{"id":20296,"date":"2023-05-13T18:08:23","date_gmt":"2023-05-13T15:08:23","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/deutsche-bahn-streik-vorerst-abgewendet\/"},"modified":"2023-05-13T18:08:23","modified_gmt":"2023-05-13T15:08:23","slug":"deutsche-bahn-streik-vorerst-abgewendet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/deutsche-bahn-streik-vorerst-abgewendet\/","title":{"rendered":"Deutsche Bahn: Streik vorerst abgewendet"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Der Fernverkehr wird rollen: Der 50-Stunden-Warnstreik ist kurzfristig abgesagt worden. M\u00f6glich macht das ein Vergleich zwischen Deutscher Bahn und der Gewerkschaft EVG. Dennoch kann es zu Einschr\u00e4nkungen kommen.  <\/p>\n<p>Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat ihren angek\u00fcndigten 50-Stunden-Warnstreik abgesagt. Die EVG und die Deutsche Bahn stimmten vor Gericht einem Vergleich zu, wie beide Parteien mitteilten.<\/p>\n<p>Der Zugverkehr sollte ab Sonntag, 22 Uhr, bis Dienstag um Mitternacht ruhen. Die Deutsche Bahn hatte dagegen einen Eilantrag beim Arbeitsgericht in Frankfurt am Main eingereicht.<\/p>\n<p>Die Bahn habe \u00bbvor Gericht unmissverst\u00e4ndlich erkl\u00e4rt\u00ab, dass sie die Forderungen zum Mindestlohn erf\u00fcllen werde, erkl\u00e4rte ein EVG-Sprecher. \u00bbAuf Anraten des Gerichts haben der Arbeitgeber und wir deshalb einen Vergleich geschlossen.\u00ab Sollte die Bahn jedoch wortbr\u00fcchig werden, werde man erneut zu einem Streik aufrufen.<\/p>\n<h3>\u00bbF\u00fcr alle gelohnt\u00ab<\/h3>\n<p>Der Personalvorstand der Deutschen Bahn, Martin Seiler, erkl\u00e4rte, der Gang vor das Arbeitsgericht habe \u00bbsich f\u00fcr alle gelohnt\u00ab. Das Thema Mindestlohn sei \u00bbBestandteil des Vergleichs und von beiden Parteien als L\u00f6sung anerkannt\u00ab.<\/p>\n<p>Trotz des Vergleichs warnte die Bahn vor Einschr\u00e4nkungen im Zugangebot in den n\u00e4chsten Tagen. Man stehe vor der \u00bbgro\u00dfen Herausforderung\u00ab, rund 50.000 Zugfahrten samt Schichtpl\u00e4nen neu zu planen. Die DB will Sonntagmittag \u00fcber die genauen Fahrpl\u00e4ne informieren.<\/p>\n<p>Die EVG verhandelt seit Ende Februar mit 50 Bahn-Unternehmen \u00fcber neue Tarifvertr\u00e4ge. Aus Sicht der Gewerkschaft kommen die Gespr\u00e4che mit den meisten dieser Unternehmen nicht entscheidend voran, so auch mit der DB. Der Konzern vertrat den Standpunkt, dass er sich mit einem angebotenen Lohnplus von 10 Prozent und einem Entgegenkommen beim Thema Mindestlohn mehrmals auf die Gewerkschaft zubewegt habe.<\/p>\n<p>Die Tarifrunde betrifft 230.000 Besch\u00e4ftigte, 180.000 davon arbeiten bei der Deutschen Bahn. Die EVG fordert von der Branche 650 Euro mehr pro Monat oder 12 Prozent f\u00fcr die oberen Einkommen bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Die Bahn hat unter anderem steuer- und abgabenfreie Einmalzahlungen sowie stufenweise Erh\u00f6hungen von 10 Prozent bei den unteren und mittleren sowie 8 Prozent bei den oberen Einkommensgruppen in Aussicht gestellt.<\/p>\n<p>Zentraler Streitpunkt ist der gesetzliche Mindestlohn von zw\u00f6lf Euro. Er wird bei der Bahn rund 2000 Besch\u00e4ftigten bislang nur \u00fcber Zulagen gezahlt.<\/p>\n<p>Die EVG will den Mindestlohn zun\u00e4chst in die Tariftabellen aufnehmen, damit alle weiteren Verhandlungsergebnisse dann auf diesen Wert berechnet werden. Die Bahn hat das inzwischen zugesagt, will aber erst sp\u00e4ter in den Verhandlungen kl\u00e4ren, ob s\u00e4mtliche Tarifergebnisse dann bei diesen Besch\u00e4ftigten ebenfalls als Erh\u00f6hungen in die Tabellen kommen oder etwa \u00fcber Zulagen gezahlt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Fernverkehr wird rollen: Der 50-Stunden-Warnstreik ist kurzfristig abgesagt worden. M\u00f6glich macht das ein Vergleich zwischen Deutscher Bahn und der Gewerkschaft EVG. Dennoch kann es zu Einschr\u00e4nkungen kommen. 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