{"id":20170,"date":"2023-05-08T07:12:32","date_gmt":"2023-05-08T04:12:32","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-8-mai\/"},"modified":"2023-05-08T07:12:32","modified_gmt":"2023-05-08T04:12:32","slug":"news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-8-mai","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-8-mai\/","title":{"rendered":"News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Montag (8. Mai)"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">In Kiew gab es Luftalarm, mehrere Menschen wurden verletzt. Die Vorbereitungen f\u00fcr eine ukrainische Offensive laufen \u2013 auf beiden Seiten. Und: Demos im Westen offenbar aus St. Petersburg gesteuert. Die j\u00fcngsten Entwicklungen.  <\/p>\n<h3><strong>Was in den vergangenen Stunden geschah<\/strong><\/h3>\n<p>Russland hat ukrainischen Angaben zufolge erneut die Schwarzmeerstadt Odessa und die Hauptstadt Kiew angegriffen. \u00bbEs hat einen feindlichen Raketenangriff gegeben\u00ab, schrieb Serhiy Bratchuk, Sprecher der Milit\u00e4rverwaltung des Gebiets, auf seinem Telegram-Kanal. Nach einem Raketenangriff sei eine Explosion zu h\u00f6ren gewesen. Der ukrainische \u00f6ffentlich-rechtliche Sender Suspilne meldete ein Feuer nach einer Explosion in Odessa und das Ger\u00e4usch von Explosionen in Cherson.<\/p>\n<p>In Kiew wurde Luftalarm ausgel\u00f6st. \u00bbDie Luftabwehr arbeitet in den Au\u00dfenbezirken von Kiew\u00ab, teilte die Kiewer Milit\u00e4rverwaltung auf ihrem Telegram-Kanal kurz nach Mitternacht mit. \u00bbBleibt in den Schutzr\u00e4umen, bis der Luftangriffsalarm erlischt!\u00ab<\/p>\n<p>B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko berichtete auf Telegram von f\u00fcnf Verletzten in Kiew. Zwei davon seien von Tr\u00fcmmerteilen einer abgeschossenen Drohne getroffen worden, die auf ein zweist\u00f6ckiges Geb\u00e4ude im Stadtteil Swjatoschyn fielen, hie\u00df es. Drei Menschen wurden demnach bei Explosionen im Stadtteil Solomjanskyj verletzt.<\/p>\n<h3><strong>Das sagt Kiew<\/strong><\/h3>\n<p>Die Welt muss nach Meinung des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj \u00bballe Fakten des russischen Terrors\u00ab gegen die Ukrainer erfahren. \u00bbEs ist wichtig, dass die Welt dar\u00fcber spricht, was der terroristische Staat tut, und wie wir Leben sch\u00fctzen\u00ab, sagte Selenskyj am Sonntag in seiner allabendlichen Videoansprache. Er sprach in diesem Zusammenhang von den st\u00e4ndigen russischen Artillerieangriffen auf Cherson oder Charkiw, ebenso wie \u00bbden Terror gegen D\u00f6rfer in den Grenzgebieten der Regionen Tschernihiw und Sumy, die H\u00f6lle in der Region Donezk\u00ab.<\/p>\n<p>Wichtigstes Ziel Russlands sei, Sicherheit zu zerst\u00f6ren, sowohl in der Ukraine als auch \u00fcberall in Europa, \u00fcberall in der freien Welt, sagte Selenskyj. \u00bbSicherheit zu zerst\u00f6ren, Tod und Chaos zu bringen, das ist alles, was ein terroristischer Staat tut.\u00ab<\/p>\n<p>Die in naher Zukunft erwartete Offensive der ukrainischen Streitkr\u00e4fte zur R\u00fcckeroberung besetzter Gebiete wird Russland nach den Worten des ukrainischen Vize-Verteidigungsministers Wolodymyr Hawrylow \u00bbin Panik versetzen\u00ab. Die Russen h\u00e4tten immer noch nicht verstanden, dass ihre Propaganda ihnen ein falsches Bild von der Lage zeige, sagte Hawrylow am Sonntag in einem Interview der britischen Zeitung \u00bbThe Independent\u00ab. \u00bbDieser Krieg wird am Boden gewonnen, und nicht an der Fernsehbildschirmen oder im Internet.