{"id":20838,"date":"2023-06-06T03:29:33","date_gmt":"2023-06-06T00:29:33","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-russland-news-heute-freiwilligenkorps-meldet-einnahme-russischer-ortschaft\/"},"modified":"2023-06-06T03:29:33","modified_gmt":"2023-06-06T00:29:33","slug":"ukraine-russland-news-heute-freiwilligenkorps-meldet-einnahme-russischer-ortschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-russland-news-heute-freiwilligenkorps-meldet-einnahme-russischer-ortschaft\/","title":{"rendered":"Ukraine-Russland-News heute: Freiwilligenkorps meldet Einnahme russischer Ortschaft"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Ukrainische Luftfahrtspezialisten nach Gro\u00dfbritannien aufgebrochen<\/strong><\/h3>\n<p class=\"caps\"><strong>23.43 Uhr:<\/strong> Die Vorbereitung f\u00fcr eine Ausbildung ukrainischer Piloten in Gro\u00dfbritannien ist angelaufen. Regierungschef Denys Schmyhal dankte London bei einem Treffen mit dem britischen Au\u00dfenminister James Cleverly in Kiew \u00bbf\u00fcr die Bereitschaft, Piloten auszubilden. Die erste Gruppe ist nach Gro\u00dfbritannien geschickt worden.\u00ab <\/p>\n<p>Nach der Mitteilung Schmyhals, die \u00fcber Telegram ver\u00f6ffentlicht wurde, stellte der Sprecher der ukrainischen Luftwaffe, Juri Ihnat, gegen\u00fcber dem Portal \u00bbUkrajinska Prawda\u00ab jedoch klar, dass keine Piloten das Land verlassen h\u00e4tten. \u00bbDie ersten Gruppen von Luftfahrtspezialisten sind aufgebrochen und pr\u00fcfen die M\u00f6glichkeit einer weiteren Ausbildung ukrainischer Piloten\u00ab, sagte er. Auch Schmyhal aktualisierte seine Angaben und stellte mit Blick auf die Piloten klar, dass die erste Gruppe ausgew\u00e4hlt worden sei.<\/p>\n<h3><strong>Selenskyj lobt ukrainische Soldaten f\u00fcr Fortschritte bei Bachmut<\/strong><\/h3>\n<p><strong>22.57 Uhr:<\/strong> Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat die Erfolge der Truppen seines Landes gelobt, die diese ukrainischen Angaben zufolge nahe der zerst\u00f6rten Stadt Bachmut erzielt haben. \u00bbGut gemacht, Krieger\u00ab, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. \u00bbWir sehen, wie hysterisch Russland auf jeden Schritt reagiert, den wir dort machen, auf alle Stellungen, die wir einnehmen.\u00ab Selenskyj sagte weiter, \u00bbder Feind wei\u00df, dass die Ukraine gewinnen wird\u00ab.<\/p>\n<p>Zuvor hatte die ukrainische Vizeverteidigungsministerin Hanna Malijar Gel\u00e4ndegewinne nahe Bachmut im Osten des Landes bekannt gegeben <em>(siehe Eintrag von 16.39 Uhr)<\/em>. \u00bbDer Feind ist in der Defensive\u00ab, hie\u00df es da. Russland hatte am Morgen hingegen verk\u00fcndet, eine gro\u00df angelegte Offensive der Ukraine im Donbass zur\u00fcckgeschlagen zu haben.<\/p>\n<h3>EU verl\u00e4ngert Einschr\u00e4nkungen bei Getreideimporten aus der Ukraine<\/h3>\n<p><strong>21.01 Uhr: <\/strong>Aus Solidarit\u00e4t werden derzeit keine EU-Z\u00f6lle f\u00fcr Getreidewaren aus der Ukraine erhoben. Mitgliedstaaten bem\u00e4ngelten jedoch deutlich gestiegene Importe, dadurch bekamen eigene Landwirte Probleme. Deswegen gelten f\u00fcr Bulgarien, Polen, Ungarn, Rum\u00e4nien und die Slowakei wieder Handelsbeschr\u00e4nkungen \u2013 die nun bis zum 15. September verl\u00e4ngert werden. Die Ma\u00dfnahmen w\u00e4ren sonst in der Nacht zu Dienstag ausgelaufen. Sie seien etwa wegen begrenzter Lagerkapazit\u00e4ten vor der Erntesaison weiterhin erforderlich, hie\u00df es zur Begr\u00fcndung von der EU-Kommission.