{"id":20362,"date":"2023-05-16T15:43:37","date_gmt":"2023-05-16T12:43:37","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-russland-news-kiew-meldet-alle-18-russischen-raketen-abgeschossen\/"},"modified":"2023-05-16T15:43:37","modified_gmt":"2023-05-16T12:43:37","slug":"ukraine-russland-news-kiew-meldet-alle-18-russischen-raketen-abgeschossen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-russland-news-kiew-meldet-alle-18-russischen-raketen-abgeschossen\/","title":{"rendered":"Ukraine-Russland-News: Kiew meldet: Alle 18 russischen Raketen abgeschossen"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Russland hat Kiew mit offenbar au\u00dfergew\u00f6hnlich intensiven Attacken \u00fcberzogen. Ein SPIEGEL-Mitarbeiter beschreibt, wie er die Angriffe erlebt hat. Und: Der ukrainische Befehlshaber nennt Bachmut Mausefalle f\u00fcr Russen. Die News.  <\/p>\n<p><em>Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert. <\/em><\/p>\n<h3><strong>Zweite Festnahme bei Korruptionsfall im ukrainischen Obersten Gericht<\/strong><\/h3>\n<p><strong>14.30 Uhr:<\/strong> Die Beh\u00f6rden in Kiew haben \u00fcber eine zweite Festnahme im Zusammenhang mit Schmiergeldzahlungen an den Obersten Richter des Obersten Gerichtshofs der Ukraine informiert. \u00bbZum jetzigen Zeitpunkt laufen Ermittlungen zu den Richtern und den Mittelsm\u00e4nnern\u00ab, sagte der Chef der spezialisierten Antikorruptionsstaatsanwaltschaft, Olexander Klymenko, auf einer Pressekonferenz in Kiew. Wer neben dem Obersten Richter Wsewolod Knjasjew noch festgenommen wurde, sagte er nicht. Es werde auch zu Schmiergeldzahlungen bei vergangenen Verfahren ermittelt. Details w\u00fcrden sp\u00e4ter mitgeteilt.<\/p>\n<p>Der Chef des Antikorruptionsb\u00fcros, Semen Krywonos, versicherte, dass das Verfahren transparent ablaufen werde. \u00bbEs gibt Schmiergeld, es gibt ein Motiv, die Tatsache wurde festgestellt, es gibt konkrete Personen\u00ab, sagte er. Die Festnahme des Obersten Richters sei dabei das \u00bbaufsehenserregendste Verfahren\u00ab seit der Gr\u00fcndung seiner Beh\u00f6rde 2015. Krywono begleitet den Posten erst seit Anfang M\u00e4rz.<\/p>\n<p>Tags zuvor war der 43-j\u00e4hrige Knjasjew wegen des Erhalts von umgerechnet 2,5 Millionen Euro in bar festgenommen worden. Medienberichten zufolge kam das Geld von einem in Frankreich lebenden Oligarchen. Dieser hat die Vorw\u00fcrfe bereits zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n<p>Trotz der nach dem prowestlichen Umsturz 2014 geschaffenen neuen Korruptionsbek\u00e4mpfungsorgane gilt die Ukraine weiter gem\u00e4\u00df der Nichtregierungsorganisation Transparency International nach Nachbar Russland als das korrupteste Land Europas.<\/p>\n<h3>Russische Duma stimmt f\u00fcr Austritt aus Abr\u00fcstungsvertrag<\/h3>\n<p><strong>13.52 Uhr: <\/strong>Das russische Parlament hat f\u00fcr den Austritt aus dem Abr\u00fcstungsvertrag \u00fcber konventionelle Streitkr\u00e4fte in Europa (KSE-Vertrag) gestimmt. Die Entscheidung sei einstimmig getroffen worden, hei\u00dft es auf der Website des Parlaments            . Die Entscheidung sei im Interesse der nationalen Sicherheit getroffen worden, erkl\u00e4rte Duma-Chef Wjatscheslaw Wolodin bei Telegram .<\/p>\n<p>Der KSE-Vertrag legt die Obergrenzen f\u00fcr die Stationierung schwerer Waffen auf dem europ\u00e4ischen Kontinent fest. Dazu z\u00e4hlen Kampf- und Sch\u00fctzenpanzer, schwere Artillerie, Kampfflugzeuge und -hubschrauber. Moskau geh\u00f6rte 1990 zu den Mitunterzeichnern der Vereinbarung, legte die Umsetzung aber bereits 2007 gr\u00f6\u00dftenteils auf Eis. Seit 2015, nach der Annexion der Krim, nimmt Russland auch nicht mehr an den Sitzungen der Beratungsgruppe teil. Die Gesetzesinitiative hatte Kremlchef Wladimir Putin vergangene Woche eingebracht.