{"id":20742,"date":"2023-06-02T04:59:36","date_gmt":"2023-06-02T01:59:36","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/russland-ukraine-news-heute-scholz-mit-wenig-hoffnung-auf-schnellen-nato-betritt\/"},"modified":"2023-06-02T04:59:36","modified_gmt":"2023-06-02T01:59:36","slug":"russland-ukraine-news-heute-scholz-mit-wenig-hoffnung-auf-schnellen-nato-betritt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/russland-ukraine-news-heute-scholz-mit-wenig-hoffnung-auf-schnellen-nato-betritt\/","title":{"rendered":"Russland-Ukraine-News heute: Scholz mit wenig Hoffnung auf schnellen Nato-Betritt"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Kanzler Scholz macht Ukraine kaum Hoffnung auf schnellen Nato-Betritt<\/strong><\/h3>\n<p class=\"caps\"><strong>21.15 Uhr:<\/strong> Kanzler Olaf Scholz macht der Ukraine wenig Hoffnung auf eine schnelle Einladung zum Nato-Beitritt. Der SPD-Politiker verdeutlichte am Abend nach dem Gipfeltreffen der neuen Europ\u00e4ischen Politischen Gemeinschaft (EPG) in Moldau, dass eine z\u00fcgige Aufnahme des Landes selbst nach einem Ende des russischen Angriffskrieges nicht garantiert ist. \u00bbEs gibt sehr klare Kriterien f\u00fcr die Mitgliedschaft\u00ab, sagte Scholz. Ihm zufolge geh\u00f6rt dazu auch, dass ein Land keine Grenzkonflikte habe.<\/p>\n<p>Zur Frage m\u00f6glicher anderer Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine nach einem Kriegsende sagte Scholz, diese m\u00fcssten so beschaffen sein, dass die Ukraine Sicherheit vor der Gefahr eines Angriffs habe und gleichzeitig stabilisiert werde. Zudem m\u00fcssten die Sicherheitsgarantien nicht nur von der Ukraine, sondern auch von allen anderen ernst genommen werden. Konkreter wurde Scholz nicht. Es k\u00f6nne noch unterschiedliche Entwicklungsm\u00f6glichkeiten geben, sagte er.<\/p>\n<h3><strong>Selenskyj hofft nach Europa-Gipfel auf signifikante Zahl an Kampfjets<\/strong><\/h3>\n<p><strong>20.00 Uhr:<\/strong> Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj ist zuversichtlich, dass sein Land etliche westliche Kampfflugzeuge vom Typ F-16 erhalten wird. Er habe beim Gipfeltreffen in Moldau \u00bbvon einer signifikanten Zahl\u00ab geh\u00f6rt, sagte er am Abend nach der englischen \u00dcbersetzung seiner Pressekonferenz. Etliche L\u00e4nder h\u00e4tten st\u00e4rkere Unterst\u00fctzung ge\u00e4u\u00dfert. Die ukrainischen Luftstreitkr\u00e4fte hatten zuletzt die Zahl von 48 F-16-Kampfjets genannt, die sie erwarten.<\/p>\n<p>Selenskyj betonte, dass die Kampfflugzeuge vor allem zum Schutz der Bev\u00f6lkerung vor russischen Luftangriffen und nicht f\u00fcr Gegenoffensiven ben\u00f6tigt w\u00fcrden. Ein Vorschlag der Ukraine sei auch, ein gesamteurop\u00e4isches Luftverteidigungssystem aufzubauen. Die Ukraine habe Erfahrung bei dem Thema, weil sie die vorhandenen Systeme leider bereits live habe testen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Kurzfristig forderte Selenskyj weitere Flugabwehrraketensysteme vom Typ Patriot. Bis die Ukraine die Kampfflugzeuge erhalte, w\u00fcrden mehr Patriots zu ihrem Schutz gebraucht, sagte er. In seinem Nachrichtenkanal bei Telegram teilte er mit, dass bei dem Treffen in Moldau auch die Ausbildung von ukrainischen Piloten an den F-16 und anderen Flugzeugen vereinbart worden sei. Ziel sei zudem, einen ukrainischen Raketenschutzschirm zu bilden. Die Entscheidung dar\u00fcber k\u00f6nne nach weiteren Konsultationen mit den USA beim n\u00e4chsten Treffen der Verteidigungsministerinnen und Verteidigungsminister auf deren Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt in Ramstein getroffen werden, sagte er.