{"id":20176,"date":"2023-05-08T13:37:55","date_gmt":"2023-05-08T10:37:55","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/wsi-grose-mehrheit-will-viertagewoche-aber-nur-bei-gleichem-lohn\/"},"modified":"2023-05-08T13:37:55","modified_gmt":"2023-05-08T10:37:55","slug":"wsi-grose-mehrheit-will-viertagewoche-aber-nur-bei-gleichem-lohn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/wsi-grose-mehrheit-will-viertagewoche-aber-nur-bei-gleichem-lohn\/","title":{"rendered":"WSI: Gro\u00dfe Mehrheit will Viertagewoche \u2013 aber nur bei gleichem Lohn"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Vier Tage statt f\u00fcnf in der Woche arbeiten \u2013 das w\u00fcnschen sich laut einer Umfrage die meisten Vollzeitbesch\u00e4ftigten. Allerdings nicht um jeden Preis.  <\/p>\n<p>Eine Viertagewoche mit entsprechender Arbeitszeitverk\u00fcrzung, aber gleichbleibendem Lohn k\u00e4me \u2013 wenig \u00fcberraschend \u2013 bei der gro\u00dfen Mehrheit der Betroffenen gut an. In einer repr\u00e4sentativen Umfrage des WSI-Instituts             der gewerkschaftsnahen Hans-B\u00f6ckler-Stiftung unter Vollzeitbesch\u00e4ftigten mit vertraglich vereinbarter Arbeitszeit sprachen sich 72,6 Prozent der Befragten f\u00fcr diese Kombination aus.<\/p>\n<p>Lediglich 8,2 Prozent w\u00fcnschen sich demnach eine Viertagewoche auch bei einem geringeren Lohn. Damit pl\u00e4dierten knapp 81 Prozent f\u00fcr die eine oder andere Form der Viertagewoche. 17,3 Prozent lehnten eine Viertagewoche f\u00fcr sich generell ab.<\/p>\n<p>Lesen Sie hier eine ausf\u00fchrliche Analyse zu den volkswirtschaftlichen Folgen einer Viertagewoche und zur Frage, ob sich Deutschland eine solche leisten k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Den allermeisten Bef\u00fcrwortern geht es um eine ausgewogenere Work-Life-Balance. Mit 96,5 Prozent gaben fast alle derjenigen, die sich eine Viertagewoche w\u00fcnschten, als Grund an, mehr Zeit f\u00fcr sich selbst haben zu wollen \u2013 bei 87,4 Prozent standen mehr Zeit f\u00fcr Aktivit\u00e4ten wie Hobbys, Sport, aber auch Ehrenamt im Vordergrund. Mehr Zeit f\u00fcr die Familie nannten 88,9 Prozent der Befragten.<\/p>\n<p>Doch auch die Arbeit an sich f\u00fchrt bei vielen Vollzeitbesch\u00e4ftigten zum Wunsch nach Arbeitszeitverk\u00fcrzung. 74,9 Prozent der Bef\u00fcrworter gaben an, dass sie dadurch ihre Arbeitsbelastung verringern wollten.<\/p>\n<h3>Warum Besch\u00e4ftigte eine Viertagewoche ablehnen<\/h3>\n<p>Bemerkenswert sind in diesem Zusammenhang auch die Angaben derjenigen \u2013 insgesamt 17,3 Prozent \u2013, die eine Viertagewoche f\u00fcr sich generell ablehnen. Von ihnen gaben 85,8 Prozent als Beweggrund an, dass sie Spa\u00df an ihrer Arbeit haben. Allerdings sch\u00e4tzten auch 82 Prozent, dass sich an den Arbeitsabl\u00e4ufen nichts \u00e4ndern w\u00fcrde \u2013 und 76,6 Prozent gaben an, dass ihre Arbeit sonst nicht zu schaffen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Jeweils etwas mehr als ein Drittel der Ablehnenden sagte, dass sie h\u00e4ufig f\u00fcr Kolleginnen und Kollegen einspringen m\u00fcssen (37,8 Prozent) beziehungsweise sie mit einer k\u00fcrzeren Arbeitszeit beruflich nicht vorankommen w\u00fcrden (34,2 Prozent). Etwas mehr als die H\u00e4lfte (51,2 Prozent) gab an, dass sie sich k\u00fcrzere Arbeitszeiten finanziell nicht leisten k\u00f6nnten. Etwas mehr als zwei Drittel (68,9 Prozent) der Ablehnenden sagten, dass sie ihre Arbeit nicht einfach einen Tag ruhen lassen k\u00f6nnten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vier Tage statt f\u00fcnf in der Woche arbeiten \u2013 das w\u00fcnschen sich laut einer Umfrage die meisten Vollzeitbesch\u00e4ftigten. Allerdings nicht um jeden Preis. Eine Viertagewoche mit entsprechender Arbeitszeitverk\u00fcrzung, aber gleichbleibendem<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":20177,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-20176","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20176","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20176"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20176\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/20177"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20176"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=20176"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=20176"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}