<\/p>\n<h3>S\u00fcdafrikanischer Pr\u00e4sident will Friedensplan mit Putin und Selenskyj er\u00f6rtern<\/h3>\n<p><strong>13.24 Uhr: <\/strong>Frieden f\u00fcr die Ukraine \u2013 daran arbeitet nach Angaben des s\u00fcdafrikanischen Pr\u00e4sidenten Cyril Ramaphosa eine Gruppe afrikanischer Staats- und Regierungschefs. Demnach h\u00e4tten sich Kremlchef Wladimir Putin und der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj bereit erkl\u00e4rt, die Gruppe zu empfangen, um eine m\u00f6gliche Friedensinitiative zu er\u00f6rtern.<\/p>\n<p>Beide Staatsoberh\u00e4upter seien bereit f\u00fcr ein Treffen, sagte Ramaphosa bei einer Pressekonferenz . Man habe den Uno-Generalsekret\u00e4r, die USA und Gro\u00dfbritannien \u00fcber die Initiative informiert, sagte Ramaphosa demnach. Unter anderem Washington und London h\u00e4tten ihre \u00bbvorsichtige\u00ab Unterst\u00fctzung zum Ausdruck gebracht.<\/p>\n<p>S\u00fcdafrika hat den russischen Angriffskrieg nicht verurteilt. Das Land m\u00f6chte nach eigenen Angaben unparteiisch bleiben und bevorzuge Dialog, um den Krieg zu beenden.<\/p>\n<h3>Ukrainische First Lady Selenska trifft S\u00fcdkoreas Pr\u00e4sidenten<\/h3>\n<p><strong>12.30 Uhr:<\/strong> Die First Lady der Ukraine, Olena Selenska, hat sich als Sondergesandte des ukrainischen Pr\u00e4sidenten mit dem s\u00fcdkoreanischen Pr\u00e4sidenten Yoon Suk-yeol getroffen. Die Ehefrau von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj ist f\u00fcr eine Medienkonferenz im Land.<\/p>\n<p>Wie das s\u00fcdkoreanische Pr\u00e4sidialamt mitteilte, habe Selenska um nichtt\u00f6dliche milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung wie Minensuchger\u00e4ten gebeten. S\u00fcdkorea, ein bedeutender Hersteller von Artilleriegeschossen, hatte zuvor unter Hinweis auf seine Beziehungen zu Russland erkl\u00e4rt, man werde keine t\u00f6dlichen Waffen an die Ukraine liefern.<\/p>\n<p>In einem Interview mit der s\u00fcdkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap warnte Selenska vor der Gefahr der Kriegsm\u00fcdigkeit und forderte eine \u00bbradikalere\u00ab Unterst\u00fctzung der Ukraine im Kampf gegen die russische Aggression. Yoons Sprecher Lee Do-woon sagte, S\u00fcdkorea werde dem ukrainischen Volk aktiv helfen.<\/p>\n<h3><strong>Roth: Mehr als 1300 Kultureinrichtungen in der Ukraine angegriffen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.50 Uhr: <\/strong>In der Ukraine sind im Zuge des russischen Angriffskriegs nach Angaben der deutschen Kulturstaatsministerin Claudia Roth mehr als 1300 Kultureinrichtungen wie Bibliotheken, Archive und Museen angegriffen worden.<\/p>\n<p>Das sei der Versuch, die kulturelle Identit\u00e4t der Ukraine auszul\u00f6schen und eine Stimme der Demokratie zum Schweigen zu bringen, sagte die Gr\u00fcnen-Politikerin am Rande eines EU-Kulturministertreffens in Br\u00fcssel der Nachrichtenagentur dpa zufolge: \u00bbNeben Journalistinnen und Journalisten sind es immer die K\u00fcnstler und K\u00fcnstlerinnen, die dieser Demokratie ja einen Sound geben.\u00ab<\/p>\n<p>Die russische Aggression sei auch ein systematischer Krieg gegen Kultur und gegen die ukrainische kulturelle Identit\u00e4t, sagte Roth. Zudem sagte sie, dass mit Desinformation, L\u00fcgen, Fake News und Verschw\u00f6rungstheorien zunehmend auch die Herzen und K\u00f6pfe der Menschen in Deutschland und Europa vergiftet w\u00fcrden.