{"id":20812,"date":"2023-06-05T00:15:54","date_gmt":"2023-06-04T21:15:54","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/thailand-konflikt-zwischen-mensch-und-tier-wenn-elefanten-menschen-toten\/"},"modified":"2023-06-05T00:15:54","modified_gmt":"2023-06-04T21:15:54","slug":"thailand-konflikt-zwischen-mensch-und-tier-wenn-elefanten-menschen-toten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/thailand-konflikt-zwischen-mensch-und-tier-wenn-elefanten-menschen-toten\/","title":{"rendered":"Thailand \u2013 Konflikt zwischen Mensch und Tier: Wenn Elefanten Menschen t\u00f6ten"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Sie kann vom Garten aus die Stelle sehen, dort hinten bei den Eukalyptusb\u00e4umen, zu der sie eilte und sofort verstand. Weil es so still war, weil \u00fcber dem grausamen Moment eine seltsame Ruhe lag.<\/p>\n<p>Piyawan Daonan steht in ihrer Einfahrt, in Tha Thakiap, einem Distrikt in der thail\u00e4ndischen Provinz Chachoengsao. Sie ist 42 Jahre alt, Mutter von zwei Kindern, eine zierliche Frau, die nachts fast nur mit Medikamenten schlafen kann und begleitet von Albtr\u00e4umen, seit sie Witwe ist. Sie zeigt, ohne selbst mit hin\u00fcberzublicken, zu dem Ort, wenige Hundert Meter entfernt, an dem der Elefant ihren Mann niedertrampelte.<\/p>\n<p>Sie sitzt, die Haare nach hinten gebunden, auf einem der verblichenen Plastikhocker vor dem Haus, verscheucht Fliegen aus ihrem Gesicht und erz\u00e4hlt. Von ihrem Ehemann, der an einem Tag im Mai 2022 r\u00fcberging zur Plantage, um reife Cashewn\u00fcsse zu ernten. Gegen halb sechs setzt die D\u00e4mmerung ein, deshalb sei er immer vorher zur\u00fcckgekommen. An diesem Tag sei es aber f\u00fcnf geworden, halb sechs, sechs am Abend. Die Sonne ging unter. In der R\u00fcckschau meint sich Piyawan zu erinnern, einen Hilferuf vernommen zu haben, aber vielleicht, sagt sie, tr\u00fcge sie die Erinnerung.<\/p>\n<p>Sie schaut nach. Sieht die Ernteger\u00e4te herumliegen. Sieht die Fu\u00dfabdr\u00fccke eines gro\u00dfen Tiers, zerw\u00fchltes Gras, die Stiefel ihres Mannes, einer hier, einer dort, seine Kleidungsst\u00fccke. Piyawan holt einen Nachbarn. Zusammen finden sie den K\u00f6rper des Ehemannes, den K\u00f6rper von Siripong Daonan, Anfang 40, auf dem Bauch liegend, leblos.<\/p>\n<p>Zwischen 2017 und 2022 sind in Thailand mehr als 135 Menschen durch Elefanten zu Tode gekommen, in diesem Jahr schon 15. Die Tiere zerst\u00f6ren oft den Gro\u00dfteil der Ernten auf den Feldern. Bauern geraten in finanzielle Not, geben ihren Beruf auf, ziehen weg.<\/p>\n<p>Piyawan erz\u00e4hlt, dass der Elefant immer noch in Sichtweite vom Ungl\u00fccksort gewesen sei, \u00bber wirkte aufgekratzt, aggressiv, wie nach einem Kampf\u00ab. Wie immer mehr Dorfbewohner kamen, um den Elefanten in Richtung Wald zur\u00fcckzudr\u00e4ngen. Sie selbst blieb bei ihrem Mann, um ihn zu sch\u00fctzen, wenigstens jetzt.