{"id":1994,"date":"2020-08-21T01:13:09","date_gmt":"2020-08-20T22:13:09","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-news-am-donnerstag-1707-neuinfektionen-der-hochste-wert-seit-mitte-april\/"},"modified":"2020-08-21T01:13:09","modified_gmt":"2020-08-20T22:13:09","slug":"coronavirus-news-am-donnerstag-1707-neuinfektionen-der-hochste-wert-seit-mitte-april","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-news-am-donnerstag-1707-neuinfektionen-der-hochste-wert-seit-mitte-april\/","title":{"rendered":"Coronavirus-News am Donnerstag: 1707 Neuinfektionen &#8211; der h\u00f6chste Wert seit Mitte April"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/7f3c7f9d-8e09-456b-880e-15a296f61053_w948_r1.77_fpx52.25_fpy49.86.jpg\" title=\"200 Hochzeitsg\u00e4ste m\u00fcssen sich am Wochenende testen lassen\" alt=\"200 Hochzeitsg\u00e4ste m\u00fcssen sich am Wochenende testen lassen\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p>200 Hochzeitsg\u00e4ste m\u00fcssen sich am Wochenende testen lassen<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Guido Kirchner\/ DPA  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Frankreich verzeichnet st\u00e4rksten Anstieg der Corona-Neuinfektionen seit Mai<\/h3>\n<p><strong>21.55 Uhr: <\/strong>In Frankreich haben sich binnen eines Tages \u00fcber 4700 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt &#8211; die h\u00f6chste Zahl an Neuinfektionen seit Mai. Wie die Gesundheitsbeh\u00f6rden am Donnerstag mitteilten, wurden 4771 Neuinfektionen seit Mittwoch registriert &#8211; das sind rund 1000 F\u00e4lle mehr als am Vortag. Damit wurde seit Mai zum ersten Mal die Schwelle von 4000 neuen Corona-F\u00e4llen an einem Tag \u00fcberschritten.<\/p>\n<p>Die Zahl der Menschen, die ins Krankenhaus mussten, sank hingegen etwas. Am Donnerstag meldeten die Beh\u00f6rden 149 Einweisungen von Covid-19-Patienten ins Krankenhaus, nachdem am Mittwoch 162 F\u00e4lle gemeldet worden waren. Insgesamt wurden in Frankreich 18.638 Menschen in den vergangenen sieben Tagen positiv auf das Coronavirus getestet.<\/p>\n<p>Seit Ausbruch der Pandemie sind im Land 30.480 Menschen in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Damit z\u00e4hlt Frankreich zu den am schwersten von der Pandemie betroffenen L\u00e4ndern in Europa.<\/p>\n<p>Einen starken Anstieg der Corona-Neuinfektionen gibt es auch in Italien. Dort verzeichneten die Beh\u00f6rden in den vergangenen 24 Stunden 845 neue F\u00e4lle &#8211; die h\u00f6chste Zahl seit dem 23. Mai, wie das italienische Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte.<\/p>\n<h3>Merkel und Macron wollen neue Grenzschlie\u00dfungen vermeiden<\/h3>\n<p><strong>20.51 Uhr: <\/strong>Deutschland und Frankreich dringen auf eine bessere Zusammenarbeit der EU in der Coronakrise. Beim Treffen von Angela Merkel mit dem franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Macron ging es auch um die Entwicklung von Impfstoffen.<\/p>\n<h3>Corona-Zahlen steigen: Marokko riegelt Gro\u00dfstadtviertel ab<\/h3>\n<p><strong>20.39 Uhr: <\/strong>Nach einem starken Anstieg der Corona-Infektionen will Marokko einige Gro\u00dfst\u00e4dte erneut weitgehend abriegeln. Von Freitag an w\u00fcrden Bezirke der St\u00e4dte Casablanca, Marrakesch und Beni Mellal gesperrt, teilte die Regierung am Donnerstag nach einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur MAP mit. Nur noch im Notfall d\u00fcrfen Menschen ihren Wohnort verlassen. Zudem sollen Str\u00e4nde und Parks geschlossen bleiben. Die \u00dcbertragung von Fu\u00dfballspielen in Caf\u00e9s werde eingestellt. Auch n\u00e4chtliche Ausgangssperren sind m\u00f6glich. <\/p>\n<p>Bereits im Juli war es zur Abriegelung mehrerer gro\u00dfer St\u00e4dte in dem nordafrikanischen Land gekommen. In Marokko wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums bisher 46.313 Corona-Infektionen registriert, darunter 743 Todesf\u00e4lle. Am Donnerstag verzeichnete das Land 1325 neue Infektionen.<\/p>\n<h3>Familie muss nach Versto\u00df gegen Corona-Regeln Kreuzfahrt abbrechen<\/h3>\n<p><strong>20.01 Uhr: <\/strong>Weil sie gegen die Corona-Regeln des Kreuzfahrtenbetreibers MSC Cruises versto\u00dfen haben soll, hat eine italienische Familie eine Mittelmeerkreuzfahrt abbrechen m\u00fcssen. Die Familie habe sich entgegen der ausdr\u00fccklichen Vorgaben w\u00e4hrend eines Tagesauflugs auf die Insel Capri von ihrer Gruppe abgesetzt, teilte die Reederei am Donnerstag mit. Sie sei deshalb nicht mehr an Bord der &quot;MSC Grandiosa&quot; gelassen worden.<\/p>\n<p>MSC Cruises hat als erste gro\u00dfe Reederei nach Corona-bedingter Pause die Kreuzfahrten auf dem Mittelmeer wieder aufgenommen. Die &quot;MSC Grandiosa&quot; war am Sonntag mit 70 Prozent der Passagierkapazit\u00e4t im Hafen von Genua zu einer siebent\u00e4tigen Kreuzfahrt gestartet. Mit der geringeren Auslastung und weiteren Corona-Ma\u00dfnahmen will die Reederei das Risiko f\u00fcr Ansteckungen an Bord reduzieren.