{"id":20608,"date":"2023-05-27T08:07:20","date_gmt":"2023-05-27T05:07:20","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-recep-tayyip-erdogan-turkei-wahl-bundesliga-markus-soder-china-rohstoffe\/"},"modified":"2023-05-27T08:07:20","modified_gmt":"2023-05-27T05:07:20","slug":"news-recep-tayyip-erdogan-turkei-wahl-bundesliga-markus-soder-china-rohstoffe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-recep-tayyip-erdogan-turkei-wahl-bundesliga-markus-soder-china-rohstoffe\/","title":{"rendered":"News: Recep Tayyip Erdo\u011fan, T\u00fcrkei-Wahl, Bundesliga, Markus S\u00f6der, China, Rohstoffe"},"content":{"rendered":"<h3>Erdo\u011fan vor dem Sieg?<\/h3>\n<p class=\"caps\">Am 28. Mai 2013 rollt in der T\u00fcrkei eine Protestwelle an. Tausende Menschen demonstrieren im Herzen Istanbuls gegen die geplante Bebauung des Gezi-Parks. Die Polizei geht gewaltsam gegen die Menschen vor, aus \u00bbOccupy Gezi\u00ab wird eine landesweite Bewegung, die sich bald grunds\u00e4tzlich gegen die autorit\u00e4re Politik der Regierung Erdo\u011fan richtet. Bei schweren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskr\u00e4ften sterben in den folgenden Wochen mehrere Menschen, Tausende werden verletzt.<\/p>\n<p>Zehn Jahre nach Ausbruch der Gezi-Proteste ist <strong>Recep Tayyip Erdo\u011fan<\/strong> immer noch Staatschef der T\u00fcrkei. Und genau zehn Jahre danach kann er damit rechnen, bei der <strong>Stichwahl um die Pr\u00e4sidentschaft<\/strong> am Sonntag, an diesem symboltr\u00e4chtigen Datum, erneut im Amt best\u00e4tigt zu werden.<\/p>\n<p>In der ersten Runde hatte Erdo\u011fan die absolute Mehrheit nur knapp verfehlt, sein Konkurrent Kemal K\u0131l\u0131\u00e7daro\u011flu lag rund f\u00fcnf Prozentpunkte hinter ihm. Der drittplatzierte Ultranationalist Sinan O\u011fan hat seine Anh\u00e4nger zur Wahl Erdo\u011fans aufgerufen \u2013 was diesem den Sieg sichern k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Viele t\u00fcrkische Oppositionelle sind desillusioniert, andere \u00fcben sich in (Zweck)-Optimismus. <strong>Hat Herausforderer K\u0131l\u0131\u00e7daro\u011flu doch noch eine Chance?<\/strong> Der zuvor so vers\u00f6hnlich auftretende Kandidat inszeniert sich pl\u00f6tzlich als nationalistischer Hardliner, verspricht, Millionen Gefl\u00fcchteter aus Syrien zur\u00fcckzuschicken.<\/p>\n<p>\u00bbFurchterregend\u00ab findet die Autorin Ece Temelkuran solche T\u00f6ne                                        \u2013 und glaubt dennoch, dass dies der einzige Weg sei, Erdo\u011fan noch zu schlagen: \u00bbIch hoffe, dass sich die Menschen erinnern, warum die Opposition das macht: Es geht darum, zur parlamentarischen Demokratie zur\u00fcckzukehren.\u00ab<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Ex-Regierungsberater \u00fcber T\u00fcrkeiwahl: \u00bbEs kann h\u00e4sslich werden\u00ab <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Nur fast zu doof<\/h3>\n<p>Das Original der Meisterschale liegt in Dortmund bereit. Womit schon mal gekl\u00e4rt w\u00e4re, wer als Favorit in das <strong>Finale dieser Fu\u00dfball-Bundesliga-Saison<\/strong> geht.