{"id":20722,"date":"2023-06-01T07:56:41","date_gmt":"2023-06-01T04:56:41","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-donnerstag-1-juni\/"},"modified":"2023-06-01T07:56:41","modified_gmt":"2023-06-01T04:56:41","slug":"news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-donnerstag-1-juni","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-donnerstag-1-juni\/","title":{"rendered":"News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Donnerstag (1. Juni)"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Was in den vergangenen Stunden geschah<\/strong><\/h3>\n<p class=\"caps\">Bei einem erneuten n\u00e4chtlichen russischen Angriff auf Kiew sind drei Menschen get\u00f6tet und mehrere verletzt worden, teilte die Stadtverwaltung mit. Laut Kiewer Milit\u00e4rverwaltung sind unter den Toten zwei Kinder. Die Rede ist von vier oder mehr Verletzten. Der Angriff ereignete sich den Angaben zufolge im \u00f6stlichen Stadtteil Desnjanskyj. Laut B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko wurde ein Krankenhaus als Folge des Angriffs besch\u00e4digt. Es war die 18. Attacke auf die ukrainische Hauptstadt in diesem Monat. <\/p>\n<h3><strong>Das sagt Kiew<\/strong><\/h3>\n<p>Bei einem Besuch in der Hafenstadt Odessa hat der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj die Relevanz des k\u00fcrzlich verl\u00e4ngerten Getreideabkommens unterstrichen. \u00bbDie Welt wei\u00df um die fundamentale Rolle maritimer Getreideexporte f\u00fcr die Lebensmittelsicherheit\u00ab, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache mit Blick auf die Vereinbarung mit Russland, die unter internationaler Vermittlung zustande kam.<\/p>\n<p>\u00bbAlle Staaten mit Meerzugang auf der Welt k\u00f6nnen nun sehen, was ihren H\u00e4fen und ihren Gew\u00e4ssern drohen k\u00f6nnte, wenn Russland mit der Blockade des Schwarzen Meeres durchkommt\u00ab, f\u00fcgte der ukrainische Staatschef hinzu.<\/p>\n<p>Im Zuge seines Angriffskriegs hatte Russland die Getreideexporte des Nachbarlandes monatelang blockiert. Im Sommer 2022 wurde dann unter Vermittlung der Vereinten Nationen und der T\u00fcrkei ein Abkommen zwischen den beiden Kriegsparteien geschlossen, infolgedessen wieder ukrainisches Getreide verschifft wurde. Zuletzt wurde es Mitte Mai f\u00fcr weitere zwei Monate verl\u00e4ngert \u2013 verbunden mit der Forderung Moskaus, die eigenen Exporte nun auch zu erleichtern.<\/p>\n<p>Die Ukraine wirft Russland immer wieder vor, die Verschiffung ihres Getreides trotz des Abkommens zu behindern. Moskau wiederum beschwert sich, die zugesagten Sanktionslockerungen w\u00fcrden nicht ausreichend umgesetzt.<\/p>\n<h3><strong>Das sagt Moskau<\/strong><\/h3>\n<p>Nach Drohnenangriffen auf Moskau hat Kremlsprecher Dmitri Peskow Deutschland und anderen westlichen Staaten in ihren Reaktionen Russenfeindlichkeit vorgeworfen. \u00bbMan kann Russophobie n\u00e4hren und sie (die europ\u00e4ischen Staaten) n\u00e4hren die Russophobie\u00ab, sagte Peskow am Mittwochabend im russischen Staatsfernsehen. <\/p>\n<p>Er reagierte damit auf Aussagen des deutschen Regierungssprechers Steffen Hebestreit. Dieser hat die Drohnenvorf\u00e4lle in Moskau allerdings gar nicht explizit kommentiert. Stattdessen hatte er fr\u00fcher am Tag auf die Frage, wie er Angriffe auf das russische Kernland bewerte, gesagt: \u00bbGrunds\u00e4tzlich ist es so, dass das V\u00f6lkerrecht vorsieht, dass ein Land sich verteidigt.\u00ab<\/p>\n<p>Die Verteidigung gegen den Angriff der russischen Streitkr\u00e4fte auf die Ukraine sei legitim. \u00bbAllerdings hat der Bundeskanzler immer wieder deutlich gemacht: Was den Einsatz deutscher Waffen angeht, sind diese daf\u00fcr da, das ukrainische Territorium zu verteidigen.