{"id":20842,"date":"2023-06-06T07:38:57","date_gmt":"2023-06-06T04:38:57","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-dienstag-6-juni\/"},"modified":"2023-06-06T07:38:57","modified_gmt":"2023-06-06T04:38:57","slug":"news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-dienstag-6-juni","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-dienstag-6-juni\/","title":{"rendered":"News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Dienstag (6. Juni)"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Was in den vergangenen Stunden geschah<\/strong><\/h3>\n<p class=\"caps\">In der Nacht zum Dienstag hat es Berichten zufolge erneut landesweit Luftalarm in der Ukraine gegeben. In den fr\u00fchen Morgenstunden waren in verschiedenen Bezirken der Hauptstadt Kiew heftige Explosionen zu h\u00f6ren, wie die Nachrichtenseite Ukrajinska Prawda berichtete. Laut Milit\u00e4rverwaltung und B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko sei die Luftabwehr aktiviert worden, so das Internetportal. Im russischen Angriffskrieg verteidigt sich die Ukraine seit der Invasion vom 24. Februar 2022 gegen das Nachbarland.<\/p>\n<h3><strong>Das sagt Kiew<\/strong><\/h3>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj lobt das Vorr\u00fccken der Truppen in der hart umk\u00e4mpften Stadt Bachmut. \u00bbIch bin jedem einzelnen unserer Soldaten dankbar, allen unseren Verteidigern, M\u00e4nnern und Frauen, die uns heute die Nachrichten geliefert haben, auf die wir gewartet haben. Gut gemacht, Soldaten im Bachmut-Sektor\u00ab, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Insbesondere zwei Einheiten h\u00e4tten \u00bbgeschickt, entschlossen und effektiv\u00ab die ukrainischen Stellungen verteidigt, die \u00bbBesatzer zerst\u00f6rt\u00ab und seien vorger\u00fcckt. Das zerst\u00f6rte Bachmut liegt in der Oblast Donezk im Osten der Ukraine.<\/p>\n<p>Vor der geplanten Gro\u00dfoffensive gegen die russische Invasion hat Selenskyj Moskau eine Niederlage in dem Kampf vorhergesagt. \u00bbRussland wird diesen Krieg verlieren\u00ab, sagte Selenskyj. \u00bbDer Feind wei\u00df, dass die Ukraine gewinnen wird. Sie sehen das. Sie f\u00fchlen das dank unserer Schl\u00e4ge, Soldaten und vor allem in der Donbass-Region\u00ab, sagte der Staatschef in Kiew.<\/p>\n<p>Die Ukraine werde weitere Schritte unternehmen, um Russlands milit\u00e4risches Potenzial zu schm\u00e4lern, k\u00fcndigte der Staatschef an. \u00bbJeder in der Welt, der dem Terrorstaat hilft, Sanktionen auf die eine oder andere Weise zu umgehen; jeder in der Welt, der von Russland f\u00fcr die Lieferung von Waffen, Bauteilen und Ausr\u00fcstung benutzt wird, muss die ganze Wucht der freien Welt zu sp\u00fcren bekommen\u00ab, betonte er.<\/p>\n<h3><strong>Das sagt Moskau<\/strong><\/h3>\n<p>Russlands Milit\u00e4r hatte zuletzt erkl\u00e4rt, in der Region Donezk einen Angriff der Ukraine abgewehrt zu haben. Nun kommt Widerspruch \u2013 aus Russland. Der Chef der S\u00f6ldner-Gruppe Wagner hat diese Darstellung als \u00bbabsurde Science Fiction\u00ab abgetan. Das russische Verteidigungsministerium hatte erkl\u00e4rt, man habe mehr als 100 Panzer und Fahrzeuge zerst\u00f6rt und rund 1500 ukrainische Soldaten get\u00f6tet.<\/p>\n<p>Jewgenij Prigoschin, der sich seit Monaten immer wieder mit der Milit\u00e4rf\u00fchrung in Moskau anlegt, h\u00e4lt das laut einem Post in seinem Telegram-Kanal f\u00fcr abwegig. Um derartige Erfolge zu erzielen, seien t\u00e4gliche Gebietsgewinne von 150 Kilometern n\u00f6tig, so der S\u00f6ldner-Anf\u00fchrer. Die Angaben zum aktuellen Geschehen an der Front lassen sich in den meisten F\u00e4llen nicht unabh\u00e4ngig verifizieren.<\/p>\n<h3><strong>Milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine<\/strong><\/h3>\n<p>Die Ukraine hat nach Angaben ihres Regierungschefs Denys Schmyhal die ersten Piloten f\u00fcr die Ausbildung an Kampfjets nach Gro\u00dfbritannien entsendet. Schmyhal dankte am Montag bei einem Treffen mit dem britischen Au\u00dfenminister James Cleverly in Kiew f\u00fcr die Bereitschaft Londons, die ukrainischen Kampfpiloten an den Flugzeugen auszubilden.<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident Selenskyj hatte zuletzt immer wieder von einer \u00bbKampfjet-Koalition\u00ab gesprochen, an der sich mehrere Staaten beteiligen. Die Ukraine erhofft sich eine Lieferung von 48 Kampfjets des US-Typs F-16, um im Kampf gegen den russischen Angriffskrieg die Hoheit \u00fcber ihren Luftraum wiederzuerlangen.