{"id":20276,"date":"2023-05-12T21:16:51","date_gmt":"2023-05-12T18:16:51","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-russland-krieg-moskau-meldet-absturz-von-hubschrauber-uber-der-krim-zwei-tote\/"},"modified":"2023-05-12T21:16:51","modified_gmt":"2023-05-12T18:16:51","slug":"ukraine-russland-krieg-moskau-meldet-absturz-von-hubschrauber-uber-der-krim-zwei-tote","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-russland-krieg-moskau-meldet-absturz-von-hubschrauber-uber-der-krim-zwei-tote\/","title":{"rendered":"Ukraine-Russland-Krieg: Moskau meldet Absturz von Hubschrauber \u00fcber der Krim &#8211; zwei Tote"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Der Helikopter sei auf einem Trainingsflug gewesen, als Berichten zufolge die Technik versagt habe. China entsendet erstmals einen Sonderbeauftragten zu Gespr\u00e4chen in die Ukraine. Und: Kiew meldet Gel\u00e4ndegewinne. Der \u00dcberblick.  <\/p>\n<p>Beim Absturz eines russischen Milit\u00e4rhubschraubers \u00fcber der annektierten ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim sind laut Angaben aus Moskau beide Piloten ums Leben gekommen. Die Mi-28 habe am Freitag einen planm\u00e4\u00dfigen \u00dcbungsflug im Gebiet Dschankoj absolviert, als ersten Erkenntnisse zufolge die Technik versagt habe, meldeten russische Agenturen unter Berufung auf eine Mitteilung des Verteidigungsministeriums. Der Absturz habe sich den Angaben zufolge um 15.42 Uhr Ortszeit ereignet. Der Hubschrauber sei ohne Waffen geflogen, hie\u00df es weiter.<\/p>\n<p>Dschankoj liegt im Norden der Krim, wo sich in den vergangenen Monaten mehrfach Drohneneinschl\u00e4ge und Explosionen auf russischen Milit\u00e4rstandorten ereigneten. In der Regel \u00fcbernimmt Kiew daf\u00fcr offiziell keine Verantwortung. Beobachtende gehen aber davon aus, dass es sich um Vorbereitungen f\u00fcr die geplante ukrainische Gegenoffensive handeln k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Russland hatte die Krim bereits im Jahr 2014 v\u00f6lkerrechtswidrig annektiert. Gemeinsam mit weiteren Gebieten, die im Zuge des von Kremlchef Wladimir Putin im Februar 2022 angeordneten Angriffskriegs erobert wurden, besetzen russische Truppen derzeit rund 20 Prozent des ukrainischen Staatsgebiets.<\/p>\n<h3>Kriegsgeschehen<\/h3>\n<p>Unterdessen haben die ukrainischen Streitkr\u00e4fte nach russischen Angaben an einer 100 Kilometer breiten Frontlinie im Osten des Landes angegriffen. Die K\u00e4mpfe konzentrierten sich demnach auf das Gebiet um Soledar in der N\u00e4he der seit Wochen umk\u00e4mpften Stadt Bachmut.<\/p>\n<p>Der Chef der russischen S\u00f6ldnergruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, hat der russischen Armee gar zum wiederholten Mal vorgeworfen, nach monatelangen K\u00e4mpfen um Bachmut die \u00bbFlucht\u00ab ergriffen zu haben. Die Verteidigungslinien der Armee in der Gegend w\u00fcrden \u00bbkollabieren\u00ab. Bereits zuvor hatte der Kreml Berichte des Wagner-Chefs sowie von prorussischen Milit\u00e4rbloggern \u00fcber einen Durchbruch der Ukraine in Bachmut dementiert.