{"id":20604,"date":"2023-05-27T03:58:33","date_gmt":"2023-05-27T00:58:33","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-news-am-freitag-ukraine-bittet-deutschland-um-taurus-marschflugkorper\/"},"modified":"2023-05-27T03:58:33","modified_gmt":"2023-05-27T00:58:33","slug":"ukraine-news-am-freitag-ukraine-bittet-deutschland-um-taurus-marschflugkorper","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-news-am-freitag-ukraine-bittet-deutschland-um-taurus-marschflugkorper\/","title":{"rendered":"Ukraine-News am Freitag: Ukraine bittet Deutschland um Taurus-Marschflugk\u00f6rper"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Kiew will Einheiten vom Typ Taurus, das Bundesverteidigungsministerium best\u00e4tigt eine entsprechende Anfrage. Und: Die Ukraine w\u00fcnscht sich zeitnah eine Einladung zur Nato-Mitgliedschaft. Das waren die News am 26. Mai 2023.  <\/p>\n<h3><strong>Leseempfehlung \u2013 Kampfjetkoalition mit Jetlag<\/strong><\/h3>\n<p><strong>23.24 Uhr: <\/strong>Die Ukraine wirbt seit Monaten um F-16-Flugzeuge, die USA und andere L\u00e4nder haben jetzt zugesagt, Piloten auszubilden. Aber liefern sie demn\u00e4chst tats\u00e4chlich Kampfjets aus \u2013 und vor allem: W\u00fcrde das \u00fcberhaupt etwas bringen? Hier                                        lesen Sie mehr. <\/p>\n<h3><strong>Ukraine will Taurus-Marschflugk\u00f6rper von Deutschland<\/strong><\/h3>\n<p><strong>21.50 Uhr:<\/strong> Die Ukraine hat Deutschland um die Lieferung von Marschflugk\u00f6rpern vom Typ Taurus gebeten. In den letzten Tagen sei eine entsprechende Anfrage der ukrainischen Seite eingegangen, sagte eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums. Sie machte keine n\u00e4heren Details zu dem Schreiben, etwa dazu, wie viele Einheiten Kiew forderte. Zuvor hatte die \u00bbFrankfurter Allgemeine Sonntagszeitung\u00ab             \u00fcber die Taurus-Anfrage der Ukraine berichtet.<\/p>\n<p>Der CDU-Verteidigungsexperte Roderich Kiesewetter hatte sich vor wenigen Tagen f\u00fcr die Lieferung deutscher Marschflugk\u00f6rper vom Typ Taurus an die Ukraine ausgesprochen. Die Lenkwaffen mit bis zu 500 Kilometern Reichweite erm\u00f6glichten dem angegriffenen Land \u00bbSchl\u00e4ge gegen die milit\u00e4rische Infrastruktur der Russen weit hinter der Frontlinie\u00ab, hatte er gesagt. F\u00fcr die Bundeswehr seien vor zehn Jahren rund 600 Taurus beschafft worden. Davon seien heute noch \u00bbum die 150\u00ab einsatzbereit.<\/p>\n<p>Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte am Dienstag zur\u00fcckhaltend auf den Vorschlag von Kiesewetter reagiert. Er sagte aber auch, er sei \u00bbder Auffassung, dass wir die Ukraine mit allen v\u00f6lkerrechtlich zul\u00e4ssigen Systemen unterst\u00fctzen sollten, die es braucht, um diesen Krieg zu gewinnen und die wir imstande sind, zu geben\u00ab.<\/p>\n<h3><strong>Brasiliens Pr\u00e4sident Lula sagt Putin ab<\/strong><\/h3>\n<p><strong>21.31 Uhr: <\/strong>Brasiliens Pr\u00e4sident Luiz In\u00e1cio Lula da Silva hat nach eigenen Angaben in einem Telefonat mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin eine Einladung nach Russland abgelehnt. \u00bbIch habe ihm f\u00fcr die Einladung zum Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg gedankt und ihm geantwortet, dass ich im Moment nicht nach Russland reisen kann\u00ab, schrieb Lula auf Twitter. Er habe aber bekr\u00e4ftigt, Brasilien sei wie auch Indien, Indonesien und China bereit, \u00bbmit beiden Seiten des Konflikts zu sprechen, um Frieden zu schaffen\u00ab, schrieb der Linkspolitiker weiter mit Blick auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine.<\/p>\n<p>Nach Angaben des Kreml hatte Lula die Initiative f\u00fcr das Telefonat ergriffen. Putin habe darin seine \u00bbgrunds\u00e4tzliche Einsch\u00e4tzung der Entwicklung der Lage in der Ukraine\u00ab abgegeben, hie\u00df es nach dem Gespr\u00e4ch in einer Mitteilung. Russland sei offen f\u00fcr einen Dialog auf politischer Ebene, wurde Putin zitiert.