<\/p>\n<p>Zu dem Spitzentreffen in dem Nachbarland der Ukraine waren am Donnerstag neben Selenskyj auch Bundeskanzler Olaf Scholz und Dutzende andere Staats- und Regierungschefs gereist. In dem von Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron initiierten Format wollen die Staaten der Europ\u00e4ischen Union die Zusammenarbeit mit anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern verbessern. Insgesamt waren 47 Staats- und Regierungschefs nach Moldau eingeladen worden, die aus Russland und dessen Partnerland Belarus allerdings nicht.<\/p>\n<h3>Medienbericht: <strong>Niederlande will Dutzende Leo 1 f\u00fcr Ukraine kaufen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>19.21 Uhr: <\/strong>Die Niederlande wollen einem Medienbericht zufolge Dutzende weitere Panzer des Typs Leopard 1 f\u00fcr die Ukraine kaufen. Sie sollten von einem Schweizer Unternehmen \u00fcbernommen werden, meldet die Nachrichtenagentur ANP unter Berufung auf Insider. Dies w\u00fcrde die Zustimmung der Regierung dort notwendig machen.<\/p>\n<h3><strong>Musks Unternehmen Space-X schlie\u00dft Vertrag mit dem Pentagon<\/strong><\/h3>\n<p><strong>18.48 Uhr: <\/strong>Elon Musks \u00bbStarlink\u00ab ist in der Ukraine bereits im Einsatz, allerdings bislang finanziert durch private Spenden. Jetzt kauft das US-Verteidigungsministerium die Dienste des Satelliteninternets \u2013 um sie Kiew zur Verf\u00fcgung zu stellen. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3><strong>Jugendsinfonieorchester der Ukraine kommt zu Konzert nach Mainz<\/strong><\/h3>\n<p><strong>18.30 Uhr: <\/strong>Das Jugendsinfonieorchester der Ukraine kommt zu einem Konzert im Hohen Dom am 21. Juni nach Mainz. Der Auftritt der rund 70 Musikerinnen und Musiker steht unter der Leitung der Dirigentin Oksana Lyniv, die 2021 als erste Frau eine Oper im Bayreuther Festspielhaus dirigiert hatte. F\u00fcr die 14- bis 17-J\u00e4hrigen sei das Gastspiel \u00bbeine Gelegenheit, Pause vom Krieg zu machen\u00ab, teilte die Deutsch-Ukrainische Gesellschaft f\u00fcr Wirtschaft und Wissenschaft mit. Das Programm umfasst Werke von Mozart und Beethoven sowie zeitgen\u00f6ssischen ukrainischen Komponisten.<\/p>\n<h3>Lesetipp: Die schlaflosen N\u00e4chte von Kiew<\/h3>\n<p><strong>18.29 Uhr: <\/strong>Fast jede Nacht steht Kiew unter Beschuss. Die meisten Angriffe werden abgewehrt, aber immer wieder gibt es Verletzte, sogar Tote. Wie die Menschen mit der Angst und Ersch\u00f6pfung umgehen, hat Fedir Petrov aus Kiew aufgeschrieben                                       .<\/p>\n<h3><strong>Umfrage: Mehrheit gegen deutsche Kampfjet-Lieferungen an Ukraine<\/strong><\/h3>\n<p><strong>18.00 Uhr:<\/strong> Eine Mehrheit der deutschen Bev\u00f6lkerung ist einer Umfrage zufolge gegen Kampfflugzeug-Lieferungen der Bundesrepublik an die Ukraine. 64 Prozent der Befragten lehnen deutsche Lieferungen ab, wie aus einer Umfrage von Infratest dimap f\u00fcr den ARD-\u00bbDeutschlandtrend\u00ab hervorgeht. 28 Prozent bef\u00fcrworten Lieferungen, 8 Prozent trauen sich den Angaben zufolge keine Aussage in dieser Frage zu.