<\/p>\n<p>Weizen, Mais, Rapssamen und Sonnenblumenkernen aus der Ukraine d\u00fcrfen in den L\u00e4ndern nicht frei gehandelt werden. Die Kommission entschied aber auch, dass die konkrete Anzahl an Produkten, die Mais, Weizen, Rapssamen und Sonnenblumenkernen enthalten und unter die Beschr\u00e4nkungen fallen, reduziert wird. Der Transit der Waren in andere EU-L\u00e4nder ist aber gestattet. Bundesagrarminister Cem \u00d6zdemir (Gr\u00fcne) hatte sich deutlich gegen die Einschr\u00e4nkungen ausgesprochen.<\/p>\n<h3><strong>Kremlfeindliche K\u00e4mpfer verk\u00fcnden Einnahme russischer Ortschaft<\/strong><\/h3>\n<p><strong>20.25 Uhr:<\/strong> Kremlfeindliche K\u00e4mpfer haben in der russischen Region Belgorod nach eigenen Angaben die Ortschaft Nowaja Tawolschanka komplett unter ihre Kontrolle gebracht. Weil der russische Machtapparat sich nicht f\u00fcr das Schicksal der Region interessiere und die Lage nicht mehr im Griff habe, h\u00e4tten sie nun das Handeln \u00fcbernommen, teilte das Russische Freiwilligenkorps RDK mit. Nowaja Tawolschanka sei kein kleines Dorf, sondern ein Ort mit einst 5000 Einwohnern. \u00bbJetzt ist er leer\u00ab, sagte ein Bewaffneter auf einem Video. Der Gouverneur von Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, r\u00e4umte nach tagelangem Beschuss des Gebiets indirekt ein, in dem Ort nicht mehr Herr der Lage zu sein.<\/p>\n<p>In Nowaja Tawolschanka nahe der Stadt Schebekin k\u00f6nnten die noch verbliebenen 100 Menschen nicht gerettet werden, weil dort geschossen werde, sagte Gladkow in einem Video. Das Verteidigungsministerium in Moskau spricht von \u00bbTerroristen\u00ab und \u00bbSaboteuren\u00ab, die von ukrainischer Seite mit Artillerie feuerten und teils auch eingedrungen seien in russisches Staatsgebiet. Das Ministerium hatte vorige Woche mitgeteilt, mehr als 120 K\u00e4mpfer und Milit\u00e4rtechnik \u00bbvernichtet\u00ab zu haben. Aus Moskau gab es zun\u00e4chst keine Reaktion zur Lage in Nowaja Tawolschanka.<\/p>\n<h3>Au\u00dfenminister Kuleba: Ukraine hat genug Waffen f\u00fcr Gegenoffensive<\/h3>\n<p><strong>18.41 Uhr:<\/strong> Die Frage, ob die seit L\u00e4ngerem erwartete Gegenoffensive bereits begonnen habe, beantwortete Ukraines Au\u00dfenminister Dmytro Kuleba gegen\u00fcber der Nachrichtenagentur Reuters zwar nicht \u2013 was er aber erkl\u00e4rte: Die Ukraine habe genug Waffen f\u00fcr ihre Gegenoffensive. Die Milit\u00e4roperation werde seinem Land den Sieg bescheren, den es brauche, um der Nato beizutreten, so Kuleba. Eine Mitgliedschaft in dem Milit\u00e4rb\u00fcndnis werde aber wahrscheinlich erst m\u00f6glich sein nach dem Ende aktiver Feindseligkeiten.<\/p>\n<h3>Baerbock fordert in Brasilien gemeinsame Haltung<\/h3>\n<p><strong>18.06 Uhr: <\/strong>Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock (Gr\u00fcne) hat sich in Brasilien f\u00fcr eine gemeinsame Haltung gegen Russlands Angriffskrieg eingesetzt. \u00bbIch habe stark daf\u00fcr geworben, dass wir gemeinsam unsere Zukunft in Frieden weltweit nur bauen k\u00f6nnen, wenn wir an einem Strang ziehen\u00ab, sagte sie in der Hauptstadt Bras\u00edlia. Daher sei es \u00bbso wichtig, dass L\u00e4nder wie Brasilien in diesen so herausfordernden Zeiten auch ihre Stimme erheben f\u00fcr den Einsatz des V\u00f6lkerrechts\u00ab.