{"id":20618,"date":"2023-05-27T18:36:21","date_gmt":"2023-05-27T15:36:21","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/fusball-bundesliga-fc-bayern-fangt-dortmund-ab-und-ist-deutscher-meister\/"},"modified":"2023-05-27T18:36:21","modified_gmt":"2023-05-27T15:36:21","slug":"fusball-bundesliga-fc-bayern-fangt-dortmund-ab-und-ist-deutscher-meister","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/fusball-bundesliga-fc-bayern-fangt-dortmund-ab-und-ist-deutscher-meister\/","title":{"rendered":"Fu\u00dfball-Bundesliga: FC Bayern f\u00e4ngt Dortmund ab und ist Deutscher Meister"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Ein Heimsieg gegen Mainz 05 und der BVB w\u00e4re Deutscher Meister. Stattdessen gibt es nun Tr\u00e4nen. Der so kriselnde FC Bayern hat das Remis der Dortmunder ausgenutzt und im letzten Moment eine desastr\u00f6se Saison abgewendet.  <\/p>\n<p>In einem Herzschlagfinale hat sich der FC Bayern doch noch die deutsche Meisterschaft in der Fu\u00dfball-Bundesliga gesichert und Borussia Dortmund abgefangen. Den Dortmundern h\u00e4tte am 34. Spieltag ein Heimsieg gegen Mainz 05 zur Meisterschaft gereicht, doch das sollte nicht gelingen. Sie kamen im heimischen Stadion nur zu einem 2:2 (0:2).<\/p>\n<p>Zeitgleich gewann der FC Bayern 2:1 (1:0) beim 1. FC K\u00f6ln \u2013 und zog doch noch am BVB vorbei. Dabei fiel die Entscheidung erst in der 89. Minute durch einen Treffer von Jamal Musiala. Am Ende stehen die Bayern und Dortmund sogar beide bei 71 Punkten, die M\u00fcnchner haben allerdings die deutlich bessere Tordifferenz und sind dadurch Meister.<\/p>\n<p>Die M\u00fcnchner feiern damit den elften Meistertitel in Folge und den 33. in der Vereinsgeschichte. F\u00fcr Trainer Thomas Tuchel, der im M\u00e4rz die Nachfolge von Julian Nagelsmann angetreten hatte, hat es damit doch noch zu einem Titel gereicht.<\/p>\n<p>Tagelang liefen in Dortmund die Vorbereitungen f\u00fcr eine m\u00f6gliche Meisterfeier, Stunden vor dem Anpfiff schien die ganze Stadt auf den Beinen zu sein. Trainer Edin Terzi\u0107 stand einst als Fan auf der BVB-Trib\u00fcne, und nun die m\u00e4rchenhafte Entwicklung zum Meistertrainer? Dann wurde es 15.30 Uhr \u2013 und pl\u00f6tzlich war es vorbei mit der Feierlaune. Die Mainzer gingen durch einen Kopfball von Andreas Hanche-Olsen ins kurze Eck in F\u00fchrung (15. Minute).<\/p>\n<p>Es wurde noch schlimmer: Nur vier Minuten sp\u00e4ter bekamen die Dortmunder nach einem Foul von Dominik Kohr einen Elfmeter zugesprochen, doch S\u00e9bastian Haller versagten vom Punkt die Nerven. Finn Dahmen wehrte den schwach geschossenen Elfmeter ab.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Mainzer, die im Mittelfeld der Tabelle rangieren, ging es an diesem Nachmittag um nichts mehr. Dennoch setzten sie dem BVB weiter zu. In der 24. Minute lag der Ball zum 0:2 im Netz, nachdem Karim Onisiwo frei zum Kopfball gekommen war. Gregor Kobel war noch mit den Fingerspitzen dran, lenkte den Ball aber nur an den Innenpfosten.<\/p>\n<p>Der BVB, das heimst\u00e4rkste Team der Liga, bem\u00fchte sich, in der 40. Minute kam Kapit\u00e4n Marco Reus f\u00fcr den angeschlagenen Karim Adeyemi ins Spiel. Doch nun war die Verunsicherung zu sp\u00fcren, immer wieder missgl\u00fcckten vielversprechende Angriffe, oft nur um Zentimeter, wie bei einer Flanke in der 59. Minute, die Haller frei vor dem Tor nicht richtig erwischte. Das hohe Risiko der weit aufger\u00fcckten Dortmunder erm\u00f6glichte Mainz einige gef\u00e4hrliche Konter.<\/p>\n<p>Beim 1:2 hatte der BVB dann ein wenig Gl\u00fcck: Ein Schuss im Strafraum von Rapha\u00ebl Guerreiro prallte vom Innenpfosten ins Tor (69.). Jetzt wurde es wieder laut in der Dortmunder Arena \u2013 und es wurde noch lauter, als das 1:1 der M\u00fcnchner in K\u00f6ln bekanntwurde. Doch die Freude hielt nicht lange. Auch das 2:2 durch Niklas S\u00fcle reichte nicht mehr.<\/p>\n<p>Die M\u00fcnchner bauten im Fernduell mit den Dortmundern von Beginn an Druck auf. Bei einem Konter kam Kingsley Coman auf dem linken Fl\u00fcgel an den Ball und schloss vom Strafraumeck sehenswert ins lange rechte Toreck \u2013 1:0 nach acht Minuten. Damit waren die Bayern in diesem Moment wieder Tabellenf\u00fchrer. Danach bot sich ein unterhaltsames Spiel, in dem auch die K\u00f6lner zu Chancen kamen.<\/p>\n<p>Kurz vor der Pause schien das Spiel entschieden, Leroy San\u00e9 hatte zum 2:0 getroffen. Doch der Treffer z\u00e4hlte wegen Handspiels nicht, im Mittelfeld hatte San\u00e9 den Ball zuvor mit dem Arm gespielt. Nach dem Seitenwechsel agierten die M\u00fcnchner zunehmend defensiver, was nicht ungef\u00e4hrlich war, denn so stabil sind die M\u00fcnchner in diesem Jahr nicht. In der 60. Minute verhinderte Bayern-Keeper Yann Sommer den Ausgleich bei einem Kopfball von Davie Selke. In der 81. Minute wurden passive M\u00fcnchner end\u00fcgltig bestraft. Nach einem Handspiel von Serge Gnabry gab es Strafsto\u00df, Dejan Ljubicic verwandelte diesen zum 1:1.<\/p>\n<p>Die letzte Antwort hatte aber der FC Bayern: Jamal Musiala traf zum 2:1. Es war der Schuss zum Titel.<\/p>\n<p>Die M\u00fcnchner Saison gilt dennoch als eine der schw\u00e4chsten der j\u00fcngeren Vereinsgeschichte. Bereits am kommenden Dienstag tagt der M\u00fcnchner Aufsichtsrat und k\u00f6nnte zukunftsweisende Entscheidungen treffen. In der Kritik stehen der Vorstandsvorsitzende Oliver Kahn und Sportvorstand Hasan Salihamid\u017ei\u0107.<\/p>\n<p>Beim 1. FC K\u00f6ln ging das Kapitel einer Vereinsikone zu Ende: Jonas Hector stand zum letzten Mal als Profi auf dem Platz. Der 33 Jahre alte ehemalige Nationalspieler hatte k\u00fcrzlich sein Karriereende bekannt gegeben. Hector spielte seine gesamte Profikarriere f\u00fcr den FC.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Heimsieg gegen Mainz 05 und der BVB w\u00e4re Deutscher Meister. Stattdessen gibt es nun Tr\u00e4nen. 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