<\/p>\n<p><strong>Borussia Dortmund<\/strong> hat vor dem letzten Spieltag zwei Punkte Vorsprung vor <strong>Bayern M\u00fcnchen<\/strong>. Dortmund spielt zu Hause gegen den Tabellenneunten Mainz. Die Bayern m\u00fcssen beim Zehnten in K\u00f6ln ran, auf jeden Fall gewinnen und auf Mainzer Sch\u00fctzenhilfe hoffen. Nur dann k\u00f6nnten sie doch noch feiern \u2013 mit einer Kopie der Schale.<\/p>\n<p>Wem g\u00f6nnen Sie die Meisterschaft? Also wenn Sie nicht Bayern- oder Dortmund-Fan sind oder Fu\u00dfball Sie einfach null interessiert? Die letzte Umfrage der Voting-Plattform FanQ im Auftrag des SID brachte ein ziemlich eindeutiges Ergebnis: Gut 70 Prozent (der Nicht-Bayern und Nicht-Dortmund-Anh\u00e4nger) sind f\u00fcr die Borussia, nur knapp neun Prozent f\u00fcr M\u00fcnchen. Nach zehn Bayern-Titeln in Serie wollen die Fu\u00dfballfans lieber Pils- statt Weizenbierduschen sehen.<\/p>\n<p>Aber, Obacht! Der \u2013 qua Amt \u2013 Bayern-Fachmann <strong>Markus S\u00f6der, <\/strong>unbestritten ein Siegertyp, analysierte noch vor ein paar Wochen messerscharf: \u00bbDie Dortmunder sind eigentlich fast zu doof, um deutscher Meister zu werden.\u00ab Aber eben nur fast. Inzwischen hat auch S\u00f6der die Realit\u00e4ten anerkannt und einger\u00e4umt, dass der BVB eine reelle Chance auf den Titel hat \u2013 auch wenn ihn das \u00bbschmerzen\u00ab w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Dabei ist der Ministerpr\u00e4sident ja Franke und eigentlich Fan des 1. FC N\u00fcrnberg. Dem Club droht am Sonntag am letzten Spieltag der zweiten Liga \u00fcbrigens noch der Sturz auf Platz 16 \u2013 und damit ein Relegationsdrama um Klassenerhalt oder Sturz in Liga drei. Analyse S\u00f6der j\u00fcngst im Gespr\u00e4ch mit den Kollegen von der \u00bbSZ\u00ab: \u00bbIm Gegensatz zum FC Bayern kann der Club es am Sonntag noch aus eigener Kraft schaffen.\u00ab Ein kluger Mann.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Lothar Matth\u00e4us \u00fcber die Krise des FC Bayern: \u00bbF\u00fcr Uli bin ich ein rotes Tuch\u00ab <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die Jagd nach den seltenen Erden<\/h3>\n<p>Wir m\u00fcssen <strong>unabh\u00e4ngiger von China<\/strong> werden. So h\u00f6rt und liest man das derzeit st\u00e4ndig aus dem Munde von Politikern, Unternehmern, Experten. Klingt immer nachvollziehbar und erstrebenswert \u2013 und doch ziemlich abstrakt.<\/p>\n<p>Wer verstehen m\u00f6chte, wie gro\u00df unsere Abh\u00e4ngigkeit von der Volksrepublik wirklich ist \u2013 <strong>wirtschaftlich, geostrategisch, beim Kampf gegen den Klimawandel<\/strong> \u2013 dem empfehle ich den eindrucksvollen Report meiner Kollegen aus dem Wirtschaftsressort im neuen SPIEGEL. Sie haben sich auf die Spuren des Kampfes um die Rohstoffe der Zukunft begeben: Es geht um Lithium, Kobalt, Nickel oder Grafit, um <strong>seltene Erden<\/strong> wie Neodym oder Praseodym. <strong>Stoffe, ohne die kein Handy, kein E-Auto, kein Windrad, keine Solaranlage funktioniert.<\/strong><\/p>\n<p>China hat diesen Markt fest im Griff, mit der ruchlosen Ausbeutung und Verarbeitung eigener und weltweiter Vorkommen der kritischen Rohstoffe. Und weil diese \u00fcberall begehrt sind, kann das Riesenreich sie leicht als<strong> geopolitisches Machtinstrument<\/strong> einsetzen.