<\/p>\n<h3><strong>EU-Au\u00dfenbeauftragter Borrell kritisiert Treibstoff-Import aus Indien<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.27 Uhr: <\/strong>Indien importiert gro\u00dfe Mengen russischen \u00d6ls zur Treibstoffproduktion. Gelangen Benzin und Diesel in die EU, w\u00fcrden damit Russlandsanktionen umgangen, sagt Josep Borrell. Nun interveniert der EU-Au\u00dfenbeauftragte. Lesen Sie hier mehr zu dem Versto\u00df.<\/p>\n<h3><strong>Ukrainischer Kommandeur bezeichnet Bachmut als \u00bbMausefalle\u00ab f\u00fcr Russen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.20 Uhr: <\/strong>Der Befehlshaber der ukrainischen Landstreitkr\u00e4fte, Olexander Syrskyj, hat die seit Monaten umk\u00e4mpfte Stadt Bachmut als \u00bbMausefalle\u00ab f\u00fcr die russischen Truppen bezeichnet. \u00bbDie Wagner-S\u00f6ldner sind nach Bachmut wie die Ratten in die Mausefalle gekrochen\u00ab, sagte der 57-J\u00e4hrige in einem Video, dass eigenen Angaben zufolge einem weiteren Besuch im Frontgebiet zeigt. Durch \u00bbaktive Verteidigung\u00ab seien die ukrainischen Einheiten an mehreren Abschnitten bei Bachmut zu Gegenangriffen \u00fcbergegangen.<\/p>\n<p>\u00bbDer Feind hat mehr Ressourcen, doch wir zerst\u00f6ren seine Pl\u00e4ne\u00ab, sagte der Generaloberst. Danach zeichnete er mehrere Soldaten mit Orden aus. Zuvor hatten Einheiten der ukrainischen Armee nordwestlich und s\u00fcdwestlich von Bachmut die russischen Truppen teils um mehrere Kilometer zur\u00fcckgedr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Dagegen behauptete der Chef russischen Privatarmee Wagner, Jewgeni Prigoschin, einmal mehr, in der Stadt Bachmut selbst weiter mit der Eroberung der letzten Stra\u00dfenz\u00fcge voranzukommen. Er ver\u00f6ffentlichte dazu ebenfalls ein Video, in dem er auf einer Karte die noch von den ukrainischen Truppen besetzten Teile zeigte.<\/p>\n<h3>Eindr\u00fccke aus Kiew: \u00bbUm drei Uhr kamen die Explosionen\u00ab<\/h3>\n<p><strong>10.40 Uhr: <\/strong>\u00bbEr war ungew\u00f6hnlich in seiner Intensit\u00e4t \u2013 die gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Anzahl von Angriffsraketen in k\u00fcrzester Zeit\u00ab \u2013 das sagte der Leiter der Milit\u00e4rverwaltung der Stadt \u00fcber die n\u00e4chtlichen Angriffe auf Kiew. Unser Kollege Fedir Petrov hat es ganz \u00e4hnlich empfunden: \u00bbJa, es war tats\u00e4chlich die lauteste Nacht, die wir in Kiew je hatten.\u00ab Um 2.24 schallten die Sirenen, schreibt er, davon sei er noch nicht aufgewacht. \u00bbEtwa um 3 Uhr kamen die Explosionen. Das Haus sch\u00fcttelte und vibrierte.\u00ab Etwa 20 dieser Explosionen habe er geh\u00f6rt. Davor ein Zischen eines Luftabwehrprojektils, \u00bbdann ballerte es\u00ab, schreibt der Kollege. \u00bbIch sprang in die Ecke hinter der Couch und wartete, bis es vorbei war. So etwas habe ich hier noch nie erlebt.\u00ab<\/p>\n<p>Vor allem der vermeldete Abschuss von sechs Kinschal-Hyperschallrakete gilt in der Ukraine als gro\u00dfer Erfolg, hie\u00df es doch lange, dass diese von Russland als Wunderwaffe angepriesenen Raketen nicht zu fassen seien. Vergangene Woche hatte die Ukraine dann erstmals gemeldet, eine der extrem schnell und hoch fliegenden und dennoch man\u00f6vrierf\u00e4higen Raketen mit dem US-Flugabwehrsystem Patriot vom Himmel geholt zu haben. Russland bestritt das. Das US-Verteidigungsministerium best\u00e4tigte den Abschuss.<\/p>\n<p>Mitte April waren die ersten Patriot-Systeme, die als das fortschrittlichste Luftabwehrsystem der USA gelten, an die Ukraine geliefert worden. Es wird vermutet, dass die russischen Angriffe genau darauf abzielten: die Standorte der Abwehrsysteme auszumachen. Tats\u00e4chlich teilte Moskau am Vormittag via Nachrichtenkanal mit, in der Nacht ein Patriot-System mit einer Kinschal zerst\u00f6rt zu haben.