<\/p>\n<p>Brasilien hat zwar als einziges Land der Brics-Staatengruppe (Brasilien, Russland, Indien, China und S\u00fcdafrika) den russischen Krieg in allen Entschlie\u00dfungen der Vereinten Nationen verurteilt. Pr\u00e4sident Luiz In\u00e1cio Lula da Silva stellt sich aber nicht klar an die Seite der Ukraine.<\/p>\n<h3><strong>Scholz nicht besorgt \u00fcber Ostsee-Man\u00f6ver von Russland und Nato<\/strong><\/h3>\n<p><strong>17.23 Uhr: <\/strong>Die Nato und Russland testen in den kommenden zwei Wochen parallel ihre Flotten in der Ostsee. An dem von den USA gef\u00fchrten Man\u00f6ver \u00bbBaltops\u00ab sind 50 Schiffe und Boote und 45 Flugzeuge mit 6500 Soldaten aus 19 Nato-Staaten und Schweden beteiligt. Die russische Ostseeflotte gab bekannt, parallel mit 40 Schiffen, 25 Kampfjets und 3500 Soldaten \u00fcben zu wollen.<\/p>\n<p>Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) erwartet aber nicht, dass sich die Lage zwischen beiden Seiten durch die Man\u00f6ver hochschaukelt. \u00bbDiese Bef\u00fcrchtung habe ich nicht\u00ab, sagte er laut der Nachrichtenagentur dpa bei einem Besuch der Fregatte \u00bbMecklenburg-Vorpommern\u00ab vor der deutschen Ostseek\u00fcste bei Rostock. \u00bbEs wird sehr verantwortungsvoll umgegangen vonseiten unserer Kr\u00e4fte.\u00ab<\/p>\n<h3>Kiew best\u00e4tigt \u00bboffensive Aktionen\u00ab an Frontabschnitten<\/h3>\n<p><strong>16.39 Uhr: <\/strong>Die ukrainische Vizeverteidigungsministerin Hanna Malijar hat nach russischen Berichten \u00bboffensive Aktionen\u00ab in einigen Frontabschnitten best\u00e4tigt. \u00bbIn einigen Sektoren f\u00fchren wir offensive Aktionen aus\u00ab, erkl\u00e4rte Malijar bei Telegram. Das Gebiet rund um Bachmut bleibe \u00bbdas Zentrum der K\u00e4mpfe\u00ab und dort verzeichne die Ukraine Erfolge, f\u00fcgte sie hinzu. \u00bbDer Feind ist in der Defensive und versucht, seine Stellungen zu halten.\u00ab \u00bbWir setzen die Verteidigung fort (&#8230;). Eine defensive Operation umfasst alles, auch Gegenoffensiven\u00ab, erkl\u00e4rte Malijar. Es gehe um lokale K\u00e4mpfe, hei\u00dft es.<\/p>\n<p>Seit Monaten wird eine angek\u00fcndigte gro\u00df angelegte Gegenoffensive der ukrainischen Streitkr\u00e4fte erwartet                                       , um besetzte Gebiete zu befreien. Eine offizielle Best\u00e4tigung f\u00fcr den Start gab es bisher nicht. In der Nachricht von Malijar hei\u00dft es, dass Russland mit seinen Berichten \u00fcber eine ukrainische Gegenoffensive von ihrer Niederlage bei Bachmut ablenken wolle.<\/p>\n<h3>Kiew dementiert Berichte \u00fcber R\u00fcckschlag<\/h3>\n<p><strong>16.05 Uhr:<\/strong> Kiew hat russische Berichte \u00fcber einen ukrainischen R\u00fcckschlag dementiert. Der russische Armeesprecher Igor Konaschenkow berichtete von mehr als 900 get\u00f6teten Ukrainern an allen Frontabschnitten binnen 24 Stunden, demnach sei eine Offensive zur\u00fcckgeschlagen worden. Kiew bezeichnete die Berichte als Desinformationskampagne mit dem Ziel einer \u00bbDemoralisierung der Ukrainer\u00ab. Unabh\u00e4ngig lie\u00dfen sich die Angaben der beiden Kriegsparteien nicht pr\u00fcfen. Auch eine Best\u00e4tigung f\u00fcr den Beginn einer Offensive gibt es nicht aus Kiew.