<\/p>\n<p>Politik und Wirtschaft in Europa haben dieser Entwicklung lange zugesehen. Die Unternehmer schauten immer nur auf den Preis, und der war in China meist unschlagbar. Erst die stockenden Lieferketten in der Pandemie, Russlands Angriff auf die Ukraine und Chinas Aggressionen gegen Taiwan haben den Wirtschaftsbossen hierzulande die Augen ge\u00f6ffnet. <strong>\u00bbZu unersetzlich ist China als Versorger geworden, zu m\u00e4chtig\u00ab<\/strong>, schreiben meine Kollegen.<\/p>\n<p>Und jetzt? Ist der Westen mitten in der <strong>Aufholjagd<\/strong>. Die kann durchaus erfolgreich sein, doch es muss schnell gehen. Der SPIEGEL-Report erkl\u00e4rt, warum ein 78-j\u00e4hriger \u00bbRohstoff-Opa\u00ab dabei eine entscheidende Rolle spielt.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Mehr Unabh\u00e4ngigkeit von China: Deutsche Firmen jagen weltweit nach Bodensch\u00e4tzen <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Nachrichten und Hintergr\u00fcnde zum Krieg in der Ukraine finden Sie hier:<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Kampfjetkoalition mit Jetlag: <\/strong>Die Ukraine wirbt seit Monaten um F-16-Flugzeuge, die USA und andere L\u00e4nder haben jetzt zugesagt, Piloten auszubilden. Aber liefern sie demn\u00e4chst tats\u00e4chlich Kampfjets aus \u2013 und vor allem: W\u00fcrde das \u00fcberhaupt etwas bringen? <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Mehrheit der Deutschen bef\u00fcrwortet Russlandsanktionen: <\/strong>Die meisten B\u00fcrger stehen weiter hinter den Strafma\u00dfnahmen f\u00fcr Russland. Das geht aus einer repr\u00e4sentativen Erhebung hervor, die dem SPIEGEL vorliegt. Nur die Anh\u00e4nger einer Partei sind mehrheitlich dagegen. <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>\u00bbDie Politik l\u00e4sst russische Kriegsdienstverweigerer im Stich\u00ab: <\/strong>Immer mehr russische Milit\u00e4rdienstverweigerer fliehen nach Deutschland. Selten wird ihnen Asyl gew\u00e4hrt. Rudi Friedrich, Experte f\u00fcr Kriegsdienstverweigerung, erkl\u00e4rt, warum die Bundesregierung damit wom\u00f6glich Leben gef\u00e4hrdet. <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Hier geht\u2019s zum aktuellen Tagesquiz<\/h3>\n<p>Die Startfrage heute: Welcher Bestsellerautor war einst als Diplomat an der britischen Botschaft in Bonn besch\u00e4ftigt?<\/p>\n<h3>Verlierer der Woche \u2026<\/h3>\n<p><strong>\u2026 sind die Personensch\u00fctzer des Kanzlers. Vielleicht auch die Bundespolizei. Und die hessische Landespolizei. Und der Sicherheitsdienst des Frankfurter Flughafens.<\/strong> Sie alle haben Mitte der Woche versagt, als ein Mann mit seinem Privatauto sich mal eben der Kolonne des Bundeskanzlers anschlie\u00dfen, bis vor den Regierungsflieger fahren und Olaf Scholz dann auch noch umarmen konnte.<\/p>\n<p>\u00bbDas darf nicht passieren\u00ab, sagt SPD-Kollegin Nancy Faeser, als Innenministerin f\u00fcr die Bundespolizei und die Sicherheitsleute des Bundeskriminalamtes zust\u00e4ndig. Die Panne d\u00fcrfte Konsequenzen haben.<\/p>\n<p>Scholz selbst versucht, die Sache im Scholz-Sprech kleinzureden: \u00bbWas die Frage betrifft, dass mir Leute guten Tag sagen und mich begr\u00fc\u00dfen, ist das nie etwas, was mich besonders beeindruckt.