<\/p>\n<p>Gesundheitsbeh\u00f6rden hatten die Kreuzfahrtindustrie mehrfach kritisiert, zu langsam auf die Ausbreitung des Virus reagiert zu haben. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universit\u00e4t in den USA wurden im Laufe der Pandemie 3047 Infektionen an Bord von 48 Kreuzfahrtschiffen festgestellt, die der International Cruise Association (Clia) angeh\u00f6ren. In 73 F\u00e4llen f\u00fchrten die Infektionen zum Tod.<\/p>\n<h3>US-Beh\u00f6rden melden 46.500 Neuinfektionen<\/h3>\n<p><strong>19.54 Uhr: <\/strong>Die US-Seuchenzentren CDC geben 46.500 bekannte Neuinfektionen und 1404 weitere Todesf\u00e4lle bekannt. Damit sind in den USA insgesamt 5,5 Millionen Infektionen und 172.416 Tote verzeichnet.<\/p>\n<h3>Pharmakonzern Johnson &amp; Johnson will potenziellen Impfstoff an 60.000 Freiwilligen testen<\/h3>\n<p><strong>19.51 Uhr: <\/strong>Der US-Pharmakonzern Johnson &amp; Johnson (J&amp;J) will seinen potenziellen Corona-Impfstoff in einer gro\u00dfen klinischen Wirksamkeitsstudie an bis zu 60.000 Freiwilligen testen. Die Erhebung, die im September starten soll, w\u00fcrde an fast 180 Standorten in den USA und anderen L\u00e4ndern durchgef\u00fchrt, wie die Datenbank der US-Regierung \u00fcber klinische Studien Clinicaltrials.gov bekannt gab.<\/p>\n<h3>H\u00f6chstwert seit Ende April: <strong>1707<\/strong> registrierte Corona-Neuinfektionen<\/h3>\n<p><strong>19.02 Uhr:<\/strong> Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Deutschland auf den h\u00f6chsten Wert seit Ende April gestiegen. Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheits\u00e4mter 1707 neue Corona-Infektionen. Dies geht aus den Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom fr\u00fchen Donnerstagmorgen hervor. H\u00f6her lag die Zahl zuletzt am 26. April mit 1737 registrierten Neuinfektionen. Der H\u00f6hepunkt bei den t\u00e4glich gemeldeten Neuansteckungen hatte Anfang April bei mehr als 6000 gelegen, danach waren die Werte deutlich gesunken. Seit Ende Juli steigt die Zahl der Nachweise wieder an.<\/p>\n<p>Direkte R\u00fcckschl\u00fcsse auf das Infektionsgeschehen l\u00e4sst der aktuelle Anstieg der Fallzahlen allerdings nicht zu, da zuletzt auch die Zahl der durchgef\u00fchrten Tests immens erh\u00f6ht wurde. Waren es nach RKI-Daten in der zweiten Augustwoche mehr als 875.000 Tests (\u00fcbermittelt von 181 Labors), lag deren Zahl in der Woche vom 20. bis 26. April mit rund 364.000 bei weniger als der H\u00e4lfte &#8211; also wesentlich niedriger als derzeit. Die Rate positiver Ergebnisse lag damals bei f\u00fcnf Prozent, derzeit liegt sie bei knapp einem Prozent.<\/p>\n<h3><strong>160 Menschen nach Hochzeitsfeier in Quarant\u00e4ne<\/strong><\/h3>\n<p><strong>18.04 Uhr: <\/strong>Nach einer Hochzeitsfeier im hessischen Kreis Gro\u00df-Gerau sind am Wochenende bisher 16 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. 160 Menschen befinden sich in Quarant\u00e4ne. Das best\u00e4tigte das Landesgebiet dem SPIEGEL. Eine Frau soll trotz Symptomen zur Feier gekommen sein und andere G\u00e4ste angesteckt haben. Zuerst hatte die &quot;Hessenschau&quot; dar\u00fcber berichtet.<\/p>\n<p>Zudem w\u00fcrden noch mehr positive Tests erwartet, und auch Kontaktpersonen nach dem Hochzeitsfest m\u00fcssten gegebenenfalls in Quarant\u00e4ne. Wegen der Hochzeitsfeier ist laut Kreis Gro\u00df-Gerau mittlerweile auch eine Schulklasse in M\u00f6rfelden-Walldorf in Quarant\u00e4ne, weil der Lehrer Gast auf der Feier war und positiv getestet wurde. Obwohl die Hochzeit unter einem strengen Hygienekonzept stattgefunden hat, lie\u00df sich der Ausbruch nicht verhindern.<\/p>\n<h3>Tschechien macht R\u00fcckzieher bei Maskenpflicht<\/h3>\n<p><strong>17.35 Uhr:<\/strong> Tschechien macht bei der Wiedereinf\u00fchrung der landesweiten Maskenpflicht vom 1. September einen teilweisen R\u00fcckzieher. In Gesch\u00e4ften, Gastst\u00e4tten, Kneipen und beim Friseur muss nun doch keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden &#8211; obwohl dies erst am Montag so beschlossen worden war. Dies teilte Gesundheitsminister Adam Vojtech von der populistischen Partei ANO am Donnerstag mit. Er sprach von einem &quot;Kompromiss&quot;.<\/p>\n<p>Zuvor hatte es in den sozialen Medien heftige Kritik an den neuerlichen Einschr\u00e4nkungen gegeben. Verpflichtend werden Masken indes &#8211; wie geplant &#8211; landesweit wieder in \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln, in Beh\u00f6rden sowie in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen sein. In manchen Regionen gilt das schon jetzt.