{"id":20425,"date":"2023-05-19T08:46:33","date_gmt":"2023-05-19T05:46:33","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-g7-gipfel-in-japan-hiroshima-baschar-al-assad-bremen-wahl-grune\/"},"modified":"2023-05-19T08:46:33","modified_gmt":"2023-05-19T05:46:33","slug":"news-g7-gipfel-in-japan-hiroshima-baschar-al-assad-bremen-wahl-grune","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-g7-gipfel-in-japan-hiroshima-baschar-al-assad-bremen-wahl-grune\/","title":{"rendered":"News: G7-Gipfel in Japan, Hiroshima, Baschar al-Assad, Bremen-Wahl, Gr\u00fcne"},"content":{"rendered":"<h3>Hiroshima als Mahnung<\/h3>\n<p class=\"caps\">Symboltr\u00e4chtiger k\u00f6nnte der Ort f\u00fcr die Zusammenkunft kaum sein. In <strong>Hiroshima <\/strong>treffen sich von heute an die <strong>Staats- und Regierungschefs der G7<\/strong>. \u00dcber der Stadt im japanischen S\u00fcdwesten warfen die USA am 6. August 1945 die erste Atombombe ab, 70.000 Menschen starben durch die Explosion sofort, Zehntausende an den Folgen der nuklearen Verseuchung.<\/p>\n<p><strong>Ein guter, ein mahnender Ort<\/strong>, um in diesen Zeiten dar\u00fcber zu sprechen, wie sich verhindern l\u00e4sst, dass auf dieser Welt noch einmal Atomwaffen zum Einsatz kommen. Russlands Krieg gegen die Ukraine d\u00fcrfte den Gipfel der Staatenlenker aus Japan, den USA, Kanada, Frankreich, Gro\u00dfbritannien, Italien und Deutschland bestimmen. Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj wird online oder wom\u00f6glich sogar pers\u00f6nlich dabei sein.<\/p>\n<p>Wie immer bei diesen Gelegenheiten werden die Bilder perfekt inszeniert sein. Die G7 werden Entschlossenheit demonstrieren, nach M\u00f6glichkeit eine kraftvolle Abschlusserkl\u00e4rung pr\u00e4sentieren. So soll es neue Sanktionen gegen Russland geben. Zu h\u00f6ren ist auch, dass man den Export von Rohdiamanten aus Russland einschr\u00e4nken will, der Moskau j\u00e4hrlich Milliarden bringt.<\/p>\n<p>Und doch stellt sich die Frage, wie zeitgem\u00e4\u00df das informelle Siebener-Gipfelformat heute noch ist, das seine Urspr\u00fcnge in den Siebzigerjahren hat.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist es immer gut, wenn Staaten, die gemeinsame Werte teilen, sich zusammenschlie\u00dfen. Und Putins Angriff auf die Ukraine hat durchaus <strong>Erinnerungen an die Blockkonfrontation des Kalten Krieges<\/strong> geweckt. Doch die Welt ist heute eine andere, sie ist komplexer, nicht bipolar, sondern <strong>multipolar<\/strong>. Die <strong>Staaten des Globalen S\u00fcdens<\/strong> etwa tun sich schwer damit, sich klar gegen Russland als Aggressor zu positionieren.<\/p>\n<p>Das muss man nicht richtig finden. Aber es zeigt, dass diese L\u00e4nder ihre ganz eigenen \u00bbSorgen und berechtigten Interessen\u00ab haben, wie Olaf Scholz es j\u00fcngst ausdr\u00fcckte. Diesen, erg\u00e4nzte der Kanzler, m\u00fcsse man <strong>\u00bbauf Augenh\u00f6he\u00ab<\/strong> begegnen. Kein falscher Ansatz. Ob aber Augenh\u00f6he herrscht, wenn die G7 sich Staaten wie Indien oder Indonesien \u00bbals G\u00e4ste\u00ab nach Hiroshima einladen?<\/p>\n<p>Meine Kollegin Melanie Amann wird f\u00fcr Sie bei SPIEGEL.de vom Gipfel berichten.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>G7-Gipfel in Hiroshima: So verliert Europa in der neuen Weltordnung an Einfluss                                       <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mehr Nachrichten und Hintergr\u00fcnde zum Krieg in der Ukraine finden Sie hier:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Die j\u00fcngsten Entwicklungen:<\/strong> Das Pentagon macht einen milliardenschweren \u00bbBuchungsfehler\u00ab \u2013 der f\u00fcr die Ukraine folgenreich sein k\u00f6nnte. Selenskyj reist offenbar zum G7-Gipfel. Der EU-Ratspr\u00e4sident erkl\u00e4rt: \u00bbRussische Diamanten sind nicht f\u00fcr immer.\u00ab Der \u00dcberblick.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Protest gegen Haft von russischen Raketenforschern \u2013 Kreml l\u00e4sst Kollegen abblitzen: <\/strong>Drei russische Raketenforscher sitzen seit vorigem Jahr in Haft, weil sie angeblich Staatsgeheimnisse verraten haben. Nun springen ihnen \u00f6ffentlich Kollegen mit einem Protestschreiben bei \u2013 die Staatsf\u00fchrung reagiert.