{"id":20674,"date":"2023-05-30T05:46:53","date_gmt":"2023-05-30T02:46:53","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-dienstag-30-mai\/"},"modified":"2023-05-30T05:46:53","modified_gmt":"2023-05-30T02:46:53","slug":"news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-dienstag-30-mai","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-dienstag-30-mai\/","title":{"rendered":"News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Dienstag (30. Mai)"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Nach schwerem Beschuss in der ukrainischen Hauptstadt brennt ein Wohnblock. Und: Kiew dr\u00e4ngt auf weitere Kampfflugzeuge aus Europa. Die j\u00fcngsten Entwicklungen.  <\/p>\n<h3><strong>Was in den vergangenen Stunden geschah<\/strong><\/h3>\n<p>Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist wiederholt Ziel n\u00e4chtlicher russischer Bombardements. \u00bbEin massiver Angriff\u00ab, teilte B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko \u00fcber den Nachrichtenkanal Telegram mit. \u00bbVerlassen Sie die Schutzr\u00e4ume nicht.\u00ab Die Kiewer Milit\u00e4rverwaltung erkl\u00e4rte, die Luftabwehrsysteme zerst\u00f6rten die Flugk\u00f6rper. Herabfallende Tr\u00fcmmer h\u00e4tten mehrere Stadtteile der Hauptstadt getroffen, darunter die historischen Viertel Podil und Petscherskyj.<\/p>\n<p>Im s\u00fcdwestlichen Stadtteil Holossijiwskyj habe eine 27-j\u00e4hrige Frau Verletzungen erlitten und sei ins Krankenhaus gebracht worden, erkl\u00e4rte Klitschko. Dort sei ein Brand in einem Hochhaus ausgebrochen \u2013 ausgel\u00f6st von herabfallenden Tr\u00fcmmerteilen. Ein Foto, das Beamte der Kiewer Milit\u00e4rverwaltung auf Telegram ver\u00f6ffentlichen, zeigt Flammen, die aus dem obersten Stockwerk eines mehrst\u00f6ckigen Wohnhauses schlagen. Es war der 17. russische Luftangriff auf die Hauptstadt in diesem Monat.<\/p>\n<h3><strong>Das sagt Kiew<\/strong><\/h3>\n<p>Nach massiven russischen Angriffen mit Drohnen, Marschflugk\u00f6rpern und Raketen hat der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj der Flugabwehr des Landes f\u00fcr die Rettung Hunderter Menschenleben gedankt. Es habe zwar einige Einschl\u00e4ge gegeben, aber die meisten Drohnen und Raketen seien abgeschossen worden, sagte Selenskyj in seiner am Montagabend in Kiew verbreiteten Videobotschaft. \u00bbDie Welt muss sehen, dass der Terror verliert\u00ab, sagte er. Es seien mindestens einige Hundert Menschenleben durch die Flugabwehr an einem Tag gerettet worden, sagte er.<\/p>\n<p>Die Flugabwehrsysteme vom US-Typ Patriot h\u00e4tten geholfen, \u00bbdas B\u00f6se\u00ab zu zerst\u00f6ren, so Selenskyj. Er forderte weitere Hilfe, um die Verteidigung des Landes zu vervollkommnen. \u00bbUnd nat\u00fcrlich gibt es keine gr\u00f6\u00dfere Erniedrigung f\u00fcr einen Terrorstaat als der Erfolg unserer Krieger\u00ab, sagte er. \u00bbEs gibt keine Alternative, als die komplette Befreiung unseres Landes.\u00ab Selenskyj berichtete auch, dass er sich mit der Milit\u00e4rf\u00fchrung getroffen habe, um die Schritte der Gro\u00dfoffensive gegen die russische Invasion zu besprechen.