<\/p>\n<p>Verschiedene westliche L\u00e4nder haben angek\u00fcndigt, Kampfflugzeuge des amerikanischen Typs F-16 an die Ukraine zu liefern. Gro\u00dfbritannien und Frankreich, die selbst keine F-16 im Einsatz haben, wollen sich am Training beteiligen. Deutschland verf\u00fcgt ebenfalls nicht \u00fcber diese Kampfjets. Die Ukraine hat dar\u00fcber hinaus den Wunsch ge\u00e4u\u00dfert, deutsche Kampfflugzeuge des Typs Eurofighter zu erhalten. Kanzler Olaf Scholz (SPD) reagierte bisher zur\u00fcckhaltend und hat die Lieferung von Kampfjets westlicher Bauart schon vor einigen Wochen als nicht sinnvoll bezeichnet.<\/p>\n<h3>Lesetipp: SPIEGEL-Kolumne: Sind wir abgestumpft?<\/h3>\n<p><strong>17.17 Uhr:<\/strong> Das Desinteresse scheint in einem merkw\u00fcrdigen Widerspruch zur Dramatik der Lage in der Ukraine zu sein. Es spricht viel daf\u00fcr, dass der Krieg in eine neue, gef\u00e4hrliche Phase eintritt. Lesen Sie hier die Kolumne von Sabine Rennefanz .<\/p>\n<h3><strong>EU will Produktion von Munition ankurbeln<\/strong><\/h3>\n<p><strong>16.50 Uhr: <\/strong>Das EU-Parlament hat sich daf\u00fcr ausgesprochen, die europ\u00e4ische Produktion von Munition zu erh\u00f6hen. Die Abgeordneten billigten in Br\u00fcssel einen entsprechenden Gesetzentwurf. Damit soll die Ukraine schneller Munition bekommen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem soll die Ma\u00dfnahme den EU-L\u00e4ndern dabei helfen, ihre Arsenale aufzustocken. Das EU-Parlament muss nun noch mit den EU-L\u00e4ndern \u00fcber die endg\u00fcltige Ausgestaltung des Vorhabens verhandeln.<\/p>\n<p>Die Produktionskapazit\u00e4ten der EU w\u00fcrden dem Entwurf zufolge mit gezielten Ma\u00dfnahmen angekurbelt werden, insbesondere mit einer Finanzspritze von 500 Millionen Euro. Diese Entscheidung markiere einen bedeutenden Fortschritt f\u00fcr die \u00bbSicherheit und Verteidigung unserer Union\u00ab und f\u00fcr die unersch\u00fctterliche Unterst\u00fctzung der Ukraine, sagte der Leiter des Verhandlungsteams des Europaparlaments, Christian Busoi (EVP).<\/p>\n<h3><strong>Russischer Gouverneur meldet erneut Verletzte durch Detonation in Belgorod<\/strong><\/h3>\n<p><strong>16.35 Uhr:<\/strong> Bei der Explosion eines unbekannten Objekts in der russischen Stadt Belgorod sind nach russischen Angaben zwei Personen verletzt worden. \u00bbNach vorl\u00e4ufigen Berichten st\u00fcrzte eine Drohne auf die Fahrbahn\u00ab, schreibt der Gouverneur der gleichnamigen Region, Wjatscheslaw Gladkow, auf Telegram. Ein Mann sei mit Verdacht auf Gehirnersch\u00fctterung in das st\u00e4dtische Krankenhaus gebracht worden, hei\u00dft es weiter. Die Angaben k\u00f6nnen von unabh\u00e4ngiger Seite nicht \u00fcberpr\u00fcft werden.<\/p>\n<p>Gladkow hatte schon am Morgen von n\u00e4chtlichen Angriffen auf Belgorod berichtet. Das russische Verteidigungsministerium behauptete sp\u00e4ter, Angriffe auf die russische Grenzstadt abgewehrt zu haben.<\/p>\n<h3><strong>Kiew leitet Ermittlungen zu mutma\u00dflich verschlossenem Bunker ein<\/strong><\/h3>\n<p><strong>16.24 Uhr: <\/strong>Bei einem russischen Raketenangriff waren in Kiew mehrere Menschen ums Leben gekommen \u2013 wom\u00f6glich weil sie es nicht rechtzeitig in einen Schutzraum schafften. B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko will nun alle Bunker pr\u00fcfen lassen. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3>Ukraine hat laut Nato-Generalsekret\u00e4r die milit\u00e4rischen F\u00e4higkeiten f\u00fcr eine Gegenoffensive<\/h3>\n<p><strong>15.49 Uhr: <\/strong>Die Ukraine ist nach Einsch\u00e4tzung von Nato-Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg milit\u00e4risch bereit f\u00fcr eine erfolgreiche Gegenoffensive. \u00bbIch bin zuversichtlich, dass die ukrainischen Streitkr\u00e4fte nun \u00fcber die notwendigen F\u00e4higkeiten verf\u00fcgen, um weitere besetzte Gebiete zu befreien\u00ab, sagte der Norweger bei einem Treffen der Nato-Au\u00dfenminister in Oslo. Aber es m\u00fcsse noch mehr getan werden, sagte Stoltenberg. Die Nato arbeite derzeit an einem mehrj\u00e4hrigen Unterst\u00fctzungspaket, um die Verteidigungsf\u00e4higkeit der Ukraine langfristig sicherzustellen. Au\u00dferdem ist im Gespr\u00e4ch, k\u00fcnftig in Form eines Nato-Ukraine-Rates Gespr\u00e4che \u00fcber eine noch engere Zusammenarbeit zu f\u00fchren, hie\u00df es.<\/p>\n<h3><strong>US-Au\u00dfenminister Blinken k\u00fcndigt \u00bbrobustes\u00ab Nato-Paket f\u00fcr Kiew an<\/strong><\/h3>\n<p><strong>15.29 Uhr:<\/strong> US-Au\u00dfenminister Antony Blinken k\u00fcndigt umfassende Ma\u00dfnahmen zur Unterst\u00fctzung der Ukraine auf dem Nato-Gipfel am 11. und 12. Juli in Vilnius an. Es werde \u00bbein robustes Paket an politischer und milit\u00e4rischer Unterst\u00fctzung\u00ab geben, sagt Blinken zum Abschluss von Beratungen der Nato-Au\u00dfenminister in Oslo. Es sei wichtig, die Ukraine an Nato-Standards heranzuf\u00fchren, dies betreffe vor allem die milit\u00e4rische Interoperabilit\u00e4t.<\/p>\n<h3>Pistorius bei Ukraine-Bitte um Marschflugk\u00f6rper weiter zur\u00fcckhaltend<\/h3>\n<p><strong>15.08 Uhr:<\/strong> Verteidigungsminister Boris Pistorius ist dem Wunsch der Ukraine nach der Lieferung von Marschflugk\u00f6rpern vom Typ Taurus nicht weiter entgegengekommen. \u00bbWir sind da sehr zur\u00fcckhaltend, das habe ich immer deutlich gemacht. Und an der Auffassung hat sich bislang auch nichts ge\u00e4ndert\u00ab, sagte er bei einem Besuch im Bundesamt f\u00fcr das Personalmanagement der Bundeswehr in K\u00f6ln.<\/p>\n<p>In der Sache gebe es noch keine Entscheidung, sagte er. Die Ukraine hatte Deutschland um die Lieferung von Taurus-Marschflugk\u00f6rpern gebeten. Eine entsprechende Anfrage der ukrainischen Seite war nach Angaben des Verteidigungsministeriums vom vergangenen Freitag dort eingegangen.<\/p>\n<h3>750 Verletzte seit Kriegsbeginn in Deutschland behandelt<\/h3>\n<p><strong>14.57 Uhr: <\/strong>Deutschland hat seit Beginn des russischen Angriffskriegs 750 Verletzte aus der Ukraine und angrenzenden Staaten zur medizinischen Behandlung aufgenommen. Die zum Teil sehr schwer verletzten und verwundeten Menschen seien aus dem Kriegsgebiet ausgeflogen worden, \u00bbdamit sie bei uns die bestm\u00f6gliche medizinische Behandlung erhalten\u00ab, sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser.<\/p>\n<p>In der EU und weiteren unterst\u00fctzenden Staaten seien insgesamt bislang rund 2250 Patientinnen und Patienten aus der Ukraine aufgenommen worden. Deutschland habe dabei vor Norwegen (rund 250), Polen und Spanien (beide rund 230) die meisten Verletzten \u00fcbernommen, erkl\u00e4rte das Innenministerium weiter.<\/p>\n<h3>Niederlande wollen F-16-Training f\u00fcr Ukraine schnellstm\u00f6glich starten<\/h3>\n<p><strong>14.38 Uhr:<\/strong> Die Niederlande werden nach Angaben von Ministerpr\u00e4sident Mark Rutte \u00bbso schnell wie m\u00f6glich\u00ab mit der Ausbildung ukrainischer Piloten an westlichen Kampfjets vom Typ F-16 beginnen. \u00bbIch denke, das ist ein wesentlicher Schritt, um sicherzustellen, dass sich die Ukraine verteidigen kann \u2013 auch l\u00e4ngerfristig\u00ab, sagte Rutte beim Gipfeltreffen der neuen Europ\u00e4ischen Politischen Gemeinschaft (EPG) in Moldau. Das Training werde \u00bbzusammen mit D\u00e4nemark, Belgien, Gro\u00dfbritannien und der Hilfe anderer\u00ab gestartet.