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Bekommt Kiew bald westliche Kampfjets, Herr Stoltenberg? <\/strong>Deutschland m\u00fcsse schnell mehr in die Bundeswehr investieren, fordert Nato-Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg. Auch die Lieferung westlicher Kampfjets an die Ukraine ist f\u00fcr ihn kein Tabu. <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Europ\u00e4ischer Gaspreis f\u00e4llt erstmals seit Juni 2021 unter 30 Euro: <\/strong>Wegen Russlands Angriffskrieg waren die Preise f\u00fcr Erdgas im vergangenen Jahr stark gestiegen. Nun entspannt sich der Energiemarkt weiter. Daf\u00fcr gibt es mehrere Gr\u00fcnde.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Machterhalt f\u00fcr Gold: <\/strong>Seit 2017 agieren Wagner-S\u00f6ldner in Afrika. Ihre milit\u00e4rischen Erfolge sind bescheiden, doch f\u00fcr den Kreml ist die Truppe wichtig: Sie hilft Autokraten und Milit\u00e4rs in Not \u2013 und kriegt im Gegenzug Rohstoffe. <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Ein Massenm\u00f6rder wird rehabilitiert<\/h3>\n<p>Mehr als ein Jahrzehnt war Syriens Machthaber international weitgehend isoliert, auch im arabischen Raum. Nun aber ist <strong>Baschar al-Assad<\/strong> zur\u00fcck auf der gro\u00dfen B\u00fchne. Er darf heute beim <strong>Gipfel der Arabischen Liga<\/strong> in Dschidda dabei sein. Die Liga hatte Syriens Mitgliedschaft nach der blutigen Niederschlagung der Oppositionsproteste 2011 ausgesetzt, das Land vor ein paar Tagen aber wieder aufgenommen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Assad ist das ein Triumph. Der <strong>Kriegsverbrecher und Massenm\u00f6rder<\/strong>, der Giftgas gegen sein eigenes Volk eingesetzt hat und den Tod Hunderttausender Menschen f\u00fcr seinen Machterhalt in Kauf genommen hat, wird wieder hoff\u00e4hig. Als w\u00e4re nichts geschehen.<\/p>\n<p>Mancher mag das Realpolitik nennen, schlie\u00dflich kontrollieren Assads Truppen und verb\u00fcndete Milizen immer noch den gr\u00f6\u00dften Teil Syriens. Tats\u00e4chlich aber <strong>ist und bleibt es falsch, sich mit einem brutalen Diktator zu arrangieren<\/strong>, nur weil man sich davon Stabilit\u00e4t in der Nachbarschaft erhofft. Wer Assad f\u00fcr ein paar formale Zugest\u00e4ndnisse wieder den roten Teppich ausrollt, tappt in seine Falle.<\/p>\n<p>Verlierer der Rehabilitierung ist nicht nur die Opposition, sondern auch der Westen. Der Versuch, das Assad-Regime durch Isolation von der Macht zu vertreiben, ist endg\u00fcltig gescheitert.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Jordaniens Au\u00dfenminister \u00fcber Assads R\u00fcckkehr: \u00bbEs wird keine Normalisierung geben ohne ernsthafte, greifbare Schritte\u00ab <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Gr\u00fcne Krise<\/h3>\n<p>In <strong>Bremen <\/strong>wird heute lossondiert. Nach ihrem Sieg bei der B\u00fcrgerschaftswahl spricht die SPD um B\u00fcrgermeister <strong>Andreas Bovenschulte<\/strong> am Morgen erst mit den Gr\u00fcnen, sp\u00e4ter dann mit den Linken \u00fcber eine m\u00f6gliche Fortsetzung des rot-gr\u00fcn-roten Regierungsb\u00fcndnisses. Morgen dann wollen die Sozialdemokraten ausloten, ob sie es diesmal lieber mit der CDU versuchen \u2013 was Bovenschulte sich durchaus vorstellen kann.<\/p>\n<p>Gerade <strong>f\u00fcr die Gr\u00fcnen steht in Bremen viel auf dem Spiel<\/strong>. Um 5,5 Prozentpunkte brach die Partei vergangenen Sonntag ein, liegt nur noch knapp vor der Linkspartei und den \u00f6rtlichen Rechtspopulisten. Fliegt man jetzt nach 16 Jahren als Teil der Landesregierung auch noch aus dem Senat, w\u00e4re die Katastrophe perfekt.<\/p>\n<p>Und die <strong>Krise der Bundespartei<\/strong> um ein Symptom reicher.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Nach der Wahl in Bremen: Scheitern an der Br\u00f6tchentaste <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Hier geht\u2019s zum aktuellen Tagesquiz<\/h3>\n<p>Die Startfrage heute: Was gilt als \u00e4lteste noch gebr\u00e4uchliche W\u00e4hrung der Welt?<\/p>\n<h3>Verlierer des Tages\u2026<\/h3>\n<p><strong>\u2026 ist Gustavo Petro.