\u00ab<\/p>\n<p>Einen Zeitpunkt f\u00fcr die seit langem erwartete Offensive wollte Hawrylow nicht nennen. \u00bbWir werden unsere Gegenoffensive starten \u2013 wann und wo ist im Moment nicht wichtig.\u00ab<\/p>\n<p>Der Kreml habe die Wahrheit \u00fcber die russischen Verluste in diesem Krieg lange vor der eigenen Bev\u00f6lkerung verschleiert. Die Offensive werde dies jedoch \u00e4ndern. \u00bbMan kann die eigenen Leute nicht jahrelang hinters Licht f\u00fchren, besonders wenn sie einen Unterschied an den Fronten erkennen, wenn sie die Toten und Verwundeten sehen, wenn sie die Familien sehen, die ihr Dach \u00fcber dem Kopf verloren haben\u00ab, sagte er. \u00bbDu kannst nicht den Tod deines Sohnes, Mannes oder Bruders verstecken.\u00ab Daf\u00fcr werde Moskau die Konsequenzen tragen.<\/p>\n<h3><strong>Das sagt Moskau<\/strong><\/h3>\n<p>Russland best\u00e4tigte die Evakuierungen aus den Gebieten um das Kernkraftwerk Saporischschja. Etwa 1679 Menschen, darunter 660 Kinder, seien aus den umliegenden Gebieten des AKWs zum tempor\u00e4ren Unterbringungszentrum in Berdjansk gebracht worden. Kritiker bef\u00fcrchten, dass die angeblichen Evakuierungen in Wahrheit Zwangsumsiedlungen gleichkommen. <\/p>\n<p>Das teilte der von Moskau eingesetzte Gouverneur des von Russland kontrollierten Teils der Region Saporischschja, Jewgeni Balizki, auf seinem Telegramm-Kanal mit. Berdjansk ist eine s\u00fcdostukrainische Hafenstadt am Asowschen Meer, die seit den ersten Tagen des russischen Einmarsches in die Ukraine im Februar 2022 von Russland besetzt ist. Die j\u00fcngsten Aktionen d\u00fcrften mit der bevorstehenden ukrainischen Offensive zusammenh\u00e4ngen.<\/p>\n<h3><strong>Internationale Reaktionen<\/strong><\/h3>\n<p>Russische Geheimdienste inszenieren oder unterwandern laut Medienberichten zu Propagandazwecken Demonstrationen in westlichen Gro\u00dfst\u00e4dten. Ziel sei unter anderem, Stimmung gegen die Ukraine zu machen oder den Nato-Beitritt Schwedens zu erschweren, ergab eine Recherche von \u00bbS\u00fcddeutscher Zeitung\u00ab            , NDR, WDR und internationalen Partnern. Die Medien berufen sich auf geleakte Unterlagen, die aus dem Sicherheitsapparat des Kremls stammen sollen.<\/p>\n<p>Demnach simulieren kleine Gruppen in einer europ\u00e4ischen Gro\u00dfstadt zum Beispiel antit\u00fcrkische Kundgebungen, geben sich dabei als Ukrainer aus und agitieren gegen den t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidenten Recep Tayyip Erdo\u011fan, um Propagandamaterial f\u00fcr Internetplattformen zu erzeugen.<\/p>\n<p>Die Unterlagen wurden den Angaben zufolge dem Londoner Dossier Center zugespielt, einer Rechercheorganisation des Kremlkritikers Michail Chodorkowski. Die Echtheit l\u00e4sst sich von unabh\u00e4ngiger Seite nicht hundertprozentig \u00fcberpr\u00fcfen. Die darin genannten Links und Hinweise f\u00fchren aber tats\u00e4chlich zu Demonstrationen, die wie geschildert stattgefunden haben.