<\/p>\n<p>Piyawan tr\u00e4gt ein Fu\u00dfballtrikot, das ihr fast zu den Knien reicht und vorn beflockt ist mit zwei goldenen Elefanten, dem Logo der bekannten thail\u00e4ndischen Biermarke \u00bbChang\u00ab. Chang hei\u00dft Elefant. Elefanten stehen in Thailand f\u00fcr St\u00e4rke und Loyalit\u00e4t, f\u00fcr Erhabenheit und Weisheit. Erfolgreiche Unternehmen werben mit dem Tier als Symbol. Es gibt ein Bild vom alten thail\u00e4ndischen K\u00f6nig Bhumibol, das in vielen Gark\u00fcchen des Landes \u00fcber dem Herd h\u00e4ngt, wo ein geschm\u00fcckter Elefant dem K\u00f6nig den langen R\u00fcssel reicht. Bis 1916, als Thailand noch Siam hie\u00df, zierte ein wei\u00dfer Elefant die Nationalflagge.<\/p>\n<p>Der Elefant ist das Tier der Nation.<\/p>\n<p>Der Elefant ist das Tier, das in Piyawans Heimat, in den Provinzen rund um den Nationalpark Ang Rue Nai, seit einigen Jahren f\u00fcr Tod und Verw\u00fcstung sorgt.<\/p>\n<p><em>2023: \u00bbFrau von Elefant zu Tode getrampelt\u00ab<\/em><\/p>\n<p><em>2021: \u00bbMangobauer w\u00e4hrend der Ernte von Elefant angegriffen, tot\u00ab<\/em><\/p>\n<p><em>2016: \u00bbWilder Elefant t\u00f6tet Dorfbewohner, Herde \u00fcberf\u00e4llt Felder\u00ab<\/em><\/p>\n<p><em>2014: \u00bbSechs Tote bei Autounfall, Zusammensto\u00df mit wildem Elefanten\u00ab<\/em><\/p>\n<p>Piyawan Daonan ist in der Gegend aufgewachsen. Es habe in ihrer Kindheit nie Elefanten in der N\u00e4he der Menschen gegeben, erz\u00e4hlt sie. Erst vor acht oder neun Jahren seien die Tiere auf einmal da gewesen. Sie versteht wie viele andere nicht: Wieso?<\/p>\n<p>Sie m\u00fcssen ganz nah sein, sagt Navee Cheachean zur Truppe, er zeigt auf die gro\u00dfen Abdr\u00fccke im getrockneten Schlamm. Es ist ein Abend Ende M\u00e4rz, und eine Gruppe M\u00e4nner und Frauen mit Stirnlampen auf den K\u00f6pfen zieht \u00fcber die Feldwege. Cheachean ist der Pr\u00e4sident der \u00bbChonburi Elephant Volunteers\u00ab. Es gibt Dutzende solcher Freiwilligengruppen rund um den Nationalpark Ang Rue Nai, so was wie eine Freiwillige Elefanten-Feuerwehr. Junge Leute, M\u00e4nner und Frauen in Tarnanz\u00fcgen, die mit ihren Pick-ups raus zu den Plantagen fahren. Die sich Lotion gegen Zecken in den Nacken schmieren und sich mit Entencurry und gekochten Eiern st\u00e4rken. 20-J\u00e4hrige aus den thail\u00e4ndischen D\u00f6rfern, in denen, wenn die Sonne untergegangen ist, und sie geht fr\u00fch unter, sonst nicht viel passiert, au\u00dfer ein bisschen Bier trinken und Musik h\u00f6ren vor den Eing\u00e4ngen der H\u00e4user.Jetzt jagen sie nachts die Tiere aus den D\u00f6rfern.<\/p>\n<p>Eine B\u00e4uerin hat angerufen, dass sie Hilfe brauche, dass die Elefanten vorhin in ihrem Hain standen und es auf die reifen Durianfr\u00fcchte abgesehen h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Navee sagt: \u00bbNiemand hilft uns. Die Politik schaut weg. Wir sind die Einzigen, die den Leuten hier beistehen.\u00ab<\/p>\n<p>Ein Helfer sagt: \u00bbF\u00fcr diesen Job brauchst du ein Herz und keine Angst.