<\/p>\n<h3>Chefin des Beschaffungsamtes fordert mehr Munitionsproduktion<\/h3>\n<p><strong>15.46 Uhr: <\/strong>Die Pr\u00e4sidentin des Bundeswehrbeschaffungsamts, Annette Lehnigk-Emden, hat eine zus\u00e4tzliche Munitionsproduktion gefordert. \u00bbOb ich bei einem Staatsunternehmen kaufe oder bei der Privatwirtschaft, ist mir pers\u00f6nlich egal. Das ist eine politische Frage. Mir ist es wichtig, dass wir ausreichende Mengen bestellen k\u00f6nnen\u00ab, sagte sie \u00bbZeit Online\u00ab. Die Politik m\u00fcsse sich die Frage stellen, wie stark sie die Munitionsproduktion unterst\u00fctzen wolle. \u00bbDie Industrie ist komplett ausgelastet, es gibt keine freien Produktionskapazit\u00e4ten mehr.\u00ab<\/p>\n<h3>Russische Radiostationen senden offenbar gef\u00e4lschte Putin-Ansprache<\/h3>\n<p><strong>14.45 Uhr:<\/strong> Eine Invasion durch die Ukraine, Kriegsrecht und Mobilmachung: Eine Ansprache von Pr\u00e4sident Wladimir Putin, die am Montag auf russischen Sendern in den Grenzregionen zur Ukraine zu h\u00f6ren war, ist dem Kreml zufolge eine F\u00e4lschung und das Ergebnis eines Hacks gewesen. Das berichten russische Nachrichtenagenturen. In einer auf Telegram ver\u00f6ffentlichten Erkl\u00e4rung best\u00e4tigt die Regionalregierung von Woronesch einen Hacker-Angriff.<\/p>\n<p>Wie die amtliche Nachrichtenagentur RIA berichtet, haben zahlreiche Radiosender die Fake-Ansprache ausgestrahlt. \u00bbAlle diese Nachrichten waren eine absolute F\u00e4lschung\u00ab, sagte demnach Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngige russische Medien zufolge sei den Bewohnerinnen und Bewohnern der Regionen Rostow, Belgorod und Woronesch mitgeteilt worden, dass die ukrainischen Streitkr\u00e4fte die Grenze zu Russland \u00fcberschritten h\u00e4tten. Demzufolge sei in den Grenzregionen das Kriegsrecht verh\u00e4ngt worden, eine landesweite milit\u00e4rische Mobilisierung habe begonnen, Bewohnerinnen und Bewohner sollten sich tiefer in russisches Gebiet zur\u00fcckziehen.<\/p>\n<p>Die Regierung in Kiew hat bislang zur\u00fcckgewiesen, mit Soldaten die Grenze \u00fcberschritten zu haben.<\/p>\n<h3>Fast jeder zweite Luftschutzbunker in Kiew nicht einsatzbereit<\/h3>\n<p><strong>13.49 Uhr:<\/strong> Eine Untersuchungskommission hat fast die H\u00e4lfte der von ihr \u00fcberpr\u00fcften Luftschutzkeller in Kiew f\u00fcr nicht einsatzbereit erkl\u00e4rt. \u00bbDie Situation bleibt kritisch\u00ab, schrieb der ukrainische Minister f\u00fcr strategische Industrien, Olexander Kamyschin, bei Telegram. Von den rund 1850 \u00fcberpr\u00fcften Schutzbunkern waren seinen Angaben nach rund 45 Prozent entweder nicht einsatzbereit oder f\u00fcr die Pr\u00fcfer nicht zug\u00e4nglich.