{"id":203,"date":"2020-06-01T06:34:28","date_gmt":"2020-06-01T03:34:28","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/minneapolis-der-fall-george-floyd-die-aktuellen-entwicklungen-in-den-usa-und-international\/"},"modified":"2020-06-01T06:34:28","modified_gmt":"2020-06-01T03:34:28","slug":"minneapolis-der-fall-george-floyd-die-aktuellen-entwicklungen-in-den-usa-und-international","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/minneapolis-der-fall-george-floyd-die-aktuellen-entwicklungen-in-den-usa-und-international\/","title":{"rendered":"Minneapolis: Der Fall George Floyd &#8211; die aktuellen Entwicklungen in den USA und international"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/f3ee5102-6d8c-4713-b900-950ee53248b8_w948_r1.77_fpx65.34_fpy50.jpg\" title=\"Ausschreitungen in Washington unweit des Wei\u00dfen Hauses\" alt=\"Ausschreitungen in Washington unweit des Wei\u00dfen Hauses\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p>Ausschreitungen in Washington unweit des Wei\u00dfen Hauses<\/p>\n<p> Alex Brandon\/ AP <\/figcaption><\/figure>\n<h3>Heftige Ausschreitungen in New York und Washington<\/h3>\n<p><strong>04.50 Uhr<\/strong> In mehreren gro\u00dfen US-St\u00e4dten ist es zu heftigen Ausschreitungen gekommen. In Washington, unweit des Wei\u00dfen Hauses, standen Geb\u00e4ude und Autos in Flammen. Auf CNN war zu sehen, wie Feuerwerksk\u00f6rper in Richtung der Polizisten flogen. Tr\u00e4nengas wurde eingesetzt. \u00c4hnlich angespannt war die Lage in New York. Dort wurde &#8211; offenbar schon am Samstag &#8211; Chiara de Blasio, Tochter des B\u00fcrgermeisters Bill de Blasio, festgenommen. Das berichtet die &quot;New York Post&quot;. Demnach wurde der 25-J\u00e4hrigen vorgeworfen, den Verkehr am Broadway im Stadtteil Manhatten blockiert zu haben.<\/p>\n<p>In Atlanta, Los Angeles, Philadelphia, Denver, Cincinnati, Portland, Oregon, Chicago, Seattle, Salt Lake City, Cleveland und Dallas wurden Polizeiautos angegriffen und in Brand gesetzt, Fensterscheiben eingeschlagen und Gesch\u00e4fte gepl\u00fcndert. Etwa 170 Gesch\u00e4fte seien allein in Minneapolis ausgeraubt worden, sagte der B\u00fcrgermeister Jacob Frey dem Sender CNN.<\/p>\n<h3>Ausgangssperre auch in Washington<\/h3>\n<p><strong>03.25 Uhr<\/strong> In der US-Hauptstadt Washington ist angesichts der anhaltenden Proteste eine Ausgangssperre f\u00fcr die Nacht zum Montag (Ortszeit) verh\u00e4ngt worden. Die Ausgangssperre gilt f\u00fcr den gesamten Hauptstadtbezirk im Zeitraum zwischen 23 und 06 Uhr (Ortszeit), wie B\u00fcrgermeisterin Muriel Bowser \u00fcber den Kurzbotschaftendienst Twitter mitteilte.<\/p>\n<p>Bowser k\u00fcndigte au\u00dferdem an, dass auf ihre Anordnung hin die Nationalgarde in die Stadt entsandt werde, um die Polizei zu verst\u00e4rken. Am Sonntag hatten sich erneut Demonstranten nahe des Wei\u00dfen Hauses versammelt. Bereits am Vortag hatten Demonstranten stundenlang in N\u00e4he des Amtssitzes von Pr\u00e4sident Donald Trump ihrer Emp\u00f6rung \u00fcber exzessive Polizeigewalt gegen Afroamerikaner Luft gemacht.