<\/p>\n<h3><strong>Ukrainischer Geheimdienst warnt vor russischer \u00bbProvokation\u00ab in AKW Saporischschja<\/strong><\/h3>\n<p><strong>21.04 Uhr: <\/strong>In den kommenden Stunden k\u00f6nnten die Russen einen Unfall im Kernkraftwerk Saporischschja simulieren. Davor warnt der ukrainische Geheimdienst auf seiner Website . Zun\u00e4chst solle ein Beschuss des Atomkraftwerks vorget\u00e4uscht werden, um dann einen Notaustritt radioaktiver Stoffe zu melden, hei\u00dft es. Die Verantwortung solle der Ukraine zugeschoben werden.<\/p>\n<p>Ziel der Aktion sei es, dass die internationale Gemeinschaft eine Untersuchung der Situation vor Ort fordert und eine Feuerpause erwirkt. Diese Pause wolle Russland nutzen, seine Truppen zu verst\u00e4rken und die ukrainische Gegenoffensive zu stoppen.<\/p>\n<p>Die Angaben lassen sich nicht verifizieren. Es ist auch unklar, ob die lang angek\u00fcndigte ukrainische Gegenoffensive schon begonnen hat oder Kiew doch noch auf zus\u00e4tzliche Waffen aus dem Westen wartet.<\/p>\n<h3><strong>Scholz d\u00e4mpft Erwartungen auf baldigen Nato-Beitritt der Ukraine<\/strong><\/h3>\n<p><strong>19.34 Uhr: <\/strong>Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat eineinhalb Monate vor dem Nato-Gipfel im litauischen Vilnius die Erwartungen auf einen baldigen Beitritt der Ukraine zu dem Verteidigungsb\u00fcndnis ged\u00e4mpft. Nach einem Treffen mit Vertretern der baltischen Staaten im estnischen Tallinn sagte Scholz auf eine Frage zum Wunsch Kiews nach einer baldigen offiziellen Einladung durch die Nato, bei dem Gipfel werde es \u00bbvor allem darum gehen, die konkrete Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine in dieser Situation zu organisieren\u00ab.<\/p>\n<p>Die Frage, \u00bbum die es jetzt geht\u00ab, sei, \u00bbwie wir die Kooperation in der konkreten Situation des russischen Angriffs auf die Ukraine verbessern k\u00f6nnen und wie wir klarmachen k\u00f6nnen, das wir diese Unterst\u00fctzung so lange aufrechterhalten werden, wie das notwendig ist\u00ab, erl\u00e4uterte Scholz.<\/p>\n<p>Nato-Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg hatte am Mittwoch erkl\u00e4rt, bei den Mitgliedsl\u00e4ndern gebe es in der Frage des Beitritts der Ukraine \u00bbunterschiedliche Ansichten im B\u00fcndnis\u00ab. Er erinnerte daran, dass ein Aufnahmebeschluss einstimmig fallen m\u00fcsste. Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj ist zum Nato-Gipfel am 11. und 12. Juli in der litauischen Hauptstadt Vilnius eingeladen.<\/p>\n<h3><strong>Deutschland beteiligt sich mit Patriot-System am Schutz von Nato-Gipfel<\/strong><\/h3>\n<p><strong>19.10 Uhr:<\/strong> Deutschland will mit dem Patriot-Luftabwehrsystem zum Schutz des Nato-Gipfels im Juli in Vilnius beitragen. Das k\u00fcndigte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Abend in Berlin an, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete. Die Einheit soll demnach aus der Slowakei nach Litauen verlegt werden.<\/p>\n<p>\u00bbAuf Anfrage des B\u00fcndnisses wird Deutschland einen umfangreichen Beitrag zum Schutz des Nato-Gipfels im litauischen Vilnius im Juli 2023 leisten\u00ab, gab das Bundesverteidigungsministerium bekannt. \u00bbIn enger Absprache mit unserem Partner Litauen, der Nato sowie unseren weiteren B\u00fcndnispartnern werden wir land-, luft- und seegest\u00fctzte F\u00e4higkeiten zur Absicherung einbringen.\u00ab Daf\u00fcr w\u00fcrden auch Einheiten eingesetzt, die \u00bbentweder aktuell an der Ostflanke des B\u00fcndnisses eingesetzt sind oder aus Deutschland heraus operieren k\u00f6nnen\u00ab.<\/p>\n<p>Der Patriot-Einsatz der Bundeswehr in der Slowakei solle damit beendet werden, teilte das Ministerium weiter mit. Die Einheit war vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine dort stationiert worden, um die slowakische Luftabwehr zu verst\u00e4rken. Die Sicherheit der Slowakei werde \u00bbauch in Zukunft von zentraler Bedeutung f\u00fcr Deutschland bleiben\u00ab, betonte das Ministerium. Verwiesen wurde auf die Lieferung von 15 Kampfpanzern von Typ Leopard 2A4 im Austausch f\u00fcr von der Slowakei an die Ukraine gelieferte Panzer. Zudem habe die Bundesregierung angeboten, die Slowakei durch Luftraum\u00fcberwachung zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Der Minister dankte der Slowakei f\u00fcr die enge Zusammenarbeit w\u00e4hrend der Stationierung des deutschen Patriot-Raketenverbands. Das Ende des Einsatzes dort verschaffe aber auch den beteiligten Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr eine \u00bbAtempause, die dringend notwendig ist\u00ab.