<\/p>\n<p>Das Parlament in Prag verabschiedete zudem eine \u00c4nderung des Wahlgesetzes: Damit B\u00fcrger, die sich in Corona-Quarant\u00e4ne befinden, w\u00e4hlen k\u00f6nnen, sollen &quot;Drive-in-Wahllokale&quot; f\u00fcr Autofahrer eingerichtet werden. Der Stimmzettel kann dann aus dem Fahrzeug abgegeben werden. Hintergrund ist, dass es in Tschechien keine Briefwahl gibt. Anfang Oktober finden Regional- und Teilwahlen zum Senat statt.<\/p>\n<h3>Belgien begrenzt enge Kontakte weiter auf f\u00fcnf Personen<\/h3>\n<p><strong>17.01 Uhr: <\/strong>Belgien verl\u00e4ngert seine strikten Kontaktbeschr\u00e4nkungen um einen Monat. Noch bis Ende September gelte eine &quot;soziale Blase&quot; von f\u00fcnf Personen, zu denen Belgier au\u00dferhalb des eigenen Haushalts engeren Kontakt haben d\u00fcrften, sagte Premierministerin Sophie Wilm\u00e8s. Alle m\u00fcssten wachsam bleiben, betonte die liberale Politikerin.<\/p>\n<p>Zugleich lockerte der Nationale Sicherheitsrat in Br\u00fcssel einige Einschr\u00e4nkungen. So soll das Einkaufen ab Montag wieder grunds\u00e4tzlich zu zweit und ohne Zeitbeschr\u00e4nkung erlaubt sein. Zuletzt war dies wegen steigender Infektionszahlen nur allein und f\u00fcr maximal 30 Minuten erlaubt. Zudem werden wieder doppelt so viele Zuschauer wie bisher zu Veranstaltungen zugelassen &#8211; in geschlossenen R\u00e4umen bis zu 200, im Freien bis zu 400. Bei Beerdigungen werden 50 G\u00e4ste erlaubt.<\/p>\n<h3><strong>Corona<\/strong>-Tests werden stellenweise knapp<\/h3>\n<p><strong>16.43 Uhr: <\/strong>Die Tests auf das Coronavirus werden im S\u00fcdwesten derzeit offenbar stark nachgefragt: &quot;Wir sto\u00dfen an unsere Grenzen&quot;, sagte der Sprecher der Kassen\u00e4rztlichen Vereinigung Baden-W\u00fcrttemberg (KV), Kai Sonntag. Das Sozialministerium best\u00e4tigte den Trend. So meldeten Labors, dass die Kapazit\u00e4ten stellenweise knapp w\u00fcrden. Zuvor hatten &quot;Stuttgarter Nachrichten&quot; und &quot;Stuttgarter Zeitung&quot; berichtet.<\/p>\n<p>Tausende Reiser\u00fcckkehrer, aber auch Lehrer und Erzieher k\u00f6nnen sich gratis auf Corona testen lassen. W\u00e4hrend in den ersten Monaten der Pandemie haupts\u00e4chlich Menschen getestet wurden, die Symptome zeigten, werde nun quasi vorsichtshalber getestet, hei\u00dft es bei der KV. Neue Testzentren sind unter anderem am Stuttgarter Flughafen und am Stuttgarter Hauptbahnhof entstanden, weitere sollen folgen. Noch vergangene Woche lag die Zahl der w\u00f6chentlichen Corona-Tests laut Sozialministerium bei rund 78.000. Insgesamt gebe es derzeit eine Kapazit\u00e4t von rund 150.000 Tests pro Woche.<\/p>\n<h3>Maskenverweigerern droht einheitliches <strong>Bu\u00dfgeld<\/strong><\/h3>\n<p><strong>16.11 Uhr: <\/strong>Bund und L\u00e4nder wollen ein einheitliches Bu\u00dfgeld bei Verst\u00f6\u00dfen gegen die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen pr\u00fcfen. Das Bundesverkehrsministerium oder das Saarland als Vorsitzland der Verkehrsministerkonferenz sollen die L\u00e4nder zu einer Arbeitsgruppe einladen, wie die Nachrichtenagentur AFP nach einer Bund-L\u00e4nder-Schaltkonferenz aus Kreisen der Verkehrsminister erfuhr. Die Arbeitsgruppe soll einen Bu\u00dfgeldrahmen erarbeiten. Denkbar ist demnach etwa eine Mindeststrafe von beispielsweise 50 Euro f\u00fcr Maskenverweigerer. Sachsen-Anhalt k\u00fcndigte demnach jedoch an, keinem Bu\u00dfgeld zustimmen zu wollen.<\/p>\n<h3>Airbnb verbietet Partys<\/h3>\n<p><strong>15.25 Uhr<\/strong>: Die Zimmervermittlungs-Plattform Airbnb verbietet wegen der Corona-Pandemie Partys und f\u00fchrt Obergrenzen f\u00fcr die Belegung von Ferienwohnungen und -h\u00e4usern ein. &quot;Die Einf\u00fchrung eines weltweiten Verbots von Partys und Veranstaltungen liegt im Interesse der \u00f6ffentlichen Gesundheit&quot;, erkl\u00e4rt der Konzern. Zudem d\u00fcrfen sich maximal 16 Menschen in den R\u00e4umen aufhalten. Wer gegen die Regeln verst\u00f6\u00dft, k\u00f6nne von der Plattform verbannt und verklagt werden.<\/p>\n<h3>Gericht schmettert Antrag gegen Maskenpflicht im Unterricht ab<\/h3>\n<p><strong>14.50 Uhr: <\/strong>Das Oberverwaltungsgericht f\u00fcr das Land Nordrhein-Westfalen weist einen Eilantrag gegen die Maskenpflicht im Unterricht an weiterf\u00fchrenden Schulen des bev\u00f6lkerungsreichsten Bundeslandes ab. Die vor\u00fcbergehende Verpflichtung, auch w\u00e4hrend des Unterrichts grunds\u00e4tzlich eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, sei verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig, erkl\u00e4ren die Richter in M\u00fcnster. Die Maskenpflicht im Unterricht sei nach wissenschaftlichen Erkenntnissen zudem geeignet, die Verbreitung von Viren einzud\u00e4mmen. Sie leiste so einen Beitrag dazu, erneute Schulschlie\u00dfungen zu vermeiden. Geklagt hatten drei Sch\u00fcler, die den Standpunkt vertreten, ein Nutzen der Masken sei wissenschaftlich nicht belegt.