<\/p>\n<p>Rutte warb zudem f\u00fcr einen Ausbau der sogenannten \u00bbPatriot-Koalition\u00ab, an der sich bislang Deutschland, die USA und die Niederlande beteiligen. Man haben gesehen, was diese Flugabwehrraketensysteme zum Beispiel zum Schutz der Menschen in Kiew leisteten \u2013 aber da sie stark beansprucht w\u00fcrden, brauche man mehr. \u00bbWir ben\u00f6tigen mehr L\u00e4nder, die Patriot-Systeme besitzen, die sich beteiligen\u00ab, sagte Rutte. Er wolle versuchen, m\u00f6glichst viele Partner davon zu \u00fcberzeugen. \u00bbDie Ukraine muss gewinnen, und daf\u00fcr m\u00fcssen wir alles tun\u00ab, erkl\u00e4rte er.<\/p>\n<h3><strong>Nato-Staaten wollen Ukraine laut Stoltenberg als Mitglied \u2013 Ungarn widerspricht<\/strong><\/h3>\n<p><strong>13.30 Uhr: <\/strong>Alle Nato-Staaten sind sich nach Angaben von Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg einig, dass die Ukraine dem B\u00fcndnis beitreten wird. Zuvor m\u00fcsse aber sichergestellt werden, dass die Ukraine den russischen Angriffskrieg \u00fcberlebe und als Gewinnerin daraus hervorgehe, sagt Stoltenberg zum Abschluss von Beratungen der Nato-Au\u00dfenministerinnen und Au\u00dfenminister in Oslo. Zudem m\u00fcsse die Allianz darauf vorbereitet sein, die Sicherheit der Ukraine nach einem Ende des Kriegs garantieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ungarn sieht die Sache anders. So rasch d\u00fcrfe nicht \u00fcber einen Beitritt verhandelt werden, mahnt der Au\u00dfenminister Peter Szijjarto. Auf seiner Facebook-Seite schrieb er: \u00bbLasst uns dar\u00fcber deutlich sein: Der Nato-Beitritt eines Landes, das sich gerade in einem Krieg befindet, geh\u00f6rt nicht auf die Agenda.\u00ab<\/p>\n<h3>Selenskyj wirbt beim Europa-Gipfel um Kampfjets<\/h3>\n<p><strong>13.23 Uhr:<\/strong> Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat seine Verb\u00fcndeten beim Europa-Gipfel in Moldau eindringlich um Unterst\u00fctzung mit modernen Kampfjets und Patriot-Abwehrraketen gebeten. Bei der milit\u00e4rischen Unterst\u00fctzung der Ukraine komme es nun auf zwei Komponenten an: \u00bbeine Patriot-Koalition, die der russischen Erpressung durch ballistische Raketen ein Ende setzt, und eine Koalition moderner Kampfflugzeuge, die beweist, dass Terror gegen unsere B\u00fcrger keine Chance hat\u00ab, sagte Selenskyj in der Auftaktsitzung des Gipfels der Europ\u00e4ischen Politischen Gemeinschaft (EPG) vor fast 50 Staats- und Regierungschefs auf Schloss Mimi in Bulboaca.<\/p>\n<p>Die Ukraine hat bereits Patriot-Luftverteidigungssysteme von ihren Verb\u00fcndeten erhalten \u2013 auch aus Deutschland. An einer auf dem G7-Gipfel geschmiedeten Koalition zur Unterst\u00fctzung der Ukraine mit F-16-Kampfjets aus amerikanischer Produktion beteiligt sich die Bundesregierung dagegen bisher nicht.<\/p>\n<h3>Moskau will angeblich gr\u00f6\u00dfere Mission in ukrainischem AKW zulassen<\/h3>\n<p><strong>12.49 Uhr:<\/strong> Russland hat sich offiziell zu einer Erweiterung der Beobachtermission der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde (IEAA) im von russischen Truppen besetzten ukrainischen Atomkraftwerk Saporischschja bereit erkl\u00e4rt. Der Chef der nationalen Atombeh\u00f6rde Rosatom, Alexej Lichatschow, versprach nach einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Interfax, \u00bballe Handlungen\u00ab des IAEA-Generaldirektors Rafael Grossi zu unterst\u00fctzen. Dazu geh\u00f6re auch ein m\u00f6glicher abermaliger Besuch des Argentiniers im gr\u00f6\u00dften europ\u00e4ischen AKW.