<\/p>\n<h3>Trump soll sich in Bunker zur\u00fcckgezogen haben<\/h3>\n<p><strong>02.25 Uhr <\/strong>Die Wut vieler B\u00fcrger in den USA richtet sich vor allem gegen Donald Trump. Zahlreiche Menschen versammelten sich auch am vergangenen Freitag vor dem Wei\u00dfen Haus in Washington. Der Pr\u00e4sident und seine Mitarbeiter nahmen das Geschehen offenbar sehr ernst. Wie die &quot;New York Times&quot; nun berichtet, soll sich der 73-J\u00e4hrige zwischenzeitlich sogar in den Bunker des Wei\u00dfen Hauses zur\u00fcckgezogen haben. Die Mitarbeiter des Secre Service waren offenbar so besorgt, dass sie ihn in den Bunker brachten, der in der Vergangenheit bei Terroranschl\u00e4gen benutzt wurde. Ob Ehefrau Melania dabei war, ist unklar.<\/p>\n<p>Auch am Sonntag kam es vor dem Wei\u00dfen Haus zu Protesten. Polizisten riegelten die Regierungszentrale von Trump ab. Die Demonstranten zogen daraufhin weiter, wurden aber bereits nach etwa 100 Metern von einer Polizeisperre aufgehalten, wo es vereinzelt zu Gerangel kam. Sicherheitskr\u00e4fte wurden mit Plastikflaschen beworfen, Demonstranten nahmen einem Beamten seinen Schlagstock ab. Die Protestler skandierten &quot;Kein Frieden ohne Gerechtigkeit&quot;.<\/p>\n<p>Am Samstag hatte Trump auf Twitter gedroht, h\u00e4tten Demonstranten die Z\u00e4une der Regierungszentrale durchbrochen, w\u00e4ren sie mit den &quot;b\u00f6sartigsten Hunden und den bedrohlichsten Waffen&quot; konfrontiert und schwer verletzt worden.<\/p>\n<h3>Tanklaster rast in Minneapolis in Menschenmenge<\/h3>\n<p><strong>02.05 Uhr<\/strong> In Minneapolis droht die Lage weiter zu eskalieren. Bei Demonstrationen auf einem Highway rannten Hunderte Menschen panisch davon, als sich ihnen das Fahrzeug mit erh\u00f6hter Geschwindigkeit n\u00e4herte. Pl\u00f6tzlich kam es zum Stehen. Laut Nachrichtenagentur Reuters stieg der Fahrer des Lasters aus und wurde von Demonstranten attackiert. Bei der Aktion wurde offenbar niemand verletzt. Kameras hielten das Geschehen fest.<\/p>\n<h3>Heftige Ausschreitungen in Santa Monica<\/h3>\n<p><strong>01.35 Uhr<\/strong> In Santa Monica ist es am Nachmittag zu Auseinandersetzungen zwischen Polizisten und Demonstranten gekommen. Live-Aufnahmen von NBCLA zeigten, wie sich beide Parteien gegen\u00fcberstanden und Gegenst\u00e4nde aufeinander warfen oder schossen. Kameras zeichneten auf, wie Gesch\u00e4fte gewaltsam ge\u00f6ffnet und anschlie\u00dfend gepl\u00fcndert wurden. In der kalifornischen K\u00fcstenstadt gilt ab 16 Uhr eine Ausgangssperre. Gleiches gilt f\u00fcr die nahe gelegende Metropole Los Angeles. Mehr als zehn Millionen Menschen sind von den Ausgangssperren betroffen.<\/p>\n<h3>Arizonas Gouverneur verh\u00e4ngt einw\u00f6chige Ausgangssperre<\/h3>\n<p><strong>01.20 Uhr<\/strong> Arizonas Gouverneur Doug Ducey hat angesichts der heftigen Ausschreitungen in seinem Bundesstaat eine einw\u00f6chige Ausgangssperre verk\u00fcndet. Auf Twitter schrieb der Republikaner, dass diese ab 20 Uhr in Kraft trete. &quot;Dies gibt den Beh\u00f6rden ein zus\u00e4tzliches Instrument, um die Gesetzlosigkeit zu verhindern, die wir hier und in anderen St\u00e4dten des Landes gesehen haben&quot;, schrieb Ducey. Die Polizei werde in der Lage sein, Personen zu verhaften, die Unruhe stiften und Sch\u00e4den verursachen wollen.