<\/p>\n<h3>Studie: Mehr als ein Viertel der Einwohner Neu-Delhis bereits infiziert<\/h3>\n<p><strong>14.04 Uhr: <\/strong>In der indischen Hauptstadt Neu-Delhi hat m\u00f6glicherweise schon mehr als ein Viertel der Bev\u00f6lkerung eine Infektion durchgemacht &#8211; und damit 37 Mal mehr als offiziell registriert. Bei einer Antik\u00f6rperstudie Anfang August hatten 29,1 Prozent der 15.000 Getesteten Antik\u00f6rper im Blut, wie Neu-Delhis Gesundheitsminister Satyendar Jain mitteilte. Hochgerechnet auf die 20 Millionen Einwohner bedeute dies, dass sich in Neu-Delhi schon 5,8 Millionen Menschen infiziert h\u00e4tten. Offiziell wurden in der Stadt bisher 156.139 F\u00e4lle registriert.<\/p>\n<p>In ganz Indien haben die Beh\u00f6rden offiziell bisher mehr als 2,8 Millionen Infektionsf\u00e4lle verzeichnet &#8211; damit liegt das zweitbev\u00f6lkerungsreichste Land der Erde nach den USA und Brasilien auf Platz drei.<\/p>\n<h3><strong>WHO<\/strong>: Europa kann Coronavirus mittlerweile ohne <strong>Lockdown<\/strong> bek\u00e4mpfen<br \/><\/h3>\n<p><strong>14.16 Uhr:<\/strong> Europa ist nach Einsch\u00e4tzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) inzwischen in der Lage, die steigenden Infektionszahlen auch ohne massive Einschnitte f\u00fcr Wirtschaft und Gesellschaft in den Griff zu bekommen. Durch die Erfahrungen der vergangenen Monate seien die europ\u00e4ischen L\u00e4nder viel besser vorbereitet als zu Beginn der Pandemie, sagte der WHO-Regionaldirektor f\u00fcr Europa, Hans Kluge.<\/p>\n<p>In Europa steigen die Infektionszahlen nach einer ersten Infektionswelle im Fr\u00fchjahr inzwischen wieder stark an: In der ersten Augustwoche gab es nach Angaben der WHO 40.000 mehr F\u00e4lle als in der ersten Juniwoche, als die Fallzahlen am niedrigsten waren.<\/p>\n<p>In den 55 L\u00e4ndern, f\u00fcr welche die WHO-Regionaldirektion f\u00fcr Europa zust\u00e4ndig ist, wurden nach Angaben der Organisation mittlerweile fast vier Millionen Infektions- und 215.000 Todesf\u00e4lle verzeichnet.<\/p>\n<h3>Pariser Polizei verbietet Fanzonen beim Champions-League-Finale<\/h3>\n<p><strong>14.17 Uhr: <\/strong>Beim Endspiel in der Fu\u00dfball-Champions-League zwischen Paris St. Germain und Bayern M\u00fcnchen (21.00 Uhr; Liveticker auf SPIEGEL.de; TV: ZDF) wird es am Sonntag in der franz\u00f6sischen Hauptstadt keine Fanzonen geben. Dies teilte die Pariser Polizei der Nachrichtenagentur AFP mit. Am Mittwoch hatte Sportministerin Roxana Maracineanu die Errichtung von Fanzonen in der Hauptstadt ins Spiel gebracht.<\/p>\n<h3>Ausw\u00e4rtiges Amt lockert Teil-Reisewarnung f\u00fcr Rum\u00e4nien<\/h3>\n<p><strong>14.04 Uhr:<\/strong> Das Ausw\u00e4rtige Amt hat seine Teil-Reisewarnung f\u00fcr Rum\u00e4nien im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gelockert. Demnach ist die wirtschaftlich und touristisch wichtige Region Timis nahe der westrum\u00e4nischen Stadt Timisoara (Temeswar) von der Warnliste gestrichen worden, ebenso der s\u00fcdwestliche Kreis Mehedinti und die s\u00fcdliche Region Ialomita. Gewarnt wird daf\u00fcr seit Donnerstag vor Reisen in die bisher als unbedenklich geltende zentralrum\u00e4nische Touristenregion Valcea.<\/p>\n<p>Weiterhin auf der Warnliste stehen die Hauptstadt Bukarest, der Touristenmagnet Brasov (Kronstadt) sowie 13 weitere von insgesamt 41 Verwaltungsbezirken des Landes. Nicht als Risikozone gelten nach wie vor die Schwarzmeerstr\u00e4nde. Jederzeit k\u00f6nnen einzelne Ortschaften kurzfristig zum Infektionsherd erkl\u00e4rt und gesperrt werden.<\/p>\n<h3>Bar in Tokio verwendet &quot;Schutzschilde&quot;, um Kunden zu halten<\/h3>\n<p><strong>13.43 Uhr: <\/strong>In einer Bar in Tokios gehobenem Stadtteil Ginza wurden Acrylschirme installiert, die vor der \u00dcbertragung von Coronaviren sch\u00fctzen sollen. Die &quot;Schutzschilde&quot; h\u00e4ngen von der Decke und umh\u00fcllen den Kopf und die Schultern der G\u00e4ste und fungieren als Barriere zwischen ihnen und anderen. Es sei ein Versuch, um G\u00e4ste zur\u00fcckzulocken, die sich Sorgen \u00fcber die Risiken von Covid-19 machen. Zudem brach der Umsatz um 80 Prozent ein, sodass die Bar beschloss, etwas gegen die \u00c4ngste der Kunden zu tun.<\/p>\n<h3>F\u00fcchse-Handballer verzichten auf Teile der Geh\u00e4lter<\/h3>\n<p><strong>13.36 Uhr: <\/strong>Die Handballer des Bundesligisten F\u00fcchse Berlin verzichten angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie auf Teile ihrer Geh\u00e4lter. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Bob Hanning sagte dem SID: &quot;Wir sind mit den Spielern im Dialog, wir werden 20 Prozent machen.