\u00ab<\/p>\n<p>Bevor ein wilder Elefant aus dem Dickicht tritt, bevor man ihn sieht, kann man ihn h\u00f6ren. Sein tiefes, feuchtes Schnaufen. Vielleicht vernimmt man ein paar seiner Schritte; wie Wurzeln unter seinem Gewicht brechen; wie er immer wieder anh\u00e4lt, horcht, atmet, abw\u00e4gt, ob er aus dem Schutz des Waldes treten kann.<\/p>\n<p>Ein Knall, die Freiwilligen zucken. Der Rest der Crew ist ein paar Hundert Meter weit weg und z\u00fcndet mit Sprengstoff gef\u00fcllte B\u00e4lle, die sie \u00bbPingpongs\u00ab nennen. Die sollen die Elefanten erschrecken, ohne sie zu verletzen.Die M\u00e4nner und Frauen kesseln den Ort, an dem sie die Tiere vermuten, von zwei Seiten ein, wie ein \u00bbV\u00ab. Feuern weiter den H\u00fcgel rauf. Treiben die Tiere raus aus den Orten, die die Menschen f\u00fcr sich beanspruchen. Manchmal bis zur D\u00e4mmerung des n\u00e4chsten Morgens. Sie verteidigen die Linien der Zivilisation.<\/p>\n<p>Die Geschichte von Mensch und Elefant in Thailand ist eine vom Kampf um Raum zum Leben, der im vergangenen Jahrhundert begann.<\/p>\n<p>W\u00e4re man um das Jahr 1960 mit einer Drohne \u00fcber den Osten Thailands geflogen, h\u00e4tte man aus der Luft vor allem dies gesehen: dunklen, dichten Wald. Die H\u00e4lfte des Landes bestand aus Dschungel. Fliegt man heute \u00fcber die Provinzen dort, etwa wo die Witwe Piyawan Daonan lebt, f\u00e4ngt die Kamera ein: zersiedelte Landschaft, hektarweise in Rechtecken abgemessene Plantagen. Gummib\u00e4ume. \u00d6lpalmen. Reisfelder. Zuckerrohr. Eukalyptus. Durian. Dazwischen kleine Siedlungen, die D\u00f6rfer der Bauernfamilien.<\/p>\n<p>Der Wald in Thailand ist in den vergangenen siebzig Jahren, w\u00e4hrend sich die Einwohnerzahl verdreifachte, um mehr als die H\u00e4lfte geschrumpft, angetrieben durch Initiativen der Regierung. Die verfolgte das Ziel, die Gegenden im Osten zu bev\u00f6lkern, die Fl\u00e4chen dort als Farmland zu nutzen, um die wachsende Bev\u00f6lkerung zu ern\u00e4hren und ins Ausland zu exportieren. Viele Menschen aus anderen Teilen des Landes zogen in die Gegend, rodeten Wald, erwarben g\u00fcnstig das frei gelegte Land, bestellten es. Die gigantischen Waldfl\u00e4chen wurden nach und nach zu isolierten gr\u00fcnen Inseln, eingehegt von Zivilisation.<\/p>\n<p>Anfang des 20. Jahrhunderts lebten noch mehr als 100.000 Elefanten in Thailand. Anfang der Nullerjahre waren es weniger als 3000 im ganzen Land. Thailand raubte dem Elefanten seinen Platz, und h\u00e4tte es beinahe fertiggebracht, sein Nationaltier auszurotten.<\/p>\n<p>Die Politik reagierte: Das, was vom Dschungel \u00fcbrig geblieben war, wurde eilig gesch\u00fctzt, als Nationalparks und Reservate f\u00fcr Wildtiere. Der \u00bbWildlife Conservation and Protection Act B.E. 2562\u00ab verbietet die Jagd auf Elefanten, sie gelten als gef\u00e4hrdet. Endlich hatten die Elefanten in den W\u00e4ldern ihre Ruhe. Niemand z\u00e4hlte nach, wie viele Jungtiere geboren wurden.