<\/p>\n<h3>Trump ruft zu h\u00e4rterem Durchgreifen auf und attackiert Biden<\/h3>\n<p><strong>01.10 Uhr <\/strong>Nach Ausschreitungen in zahlreichen amerikanischen St\u00e4dten hat US-Pr\u00e4sident Donald Trump demokratische B\u00fcrgermeister und Gouverneure zu einem sch\u00e4rferen Durchgreifen aufgerufen. &quot;Legen Sie eine h\u00e4rtere Gangart ein&quot;, schrieb Trump auf Twitter. &quot;Diese Menschen sind Anarchisten. Rufen Sie jetzt unsere Nationalgarde. Die Welt schaut zu und lacht Sie und den Schl\u00e4frigen Joe aus.&quot; Der Republikaner Trump verunglimpft seinen voraussichtlichen Herausforderer bei der Wahl im November, den demokratischen Ex-Vizepr\u00e4sidenten Joe Biden, als &quot;Schl\u00e4frigen Joe&quot;.<\/p>\n<p>Trump wirft den Demokraten immer wieder vor, nicht hart genug gegen Kriminalit\u00e4t vorzugehen. F\u00fcr die j\u00fcngsten Ausschreitungen macht Trump Linksradikale und die Antifa verantwortlich. Belege daf\u00fcr hat er nicht pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<h3>Michael Jordan &quot;traurig und w\u00fctend&quot;<\/h3>\n<p><strong>23.50 Uhr<\/strong> Der ehemalige NBA-Star Michael Jordan hat sich erstmals zum Tod von George Floyd ge\u00e4u\u00dfert. Auf der Seite seines Basketball-Teams Charlotte Hornets schrieb Jordan, dass er &quot;zutiefst traurig, verletzt und einfach w\u00fctend&quot; sei. Der 57-J\u00e4hrige k\u00f6nne den Zorn und die Frustration vieler Menschen in den USA nachvollziehen. &quot;Ich stehe an der Seite jener, die den tief verwurzelten Rassismus und die Gewalt gegen farbige Menschen in unserem Land anprangern&quot;, schrieb Jordan. Die Stimme des Volkes solle Druck auf die Regierung aus\u00fcben, um Gesetzte zu \u00e4ndern. Im dritten und letzten Absatz spricht Jordan George Floyd und seiner Familie sein Mitgef\u00fchl aus.<\/p>\n<h3>Mitarbeiter des Wei\u00dfen Hauses sollen zu Hause bleiben<\/h3>\n<p><strong>23.40 Uhr<\/strong> Auch vor dem Wei\u00dfen Haus in Washington versammelten sich in den vergangenen Tagen und N\u00e4chten immer wieder Demonstranten. Um die Sicherheit der Mitarbeiter zu garantieren, sollen viele von ihnen nun zu Hause bleiben. Laut der CNN-Reporterin Kaitlan Collins wurden die Angestellten in einer E-Mail dar\u00fcber informiert. Das systemrelevante Personal solle sich an einem bestimmten Eingang zur Arbeit melden.<\/p>\n<h3>Amnesty fordert von Polizei Ende &quot;unn\u00f6tiger und \u00fcbertriebener Gewalt&quot;<\/h3>\n<p><strong>23 Uhr <\/strong>Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International sieht bei den landesweiten Krawallen in den USA Vers\u00e4umnisse bei der Polizei. &quot;Die US-Polizei im ganzen Land kommt ihren Verpflichtung nicht nach, das Recht auf friedlichen Protest zu respektieren und zu sch\u00fctzen&quot;, schrieb die Organisation auf Twitter. Dies versch\u00e4rfe die Spannungen weiter und gef\u00e4hrde das Leben der Demonstranten. &quot;Jegliche unn\u00f6tige und \u00fcbertriebene Gewalt muss sofort aufh\u00f6ren.