&quot; Fixiert werden sollen die neuen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der kommenden Woche. Hanning: &quot;Die Signale aus der Mannschaft sind positiv.&quot;<\/p>\n<p>Die kleinen Geh\u00e4lter wolle man bei den F\u00fcchsen &quot;nicht anfassen&quot;, so Bob Hanning. Es sei aber klar, so der Vizepr\u00e4sident des Deutschen Handballbundes (DHB), dass &quot;alle ihren Teil dazu beitragen m\u00fcssen&quot;. Die Vereinbarung gelte zun\u00e4chst bis inklusive Dezember. Die neue Saison soll am 1. Oktober beginnen, trotz der steigenden Infektionszahlen ist weiter geplant, Zuschauer zuzulassen.<\/p>\n<h3>Chinesische Regierung weist Kritik an Poolparty in Wuhan zur\u00fcck<\/h3>\n<p><strong>13.24 Uhr: <\/strong>Nach einer Poolparty mit Tausenden Feiernden in Wuhan hat die chinesische Regierung internationale Kritik zur\u00fcckgewiesen. Die Bilder zeigten lediglich, dass China das Coronavirus erfolgreich bek\u00e4mpft und einen &quot;strategischen Sieg&quot; eingefahren habe, sagte ein Sprecher des Au\u00dfenministeriums in Peking vor Journalisten. Erfahren Sie hier mehr.<\/p>\n<h3>EU will sich Impfstoff von CureVac sichern<\/h3>\n<p><strong>13.22 Uhr: <\/strong>Die EU will sich den potenziellen Impfstoff des T\u00fcbinger Biotech-Unternehmens CureVac sichern. Die Europ\u00e4ische Kommission schloss Sondierungsgespr\u00e4che mit CureVac ab. Dabei geht es um den Kauf von zun\u00e4chst 225 Millionen Impfstoffeinheiten. Laut CureVac sieht der geplante Vertrag zudem eine Option auf den Kauf von weiteren 180 Millionen Dosen vor. Der Vertrag w\u00fcrde es allen 27 EU-Mitgliedstaaten erlauben, den Impfstoff zu kaufen sowie diesen an L\u00e4nder mit niedrigem und mittlerem Einkommen zu spenden oder in andere europ\u00e4ische L\u00e4nder zu geben. Die Kommission f\u00fchrt zudem intensive Gespr\u00e4che mit anderen Impfstoffherstellern.<\/p>\n<h3>Bundesregierung hebt Reisewarnung f\u00fcr Luxemburg auf<\/h3>\n<p><strong>12.46 Uhr:<\/strong> Die Bundesregierung hat die Reisewarnung f\u00fcr Luxemburg wegen der Corona-Pandemie aufgehoben. Das geht aus den Hinweisen der Bundesregierung f\u00fcr den Staat hervor, die am Donnerstag aktualisiert wurden. Luxemburg sei von der Lungenkrankheit Covid-19 vergleichsweise stark betroffen, aber kein Risikogebiet mehr, hei\u00dft es dort. &quot;Nach zeitweiliger \u00dcberschreitung der Inzidenz von 50 F\u00e4llen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, sind die Zahlen nun r\u00fcckl\u00e4ufig und liegen unterhalb dieses Grenzwertes.&quot;<\/p>\n<p>Luxemburg hatte sich von Anfang an gegen diese Einstufung gewehrt: Die hohen Zahlen hingen unter anderem damit zusammen, dass Luxemburg fl\u00e4chendeckend und mehr als andere L\u00e4nder teste &#8211; und dabei auch Grenzg\u00e4nger miteinbeziehe.<\/p>\n<h3>BFV legt Konzept f\u00fcr Wiederbeginn mit Zuschauern vor<\/h3>\n<p><strong>12.22 Uhr: <\/strong>Der Bayerische Fu\u00dfball-Verband (BFV) will beim geplanten Wiederbeginn der Amateurfu\u00dfball-Saison Anfang September wieder vor Zuschauern spielen. Laut Verband habe man vergangene Woche ein entsprechendes Hygiene- und Musterkonzept dem zust\u00e4ndigen Staatsministerium des Innern, f\u00fcr Sport und Integration (StMI) vorgelegt. Eine Entscheidung werde sp\u00e4testens am 1. September erwartet.<\/p>\n<h3>Hohe Ansteckungszahlen bei Kosovo- und T\u00fcrkei-R\u00fcckkehrern<\/h3>\n<p><strong>12.15 Uhr: <\/strong>Ein Schwerpunkt der Neuinfektionen in Deutschland liegt bei R\u00fcckkehrern aus den L\u00e4ndern Kosovo und der T\u00fcrkei. Das geht aus Statistiken des nordrhein-westf\u00e4lischen Gesundheitsministeriums und des Robert Koch-Instituts hervor. Demnach kamen 36,3 Prozent der in Nordrhein-Westfalen positiv getesteten R\u00fcckkehrer zwischen dem 1. Juli und dem 16. August aus dem Kosovo. Mit 19,9 Prozent liegt die T\u00fcrkei an zweiter Stelle. Danach folgen mit weitem Abstand Kroatien mit 6,2 und Serbien mit 4,1 Prozent. Als Ursache f\u00fcr die hohen Zahlen werden bei Experten Familienbesuche von in Deutschland lebenden Personen vermutet. F\u00fcr die klassischen Urlaubsl\u00e4nder wie beispielsweise Spanien oder Griechenland weist die Statistik aus Nordrhein-Westfalen dagegen nur sehr niedrige Infektionszahlen mit 2,5 und 0,5 Prozent Positivtestungen aus.<\/p>\n<h3>Polizei warnt vor neuer Masche des Telefonbetrugs<\/h3>\n<p><strong>12.13 Uhr: <\/strong>Nachdem Kriminelle einen Senior in Niedersachsen eingesch\u00fcchtert und ihm einen Beutel mit Goldm\u00fcnzen gestohlen haben, warnt die Polizei nun vor einer neuen Masche des Trickbetrugs. Unbekannte geben sich am Telefon als Bankmitarbeiter aus und behaupten, der Angerufene habe sich bei seinem letzten Besuch in der Bank mit dem Coronavirus infiziert, wie die Polizei Wolfsburg mitteilte.