<\/p>\n<h3><strong>Leseempfehlung: Theater gegen Putin \u2013 Flammenwerfer des Widerstands<\/strong><\/h3>\n<p><strong>18.50 Uhr: <\/strong>Der im Exil lebende russische Regisseur Kirill Serebrennikow inszeniert in Hamburg ein wildes Spektakel gegen politische Unterdr\u00fcckung \u2013 die Show wird als Statement gegen Putins Krieg in der Ukraine bejubelt. Lesen Sie hier den gesamten Text.<\/p>\n<h3><strong>Aktuelle Opferzahlen aus Dnipro: zwei Tote und 30 Verletzte <\/strong><\/h3>\n<p><strong>17.57 Uhr:<\/strong> Zum morgendlichen Raketenangriff auf ein Krankenhaus in der ukrainischen Stadt Dnipro gibt es neue Opferzahlen: Mindestens zwei Menschen sind get\u00f6tet worden, 30 verletzt, \u00bbdarunter zwei Kinder\u00ab, erkl\u00e4rte der Leiter der regionalen Milit\u00e4rverwaltung, Serhij Lysak, via Telegram . Das Geschoss habe eine Wohngegend mit einem Krankenhaus, einer Tierklinik und Hochh\u00e4usern getroffen. Drei Menschen w\u00fcrden noch vermisst.<\/p>\n<h3><strong>Lawrow sieht \u00bbernsthafte Hindernisse\u00ab f\u00fcr Friedensgespr\u00e4che \u2013 und dankt China<\/strong><\/h3>\n<p><strong>17.47 Uhr: <\/strong>Russlands Au\u00dfenminister Sergej Lawrow hat China f\u00fcr seine \u00bbausgewogene Haltung\u00ab im Ukrainekrieg gedankt. Bei einem Treffen mit dem chinesischen Sondergesandten Li Hui in Moskau w\u00fcrdigte Lawrow \u00bbdie Bereitschaft Pekings, eine positive Rolle bei der L\u00f6sung der Krise zu spielen\u00ab. Das teilte das russische Au\u00dfenministerium in Moskau mit.<\/p>\n<p>Seit Beginn des Kriegs vor 15 Monaten betont Chinas F\u00fchrung immer wieder, sich f\u00fcr Verhandlungen \u00fcber ein Ende der Kampfhandlungen einzusetzen. Jedoch gibt China dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin insgesamt R\u00fcckendeckung.<\/p>\n<p>Lawrow warf der Ukraine und dem Westen vor, \u00bbernsthafte Hindernisse\u00ab f\u00fcr eine Wiederaufnahme der Friedensgespr\u00e4che geschaffen zu haben. Was er genau damit meinte, wurde nicht mitgeteilt. In der Mitteilung nennt Russland die Partner Kiews \u00bbwestliche Handlanger\u00ab. Russland sei dagegen bereit f\u00fcr eine politisch-diplomatische L\u00f6sung. Letzteres ist aber nur Propaganda: Fakt ist, dass Russland die Ukraine angegriffen hat und nur seine Truppen auf eigenes Staatsgebiet zur\u00fcckziehen m\u00fcsste, um den Krieg zu beenden.<\/p>\n<h3>Lula telefoniert mit Putin \u2013 und bietet sich als Vermittler an<\/h3>\n<p><strong>17.29 Uhr: <\/strong>In einem Telefonat hat der brasilianische Pr\u00e4sident Lula dem russischen Machthaber Putin angeboten, als Vermittler zu fungieren. Er wolle \u00bbzusammen mit Indien, Indonesien und China mit beiden Seiten des Konflikts sprechen auf der Suche nach Frieden\u00ab, schrieb Lula hinterher auf Twitter . Eine Einladung zu einem Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg schlug das brasilianische Staatsoberhaupt jedoch aus: Im Moment k\u00f6nne er nicht nach Russland reisen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kiew will Einheiten vom Typ Taurus, das Bundesverteidigungsministerium best\u00e4tigt eine entsprechende Anfrage. Und: Die Ukraine w\u00fcnscht sich zeitnah eine Einladung zur Nato-Mitgliedschaft. Das waren die News am 26. Mai 2023.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":20605,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-20604","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20604","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20604"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20604\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/20605"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20604"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=20604"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=20604"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}