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Lesen Sie hier die SPIEGEL-Titelstory \u00fcber den Chef der Wagner-Gruppe: Putins Vorschlaghammer                                       <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ob es sich dabei um den Beginn der angek\u00fcndigten Fr\u00fcjhahrsoffensive handelte, blieb zun\u00e4chst unklar. Die stellvertretende ukrainische Vize-Verteidigungsministerin Hanna Maliar erkl\u00e4rte lediglich, dass die ukrainischen Truppen in der N\u00e4he von Bachmut Gel\u00e4ndegewinne erzielt h\u00e4tten. Sie seien etwa zwei Kilometer vorger\u00fcckt, ohne dabei eigenes Gel\u00e4nde abgegeben zu haben. Eine Aussage zur erwarteten Offensive vermied Maliar. \u00bbIm Osten h\u00e4lt die Situation seit einigen Monaten an\u00ab, schrieb sie, \u00bbmehr nicht! Mehr passiert nicht.\u00ab Allerdings \u00e4u\u00dferten sich die Verantwortlichen in Kiew auch w\u00e4hrend vorangegangener Offensiven zun\u00e4chst nicht.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Lesen Sie hier mehr zur m\u00f6glichen Gegenoffensive: Operation Gegenschlag <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Derweil hofft die ukrainische F\u00fchrung weiterhin darauf, den Krieg gegen Russland m\u00f6glicherweise noch in diesem Jahr beenden zu k\u00f6nnen. \u00bbZum Winter wollen wir den Krieg komplett beenden\u00ab, sagte der Sekret\u00e4r des Rats f\u00fcr nationale Sicherheit und Verteidigung, Olexij Danilow, in einem Interview f\u00fcr die aserbaidschanische Nachrichtenagentur Report. Damit sei die vollst\u00e4ndige Befreiung des ukrainischen Staatsgebiets von russischen Truppen \u2013 einschlie\u00dflich der Krim \u2013 gemeint.<\/p>\n<h3><strong>Kriegsdiplomatie<\/strong><\/h3>\n<p>Erstmals seit Beginn des Ukrainekriegs schickt China einen ranghohen Diplomaten f\u00fcr Gespr\u00e4che nach Kiew. Wie das Pekinger Au\u00dfenministerium mitteilte, wird der f\u00fcr Eurasien-Angelegenheiten zust\u00e4ndige Sonderbeauftragte Li Hui ab Montag die Ukraine, Polen, Deutschland, Frankreich und Russland besuchen, um \u00fcber eine politische L\u00f6sung des Konflikts zu sprechen. Der Besuch zeige, dass China sich f\u00fcr die F\u00f6rderung von Frieden und Gespr\u00e4chen einsetze, sagte ein Ministeriumssprecher.<\/p>\n<p>Seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022 betonte Peking immer wieder, sich f\u00fcr Verhandlungen einzusetzen. Jedoch gibt China Kremlchef Putin R\u00fcckendeckung, was der chinesischen F\u00fchrung viel internationale Kritik einbringt. W\u00e4hrend Pr\u00e4sident Xi Jinping mehrfach mit Putin sprach, gab es bislang nur ein einziges Telefonat mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj.<\/p>\n<p>Selenskyj selbst wird am Wochenende erneut nach Westeuropa reisen. In Rom empf\u00e4ngt ihn Staatspr\u00e4sident Sergio Mattarella am Samstag, wie der Pr\u00e4sidentenpalast best\u00e4tigte. Es wurde erwartet, dass Selenskyj auch Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni und Papst Franziskus treffen werde. M\u00f6glicherweise reist Selenskyj noch am Wochenende weiter nach Deutschland. Best\u00e4tigt war das aber zun\u00e4chst nicht. Am Sonntag wird er stellvertretend f\u00fcr das ukrainische Volk in Aachen mit dem Karlspreis ausgezeichnet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Helikopter sei auf einem Trainingsflug gewesen, als Berichten zufolge die Technik versagt habe. China entsendet erstmals einen Sonderbeauftragten zu Gespr\u00e4chen in die Ukraine. Und: Kiew meldet Gel\u00e4ndegewinne. 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