{"id":20013,"date":"2023-05-01T08:46:55","date_gmt":"2023-05-01T05:46:55","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-1-mai\/"},"modified":"2023-05-01T08:46:55","modified_gmt":"2023-05-01T05:46:55","slug":"news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-1-mai","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-1-mai\/","title":{"rendered":"News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Montag (1. Mai)"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Zahlreiche Menschen in der Ukraine sollen derzeit in Schutzr\u00e4umen bleiben. Aus Kiew, Dnipropetrowsk und Sumy werden Explosionen gemeldet. Und: Der Vatikan ist offenbar an einer Friedensinitiative beteiligt. Der \u00dcberblick.  <\/p>\n<h3>Was in den vergangenen Stunden geschah<\/h3>\n<p>Am fr\u00fchen Montagmorgen ist in der gesamten Ukraine nach Angaben der Rettungsdienste Luftalarm ausgel\u00f6st worden. Laut ukrainischen Medienberichten waren in den Regionen Kiew, Dnipropetrowsk und Sumy Explosionen zu h\u00f6ren. \u00bbDie Luftabwehrsysteme sind im Einsatz\u00ab, schrieb die Kiewer Regionalverwaltung auf Telegram. \u00bbRuhe bewahren! Bleibt in den Schutzr\u00e4umen, bis der Luftalarm vorbei ist!\u00ab<\/p>\n<p>Stabschef Andrij Yermak warnte zudem via Telegram davor, die ukrainische Luftabwehr nicht zu kompromittieren. \u00bbAchten Sie auf Ihre Sicherheit, machen Sie die Arbeit der Luftabwehr nicht publik.\u00ab<\/p>\n<p>Am Sonntagabend traf zudem russische Artillerie die Gro\u00dfstadt Nikopol in der Oblast Dnipropetrowsk im S\u00fcden der Ukraine. Dabei kam nach Angaben der Beh\u00f6rden ein Mensch ums Leben, zwei weitere Personen wurden schwer verletzt. Mehrere Geb\u00e4ude seien besch\u00e4digt worden, hie\u00df es.<\/p>\n<p>In Russland wiederum meldete die Grenzregion Brjansk vier Tote infolge von ukrainischem Beschuss. In dem betroffenen Dorf Susemka sei der Notstand ausgerufen worden, schrieb Gouverneur Alexander Bogomas auf Telegram.<\/p>\n<p>In der ukrainischen Stadt Uman sind am Sonntag Opfer einer russischen Attacke vom Freitag beerdigt worden. Familienangeh\u00f6rige und Freunde nahmen an den S\u00e4rgen Abschied. Vor dem zerst\u00f6rten Wohnhaus legten zahlreiche Menschen Blumen und Fotos der Opfer nieder. <\/p>\n<p>Am Freitagmorgen waren zwei russische Raketen in ein neunst\u00f6ckiges Wohnhaus in der zentralukrainischen Stadt eingeschlagen. Die Zahl der Todesopfer liegt bei mindestens 23, darunter sind sechs Kinder.<\/p>\n<h3>Das sagt Kiew<\/h3>\n<p>Ukrainische Streitkr\u00e4fte halten offenbar weiterhin Teile der umk\u00e4mpften Stadt Bachmut. Dort werde nach wie vor heftig gek\u00e4mpft, erkl\u00e4rte die stellvertretende ukrainische Verteidigungsministerin Hanna Malyar bei Telegram. Der Feind sei trotz massivster Bem\u00fchungen \u2013 und einiger Erfolge \u2013 nicht in der Lage, die Kontrolle \u00fcber die Stadt zu \u00fcbernehmen. <\/p>\n<p>Das ukrainische Milit\u00e4r macht keine genauen Angaben dar\u00fcber, wie viel von der Stadt in russischer Hand ist.<\/p>\n<p>Auch Serhiy Cherevatyi, ein Sprecher der ukrainischen Truppen im Osten, \u00e4u\u00dferte sich zur Lage in Bachmut. Gegen\u00fcber dem Sender ICTV erkl\u00e4rte er, es sei noch immer m\u00f6glich, die Verteidiger der Stadt mit Lebensmitteln, Munition und Medikamenten zu versorgen und die Verwundeten zu evakuieren.<\/p>\n<p>Aus Russland hie\u00df es am Sonntag, man habe vier weitere Stadtteile im Westen Bachmuts eingenommen. Die Berichte k\u00f6nnen nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcft werden.<\/p>\n<p>Bachmut wird seit Monaten gemeinsam von der russischen Armee und der S\u00f6ldnertruppe Wagner angegriffen. Inzwischen kontrollieren die Angreifer eigenen Angaben zufolge rund 85 Prozent des Stadtgebietes.