<\/p>\n<p>Probleme mit dem Zugang zu Luftschutzr\u00e4umen soll es in mehreren Stadtbezirken der ukrainischen Hauptstadt geben, wie Kiews B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko bei Telegram schrieb. Klitschko verwies zudem darauf, dass die Verwaltungen der einzelnen Stadtbezirke in den vergangenen zwei Jahren rund 1,2 Milliarden Hrywna (etwa 300.000 Euro) f\u00fcr den Bau von Notunterk\u00fcnften erhalten h\u00e4tten. Laut Klitschko wird zurzeit noch gepr\u00fcft, wie diese Mittel genutzt wurden.<\/p>\n<p>In der vergangenen Woche kamen bei einem russischen Luftangriff in Kiew ein Kind und zwei Erwachsene ums Leben \u2013 der n\u00e4chstgelegene Luftschutzbunker war verschlossen gewesen. Der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskyj wies daraufhin die Regierung an, sich darum zu k\u00fcmmern, die Lage zu verbessern.<\/p>\n<h3>Ukrainisches Milit\u00e4r: Haben keine Informationen \u00fcber eine Gro\u00dfoffensive<\/h3>\n<p><strong>13.30 Uhr: <\/strong>\u00bbWir haben keine derartigen Informationen und wir kommentieren keine F\u00e4lschungen\u00ab: So hat ein Sprecher des Generalstabs der ukrainischen Streitkr\u00e4fte auf eine Frage zu der von russischen Seiten vermeldeten ukrainischen Gro\u00dfoffensive in der Region Donezk reagiert.<\/p>\n<h3><strong>Nato-Man\u00f6ver \u00fcber Deutschland: Was, wenn Rostock angegriffen wird?<\/strong><\/h3>\n<p><strong>13.13 Uhr:<\/strong> 250 Luftfahrzeuge, Tausende Teilnehmende: In K\u00fcrze startet \u00fcber Deutschland die Nato-\u00dcbung \u00bbAir Defender\u00ab. Verteidigungsminister Boris Pistorius spricht \u00fcber Szenarien und die Folgen f\u00fcr den Luftverkehr. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3><strong>Russland wertet US-Haltung bei Atomwaffenkontrolle anscheinend positiv<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.50 Uhr: <\/strong>Das russische Pr\u00e4sidialamt sieht die j\u00fcngsten \u00c4u\u00dferungen der US-Regierung zur bilateralen Atomwaffenkontrolle positiv. \u00bbDas ist eine wichtige und positive Erkl\u00e4rung von Mister Sullivan\u00ab, sagte Pr\u00e4sidialamtssprecher Dmitri Peskow der Nachrichtenagentur Reuters zufolge.<\/p>\n<p>Der Nationale Sicherheitsberater der USA, Jake Sullivan, hatte am Freitag erkl\u00e4rt, dass sich die USA an die im \u00bbNew Start\u00ab-Vertrag festgelegten Obergrenzen f\u00fcr Atomwaffen hielten, bis dieser 2026 auslaufe und wenn Russland dies auch tue. Peskow betonte nun, dies m\u00fcsse nun noch durch diplomatische Kan\u00e4le best\u00e4tigt werden. Dann k\u00f6nnten Wege zum Dialog in Erw\u00e4gung gezogen werden.<\/p>\n<p>Russland hatte im Februar das letzte gemeinsame Atomwaffen-Kontrollprogramm mit den USA ausgesetzt. Am Samstag erkl\u00e4rte Vize-Au\u00dfenminister Sergej Rjabkow, Russland k\u00f6nne zu dem Vertrag zur\u00fcckkehren, wenn die USA \u00bbihre grundlegend feindliche Haltung gegen\u00fcber Russland\u00ab aufg\u00e4ben.<\/p>\n<h3>Video-Tipp: <strong>\u00bbLegion Freies Russland\u00ab <\/strong>\u00fcber ihre Mission<\/h3>\n<p><strong>12.00 Uhr:<\/strong> T\u00e4glich ver\u00f6ffentlichen sie Fotos, Videos, Kommentare \u00fcber ihre Kampfeins\u00e4tze im russischen Gebiet Belgorod. Demnach hat die \u00bbLegion Freies Russland\u00ab den Ukrainekrieg \u00fcber die Grenze zu Russland ins Belgoroder Gebiet getragen. Hier gibt der Sprecher der Legion\u00e4re Auskunft:<\/p>\n<h3>Wagner-Chef Prigoschin: Ukraine haben Teile im Norden Bachmuts zur\u00fcckerobert<\/h3>\n<p><strong>11.30 Uhr:<\/strong> Seine Miliz hat sich zwar zur\u00fcckgezogen, dennoch mischt sich Jewgenij Prigoschin weiter ein. Nun teilte der Wagner-Chef mit, die ukrainischen Streitkr\u00e4fte h\u00e4tten einen Teil der Siedlung Berchiwka nahe Bachmut zur\u00fcckerobert und nannte dies eine \u00bbSchande\u00ab.