<\/p>\n<p>Die Angaben zu den Angriffen lassen sich unabh\u00e4ngig nicht \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<h3><strong>Lindner will zus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahmen gegen Sanktionsumgehung<\/strong><\/h3>\n<p><strong>9.55 Uhr:<\/strong> Bundesfinanzminister Christian Lindner sagt in Br\u00fcssel vor Beratungen der EU-Finanzministerinnen und -minister, es m\u00fcssten zus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahmen erwogen werden, um die Umgehung von Sanktionen gegen Russland zu unterbinden. Es gebe L\u00e4nder, die weiter Produkte nach Russland lieferten und von der Umgehung der Sanktionen profitierten, sagte Lindner der Nachrichtenagentur Reuters zufolge. \u00bbDas kann nicht akzeptiert werden.\u00ab Der Druck auf Russland m\u00fcsse hochgehalten werden: \u00bbDaran arbeiten wir.\u00ab<\/p>\n<h3>Was heute wichtig wird<\/h3>\n<p>Ein kurzer Blick auf den Tag:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Der chinesische Sondergesandte Li Hui wird zu einem zweit\u00e4gigen Besuch in der Ukraine erwartet. Es ist das erste Mal seit Kriegsbeginn, dass China einen hochrangigen Diplomaten in das von Russland angegriffene Land schickt.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>\n<p>Am Nachmittag treffen sich zum erst vierten Mal in der \u00fcber 70-j\u00e4hrigen Geschichte des Europarats die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsl\u00e4nder im isl\u00e4ndische Reykjavik. Auch Kanzler Scholz und EU-Kommissionspr\u00e4sidentin von der Leyen reisen an. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine und die Wahrung der Menschenrechte in den 40 Mitgliedsl\u00e4ndern.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>Strack-Zimmermann lehnt Lieferung deutscher Kampfjets ab<\/strong><\/h3>\n<p><strong>9.30 Uhr: <\/strong>Die Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, hat die Lieferung von deutschen Kampfjets an die Ukraine erneut abgelehnt. Sie sehe keinen Tornado und keinen Eurofighter \u00fcber dem ukrainischen Luftraum, sagte die FDP-Politikerin im Deutschlandfunk. \u00bbDas hat schlicht was mit der Reichweite der Maschine zu tun, mit der Komplexit\u00e4t der Ausbildung\u00ab. Strack-Zimmermann h\u00e4lt die Lieferung von anderen Flugzeugtypen wie etwa sowjetischen MiGs oder F-16-Kampfjets aus US-Produktion f\u00fcr hilfreich.<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj pochte zuletzt bei seiner Reise in vier europ\u00e4ische L\u00e4nder auf die Lieferung von Kampfjets. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und auch der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron reagierten jedoch zur\u00fcckhaltend. Macron stellte allerdings am Montag die Ausbildung ukrainischer Piloten in Aussicht, ohne zu spezifizieren, in welchen Flugzeugtypen.<\/p>\n<h3><strong>London: Ukrainische Nachschubroute nach Bachmut besser gesichert<\/strong><\/h3>\n<p><strong>9.00 Uhr:<\/strong> Die wichtigste ukrainische Nachschubroute in die umk\u00e4mpfte ostukrainische Stadt Bachmut ist nach Einsch\u00e4tzung britischer Milit\u00e4rexperten wieder besser gesichert. Das geht aus dem t\u00e4glichen Geheimdienstbericht des Verteidigungsministeriums hervor. Demnach haben die Vorst\u00f6\u00dfe der ukrainischen Verteidiger an den Flanken im Norden und S\u00fcden in den vergangenen Tagen zu einer Stabilisierung gef\u00fchrt. Der Siwerskyj-Donez-Donbass-Kanal sei inzwischen zur nat\u00fcrlichen Trennlinie zwischen ukrainischen und russischen Truppen als Teile einer \u00bbtiefen defensiven Zone\u00ab um die Ortschaft Tschassiw Jar geworden.