<\/p>\n<p>Der ukrainische Armeechef Walerij Saluschnyj hat sich mit dem Oberbefehlshaber der Nato-Streitkr\u00e4fte in Europa, Christopher Cavoli, beraten. Er habe den US-General ausf\u00fchrlich \u00fcber die Lage entlang der Fronten in der Ukraine informiert, teilte Saluschnyj am Sonntag auf Telegram mit. \u00bbIch habe m\u00f6gliche Szenarien, Bedrohungen und Voraussetzungen f\u00fcr unsere zuk\u00fcnftigen Aktionen beschrieben.\u00ab Saluschnyj machte keine Angaben zum Ort des Treffens. Experten gehen davon aus, dass sich die Ukraine aktuell auf eine Fr\u00fchjahrsoffensive zur R\u00fcckeroberung besetzter Gebiete vorbereitet.<\/p>\n<h3>Internationale Reaktionen<\/h3>\n<p>Papst Franziskus hat vage angedeutet, dass der Vatikan mit Blick auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine an einer Friedensinitiative beteiligt ist. \u00bbAlle wollen einen Weg zum Frieden. Ich bin bereit, alles zu tun, was n\u00f6tig ist. Derzeit l\u00e4uft eine Mission, die aber noch nicht \u00f6ffentlich ist\u00ab, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Sonntag auf dem R\u00fcckflug von seiner Ungarn-Reise vor Journalistinnen und Journalisten. Weitere Details nannte er nicht. \u00bbWenn es so weit ist, kann ich mich dazu \u00e4u\u00dfern\u00ab, sagte er.<\/p>\n<p>Der 86-J\u00e4hrige hatte am Wochenende den Metropoliten Hilarion von Budapest und Ungarn getroffen, der fr\u00fcher Leiter des Au\u00dfenamtes des Moskauer Patriarchats und ein Vertrauter von Patriarch Kyrill war. \u00bbSie k\u00f6nnen sich vorstellen, dass wir bei dem Treffen nicht \u00fcber Rotk\u00e4ppchen geredet haben, sondern \u00fcber alles\u00ab, sagte Franziskus. Mit Kyrill, der den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine verteidigt, will sich der Papst schon l\u00e4nger treffen.<\/p>\n<p>Franziskus warb darum, diplomatische Beziehungen aufrechtzuerhalten und immer im Gespr\u00e4ch zu bleiben, um gemeinsam Wege zum Frieden zu suchen. \u00bbIch denke, zu Frieden gelangt man, indem man Kan\u00e4le aufmacht. Frieden bekommt man nie, wenn man sich verschlie\u00dft.\u00ab<\/p>\n<p>Der Heilige Stuhl hatte sich seit Kriegsbeginn im Februar 2022 immer wieder als Vermittler angeboten. Gro\u00dfe diplomatische Erfolge blieben bislang aber aus. Der Papst sagte, der Heilige Stuhl habe bereits bei Gefangenenaustauschen als Vermittler agiert und k\u00f6nnte dies nun auch tun im Zusammenhang mit der R\u00fcckf\u00fchrung ukrainischer Kinder, die nach Russland verschleppt wurden.<\/p>\n<h3>Sonstige Meldungen zum Thema<\/h3>\n<p>Am Abend des 13. Mai findet in diesem Jahr der Eurovision Song Contest (ESC) statt \u2013 und zwar in Gro\u00dfbritannien statt in der Ukraine. Die ukrainische Band Kalush Orchestra hatte 2022 den ESC gewonnen, daher h\u00e4tte in diesem Jahr eigentlich die Ukraine den Wettbewerb ausrichten d\u00fcrfen. Wegen des Kriegs wurde die Veranstaltung aber an Gro\u00dfbritannien vergeben, das mit S\u00e4nger Sam Ryder den zweiten Platz belegt hatte.<\/p>\n<p>Aus Solidarit\u00e4t mit der Ukraine ruft nun eine Kampagne zum gemeinsamen Singen im Internet und im realen Leben auf: Ch\u00f6re, Musiker und die \u00d6ffentlichkeit sollten den bekannten Song \u00bbWith A Little Help From My Friends\u00ab der Beatles aufnehmen und hochladen, hie\u00df es von HelpUkraineSong            . Dies sei \u00bbdie perfekte M\u00f6glichkeit\u00ab, dem Land angesichts des andauernden russischen Angriffskriegs Unterst\u00fctzung auszudr\u00fccken, so die Organisatoren.<\/p>\n<p>Am Mittag des 13. Mai soll im Museum of Liverpool ein \u00bbFlashmob\u00ab das Lied vortragen. Zeitgleich sind Aktionen an bekannten britischen Sehensw\u00fcrdigkeiten wie dem Riesenrad London Eye geplant.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zahlreiche Menschen in der Ukraine sollen derzeit in Schutzr\u00e4umen bleiben. 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