<\/p>\n<p>Provokateure h\u00e4tten zudem offenbar in mehreren St\u00e4dten Demonstrationen zu anderen Themen wie Pflege, Rente oder Klima mit Propaganda unterwandert, die sich gegen die Unterst\u00fctzung der Ukraine richtet. Auch diese Auftritte in Paris, Den Haag, Br\u00fcssel oder Madrid seien offenbar orchestriert gewesen, teilweise seien die identischen Plakate von denselben Menschen benutzt worden.<\/p>\n<p>Fotos davon seien im Internet aufgetaucht und h\u00e4tten den Eindruck einer breiten Stimmung gegen die Ukraine suggeriert, berichtete der Rechercheverbund. Die Verteilung des auf diese Weise produzierten Materials auf Facebook, Tiktok, Telegram oder YouTube sei haupts\u00e4chlich von drei Accounts aus St. Petersburg gesteuert worden.<\/p>\n<h3><strong>Wirtschaftliche Konsequenzen<\/strong><\/h3>\n<p>Die Europ\u00e4ische Union (EU) nimmt einem Zeitungsbericht zufolge chinesische Unternehmen wegen Exporten an Russland ins Visier, die f\u00fcr die Herstellung von Waffen verwendet werden k\u00f6nnten. \u00bbSieben chinesische Unternehmen sind in einem neuen Sanktionspaket aufgef\u00fchrt\u00ab, berichtet die Zeitung \u00bbFinancial Times\u00ab (FT) am Sonntag unter Berufung auf eine Kopie der Sanktionsliste, die in dieser Woche von den EU-Mitgliedstaaten diskutiert werden soll. Die Ma\u00dfnahmen sollen demnach auf Unternehmen abzielen, die Technologie und Materialien an Russland liefern, die zur Herstellung von Waffen genutzt werden k\u00f6nnten. Die EU reagierte nicht sofort auf eine Anfrage von Reuters zur Stellungnahme.<\/p>\n<p>Die Sanktionsliste umfasst laut Bericht zwei chinesische Unternehmen, 3HC Semiconductors und King-Pai Technology, sowie mit Sinno Electronics, Sigma Technology, Asia Pacific Links, Tordan Industry und Alpha Trading Investments f\u00fcnf Unternehmen aus Hongkong. Einige der Firmen wie der Elektronikkomponenten-Hersteller King-Pai wurden bereits von den USA mit Sanktionen belegt, da es sich um einen in China ans\u00e4ssigen Zulieferer f\u00fcr mehrere Unternehmen des verflochtenen milit\u00e4risch-industriellen Komplexes Russlands handelt.<\/p>\n<p>Seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine vor 14 Monaten hat die EU bislang zehn Sanktionspakete gegen russische Einzelpersonen und Unternehmen verabschiedet, um Moskau die Finanzierung des Krieges erschweren. Eine Entscheidung, chinesische Unternehmen mit Sanktionen zu belegen, k\u00e4me zu einer Zeit, in der die Beziehungen zwischen der EU und China bereits angespannt sind. Die EU hat in den vergangenen Monaten mehrere Schritte unternommen, um ihre Abh\u00e4ngigkeit von China zu reduzieren und den wirtschaftlichen Druck auf das Land zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<h3><strong>Was heute passiert<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p>Mit Gedenkveranstaltungen und Demonstrationen wird heute und am Dienstag an vielen Orten in Deutschland an das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa 1945 erinnert. In Berlin sind mehrere Kundgebungen an den Sowjetischen Ehrenmalen und am Brandenburger Tor geplant. Die Polizei bef\u00fcrchtet Spannungen wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und ist mit mehr als 1500 Beamten im Einsatz.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Kiew gab es Luftalarm, mehrere Menschen wurden verletzt. 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