<\/p>\n<p>Weil auch das Bargeld des Bankkunden angeblich kontaminiert sei, m\u00fcsse dies gereinigt werden. Der Angerufene solle es zum Desinfizieren durch einen Bankmitarbeiter in einer T\u00fcte verpackt vor die T\u00fcr stellen. Ein 81-J\u00e4hriger aus Helmstedt befolgte die Anweisung des Betr\u00fcgers und deponierte Goldm\u00fcnzen vor der Haust\u00fcr. Der T\u00e4ter stahl den Beutel.<\/p>\n<h3>Robert Koch-Institut erkl\u00e4rt Teile Kroatiens zum Risikogebiet<\/h3>\n<p><strong>12.04 Uhr: <\/strong>Wegen der gestiegenen Zahl von Neuinfektionen hat das Robert Koch-Institut (RKI) Teile des Urlaubslandes Kroatien als Risikogebiet eingestuft. Das teilte das bundeseigene Institut auf seiner aktualisierten Liste der Risikogebiete mit.<\/p>\n<p>Demnach gelten seit Donnerstag die beiden s\u00fcdlichen Verwaltungsbezirke, die sogenannten Gespanschaften Sibenik-Knin sowie Split-Dalmatien, als Risikogebiet. Es gilt als wahrscheinlich, dass das Ausw\u00e4rtige Amt auf dieser Basis auch eine Reisewarnung f\u00fcr dieses Gebiet des EU-Landes an der Adria erlassen d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>Die Einstufung als Risikogebiet bedeutet, dass f\u00fcr heimkehrende Urlauber eine Testpflicht auf das Coronavirus greift. Bis das Ergebnis vorliegt, m\u00fcssen sie sich in h\u00e4usliche Quarant\u00e4ne begeben. Zentrales Kriterium f\u00fcr die Einstufung als Risikogebiet ist, in welchen Staaten oder Regionen es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gegeben hat.<\/p>\n<h3>Rheinland-Pfalz will Bu\u00dfgelder f\u00fcr Verst\u00f6\u00dfe deutlich erh\u00f6hen<\/h3>\n<p><strong>11.54 Uhr: <\/strong>Angesichts der wieder gestiegenen Zahl der Infektionen will Rheinland-Pfalz die Bu\u00dfgelder f\u00fcr Verst\u00f6\u00dfe gegen Schutzvorschriften deutlich erh\u00f6hen. Das k\u00fcndigte die Staatskanzlei in Mainz nach einem Treffen mit Vertretern der Kommunen an. Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer (SPD) sagte, sie sei f\u00fcr bundeseinheitliche Bu\u00dfgeldbetr\u00e4ge. Wenn es aber in einer Runde der L\u00e4nderchefs mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) dazu keine Einigung gebe, sollen bei fehlendem oder nicht korrekt getragenem Mund-Nasen-Schutz in Rheinland-Pfalz statt bisher zehn k\u00fcnftig 50 Euro f\u00e4llig werden.<\/p>\n<h3>Greenpeace fordert mehr Homeoffice zur Senkung der Verkehrsemissionen<\/h3>\n<p><strong>11.36 Uhr: <\/strong>Zur Senkung des Verkehrsaufkommens fordert Greenpeace fl\u00e4chendeckende Heimarbeit auch nach der Coronakrise. &quot;Bundesregierung und Unternehmen sollten die Arbeit im Homeoffice jetzt konsequent f\u00f6rdern, denn Telearbeit sch\u00fctzt das Klima, entlastet den Verkehr und schenkt Arbeitnehmenden Zeit und Flexibilit\u00e4t&quot;, erkl\u00e4rte die Umweltschutzorganisation. Einer Studie im Auftrag von Greenpeace zufolge lassen sich so jedes Jahr mehrere Millionen Tonnen CO2 einsparen.<\/p>\n<p>Im Verkehrssektor k\u00f6nne der Aussto\u00df um 5,4 Millionen Tonnen j\u00e4hrlich sinken, &quot;wenn 40 Prozent der Arbeitnehmenden dauerhaft an zwei Tagen pro Woche von zu Hause arbeiten&quot;, teilte Greenpeace mit. Das entspricht demnach vier Prozent der Gesamtemissionen des Personenverkehrs in Deutschland. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3>TUI spricht mit Betriebsr\u00e4ten \u00fcber Schlie\u00dfung von Reiseb\u00fcros<\/h3>\n<p><strong>11.14 Uhr: <\/strong>TUI verhandelt mit dem Betriebsrat \u00fcber die Schlie\u00dfung zahlreicher Reiseb\u00fcros in Deutschland. Genaue Zahlen zu den betroffenen Standorten und Mitarbeitern nannte das Unternehmen noch nicht. &quot;Die Gespr\u00e4che laufen jetzt&quot;, sagte ein Sprecher. Nach Informationen des Touristik-Fachblatts &quot;fvw&quot; soll es um bis zu 60 von etwa 450 TUI-B\u00fcros in der Bundesrepublik gehen, die bis Ende September des kommenden Jahres dichtgemacht werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<h3><strong>NRW plant landesweite Maskenkontrolle in Z\u00fcgen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.09 Uhr: <\/strong>In NRW wird am Montag landesweit das Tragen von Schutzmasken in S-Bahnen und Regionalz\u00fcgen kontrolliert. Das berichtet die &quot;Rheinische Post&quot;. Die Aktion wurde vom NRW-Verkehrsministerium angesto\u00dfen.<\/p>\n<p>Konkret sollen Mitarbeiter der Bahnunternehmen in den Z\u00fcgen nach Reisenden ohne Maske Ausschau halten. An gro\u00dfen Bahnh\u00f6fen wie D\u00fcsseldorf, K\u00f6ln oder Essen sollen Bundespolizisten oder Mitarbeiter von Ordnungs\u00e4mtern bereitstehen, um die Personalien f\u00fcr die Bu\u00dfgeldbescheide aufzunehmen. Seit dem 12. August sind in NRW 150 Euro an Bu\u00dfgeld f\u00e4llig, wenn Personen im \u00f6ffentlichen Verkehr keine Maske tragen. Bis dahin waren Geldbu\u00dfen nur m\u00f6glich, wenn ein B\u00fcrger die Maske im Personenverkehr trotz Ermahnung nicht tr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Vergleichbar zu den fr\u00fcheren Blitzmarathons auf NRW-Stra\u00dfen soll die landesweite Kontrolle noch \u00f6ffentlich angek\u00fcndigt werden, in diesem Fall noch vor dem Wochenende.