&quot;<\/p>\n<p>Zudem forderte Amnesty die US-Beh\u00f6rden auf allen Verwaltungenebenen auf, auf &quot;die Wurzel des Protests&quot; einzugehen und Ma\u00dfnahmen zu ergreifen um &quot;die rechtswidrige T\u00f6tung von Schwarzen und anderen durch die Polizei&quot; zu stoppen. Dazu geh\u00f6re auch die Strafverfolgung von Polizisten und der Erlass entsprechender Gesetze um Polizeigewalt zu verhindern.<\/p>\n<h3>Supermarktkette Target schlie\u00dft mehr als hundert Filialen<\/h3>\n<p><strong>21 Uhr <\/strong>Aus Angst vor weiteren Ausschreitungen schlie\u00dft die US-Supermarktkette Target 105 Filialen in zehn US-Bundesstaaten. Das berichtet die Nachrichtenagentur AP. Demnach sind 46 L\u00e4den in Kalifornien und 33 in Minnesota betroffen. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Minneapolis. Auch in Colorado, Pennsylvania, Illinois, New York, Georgia, Oregon, Michigan und Texas gibt es Schlie\u00dfungen.<\/p>\n<p>Bei den schweren Krawallen in Minneapolis war zuvor laut US-Medien eine &quot;Target&quot;-Filiale gepl\u00fcndert worden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters wurden in der Nachbarstadt St. Paul bislang rund 170 L\u00e4den gepl\u00fcndert und zum Teil in Brand gesetzt.<\/p>\n<h3>Kamerateam von Reuters mit Gummikugeln beschossen<\/h3>\n<p><strong>19.50 Uhr<\/strong> In Minneapolis ist er erneut zu einem Angriff auf Journalisten gekommen. Nach eigenen Angaben wurde ein Kamerateam der Nachrichtenagentur Reuters in der Nacht zum Sonntag von Gummikugeln getroffen. Der Vorfall ereignete sich demnach, als die Polizei einen Protest aufl\u00f6sen wollte und dabei auch Tr\u00e4nengas einsetzte.<\/p>\n<p>Julio-Cesar Chavez, einer der beteiligten Kameram\u00e4nner, filmte laut Reuters, wie ein Polizist seine Waffe auf ihn richtete. Wenige Minuten sp\u00e4ter wurde Chavez getroffen, als er an einer Tankstelle Schutz suchte. Chavez&#039; Kollege Rodney Seward sei dabei am Kopf getroffen worden. Bei einem anderen Vorfall hatte ein Demonstrant die Kamera des Reuters-Fotografen mit einer Brechstange zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Nach Angaben der Agentur sind am Samstag mindestens 15 weitere Vertreter von Nachrichtenmedien verletzt worden.<\/p>\n<h3>Trump will Antifa als &quot;terroristische Organisation&quot; einstufen<\/h3>\n<p><strong>18.23<\/strong> <strong>Uhr <\/strong>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat auf Twitter angek\u00fcndigt, die Antifa als &quot;terroristische Organisation&quot; einzustufen. Welche juristischen Folgen sich daraus ergeben, war zun\u00e4chst nicht klar. Die Antifa versteht sich selbst als Bewegung, nicht als formale Organisation. Trump hatte zuvor erkl\u00e4rt, bei den teils gewaltsamen Protesten gegen Polizeigewalt handle es sich um ein linkes Komplott. &quot;Die Gewalt und der Vandalismus werden von der Antifa und anderen gewaltsamen Gruppen des linken Fl\u00fcgels angef\u00fchrt&quot;, so Trump. Belege f\u00fcr seine Behauptung legte der Pr\u00e4sident nicht vor. <\/p>\n<h3>&quot;Deutsche Welle&quot; dokumentiert Angriff auf Reporter<\/h3>\n<p><strong>17.45 Uhr<\/strong> Die Deutsche Welle hat auf Twitter Aufnahmen ver\u00f6ffentlicht, wonach eines ihrer Fernsehteams bei der Berichterstattung in der US-Stadt Minneapolis von der Polizei mit Projektilen beschossen wurde. Au\u00dferdem seien die Journalisten des deutschen Auslandssenders mit der Festnahme bedroht worden. Die Bilder zeigen, dass sich die Journalisten klar als Pressevertreter ausgewiesen hatten und auch entsprechende Westen trugen. In den Sozialen Medien hatte es zuvor bereits mehrfach Berichte \u00fcber Angriffe auf Journalisten durch Sicherheitskr\u00e4fte gegeben.