgen, dass es russische Kriegsgefangene f\u00fcr die Austausche gibt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zahl der Todesopfer nach Bruch von Kachowka-Staudamm steigt auf mindestens zehn 21.49 Uhr: Nach der Teilzerst\u00f6rung des Kachowka-Staudamms im S\u00fcden der Ukraine ist die Zahl der Todesopfer nach ukrainischen Angaben<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":20999,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-20998","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20998","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20998"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20998\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/20999"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20998"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=20998"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=20998"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}