{"id":20491,"date":"2023-05-22T06:06:01","date_gmt":"2023-05-22T03:06:01","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-22-mai\/"},"modified":"2023-05-22T06:06:01","modified_gmt":"2023-05-22T03:06:01","slug":"news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-22-mai","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-22-mai\/","title":{"rendered":"News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Montag (22. Mai)"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Die Ukraine soll bald Kampfflugzeuge erhalten \u2013 die russische Reaktion ist deutlich. In Bachmut bleibt die Lage un\u00fcbersichtlich. Und: \u00d6sterreich erwartet keinen Regimewechsel im Kreml. Die j\u00fcngsten Entwicklungen.  <\/p>\n<h3><strong>Das sagt Kiew<\/strong><\/h3>\n<p>Das ukrainische Milit\u00e4r ist nach eigenen Angaben nahe der Stadt Bachmut im Osten des Landes weiter vorger\u00fcckt. \u00bbSpeziell in den letzten 24 Stunden sind wir an einigen Teilst\u00fccken etwa 200 Meter vorgesto\u00dfen\u00ab, sagte der Sprecher der Heeresgruppe Ost, Serhij Tscherewatyj, am Sonntagabend im ukrainischen Fernsehen. Bereits die ganze Woche sei das ukrainische Milit\u00e4r in der Umgebung der Stadt auf dem Vormarsch. Russland f\u00fchrt seit 15 Monaten einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Die Schlacht um Bachmut geh\u00f6rt zu den blutigsten.<\/p>\n<p>Moskau hatte am Samstag die Eroberung der seit Monaten schwer umk\u00e4mpften und fast v\u00f6llig zerst\u00f6rten Stadt verk\u00fcndet. Kiew bestreitet hingegen, dass Bachmut gefallen ist. Tscherewatyj zufolge halten sich ukrainische Kr\u00e4fte im S\u00fcdwesten der Stadt in einigen Geb\u00e4uden und Befestigungsanlagen verschanzt. Unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen lassen sich die Angaben beider Seiten nicht. In der Stadt waren fr\u00fcher mehr als 70.000 Menschen zu Hause. Heute harren dort nur noch wenige Zivilisten aus.<\/p>\n<p>Die bei Bachmut eingesetzte 3. Sturmbrigade der Ukrainer erkl\u00e4rte, auf einem Frontabschnitt von 1700 Metern sogar 700 Meter vorger\u00fcckt zu sein. Dazu stellte sie sp\u00e4ter auf Facebook ein Video von der Gefangennahme russischer Soldaten.<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat sich nach Abschluss des G7-Gipfels in Japan zufrieden gezeigt. \u00bbDas Thema Ukraine stand im Mittelpunkt, der Respekt gegen\u00fcber allen Ukrainern war besonders\u00ab, sagte Selenskyj am Sonntag in seiner abendlichen Videoansprache.<\/p>\n<p>Die Begegnung mit US-Pr\u00e4sident Joe Biden habe \u00bbwie immer\u00ab zur St\u00e4rkung der Ukraine gef\u00fchrt, sagte Selenskyj, der das Video im Flugzeug kurz vor dem Abflug Richtung Kiew aufnahm. Tats\u00e4chlich gab Biden beim Gipfel die Freigabe eines weiteren Hilfspakets f\u00fcr die Ukraine \u00fcber 375 Millionen Dollar (etwa 346 Millionen Euro) bekannt. Zudem will Washington die seit Langem von Kiew geforderten Lieferungen westlicher Kampfjets freigeben.<\/p>\n<p>\u00bbDie Flugzeuge werden nicht st\u00fcckweise \u00fcbergeben, sondern in Einheiten. Eine Lufteinheit ist mindestens ein Geschwader, in unserem Fall sind es derzeit mehr als 12 Flugzeuge, bei unseren westlichen Partnern bis zu 18 Flugzeugen\u00ab, sagte der Sprecher der ukrainischen Luftwaffe, Juri Ihnat am Sonntag im ukrainischen Fernsehen \u00fcber Flugzeuge aus dem Westen. Auf diese Weise k\u00f6nnten der Ukraine \u00bbanfangs mehrere Dutzend Kampfjets zur L\u00f6sung anstehender Aufgaben\u00ab \u00fcbergeben werden.<\/p>\n<h3><strong>Das sagt Moskau<\/strong><\/h3>\n<p>Die Verlegung von US-Kampfjets in die Ukraine wirft nach den Worten des russischen Botschafters in den Vereinigten Staaten die Frage nach einer Beteiligung der Nato an dem Konflikt auf. Auch werde jeder ukrainische Angriff auf die Krim als Angriff auf Russland betrachtet werden, schreibt Anatoli Antonow auf dem Telegram-Kanal der Botschaft in Washington. \u00bbEs ist wichtig, dass die Vereinigten Staaten die russische Reaktion darauf genau kennen\u00ab, drohte er.