<\/p>\n<h3>Schulen in El Salvador bleiben noch bis Jahresende geschlossen<\/h3>\n<p><strong>10.41 Uhr: <\/strong>Die Schulen in El Salvador bleiben wegen der Corona-Pandemie noch bis Jahresende geschlossen. Die Sch\u00fcler sollen stattdessen online unterrichtet werden, wie die Regierung des kleinen zentralamerikanischen Landes am Mittwoch mitteilte. Die Regierung reagiere damit auf lautstarke Proteste vieler Eltern, erkl\u00e4rte Bildungsministerin Carla Hanania. &quot;Sie haben uns gebeten, das Leben ihrer Kinder nicht in Gefahr zu bringen.&quot; Daher werde es bis zum 31. Dezember im ganzen Land keinen Pr\u00e4senzunterricht geben.<\/p>\n<p>Die Schulen und Universit\u00e4ten in El Salvador wurden im M\u00e4rz wegen der Ausbreitung des Coronavirus geschlossen. In dem Land wurden bisher 23.717 Infektions- und 622 Todesf\u00e4lle verzeichnet.<\/p>\n<h3>Umgangsregeln f\u00fcr Kinder gelten auch in der Corona-Pandemie<\/h3>\n<p><strong>10.32 Uhr: <\/strong>Ein Elternteil darf laut einem Gerichtsurteil dem Ex-Partner nicht unter Berufung auf die Kontaktbeschr\u00e4nkungen in der Corona-Pandemie den Umgang mit dem gemeinsamen Kind verweigern. Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main best\u00e4tigte mit einem am Donnerstag ver\u00f6ffentlichten Beschluss ein Ordnungsgeld gegen die Mutter, weil der Vater das zehnj\u00e4hrige Kind nicht treffen durfte. Die Frau hatte dies damit begr\u00fcndet, dass in ihrem Haus auch die zur Corona-Risikogruppe z\u00e4hlenden Gro\u00dfeltern leben.<\/p>\n<p>Die Regelungen des Familiengerichts sehen vor, dass der Vater sein Kind regelm\u00e4\u00dfig an den Wochenenden und in den Ferien treffen darf. Die Mutter teilte diesem aber im M\u00e4rz mit, dass sie den direkten Kontakt wegen der Corona-Pandemie aussetze. Er k\u00f6nne mit dem Kind telefonieren und es auf dem Balkon sehen. Daraufhin setzte das Familiengericht Ende Mai auf Antrag des Vaters ein Ordnungsgeld von 300 Euro gegen die Mutter fest. Die dagegen gerichtete Beschwerde der Frau blieb vor dem OLG erfolglos.<\/p>\n<h3>Griechischer Tourismus bricht fast vollst\u00e4ndig ein<\/h3>\n<p><strong>10.05 Uhr:<\/strong> Der f\u00fcr die griechische Wirtschaft so wichtige Tourismus leidet stark unter der Coronakrise und den monatelangen Reisebeschr\u00e4nkungen. Die Einnahmen der Branche sanken im Juni auf Jahressicht um 99,7 Prozent &#8211; von 2,56 Milliarden Euro auf 64 Millionen Euro, wie die Notenbank mitteilt. J\u00fcngst hatte der weltgr\u00f6\u00dfte Tourismuskonzern TUI allerdings erkl\u00e4rt, dass nach dem Ende vieler Einschr\u00e4nkungen vor allem das Griechenland-Gesch\u00e4ft inzwischen wieder anziehe.<\/p>\n<h3>Berlins Kultursenator h\u00e4lt Klubbesuche erst mit Impfstoff oder Medikament f\u00fcr m\u00f6glich<\/h3>\n<p><strong>09.45 Uhr: <\/strong>Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) h\u00e4lt Partys und Klubbesuche in Innenr\u00e4umen erst mit einem Corona-Impfstoff oder einem Medikament f\u00fcr m\u00f6glich. Ganz klar sei dies erst dann &quot;ganz sicher&quot;, sagte Lederer der &quot;Berliner Zeitung&quot;. Bis dahin m\u00fcsse sich der Senat schrittweise durch die Coronakrise man\u00f6vrieren. Lederer wies auf die begrenzten finanziellen Mittel Berlins hin.<\/p>\n<p>&quot;Das Land Berlin hat keinen Geldautomaten mit unbegrenzter Abhebebefugnis&quot;, sagte der Senator der Zeitung. Zu weit in die Zukunft denkt er lieber nicht: &quot;Die Frage, was im Jahr 2021 ist &#8211; die stelle ich mir nicht.&quot; W\u00fcrde er anfangen, &quot;das Ganze vom Ende her zu denken, dann w\u00fcrde ich abends nur noch mit Albdr\u00fccken einschlafen &#8211; wenn ich \u00fcberhaupt einschlafen k\u00f6nnte.&quot;<\/p>\n<h3>Fahrradh\u00e4ndler sind Gewinner der Coronakrise<\/h3>\n<p><strong>08.48 Uhr:<\/strong> Die deutschen Fahrradh\u00e4ndler geh\u00f6ren dem Ifo-Institut zufolge zu den gr\u00f6\u00dften Gewinnern der Coronakrise. Nahezu alle Fahrradh\u00e4ndler sind mit ihrer aktuellen Gesch\u00e4ftslage zufrieden, wie aus der Konjunkturumfrage der M\u00fcnchner Forscher hervorgeht. Das entsprechende Barometer liegt aktuell bei 95 Punkten, h\u00f6chstens 100 sind m\u00f6glich. &quot;Die Fahrradh\u00e4ndler erleben einen regelrechten Boom&quot;, sagte der Leiter der Ifo-Befragungen, Klaus Wohlrabe. Viele Deutsche meiden in der Corona-Pandemie den \u00f6ffentlichen Nahverkehr wegen der m\u00f6glichen Ansteckungsgefahr und steigen auf den Drahtesel um.