<\/p>\n<p>Doch der Schutz des wilden Tiers klappte so gut, dass nach und nach die Herden zu gro\u00df wurden f\u00fcr das Reservat, der Hunger trieb die ersten Elefanten aus dem Wald. Drau\u00dfen fanden sie Felder voll Ananas und Zuckerrohr, Maniok, Mangostan, Passionsfruchtb\u00e4ume, Felder, auf denen gerade die zarte Reissaat aufgegangen war. Hier k\u00f6nnen sie sich f\u00fcr Tage satt fressen. Sie k\u00f6nnen ihren Durst stillen, weil umweit der Felder stets Wasserr\u00fcckhaltebecken zu finden sind. Gummibaumplantagen bieten genauso viel Schutz wie der gro\u00dfe Dschungel.<\/p>\n<p>Anfang der Nullerjahre standen die ersten Elefanten in den Vorg\u00e4rten der Dorfbewohner.<\/p>\n<p>Navee, der Anf\u00fchrer, sagt, oberstes Gebot: Keinem Elefanten n\u00e4her als zehn Meter kommen, sonst bist du tot.<\/p>\n<p>Um ein Problem anzugehen, muss man zuerst ermessen, wie gro\u00df es ist.<\/p>\n<p>Bevor er zum Anf\u00fchrer wurde, hatte Navee in der Gegend Jackfr\u00fcchte angebaut, die er nach China exportierte, dann Eukalyptus. Die Elefanten, erz\u00e4hlt er, seien jeden Tag gekommen. Er sei mehrmals umgezogen, anderer Ort, andere Erntefolge, aber die Tiere kamen und zerst\u00f6rten. Navee schloss sich dem \u00f6rtlichen Ranger an. Sie fanden viele Lehrb\u00fccher dar\u00fcber, wie man den Elefanten sch\u00fctzt. Sie fanden keins dar\u00fcber, was man macht, wenn der Schutz funktioniert hat. Also studierte Navee drau\u00dfen die Tiere. Wann sie wohin gehen.<\/p>\n<p>Und vor allem, er z\u00e4hlte: Wie viele wilde Elefanten gibt es \u00fcberhaupt?<\/p>\n<p>Es k\u00f6nnten, sagt Navee, inzwischen mehr wilde Elefanten in und um das Ang-Rue-Nai-Reservat leben als offiziell bekannt. 300 drinnen, 400 drau\u00dfen. Die Best\u00e4nde haben sich gut erholt. Ein Erfolg. Doch die Politik ziert sich, ihn zu verk\u00fcnden, offiziell sind es immer noch insgesamt 300. In Europa ziehen der Wolf und der B\u00e4r eine Spur der Verw\u00fcstung, in Thailand der Elefant. Wer die wilden Tiere z\u00e4hlt, muss sich aber auch dieser Frage stellen: Wie viel Platz steht dem Tier zu?<\/p>\n<p>Navee zitiert, was er gelernt hat:<\/p>\n<p>Strecke, die ein wilder Elefant zum t\u00e4glichen Sattfressen in der Natur ablaufen muss: etwa zehn Kilometer.<\/p>\n<p>F\u00fcr Elefanten geeignete Fl\u00e4che des Reservates Ang Rue Nai: 1000 Quadratkilometer.<\/p>\n<p>Navee sagt: Dass es den Tieren drinnen irgendwann zu eng werden w\u00fcrde, h\u00e4tte man ausrechnen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dorfbewohner sichten immer \u00f6fter Elefantenbabys. Die Herden wachsen wegen der vielen Nahrung schneller als in der Wildnis \u2013 inzwischen um acht anstatt um ein Prozent, sch\u00e4tzen Ranger und Forstbeamte. Die Elefanten finden Gefallen am Lebensraum der Menschen.<\/p>\n<p>Es gibt einen Elefanten namens \u00bbMango\u00ab, der nachts durchs Dorf geht und in die K\u00fcchen der Leute einbricht. Der Wachmann einer Baustelle, der in den N\u00e4chten oft Besuch bekommt von \u00bbTen Wheels\u00ab, dem gr\u00f6\u00dften Elefanten der Gegend, sagt: Es gibt kaum einen Elefanten, dessen K\u00f6rper nicht durch die Sprengs\u00e4tze der Menschen gezeichnet ist, und dass ein Elefant nichts vergesse.