<\/p>\n<p>Grossi hatte sich im Uno-Sicherheitsrat in New York einmal mehr besorgt \u00fcber die Sicherheit des Kraftwerks ge\u00e4u\u00dfert. Er rief beide Kriegsparteien auf, einen abermaligen Beschuss der Nuklearanlage zu vermeiden. Saporischschja d\u00fcrfe nicht als Milit\u00e4rbasis oder Waffenlager genutzt werden. Die externe Stromversorgung sei zu gew\u00e4hrleisten, das Werk m\u00fcsse vor Sabotageakten gesch\u00fctzt werden.<\/p>\n<h3>Scholz betont Bedeutung deutscher Luftverteidigungssysteme in Ukraine<\/h3>\n<p><strong>12.31 Uhr:<\/strong> Angesichts der russischen Luftangriffe auf Kiew hat Bundeskanzler Olaf Scholz die Bedeutung der deutschen Unterst\u00fctzung mit Flugabwehrsystemen betont. Dieser Beitrag sei gerade jetzt wichtig, \u00bbwo es so viele Angriffe mit Raketen, mit Flugzeugen, mit Marschflugk\u00f6rpern seitens der Russischen F\u00f6deration gibt\u00ab, sagte Scholz zum Auftakt des Europa-Gipfels in Moldau.<\/p>\n<p>Europa sei sich in der Unterst\u00fctzung der Ukraine einig. \u00bbDeutschland leistet dabei einen ganz herausragenden Beitrag\u00ab, sagte Scholz. Die finanzielle, humanit\u00e4re und milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung Deutschlands f\u00fcr die Ukraine sei \u00bbsehr essenziell und nach den USA der gr\u00f6\u00dfte Beitrag, der geleistet wird von einem einzelnen Land\u00ab.<\/p>\n<h3>Kreml: <strong>Westen zieht Moldau in den Krieg hinein<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.17 Uhr:<\/strong> Russland hat sich angesichts eines Gipfeltreffens der neuen Europ\u00e4ischen Politischen Gemeinschaft (EPG) in der Ex-Sowjetrepublik Moldau ver\u00e4rgert gezeigt. \u00bbDie Ukraine ist zu einem Br\u00fcckenkopf des Kriegs gegen Russland (&#8230;) geworden\u00ab, sagte Russlands Geheimdienstchef Alexander Bortnikow der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge. Dann f\u00fcgte er hinzu: \u00bbDer Westen dr\u00e4ngt Moldau aktiv zu einer Teilnahme am ukrainischen Konflikt.\u00ab<\/p>\n<p>Die kleine Republik Moldau hat sich unter der F\u00fchrung ihrer proeurop\u00e4ischen Pr\u00e4sidentin Maia Sandu seit Beginn von Russlands Kriegs klar auf die Seite des angegriffenen Nachbarn Ukraine gestellt. Ebenso wie die Ukraine ist auch Moldau mit seinen 2,6 Millionen Einwohnern seit einem Jahr EU-Beitrittskandidat. Sandu beklagte zuletzt immer wieder Einmischung und geplante Umsturzversuche durch russische Geheimdienste in ihrem Land.<\/p>\n<p>Moldau z\u00e4hlt zu den \u00e4rmsten L\u00e4ndern Europas und ist von politischer Instabilit\u00e4t geplagt. Russland hat traditionell einen gro\u00dfen Einfluss in dem kleinen Land \u2013 insbesondere in der abtr\u00fcnnigen Region Transnistrien, wo seit den 1990er-Jahren russische Soldaten stationiert sind. Internationale Beobachter warnen immer wieder davor, dass Moskau Unruhen in der Region als Vorwand nutzen k\u00f6nnte, um die Lage zu eskalieren. Auch jetzt behauptete FSB-Chef Bortnikow, der Westen stachele Moldau zu einer \u00bbgewaltsamen S\u00e4uberung Transnistriens\u00ab an.<\/p>\n<h3>Moskau will Angriffe auf Region Belgorod abgewehrt haben<\/h3>\n<p><strong>11.59 Uhr: <\/strong>Das russische Verteidigungsministerium berichtet von abgewehrten Angriffen auf die Grenzregion Belgorod. Ukrainische Streitkr\u00e4fte h\u00e4tten versucht, in die Region vorzudringen und einen Terroranschlag zu ver\u00fcben, hie\u00df es. Das Milit\u00e4r habe eine Grenzverletzung verhindert und mehr als 30 \u00bbTerroristen\u00ab sowie gepanzerte Fahrzeuge auf dem ukrainischen Grenzgebiet \u00bbvernichtet\u00ab.