<\/p>\n<p>Russland kritisierte zudem die Beschl\u00fcsse des G7-Gipfels der f\u00fchrenden demokratischen Industrienationen am Wochenende in Hiroshima. Dessen wichtigstes Ergebnis sei eine \u00bbAnsammlung von Erkl\u00e4rungen, die mit Passagen antirussischen und antichinesischen Charakters angef\u00fcllt sind\u00ab, hie\u00df es in Moskau in einer Mitteilung des Au\u00dfenministeriums. Die Entscheidungen der Siebener-Gruppe (USA, Gro\u00dfbritannien, Frankreich, Kanada, Italien, Japan und Deutschland) zielten auf die Vertiefung der Trennlinien in der internationalen Politik.<\/p>\n<p>Moskau warf den G7 zum wiederholten Male auch vor, eine \u00bbumfassende Konfrontation\u00ab mit Russland zu suchen. Die westlichen Sanktionen seien ebenso Teil eines \u00bbhybriden Kriegs\u00ab wie Waffenlieferungen an die Ukraine. Die russische Regierung machte die G7 auch f\u00fcr den j\u00fcngsten Anstieg der Lebensmittel- und Energiepreise verantwortlich.<\/p>\n<h3><strong>Internationale Reaktionen<\/strong><\/h3>\n<p>\u00d6sterreich erwartet bis zum Ende dieses Jahrzehnts keinen Regimewechsel in Russland. \u00bbIch gehe nicht davon aus, dass sich das politische System und die politische F\u00fchrung in Russland bis zum Ende dieses Jahrzehnts substanziell ver\u00e4ndern werden. Wir werden damit leben m\u00fcssen, dass unser Verh\u00e4ltnis zu Russland gest\u00f6rt bleibt, weil das wichtigste Kapital fehlt: Vertrauen\u00ab, sagte Au\u00dfenminister Alexander Schallenberg (\u00d6VP) der Zeitung \u00bbWelt\u00ab vor dem Treffen der EU-Au\u00dfenminister am Montag in Br\u00fcssel. <\/p>\n<p>Der Westen, die Ukraine eingeschlossen, werde sich k\u00fcnftig nicht darauf verlassen k\u00f6nnen, dass sich Russland an unterschriebene Vertr\u00e4ge halten wird. \u00bbRussland wird f\u00fcr sehr viele Jahre eine Bedrohung bleiben. Die Ukraine braucht darum westliche Sicherheitsgarantien.\u00ab<\/p>\n<p>Trotz des Ukrainekriegs und umfangreicher Sanktionen gegen Russland unterhalte \u00d6sterreichs Regierung informelle Kan\u00e4le nach Moskau, sagte Schallenberg. Das sei wichtig. \u00bbDer Westen muss weiterhin mit Russland sprechen, das tut auch die US-Administration. Wir tragen eine globale Verantwortung. Russland ist nicht von der Landkarte verschwunden.\u00ab Russland sei der gr\u00f6\u00dfte geografische Nachbar der Europ\u00e4ischen Union (EU) und die gr\u00f6\u00dfte Nuklearmacht auf diesem Planeten. Moskau sitze in zahlreichen internationalen Organisationen mit am Tisch und sei beispielsweise ein wichtiger Akteur bei der Durchsetzung der weltweiten Klima- und Umweltziele.<\/p>\n<h3><strong>Was heute passiert<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p>Die Au\u00dfenminister der Europ\u00e4ischen Union beraten ab dem Morgen in Br\u00fcssel \u00fcber weitere Milit\u00e4rhilfen f\u00fcr die Ukraine. Geplant ist eine neue Tranche von 500 Millionen Euro. Zuletzt blockierte Ungarn die Freigabe der Gelder, weil die Ukraine die gr\u00f6\u00dfte ungarische Bank OTP k\u00fcrzlich als Kriegssponsor eingestuft hatte.<\/p>\n<p>Bundesau\u00dfenministerin Annalena Baerbock (Gr\u00fcne) will sich in Br\u00fcssel zudem f\u00fcr eine Ausweitung von Mehrheitsentscheidungen der EU stark machen, um solche Blockaden k\u00fcnftig zu verhindern. Daf\u00fcr ist ein Treffen mit rund zehn weiteren L\u00e4ndern vorgesehen. Bisher m\u00fcssen alle Entscheidungen in der Au\u00dfenpolitik einstimmig fallen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ukraine soll bald Kampfflugzeuge erhalten \u2013 die russische Reaktion ist deutlich. In Bachmut bleibt die Lage un\u00fcbersichtlich. Und: \u00d6sterreich erwartet keinen Regimewechsel im Kreml. Die j\u00fcngsten Entwicklungen. 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