<\/p>\n<p>Prigoschins S\u00f6ldner hatten das symboltr\u00e4chtige Bachmut eigenen Angaben zufolge im vergangenen Monate erobert und die dortigen Stellungen den regul\u00e4ren russischen Truppen \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>Berchiwka liegt nordwestlich von Bachmut. Bereits zuvor hatte das ukrainische Milit\u00e4r mitgeteilt, eine russische Stellung nahe Klischtschijiwka zerst\u00f6rt zu haben, eine Siedlung s\u00fcdwestlich der Kleinstadt.<\/p>\n<h3><strong>Papst schickt vatikanischen Sonderbeauftragten in die Ukraine<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.45 Uhr:<\/strong> Der von Papst Franziskus ernannte Sonderbeauftragte des Vatikans f\u00fcr den Ukrainekrieg, Kardinal Matteo Zuppi, besucht Kiew. Er sei am Montag und Dienstag als Gesandter des Oberhauptes der katholischen Kirche in der ukrainischen Hauptstadt, wie der Heilige Stuhl mitteilte. Hauptziel dieser Initiative sei es, der Ukraine \u00bbgr\u00fcndlich zuzuh\u00f6ren, welche M\u00f6glichkeiten es gibt, einen gerechten Frieden zu erreichen\u00ab. Man wolle zudem \u00bbGesten der Menschlichkeit\u00ab unterst\u00fctzen, die zum Abbau der Spannungen beitragen sollen.<\/p>\n<p>Der Papst hat immer wieder eine Friedensl\u00f6sung in dem schon gut 15 Monate andauernden russischen Angriffskrieg angemahnt. Der Vatikan hat sich seit Kriegsbeginn im Februar vergangenen Jahres immer wieder als Vermittler angeboten.<\/p>\n<h3><strong>Gro\u00dfbritannien schult ukrainische Milit\u00e4rseelsorger<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.10 Uhr: <\/strong>F\u00fcr die psychologische Unterst\u00fctzung ukrainischer Soldaten hat Gro\u00dfbritannien mehrere ukrainische Milit\u00e4rseelsorger geschult. Bei einem zweiw\u00f6chigen Training habe die Gruppe von zun\u00e4chst zehn Geistlichen gelernt, wie sie Soldaten auf dem Schlachtfeld Seelsorge, spirituelle Unterst\u00fctzung und moralische F\u00fchrung bieten k\u00f6nne, teilte die britische Regierung mit. Der erste Kurs dieser Art sei auf Bitte der ukrainischen Streitkr\u00e4fte angeboten worden.<\/p>\n<p>Ein Schwerpunkt des Kurses lag auf der Seelsorge inmitten des Kampfgeschehens. \u00bbDiese Geistlichen werden von ihrem Glauben dazu getrieben, unbewaffnet aus der T\u00fcr und jedem Feind gegen\u00fcberzutreten, um sich um Menschen aller Glaubensrichtungen zu k\u00fcmmern\u00ab, sagte Programmleiter Robin Richardson. Dies geschehe unter beispiellosen Bedingungen. \u00bbSie st\u00fctzen sich auf ihren Glauben, um denjenigen zu helfen, die das Chaos des Krieges bew\u00e4ltigen, und tun alles, was sie k\u00f6nnen, um den Soldaten Hoffnung zu geben.\u00ab<\/p>\n<p>Den Angaben zufolge dienen derzeit etwa 160 Seelsorger in der ukrainischen Armee. Ziel seien aber mehr als 700.