<\/p>\n<p>Der dortige Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow berichtete am Morgen, dass in der Nacht mindestens acht Menschen durch intensiven Beschuss verletzt worden seien. Die Kleinstadt Schebekino stehe unter \u00bbnicht endendem Feuer\u00ab der ukrainischen Streitkr\u00e4fte, sagte Gladkow. Ob die Attacken wirklich von der ukrainischen Armee ausgef\u00fchrt worden sind, ist unklar.<\/p>\n<p>Das \u00bbRussische Freiwilligenkorps\u00ab und die \u00bbLegion Freies Russlands\u00ab haben in Videobotschaften den Beginn der zweiten Phase der \u00bbBefreiung\u00ab der Region Belgorod angek\u00fcndigt und angegeben, bis zum Grenzort Schebekino vorsto\u00dfen zu wollen. Laut unbest\u00e4tigten Berichten soll die Gruppe bei einem Vorsto\u00df Richtung Grenze auch Panzer eingesetzt haben.<\/p>\n<h3>Russland wirft USA Ausspionieren von Handys vor<\/h3>\n<p><strong>11.32 Uhr: <\/strong>Russland wirft den USA das Ausspionieren von iPhones vor. Der russische Inlandsgeheimdienst FSB erkl\u00e4rte, betroffen seien davon auch ausl\u00e4ndische Diplomaten in Russland sowie aus L\u00e4ndern der fr\u00fcheren Sowjetunion inklusive von Nato-Staaten. \u00bbDer FSB hat eine Aktion der US-Geheimdienste aufgedeckt, bei der mobile Ger\u00e4te von Apple genutzt wurden.\u00ab Ziel der US-National Security Agency (NSA) seien auch Handys von Vertretern Israels, Syriens und Chinas gewesen. Mehrere Tausend iPhones seien mit Schadsoftware infiziert worden. F\u00fcr diese Behauptungen gibt es aktuell keine Belege.<\/p>\n<p>Laut FSB beweist das Vorgehen die engen Beziehungen zwischen Apple und der NSA. \u00bbDas Unternehmen r\u00fcstet die US-Geheimdienste mit vielen M\u00f6glichkeiten aus, um jede Person von Interesse f\u00fcr das Wei\u00dfe Haus sowie deren Partner in den antirussischen Aktivit\u00e4ten zu \u00fcberwachen, einschlie\u00dflich ihrer eigenen B\u00fcrger.\u00ab<\/p>\n<h3>Stoltenberg will in Ankara f\u00fcr Schwedens Nato-Beitritt werben<\/h3>\n<p><strong>11.24 Uhr: <\/strong>Nato-Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg hat angek\u00fcndigt, Ankara \u00bbin naher Zukunft\u00ab zu besuchen, um Schwedens Beitrittsantrag voranzutreiben. \u00bbIch bin nat\u00fcrlich zuversichtlich, dass Schweden Mitglied wird, und dann arbeiten wir daran, dass das so schnell wie m\u00f6glich geschieht\u00ab, sagte Stoltenberg am Rande eines informellen Nato-Au\u00dfenministertreffens in Oslo.<\/p>\n<p>Schweden hatte gemeinsam mit Finnland infolge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine entschieden, einen Antrag auf eine Nato-Mitgliedschaft zu stellen. Finnland wurde bereits am 4. April als 31. Mitglied aufgenommen. F\u00fcr den Beitritt Schwedens fehlen bislang noch die Zustimmungen der T\u00fcrkei und Ungarns.<\/p>\n<h3>Polizei in Kiew sollen f\u00fcr ge\u00f6ffnete Schutzr\u00e4ume sorgen<\/h3>\n<p><strong>10.59 Uhr:<\/strong> Der ukrainische \u00f6ffentlich-rechtliche Sender Suspilne berichtet, dass Kiews B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko angeordnet hat, dass k\u00fcnftig die Polizei w\u00e4hrend eines Luftalarms sicherstellen soll, dass alle \u00f6ffentlichen Luftschutzr\u00e4ume auch ge\u00f6ffnet sind. In der vergangenen Nacht sind nach Medienberichten drei Menschen w\u00e4hrend des russischen Angriffs auf die ukrainische Hauptstadt ums Leben gekommen, weil sie vor einer verschlossenen Notunterkunft standen (siehe Eintrag um 9.34 Uhr).