\u00ab Auf die Nachfrage, ob das im Umkehrschluss bedeute, dass Hebestreit die Angriffe der Ukrainer mit ukrainischen Waffen auf das russische Kernland f\u00fcr legitim halte, sagte er: \u00bbIch habe nicht den eigentlichen Angriff angef\u00fchrt, sondern das V\u00f6lkerrecht. Und das V\u00f6lkerrecht h\u00e4lt solche Angriffe f\u00fcr legitim.\u00ab<\/p>\n<p>Am Dienstag hatte das russische Milit\u00e4r eigenen Angaben zufolge insgesamt acht Drohnen zerst\u00f6rt, die auf Moskau zuflogen. Mehrere Geb\u00e4ude wurden geringf\u00fcgig besch\u00e4digt. Russland macht f\u00fcr den Vorfall die Ukraine verantwortlich, das angegriffene Land wies die Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Die russischen Beh\u00f6rden wollen wegen zunehmender Angriffe in der Region Belgorod an der Grenze zur Ukraine nach eigenen Angaben Hunderte Kinder aus D\u00f6rfern in dem Gebiet evakuieren. \u00bbWir beginnen heute damit, Kinder aus den Distrikten Schebekino und Graiworon zu evakuieren\u00ab, erkl\u00e4rte Wjatscheslaw Gladkow, Gouverneur der Region Belgorod, am Mittwoch im Onlinedienst Telegram. Beide Gebiete liegen in der Region Belgorod.<\/p>\n<p>\u00bbHeute werden die ersten 300 Kinder nach Woronesch gebracht\u00ab, erkl\u00e4rte Gladkow weiter. Woronesch liegt rund 250 Kilometer nord\u00f6stlich und somit weiter von der ukrainischen Grenze entfernt. Die Entscheidung sei angesichts der sich \u00bbverschlechternden\u00ab Situation getroffen worden. Die staatliche Nachrichtenagentur Ria Nowosti berichtete sp\u00e4ter, in der N\u00e4he von Woronesch seien Busse mit etwa 150 Insassen angekommen.<\/p>\n<h3><strong>Wirtschaftliche Konsequenzen<\/strong><\/h3>\n<p>Die USA setzen ihre Z\u00f6lle auf ukrainischen Stahl f\u00fcr ein weiteres Jahr aus. Dies teilt das Handelsministerium unter Verweis auf den russischen Einmarsch in der Ukraine mit. US-Pr\u00e4sident Joe Biden hatte vor einem Jahr wegen der Bedeutung der Branche f\u00fcr die Wirtschaft des Landes und des umk\u00e4mpften Asowstal-Werks in Mariupol die 2018 vom damaligen US-Pr\u00e4sident Donald Trump verh\u00e4ngten Strafz\u00f6lle von 25 Prozent zun\u00e4chst f\u00fcr ein Jahr ausgesetzt. Die Ukraine lag vor dem Krieg auf Platz 13 der weltgr\u00f6\u00dften Stahlhersteller und exportiert \u00fcblicherweise 80 Prozent der Produktion.<\/p>\n<h3><strong>Was heute passiert<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p>Die Au\u00dfenminister der Nato-Staaten wollen bei Beratungen in der norwegischen Hauptstadt Oslo die Vorbereitungen f\u00fcr den n\u00e4chsten B\u00fcndnisgipfel vorantreiben. Konkret soll es bei dem Treffen um die Frage gehen, wie die unterschiedlichen Ansichten zu einem neuen Ziel f\u00fcr die H\u00f6he der Verteidigungsausgaben unter einen Hut gebracht werden k\u00f6nnten. Zudem wird es um den Umgang mit dem Beitrittswunsch der von Russland angegriffenen Ukraine gehen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>\n<p>Die Ostsee-Anrainerstaaten beraten vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs dar\u00fcber, wie sie die Energiesicherheit steigern und die Widerstandsf\u00e4higkeit der Demokratien st\u00e4rken k\u00f6nnen. Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock (Gr\u00fcne) will mit ihren Kolleginnen und Kollegen bei dem zweit\u00e4gigen Treffen des Ostseerats in der Hansestadt Wismar in Mecklenburg-Vorpommern auch \u00fcber eine engere Zusammenarbeit bei der Bergung und Entsorgung von Munitionsaltlasten in der Ostsee sprechen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was in den vergangenen Stunden geschah Bei einem erneuten n\u00e4chtlichen russischen Angriff auf Kiew sind drei Menschen get\u00f6tet und mehrere verletzt worden, teilte die Stadtverwaltung mit. 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