<\/p>\n<h3>Polizei von Indianapolis untersucht mehrere Schie\u00dfereien<\/h3>\n<p><strong>17.48 Uhr<\/strong> In Indianapolis sind zwei Menschen bei Schie\u00dfereien in der Stadt gestorben. An den Vorf\u00e4llen aus der Nacht von Samstag auf Sonntag sollen laut Polizei keine Beamten beteiligt gewesen sein. Die Hintergr\u00fcnde seien noch unklar. &quot;Wir haben zu diesem Zeitpunkt keine M\u00f6glichkeit, sie mit irgendeiner Art von Protest oder irgendetwas anderem in Verbindung zu bringen&#039;&#039;, sagte ein Polizeisprecher.<\/p>\n<h3>Demonstrationen auch in London<\/h3>\n<p><strong>17.34 Uhr<\/strong> In London sind zahlreiche Menschen wegen des gewaltsamen Tods des Afroamerikaners George Floyd auf die Stra\u00dfe gegangen. Ein Protestzug mit mehr als Tausend Menschen zog an der US-Botschaft in der britischen Hauptstadt vorbei, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete.<\/p>\n<p>Auch auf dem Trafalgar Square versammelten sich laut BBC Hunderte Demonstranten. Sie hielten Schilder in die H\u00f6he mit Slogans wie &quot;Black lives matter&quot; (Schwarze Leben z\u00e4hlen) und &quot;Justice for George Floyd&quot; (Gerechtigkeit f\u00fcr George Floyd).<\/p>\n<h3>Gladbachs Thuram bejubelt Treffer mit Kniefall<\/h3>\n<p><strong>17.11 Uhr <\/strong>Fu\u00dfball-Profi Marcus Thuram hat seinen ersten Treffer f\u00fcr Borussia M\u00f6nchengladbach in der Partie gegen den 1. FC Union Berlin mit einem Kniefall bejubelt. Der 22 Jahre alte Franzose kniete nach seinem Tor zum 2:0 im Strafraum nieder und senkte den Kopf. Damit erinnerte er an eine weltweit bekannt gewordene Geste des American-Football-Quarterbacks Colin Kaepernick. Dieser hatte 2016 eine Protestwelle gegen Unterdr\u00fcckung von Schwarzen und gegen Polizeigewalt in den USA gestartet. Der heute 32-J\u00e4hrige war damals w\u00e4hrend der Nationalhymne auf ein Knie gegangen.<\/p>\n<h3>Leiche nahe brennendem Auto in Minneapolis entdeckt<\/h3>\n<p><strong>16.45 Uhr <\/strong>In der N\u00e4he eines brennenden Wagens in Minneapolis hat die Poizei einen Toten entdeckt. Die Leiche weise deutliche Anzeichen von Verletzungen auf, sagte ein Polizeisprecher. Sie sei am Sonntagmorgen gegen 04.00 Uhr (Ortszeit) entdeckt worden. Die Mordkommission habe die Ermittlungen \u00fcbernommen. Zur Identit\u00e4t des Toten machte die Polizei keine Angaben. Es ist derzeit nicht klar, ob der Todesfall mit den Protesten zusammenh\u00e4ngt.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Ausschreitungen in Washington unweit des Wei\u00dfen Hauses Alex Brandon\/ AP Heftige Ausschreitungen in New York und Washington 04.50 Uhr In mehreren gro\u00dfen US-St\u00e4dten ist es zu heftigen Ausschreitungen gekommen. 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