<\/p>\n<h3>Baerbock: Nato-Beitritt der Ukraine derzeit nicht m\u00f6glich<\/h3>\n<p><strong>10.33 Uhr:<\/strong> Eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine kommt nach den Worten von Bundesau\u00dfenministerin Annalena Baerbock derzeit nicht in Betracht. Die T\u00fcr der Allianz f\u00fcr weitere Beitritte stehe zwar offen, sagte Baerbock vor Beratungen der Nato-Au\u00dfenministerinnen und Au\u00dfenminister in Oslo. Dies gelte vor allem f\u00fcr Schweden, aber grunds\u00e4tzlich auch f\u00fcr die Ukraine. \u00bbZugleich ist auch klar, dass wir mitten in einem Krieg nicht \u00fcber eine neuere Mitgliedschaft sprechen k\u00f6nnen\u00ab, sagte Baerbock.<\/p>\n<h3>Nato-Generalsekret\u00e4r erwartet nach eigenen Angaben Einigung auf langfristige Ukraine-Hilfe<\/h3>\n<p><strong>10.14 Uhr:<\/strong> Nato-Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg erwartet eine Einigung der B\u00fcndnispartner auf ein neues Unterst\u00fctzungsprogramm f\u00fcr die Ukraine. Er gehe davon aus, dass beim n\u00e4chsten Gipfel der Allianz im Juli in Litauen ein langfristiger Plan vereinbart werde, sagte der Norweger bei einem Treffen der Nato-Au\u00dfenminister in Oslo. Ziel m\u00fcsse es sein, die Verteidigungsf\u00e4higkeit der Ukraine nachhaltig zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Zu m\u00f6glichen ukrainischen Angriffen auf Ziele in Russland sagte der Nato-Generalsekret\u00e4r, die Ukraine habe das Recht sich zu verteidigen. Kremlchef Wladimir Putin habe diesen Krieg begonnen und k\u00f6nne ihn auch wieder beenden, um Frieden und Stabilit\u00e4t zu schaffen. Das Ministertreffen in Oslo gilt als wichtige Vorbereitung f\u00fcr den Nato-Gipfel der Staats- und Regierungschefs am 11. und 12. Juli in Vilnius.<\/p>\n<h3>Polens Grenze f\u00fcr Laster aus Belarus und Russland geschlossen<\/h3>\n<p><strong>9.55 Uhr: <\/strong>Polen hat die \u00f6stliche EU-Au\u00dfengrenze zu Belarus f\u00fcr Lastwagen aus dem Nachbarland und Russland geschlossen. Das von der Regierung in Warschau verk\u00fcndete Verbot mit Wirkung vom 1. Juni trat in der Nacht zum Donnerstag in Kraft, wie die polnische Nachrichtenagentur PAP meldete. Es gilt f\u00fcr Lastwagen, Zugmaschinen und Gespanne mit Anh\u00e4nger oder Sattelauflieger, die in einem der beiden L\u00e4nder registriert sind. Das polnische Innenministerium hatte die Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr den G\u00fcterverkehr zu Beginn der Woche angek\u00fcndigt.<\/p>\n<h3>In der Nacht in Kiew get\u00f6tete Menschen standen offenbar vor verschlossener Notunterkunft<\/h3>\n<p><strong>9.34 Uhr: <\/strong>Bei dem n\u00e4chtlichen Angriff auf Kiew sind laut Beh\u00f6rdenangaben drei Menschen get\u00f6tet worden, darunter zwei Kinder. In mehreren ukrainischen Medien wird aktuell berichtet, dass die drei Opfer versucht h\u00e4tten, sich vor dem Angriff in einer \u00f6ffentlichen Notunterkunft zu sch\u00fctzen, diese aber verschlossen gewesen sei. Sie seien dann von Tr\u00fcmmern erschlagen worden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kanzler Scholz macht Ukraine kaum Hoffnung auf schnellen Nato-Betritt 21.15 Uhr: Kanzler Olaf Scholz macht der Ukraine wenig Hoffnung auf eine schnelle Einladung zum Nato-Beitritt. 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