<\/p>\n<h3>Kiew warnt vor H\u00e4ufung von Desinformationen aus Moskau<\/h3>\n<p><strong>9.50 Uhr: <\/strong>Die Abteilung f\u00fcr strategische Kommunikation der Streitkr\u00e4fte der Ukraine warnt vor russischen Desinformationskampagnen. \u00bbRussische Telegramkan\u00e4le und soziale Netzwerke planen die verst\u00e4rkte Verbreitung falscher Informationen \u00fcber die Kampfhandlungen der Streitkr\u00e4fte der Ukraine und \u00fcber ihre eigenen Verb\u00e4nde\u00ab, hei\u00dft es auf dem Stratcom-Telegram-Kanal. Ziel dieser Kampagnen sei es, \u00bbdie Ukrainer zu demoralisieren\u00ab und auch die eigene Bev\u00f6lkerung \u00bbin die Irre zu f\u00fchren\u00ab.<\/p>\n<p>Dabei handele es sich den Angaben zufolge um falsche Informationen \u00fcber die Gegenoffensive, ihre Richtung und die Verluste der ukrainischen Truppen. \u00bbSelbst, wenn es keine Gegenoffensive gibt\u00ab, wie es weiter hei\u00dft. Zu diesem Zweck h\u00e4tten Propagandisten alte Videos und Fotos vorbereitet, die besch\u00e4digte Ausr\u00fcstung, Gefallene und Gefangene zeigen.<\/p>\n<p>Stratcom betont, \u00bbdass verl\u00e4ssliche Informationen nur aus den operativen Berichten des Generalstabs, den strategischen Kommunikationsstrukturen und von ausgewiesenen offiziellen Sprechern der Verteidigungskr\u00e4fte und der Streitkr\u00e4fte der Ukraine gewonnen werden k\u00f6nnen\u00ab.<\/p>\n<h3><strong>Russland: Ostsee-Flotte beginnt Man\u00f6ver<\/strong><\/h3>\n<p><strong>9.30 Uhr: <\/strong>Die russische Ostsee-Flotte hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau ein Man\u00f6ver begonnen. Die \u00dcbungen sollen demnach bis zum 15. Juni dauern. An ihnen n\u00e4hmen rund 40 Schiffe, 25 Kampfflugzeuge sowie mehr als 3500 Soldaten teil. \u00bbIm Rahmen des Man\u00f6vers werden Aufgaben der Verteidigung der Seekommunikation und Flottenbasen geschult\u00ab, hei\u00dft es in einer Pressemitteilung.<\/p>\n<p>Seit dem Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine hat Moskau schon mehrfach in der Ostsee den Kriegsfall geprobt. Unmittelbar vor dem j\u00fcngsten Man\u00f6ver wurden so die Unterst\u00fctzungstruppen der russischen Ostseeflotte in einer \u00dcbung geschult. Immer wieder kommt es auch zu Zwischenf\u00e4llen zwischen russischen und Nato-Flugzeugen im Ostseeraum. Beide Seiten werfen sich gegenseitig die Verletzung des eigenen Luftraums vor.<\/p>\n<p>Neben der Ostseeflotte ist am Montag auch die Pazifikflotte zu einem Gro\u00dfman\u00f6ver aufgebrochen. An der \u00dcbung im Japanischen und Ochotskischen Meer nehmen nach Angaben des Pressedienstes mehr als 60 Schiffe, 35 Kampfjets und Hubschrauber sowie mehr als 11.000 Soldaten teil.<\/p>\n<h3><strong>London: Intensiver russischer Drohneneinsatz in Ukraine ohne Erfolg<\/strong><\/h3>\n<p><strong>9.00 Uhr: <\/strong>Russland hat im Mai nach Einsch\u00e4tzung britischer Geheimdienste mehr als 300 Angriffe mit sogenannten Kamikaze-Drohnen gegen Ziele in der Ukraine geflogen. Das sei die bisher \u00bbintensivste Nutzung dieser Waffe\u00ab gewesen, teilte das Verteidigungsministerium in London mit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ukrainische Luftfahrtspezialisten nach Gro\u00dfbritannien aufgebrochen 23.43 Uhr: Die Vorbereitung f\u00fcr eine Ausbildung ukrainischer Piloten in Gro\u00dfbritannien ist angelaufen. 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