<\/strong> Kolumbiens Pr\u00e4sident hatte am Mittwoch eine wundervoll klingende Nachricht getwittert. Vier vermisste Kinder, elf Monate, vier, neun und 13 Jahre alt, seien im Amazonas-Dschungel lebend gefunden worden \u2013 zwei Wochen nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs, bei dem drei erwachsene Passagiere, darunter die Mutter der Kinder, get\u00f6tet worden waren. Auch wir berichteten dar\u00fcber, in dem Glauben, der Staatschef pers\u00f6nlich werde so etwas nicht verbreiten, wenn er keine gesicherten Informationen dazu h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Hatte er aber wohl nicht. Am Donnerstag l\u00f6schte Petro seinen Tweet und bat um Entschuldigung. Seine Informationen h\u00e4tten sich nicht best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich geht die Suche nach den Kindern im Regenwald weiter, nachdem an der Absturzstelle nur die Leichen der erwachsenen Insassen gefunden worden waren. Offenbar wurden ein provisorischer Unterschlupf und andere Hinweise entdeckt, die darauf hindeuten, dass die Kinder den Absturz wirklich \u00fcberlebt haben k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Die Nachrichtenagentur dpa zitierte am Donnerstag die Leiterin der Familienbeh\u00f6rde, die im Radio erkl\u00e4rt habe: \u00bbJa, sie leben, das ist die Information, die wir haben.\u00ab Demnach seien die Kinder von einem indigenen Suchtrupp gefunden worden, der sich bisher aber nicht zu den suchenden Soldaten habe durchschlagen k\u00f6nnen. Bleibt zu hoffen, dass sie recht beh\u00e4lt \u2013 und der Pr\u00e4sident doch noch eine Erfolgsmeldung absetzen kann.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Keine Best\u00e4tigung von Sicherheitskr\u00e4ften: Flugzeugabsturz in Kolumbien \u2013 sind die verschollenen Kinder wirklich in Sicherheit?<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die j\u00fcngsten Meldungen aus der Nacht<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Disney streicht Pl\u00e4ne f\u00fcr Millionenkomplex in Florida: <\/strong>Eigentlich wollte Disney in Florida einen neuen Campus bauen, mit Platz f\u00fcr 2000 Angestellte. Nun verk\u00fcndet der Konzern das Aus f\u00fcr das Projekt \u2013 inmitten einer Fehde mit Gouverneur Ron DeSantis.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Australischer Arzt nach sieben Jahren Gefangenschaft wieder frei: <\/strong>Im Januar 2016 kidnappten Extremisten in Burkina Faso den Australier Kenneth Elliott. Jetzt meldet das Au\u00dfenministerium in Canberra: Der 88-J\u00e4hrige ist in Freiheit \u2013 und wieder mit seiner Familie vereint.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Mann rast mit Auto durch Tor in Vatikanstaat, Polizei stoppt ihn: <\/strong>Schrecken an Christi Himmelfahrt: Ein mutma\u00dflich verwirrter Mann hat mit seinem Auto das Sant&#039;Anna-Eingangstor zum Vatikan durchbrochen, ein Polizist gab einen Schuss ab. Der Fahrer ist nun in Gewahrsam der Beh\u00f6rden.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die SPIEGEL+-Empfehlungen f\u00fcr heute<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Rebell mit Taschenrechner: <\/strong>Die \u00bbLetzte Generation\u00ab k\u00fcndigt \u00f6ffentlich an, ein bekannter Finanzunternehmer werde k\u00fcnftig ihren Aktivisten die Strafen und Geb\u00fchren bezahlen. Nun sagt er, so sei das nicht gemeint gewesen. <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Die Erleuchtung beginnt mit einer Rosine:<\/strong> In den Siebzigerjahren begann der Molekularbiologe Jon Kabat-Zinn die Meditationsmethoden des Buddhismus f\u00fcr den Westen zu adaptieren. Daraus hat sich ein Milliardenmarkt entwickelt. Wie hat er das geschafft? <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Wie die Verkehrsklubs um Radfahrer k\u00e4mpfen: <\/strong>Der ADAC ist eine Instanz der Autofahrernation Deutschland. Mit seinem Pannenhilfedienst f\u00fcr Radfahrerinnen und Radfahrer will der Klub neue Mitglieder erschlie\u00dfen. Der Fahrradverband ADFC reagiert genervt. <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Red Bull aus Kaffee:<\/strong> Der Aufguss der Kaffeekirsche enth\u00e4lt fast so viel Koffein wie Filterkaffee, ist gesund und die Produktion gut f\u00fcr die Umwelt. Wird Cascara der Wachmacher des Sommers? <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Kommen Sie gut in den Tag.<\/p>\n<p><em>Ihr Philipp Wittrock, Chef vom Dienst in Los Angeles<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hiroshima als Mahnung Symboltr\u00e4chtiger k\u00f6nnte der Ort f\u00fcr die Zusammenkunft kaum sein. 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