<\/p>\n<p>Russland hatte am Montag die massivsten Luftangriffe seit Beginn des Monats gef\u00fchrt. Es gab Dutzende Raketen- und Drohnenangriffe, stundenlangen Luftalarm in der Nacht und zweimal tags\u00fcber sowie massive Explosionen beim Abschuss der Flugobjekte. Am Vormittag hatte die Flugabwehr nach Milit\u00e4rangaben elf Iskander-Raketen abgeschossen.<\/p>\n<p>Der ukrainische Verteidigungsminister Oleksij Resnikow bezeichnet die Niederlage Russlands als wichtigstes Ziel der bevorstehenden Gegenoffensive seines Landes. \u00bbWir m\u00fcssen die Gewissheit der Russen ersch\u00fcttern, dass sie diesen Krieg gewinnen k\u00f6nnen. Russland muss und wird diesen Krieg verlieren\u00ab, sagte Resnikow den Zeitungen der Funke Mediengruppe und der franz\u00f6sischen Zeitung \u00bbQuest-France\u00ab.<\/p>\n<p>\u00bbWir werden alle vor\u00fcbergehend besetzten Gebiete der Ukraine befreien, bis wir die international anerkannten Grenzen von 1991 wiederhergestellt haben.\u00ab Das schlie\u00dfe die Krim ebenso ein wie die Gebiete Luhansk und Donezk.<\/p>\n<p>Resnikow sieht f\u00fcr die Ukraine reelle milit\u00e4rische Fortschritte im Sommer. \u00bbUnd zwar an zwei oder drei Stellen des Schlachtfeldes, im S\u00fcden wie im Osten. Es wird neue Fluchtwellen von russischen Soldaten auf unserem Territorium geben\u00ab, sagte er den Zeitungen.<\/p>\n<h3><strong>Waffenlieferungen an die Ukraine<\/strong><\/h3>\n<p>Vor diesem Hintergrund dringt die Ukraine weiter auf die Lieferung von Kampfjets zur Luft-Verteidigung. \u00bbWenn Gro\u00dfbritannien und Deutschland ihre Kapazit\u00e4ten beim Eurofighter zusammenlegen w\u00fcrden, w\u00e4re das ein wichtiger Schritt\u00ab, sagte Resnikow. \u00bbEs gibt ja bereits eine internationale Koalition aus Kampfpanzern mit dem Kernmodell des deutschen Leopard 2 sowie amerikanischen Abrams und britischen Challengern. Genauso k\u00f6nnten wir eine Kampfjet-Koalition mit dem Kernmodell F-16 sowie Eurofightern und Gripen bilden.\u00ab Gripen-Jets werden vom schwedischen Unternehmen Saab produziert.<\/p>\n<p>\u00bbZun\u00e4chst w\u00fcrden wir es aber begr\u00fc\u00dfen, wenn Deutschland bei der Ausbildung unserer Piloten auf Eurofightern mitmachen w\u00fcrde.\u00ab Gro\u00dfbritannien, das eine Ausbildung angeboten hat, verf\u00fcgt wie Deutschland \u00fcberhaupt nicht \u00fcber die von der Ukraine gew\u00fcnschten F-16-Kampfjets. Der Vorsitzende des Ausw\u00e4rtigen Ausschusses im Bundestag, Michael Roth, pl\u00e4dierte vergangene Woche f\u00fcr eine europ\u00e4ische Allianz in der Kampfjet-Frage.<\/p>\n<h3><strong>Internationale Reaktionen<\/strong><\/h3>\n<p>US-Pr\u00e4sident Joe Biden hat eine Verbindung zwischen dem Wunsch der T\u00fcrkei nach amerikanischen F16-Kampfjets und der von den USA gew\u00fcnschten Nato-Aufnahme Schwedens hergestellt. Biden sagte am Montag in Washington, dies habe er in einem Telefonat mit dem t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidenten Recep Tayyip Erdo\u011fan nach dessen Wiederwahl deutlich gemacht. \u00bbIch habe mit Erdo\u011fan gesprochen. Ich habe Erdo\u011fan gratuliert\u00ab, sagte Biden. \u00bbEr will noch immer etwas \u00fcber die F-16-Jets aushandeln. Ich habe ihm gesagt, dass wir uns mit Schweden befassen wollen, also lassen Sie uns das erledigen.