{"id":20770,"date":"2023-06-03T10:13:52","date_gmt":"2023-06-03T07:13:52","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/indien-rund-300-tote-und-mehr-als-850-verletzte-bei-zugungluck\/"},"modified":"2023-06-03T10:13:52","modified_gmt":"2023-06-03T07:13:52","slug":"indien-rund-300-tote-und-mehr-als-850-verletzte-bei-zugungluck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/indien-rund-300-tote-und-mehr-als-850-verletzte-bei-zugungluck\/","title":{"rendered":"Indien: Rund 300 Tote und mehr als 850 Verletzte bei Zugungl\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Bei einem der schlimmsten Zugungl\u00fccke der vergangenen Jahrzehnte sind im Osten Indiens rund 300 Menschen ums Leben gekommen. Zudem wurden mehr als 850 Menschen verletzt, wie die Beh\u00f6rden des Bundesstaats Odisha mitteilten.<\/p>\n<p>Der Bergungseinsatz nach dem Zugungl\u00fcck am Freitag dauerte die ganze Nacht an. Bislang seien bereits 288 Todesopfer gez\u00e4hlt worden, sagte der Leiter der Feuerwehr im Bundesstaat Odisha, Sudhanshu Sarangi. Die Suche sei allerdings noch nicht abgeschlossen, und es gebe viele Schwerverletzte.<\/p>\n<p>Der Regierungschef von Odisha, Pradeep Jena, teilte mit, dass etwa 850 Verletzte in Krankenh\u00e4user gebracht worden seien. \u00bbUnsere oberste Priorit\u00e4t ist es nun, zu retten und den Verletzten medizinische Hilfe zu leisten\u00ab, betonte er.<\/p>\n<p>Die Katastrophe ereignete sich am Freitagabend gegen 19 Uhr Ortszeit in einer l\u00e4ndlichen Gegend des Bezirks Balasore, gut 200 Kilometer s\u00fcdwestlich von Kolkata. Zwei Passagierz\u00fcge und ein G\u00fcterzug verungl\u00fcckten dort nacheinander auf zwei parallel verlaufenden Gleisabschnitten. Wie genau, das war auch Stunden nach dem Unfall noch immer nicht klar.<\/p>\n<p>Mit Tagesanbruch am Samstag wurde das Ausma\u00df des Desasters erkenntlich: Etwa ein Dutzend havarierte Waggons lagen auf und neben den Gleisen, mit den R\u00e4dern in die H\u00f6he ragende Stahlkolosse, einige mit aufgerissenen Abteildecken, die Fenster zerschmettert. Auf und neben den Waggons versuchten Dutzende Helfer in Zivilkleidung und Rettungskr\u00e4fte mit Schutzanz\u00fcgen verzweifelt, verletzte Passagiere unter den tonnenschweren Tr\u00fcmmern zu retten. Neben den Schienen lagen zahlreiche mit Laken bedeckte Leichen.<\/p>\n<p>Ein Sprecher der Regionalregierung von Odisha sagte, wegen der vielen Verletzten seien 75 Krankenwagen sowie zahlreiche Busse an den Unfallort geschickt worden. Alle Krankenh\u00e4user rund um den Unfallort bis hin zur rund 200 Kilometer entfernten Regionalhauptstadt Bhubaneswar seien in Alarmbereitschaft versetzt worden.<\/p>\n<p>Indiens Premierminister Narendra Modi schrieb im Onlinedienst Twitter, er sei \u00bbersch\u00fcttert\u00ab \u00fcber das Zugungl\u00fcck. Seine Gedanken seien bei den Hinterbliebenen. Bahnminister Ashwini Vaishnaw eilte zum Unfallort, um sich vor Ort ein Bild von der Lage zu machen. Er sagte der Nachrichtenagentur ANI, er habe eine Untersuchung zur Ursache der Zugkatastrophe angeordnet. Am Samstagmorgen traf er an der Unfallstelle ein, um sich ein Bild vom Ausma\u00df der Trag\u00f6die zu machen.<\/p>\n<p>Auch Nepals Regierungschef Pushpa Kamal Dahal und das US-Au\u00dfenministerium sprachen ihr Mitgef\u00fchl aus. \u00bbUnsere Gedanken sind in diesem Moment beim indischen Volk\u00ab, sagte State-Department-Sprecher Vedant Patel.<\/p>\n<p>Indien hat ein marodes Bahnsystem mit alten Z\u00fcgen und \u00fcberholungsbed\u00fcrftigen Gleisanlagen. Es kommt h\u00e4ufig zu Unf\u00e4llen, derart hohe Opferzahlen sind allerdings selten. Im Jahr 1981 waren zwischen 800 und 1000 Menschen ums Leben gekommen, als in Bihar ein Zug auf einer Br\u00fccke entgleist und in einen Fluss gest\u00fcrzt war. Allerdings hatte sich die Sicherheit auf den Schienen dank massiver Investitionen und neuer Technologien in den vergangenen Jahren deutlich verbessert.<\/p>\n<p>Das B\u00fcro des Premierministers k\u00fcndigte schon kurz nach dem Ungl\u00fcck eine Entsch\u00e4digung f\u00fcr die Angeh\u00f6rigen der Toten von je 200.000 Rupien (rund 2265 Euro) an. Verletzte sollen 50.000 Rupien erhalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei einem der schlimmsten Zugungl\u00fccke der vergangenen Jahrzehnte sind im Osten Indiens rund 300 Menschen ums Leben gekommen. 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