\u00ab Schade eigentlich.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Sicherheitspanne in Frankfurt: Ungeplante Umarmung \u2013 Scholz bezeichnet Situation als \u00bbnicht dramatisch\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die j\u00fcngsten Meldungen aus der Nacht<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Familienministerin Paus zeigt sich gespr\u00e4chsbereit: <\/strong>Seit Monaten herrscht in der Ampelkoalition Streit \u00fcber die Finanzierung der geplanten Kindergrundsicherung. Nun hat sich Bundesfamilienministerin Lisa Paus offen gezeigt, \u00fcber eine \u00bbbelastbare Zahl\u00ab zu sprechen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Serbiens Pr\u00e4sident Vu\u010di\u0107 zieht sich von Parteivorsitz zur\u00fcck: <\/strong>Auf einer Solidarit\u00e4tsveranstaltung in Belgrad mit Zehntausenden Teilnehmern hat Serbiens Pr\u00e4sident Aleksandar Vu\u010di\u0107 den R\u00fcckzug vom Parteivorsitz angek\u00fcndigt. Laut Beobachtern wird das aber kaum einen Unterschied machen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Geldstrafe f\u00fcr bekannte Abtreibungs\u00e4rztin in den USA: <\/strong>Caitlin Bernard hatte den Schwangerschaftsabbruch bei einem zehnj\u00e4hrigen Vergewaltigungsopfer \u00f6ffentlich gemacht \u2013 und muss daf\u00fcr nun 3000 Dollar zahlen. Eine \u00c4rztekammer sah die Privatsph\u00e4re des M\u00e4dchens verletzt.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die SPIEGEL+-Empfehlungen f\u00fcr heute<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Deutsche Firmen jagen weltweit nach Bodensch\u00e4tzen: <\/strong>Ohne Lithium, Kupfer oder seltene Erden funktioniert kein Handy, kein Auto, kein Windrad. Doch Politik und Wirtschaft haben sich China ausgeliefert. Wie wir uns aus der Abh\u00e4ngigkeit befreien k\u00f6nnen. Der SPIEGEL-Report. <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>\u00bbDie Leute werden von \u00c4rzten zum Teil nicht ernst genommen\u00ab: <\/strong>Die Anw\u00e4ltin Anja Dornhoff vertritt mutma\u00dfliche Covid-19-Impfopfer, die Entsch\u00e4digung vom Staat und Schadensersatz von den Pharmakonzernen verlangen. Hier sagt sie, was sie ihren Klienten r\u00e4t und welche Erfolgschancen sie haben. <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Der Fluch des Akzents:<\/strong>Menschen beurteilen einander danach, wie sie sprechen \u2013 und untersch\u00e4tzen die Konsequenzen. F\u00fcr Russlanddeutsche oder T\u00fcrken k\u00f6nnen sie besonders hart sein. Ein Essay von Alexander Neumann-Delbarre. <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Mutter muss sterben: <\/strong>Bei \u00bbiCarly\u00ab l\u00e4chelte Jennette McCurdy einem Millionenpublikum zu. Hinter den Kulissen litt die Schauspielerin unter dem Missbrauch ihrer narzisstischen Mutter. Dar\u00fcber hat sie ein beeindruckendes Memoir geschrieben. <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen ein wunderbares, langes Wochenende.<\/p>\n<p>Herzlich,<\/p>\n<p><em>Ihr Philipp Wittrock, Chef vom Dienst in Los Angeles<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erdo\u011fan vor dem Sieg? Am 28. Mai 2013 rollt in der T\u00fcrkei eine Protestwelle an. 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