<\/p>\n<p>Die Regierung hat Hunderte Kilometer Z\u00e4une und Barrikaden aufgestellt um das Reservat herum, manche aus Maschendraht, manche aus Beton, alle meterhoch. Doch die Tiere dr\u00fccken sie zur Seite wie Gymnastikmatten.<\/p>\n<p>Es gibt Einsatzzentralen der Wildtierbeh\u00f6rden, in denen \u00dcberwachungskameras ausgewertet werden, die zeigen, wo und wann Elefanten in welche Richtung unterwegs sind. Doch die Tiere sind schneller als das System.<\/p>\n<p>Anf\u00fchrer Navee sagt, die lokalen Politiker h\u00f6rten manchmal zu, die in Bangkok nicht. Die Freiwilligen zahlten alles selbst: die Pingpongs, das Benzin. Sie haben meistens keine Versicherung, falls sie sich verletzen.<\/p>\n<p>Der Mensch denke immer noch, dass der Elefant in den Wald geh\u00f6re. Aber das stimme nicht mehr. Ein Krieg sei vorbei, wenn einer viel st\u00e4rker sei als der andere, sagt Navee. Oder wenn zwei sich auf einen Kompromiss einigten. Der Elefant kann mit den Menschen leben. Der Mensch auch mit ihm?<\/p>\n<p>Die Politik hat ihre Antwort gegeben: Es gibt Pl\u00e4ne \u00fcber eine neue Wirtschaftszone im Osten             Thailands. Unternehmen sollen angesiedelt werden. Gr\u00fcnfl\u00e4che wird Beton weichen. Der Verteilungskampf um Raum noch gr\u00f6\u00dfer werden.<\/p>\n<p>Es gibt L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge. Ranger und Wissenschaftler, die finden, Geburtenkontrolle w\u00e4re eine M\u00f6glichkeit, um die Herden zu minimieren. Elefantenk\u00fche werden aus der Luft mit Hormonen beschossen, was teuer und aufwendig ist. Es gibt, um bestimmte Gebiete zu entlasten, die Idee von Korridoren zwischen den Nationalparks und Umsiedlungsprogrammen, die aber nicht beliebt sind, weil das Problem dann in eine andere Region verfrachtet wird.<\/p>\n<p>In Botswana, wo sich die Elefanten in den vergangenen Jahren auch stark vermehrt haben, ist das gezielte Schie\u00dfen von Elefanten wieder erlaubt. Aber der Abschuss des Nationaltiers, wer w\u00fcrde das hier \u00f6ffentlich fordern?<\/p>\n<p>Der Asiatische Elefant, bis zu drei Meter hoch, bis zu f\u00fcnf Tonnen schwer, das gr\u00f6\u00dfte Lands\u00e4ugetier des Kontinents, lebt seit Millionen Jahren in Thailand. Die ersten Vorfahren des thail\u00e4ndischen Volks setzten ihren Fu\u00df vor 1000 Jahren in die Gegend.<\/p>\n<p>Der Mensch, sagt Navee, fliegt ins Weltall, er sucht nach neuen Planeten, auf denen er leben k\u00f6nnte, wenn es auf der Erde zu eng geworden ist. Die Elefanten, sagt der Ranger, seien gar nicht so anders. Sie suchten nach neuen Orten, an denen sie leben k\u00f6nnen, weil der Raum, den ihnen der Mensch gelassen hat, zu eng geworden ist.<\/p>\n<p><em>Diese Recherche und der Fotograf wurden auch unterst\u00fctzt vom Rainforest Journalism Fund<\/em> <em>des<\/em> <em>Pulitzer<\/em>  <em>Center<\/em>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie kann vom Garten aus die Stelle sehen, dort hinten bei den Eukalyptusb\u00e4umen, zu der sie eilte und sofort verstand. 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