<\/p>\n<p>Die ukrainischen Truppen passten sich den Nato-Standards an, sagte Schmyhal. Das Land strebt eine Mitgliedschaft in dem Milit\u00e4rb\u00fcndnis an. Bei seinem Treffen mit Cleverly forderte der Regierungschef auch sch\u00e4rfere Sanktionen gegen Russland. \u00bbDas wird die russische Kriegsmaschinerie ausbluten\u00ab, sagte er.<\/p>\n<p>Cleverly, der bei Twitter auch ein Foto von seinem Treffen mit Selenskyj ver\u00f6ffentlichte, teilte mit: \u00bbDie Ukraine kann auf unsere Unterst\u00fctzung z\u00e4hlen. So lange, wie es n\u00f6tig sein wird\u00ab.<\/p>\n<p>Gro\u00dfbritannien geh\u00f6rt mit den USA und Deutschland zu den gr\u00f6\u00dften Unterst\u00fctzern der Ukraine im Kampf gegen die russische Invasion. Das Land hat als Erstes auch Raketen mit gr\u00f6\u00dferer Reichweite an die Ukraine geliefert.<\/p>\n<h3><strong>Humanit\u00e4re Lage<\/strong><\/h3>\n<p>Die Europ\u00e4ische Union verl\u00e4ngert die Importbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr bestimmte landwirtschaftliche Produkte aus der Ukraine bis zum 15. September. Bis dahin sollen die Schutzma\u00dfnahmen f\u00fcr f\u00fcnf osteurop\u00e4ische Mitgliedsl\u00e4nder \u00bbauslaufen\u00ab, erkl\u00e4rte die EU-Kommission am Montag.<\/p>\n<p>Die EU hatte sich Ende April mit Bulgarien, Ungarn, Polen, Rum\u00e4nien und der Slowakei auf Schutzma\u00dfnahmen f\u00fcr Produzenten von Weizen, Mais, Raps und Sonnenblumenkernen aus diesen L\u00e4ndern geeinigt. Sie hatten sich \u00fcber einen Preisverfall beklagt, der durch landwirtschaftliche Produkte aus der Ukraine verursacht worden war. Polen, Ungarn, die Slowakei und Bulgarien untersagten daher Mitte April Einfuhren von Getreide und anderen Agrarprodukten aus der Ukraine.<\/p>\n<p>Infolge des russischen Angriffskriegs kann die Ukraine weniger Produkte auf dem Seeweg etwa nach Afrika exportieren, sondern nutzt den Landweg durch die EU. In Nachbarl\u00e4ndern wie Polen und Ungarn sorgt dies f\u00fcr volle Silos und deutlich sinkende Erzeugerpreise.<\/p>\n<p>Die Ma\u00dfnahmen seien weiterhin \u00bbf\u00fcr einen begrenzten Zeitraum notwendig\u00ab, erkl\u00e4rte die EU-Kommission. Kiew hatte die EU dazu gedr\u00e4ngt, die Ma\u00dfnahmen nicht \u00fcber den 5. Juni hinaus zu verl\u00e4ngern. Auch Frankreich und Deutschland haben sich gegen die aus ihrer Sicht \u00bbunterschiedliche Behandlung\u00ab innerhalb des EU-Binnenmarktes ausgesprochen.<\/p>\n<h3><strong>Internationale Reaktionen<\/strong><\/h3>\n<p>Wegen mutma\u00dflicher Umsturzversuche im ukrainischen Nachbarstaat Moldau haben die USA Sanktionen gegen Personen mit angeblichem Kontakt zum russischen Geheimdienst verh\u00e4ngt. Die nun mit Sanktionen belegten Personen \u00bbwaren Teil einer Verschw\u00f6rung, die darauf abzielte, aus Protesten in Chisinau Kapital zu schlagen und das Regierungsgeb\u00e4ude der Republik Moldau zu besetzen\u00ab, sagte der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrat der USA, John Kirby, am Montag in Washington. Ihr Verm\u00f6gen in den Vereinigten Staaten wurde eingefroren.<\/p>\n<p>Die vom US-Finanzministerium Sanktionierten bewegten demnach Anti-Regierungsgruppen in dem ukrainischen Nachbarstaat zu Demonstrationen und wollten damit die demokratisch gew\u00e4hlte Regierung st\u00fcrzen \u2013 in Zusammenarbeit mit einem Oligarchen aus Moldau, der im Exil lebt. Tats\u00e4chlich habe es im Februar und M\u00e4rz diesen Jahres Proteste von Tausenden Menschen in der Hauptstadt Chisinau gegen die Regierung gegeben.<\/p>\n<p>Die nach Westen strebende Regierung der Ex-Sowjetrepublik Moldau war zuletzt zunehmend ins Visier Moskaus geraten. Das zwischen Rum\u00e4nien und der Ukraine liegende Land hat auch wegen des russischen \u00dcberfalls auf die Ukraine mit gro\u00dfen wirtschaftlichen Problemen zu k\u00e4mpfen. Mit rund 2,6 Millionen Einwohnern ist es ohnehin bereits eines der \u00e4rmsten Europas. In der abtr\u00fcnnigen Region Transnistrien sind seit den 1990er Jahren russische Soldaten stationiert. Politisch ist Moldau zwischen proeurop\u00e4ischen und prorussischen Kr\u00e4ften gespalten. In die Nato strebt Moldau nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was in den vergangenen Stunden geschah In der Nacht zum Dienstag hat es Berichten zufolge erneut landesweit Luftalarm in der Ukraine gegeben. 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