\u00ab Die Gespr\u00e4che sollten in der kommenden Woche fortgesetzt werden.<\/p>\n<p>Die T\u00fcrkei und Ungarn sperren sich als einzige Nato-L\u00e4nder gegen den von den \u00fcbrigen Mitgliedsstaaten und Schweden gew\u00fcnschten Beitritt des skandinavischen Landes in das Verteidigungsb\u00fcndnis. Zur Begr\u00fcndung hatte die T\u00fcrkei auf in Schweden lebende Oppositionelle verwiesen, die von der Regierung in Ankara als Terroristen bezeichnet werden.<\/p>\n<p>Die T\u00fcrkei bem\u00fcht sich ihrerseits um einen 20 Milliarden Dollar schweren Kauf von F16-Kampfflugzeugen aus US-Produktion. Zwar hat Biden das Ansinnen bef\u00fcrwortet. Jedoch gibt es Widerstand im US-Kongress.<\/p>\n<p>Das t\u00fcrkische Pr\u00e4sidialamt erkl\u00e4rte am Montag lediglich, die beiden Pr\u00e4sidenten h\u00e4tten in ihrem Telefonat den Willen zur Vertiefung ihrer Zusammenarbeit in allen bilateralen Angelegenheiten bekundet. Sie seien sich einig gewesen, dass dies angesichts regionaler und globaler Herausforderungen noch wichtiger geworden sei.<\/p>\n<p>Gr\u00fcnen-Chef Omid Nouripour hat von der Regierung in Ankara ein Ende der Blockade des schwedischen Nato-Beitritts gefordert. \u00bbDer Kurs der t\u00fcrkischen Regierung hat zuletzt die Gr\u00e4ben zwischen T\u00fcrkei und Europ\u00e4ischer Union vertieft und Investoren aus dem Westen abgeschreckt, die das Land dringend braucht\u00ab, sagte Nouripour der \u00bbRheinischen Post\u00ab. Er hoffe auf mehr Verl\u00e4sslichkeit in den Beziehungen. \u00bbDas muss mit dem Ende der Blockade des Beitritts Schwedens in die Nato beginnen.\u00ab<\/p>\n<h3><strong>Wirtschaftliche Konsequenzen<\/strong><\/h3>\n<p>Polen schlie\u00dft zum 1. Juni seine Grenze zu Belarus f\u00fcr Lastwagen aus dem \u00f6stlichen Nachbarland sowie aus Russland. Das Verbot gelte bis auf weiteres f\u00fcr Lastwagen, Zugmaschinen und Gespanne mit Anh\u00e4nger oder Sattelauflieger, die in einem der beiden L\u00e4nder registriert seien, hei\u00dft es in einem am Montag ver\u00f6ffentlichten Erlass des Innenministeriums.<\/p>\n<p>Zuvor hatte Polen bereits 365 weitere Vertreter der Regierung des belarussischen Machthabers Alexander Lukaschenko auf eine Sanktionsliste gesetzt. Die Einreisesperren gegen sie seien eine Reaktion auf die Aufrechterhaltung des \u00bbdrakonischen Urteils\u00ab gegen den Aktivisten der polnischen Minderheit, Andrzej Poczobut, durch den Obersten Gerichtshof von Belarus, teilte das Innenministerium am Montag mit. Das Oberste Gericht des autorit\u00e4r regierten Staats hatte am Freitag die Verurteilung des 50 Jahre alten Journalisten zu acht Jahren Lagerhaft wegen \u00bbAnstachelung zum Hass\u00ab und des \u00bbAufrufs zu Handlungen zum Schaden von Belarus\u00ab best\u00e4tigt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach schwerem Beschuss in der ukrainischen Hauptstadt brennt ein Wohnblock. Und: Kiew dr\u00e4ngt auf weitere Kampfflugzeuge aus Europa. Die j\u00fcngsten Entwicklungen. 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