<\/p>\n<p>Im Zentrum Bachmuts, so die Briten, machen allerdings die K\u00e4mpfer der russischen S\u00f6ldnertruppe Wagner weiter kleine Fortschritte, wo sie Stellungen der Ukrainer \u00fcbernehmen.<\/p>\n<h3><strong>Pentagon: Abrams-\u00dcbungspanzer in Bayern angekommen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>8.45 Uhr:<\/strong> Auf dem Truppen\u00fcbungsplatz im bayerischen Grafenw\u00f6hr sind nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums 31 M1 Abrams-\u00dcbungspanzer eingetroffen. Ukrainische Streitkr\u00e4fte w\u00fcrden in den kommenden Wochen in Grafenw\u00f6hr erwartet und mit ihrer Ausbildung an den Panzern beginnen. Es gehe darum, die ukrainischen Panzerbesatzungen sowohl in der Nutzung des Abrams-Panzers als auch in seiner Instandhaltung zu schulen.<\/p>\n<p>US-Generalstabschef Mark Milley hatte Ende April gesagt, die USA w\u00fcrden f\u00fcr die Ausbildung zuerst Panzer liefern, die nicht kampftauglich seien. Die f\u00fcr das Schlachtfeld gedachten Abrams w\u00fcrden noch instand gesetzt. US-Verteidigungsminister Lloyd Austin sagte, die USA h\u00e4tten die Auslieferung beschleunigt.<\/p>\n<p>Ende Januar hatte die US-Regierung nach langem Hin und Her und parallel zur deutschen Zusage von Leopard-Panzern f\u00fcr Kiew angek\u00fcndigt, der Ukraine 31 Kampfpanzer vom Typ M1 Abrams zu liefern. Washington hatte damals betont, dass es noch \u00bbviele Monate\u00ab dauern werde, bis diese in der Ukraine ank\u00e4men.<\/p>\n<h3>Ukraine meldet: Alle 18 Raketen abgeschossen<\/h3>\n<p><strong>8.15 Uhr:<\/strong> Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte haben nach Angaben des Oberbefehlshabers Valerij Zaluzhnyi alle 18 Raketen \u00bbverschiedener Typen\u00ab abgeschossen, die Russland \u00bbgegen 3.30 Uhr\u00ab in einem konzentrierten Angriff \u00bbaus dem Norden, S\u00fcden und Osten\u00ab auf die Ukraine abgeschossen hatte.<\/p>\n<p>Russland habe sechs ballistische Kinschal-Raketen von sechs Flugzeugen aus sowie neun Kalibr-Marschflugk\u00f6rper von Schiffen im Schwarzen Meer und drei Iskander-Landraketen abgeschossen. Die ukrainische Luftwaffe gab zudem an, dass auch sechs iranische Shahed-Drohnen und drei Aufkl\u00e4rungsdrohnen abgeschossen wurden.<\/p>\n<p>Die Angaben lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<h3><strong>Russischer Angriff auf Kiew \u00bbungew\u00f6hnlich in seiner Intensit\u00e4t\u00ab<\/strong><\/h3>\n<p><strong>8.00 Uhr: <\/strong>Beim n\u00e4chtlichen Angriff auf Kiew hat Russland ukrainischen Angaben zufolge Drohnen und Marschflugk\u00f6rpern sowie wahrscheinlich auch ballistische Raketen eingesetzt. \u00bbEr war ungew\u00f6hnlich in seiner Intensit\u00e4t \u2013 die gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Anzahl von Angriffsraketen in k\u00fcrzester Zeit\u00ab, teilt Serhij Popko, Leiter der Milit\u00e4rverwaltung der Stadt Kiew, auf der Nachrichten-App Telegram mit. Es ist der achte Angriff auf die Hauptstadt in diesem Monat.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Einen \u00dcberblick \u00fcber die j\u00fcngsten Ereignisse vom Vorabend und aus der Nacht finde Sie hier: Luftalarm in Kiew, h\u00f6chster Richter der Ukraine wegen Korruption festgenommen<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Russland hat Kiew mit offenbar au\u00dfergew\u00f6hnlich intensiven Attacken \u00fcberzogen. Ein SPIEGEL-Mitarbeiter beschreibt, wie er die Angriffe erlebt hat. Und: Der ukrainische Befehlshaber nennt Bachmut Mausefalle f\u00fcr Russen. Die News. 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