<\/p>\n<p>Besonders gut l\u00e4uft es der Umfrage zufolge derzeit auch beim Bau- und Heimwerkbedarf. Hier betr\u00e4gt der Wert 83,1 Punkte. Dahinter folgen Nahrungs- und Genussmittel (62,8 Punkte), M\u00f6bel- und Einrichtungsh\u00e4user (40,7), die H\u00e4ndler von Unterhaltungselektronik (29,7) und Computer-H\u00e4ndler (33,3).<\/p>\n<h3>Sch\u00e4uble bei Ruf nach mehr Einheitlichkeit skeptisch<\/h3>\n<p><strong>08:43 Uhr: <\/strong>Bundestagspr\u00e4sident Wolfgang Sch\u00e4uble sieht Forderungen nach einem wieder einheitlichen Vorgehen der Bundesl\u00e4nder in der Corona-Pandemie skeptisch. &quot;Die Bev\u00f6lkerung m\u00f6chte einheitliche L\u00f6sungen, aber wenn sie die bekommt, sch\u00fcttelt sie oft den Kopf&quot;, sagte der CDU-Politiker der Bielefelder Zeitung &quot;Neue Westf\u00e4lische&quot;.<\/p>\n<p>&quot;Wir m\u00fcssen immer wieder erkl\u00e4ren, dass der f\u00f6derale Wettbewerb ein Ringen um die beste L\u00f6sung ist. Damit sind wir im Ergebnis gut gefahren. Wenn es einer \u00fcbertreibt, stellt sich bald heraus, dass er auch nur mit Wasser kocht.&quot; Sch\u00e4uble f\u00fcgte aber hinzu: &quot;Die L\u00e4nder m\u00fcssen sich nicht nur in der Coronakrise untereinander abstimmen. Das haben sie im Wesentlichen gut hinbekommen.&quot;<\/p>\n<p>Der Bundestagspr\u00e4sident sagte voraus: &quot;Die Spuren der Pandemie werden l\u00e4nger und tief greifender sein, als wir uns das heute vorstellen k\u00f6nnen.&quot; Die Verbreitung des Virus habe zu Ver\u00e4nderungen gef\u00fchrt, mit denen niemand gerechnet habe. Es sei &quot;nur menschlich, wenn wir die bislang v\u00f6llig unbekannte Gefahr der Pandemie betrachten, dass wir uns innerlich immer noch dagegen str\u00e4uben, die Bedrohung zu akzeptieren&quot;. Die meisten Menschen glaubten noch, irgendwie werde es schon wieder wie vorher. Sch\u00e4uble unterstrich zugleich: &quot;Unsere Demokratie ist viel besser, als wir oft \u00fcber sie reden. Politik und Gesellschaft, wir alle haben gut reagiert. Die Debatte funktioniert, und das Parlament funktioniert.&quot;<\/p>\n<h3>Veranstalter CTS <strong>Eventim<\/strong> macht kaum noch Gesch\u00e4ft <\/h3>\n<p><strong>07.51 Uhr:<\/strong> Die Coronakrise hat den Konzertveranstalter und Ticketvermarkter CTS Eventim im zweiten Quartal voll getroffen. Zwischen April und Ende Juni sackte der Umsatz wegen ausgefallener Festivals, Konzerte und anderen Veranstaltungen um fast 97 Prozent auf 13,9 Millionen Euro ab, wie das MDax-Unternehmen in M\u00fcnchen mitteilte. Der um Sondereffekte bereinigte Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag bei 16,2 Millionen Euro nach einem operativen Gewinn von 54,7 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Auch unter dem Strich stand ein Nettoverlust von 40,9 Millionen Euro. Vor einem Jahr hatte das Unternehmen noch 21,8 Millionen Euro verdient.<\/p>\n<p>Kosten- und Effizienzma\u00dfnahmen h\u00e4tten Entlastungen in zweistelliger Millionenh\u00f6he gebracht, hie\u00df es. Investitionen wurden auf ein Mindestma\u00df gekappt. Konzernchef Klaus-Peter Schulenberg sprach von der schwierigsten Phase der Unternehmensgeschichte. Der Konzern gibt wegen der Covid-19-Pandemie weiter keine Prognose f\u00fcr das laufende Jahr ab, sieht seine Wettbewerbsposition nach Ende der Beschr\u00e4nkungen aber nach eigenen Angaben als sehr gut.<\/p>\n<h3>Zwei Tennisprofis wegen Corona-Falls im Umfeld in Quarant\u00e4ne<\/h3>\n<p><strong>07.34 Uhr:<\/strong> Wegen eines positiven Corona-Tests in ihrem Umfeld d\u00fcrfen die Tennisprofis Guido Pella und Hugo Dellien nicht beim Masters-Series-Turnier in New York teilnehmen. Das machten der 30 Jahre alte Argentinier Pella und der drei Jahre j\u00fcngere Dellien aus Bolivien in den sozialen Netzwerken \u00f6ffentlich.<\/p>\n<p>Zuvor hatten die Veranstalter der &quot;Western and Southern Open&quot;, die wegen der Coronavirus-Pandemie von Cincinnati nach New York verlegt worden waren, am Mittwoch (Ortszeit) mitgeteilt, dass zwei Profis ausgeschlossen wurden, allerdings keine Namen genannt.<\/p>\n<p>Bei einer Testreihe im Vorfeld der US Open war vor wenigen Tagen von 1400 Getesteten eine Person positiv auf das Coronavirus gemeldet worden. Die Nachverfolgung habe ergeben, dass zwei Profis in engerem und l\u00e4ngerem Kontakt mit der Person gestanden h\u00e4tten, hie\u00df es. Beide zeigten keine Symptome, bef\u00e4nden sich aber in Quarant\u00e4ne.<\/p>\n<p>Laut Pella und Dellien handelt es sich bei dem positiv auf Covid-19 Getesteten um ihren Fitnesstrainer. Das Trio habe sich in der vergangenen Woche in Miami gemeinsam auf die R\u00fcckkehr der Tennistour vorbereitet. Das Masters-Turnier beginnt am (heutigen) Donnerstag mit der Qualifikation. Die US Open sollen am 31. August starten.<\/p>\n<h3>Kampf gegen Keime: Rolltreppe mit UV-Licht in M\u00fcnchen installiert<\/h3>\n<p><strong>06.15 Uhr:<\/strong> Die Stadtwerke M\u00fcnchen (SWM) und die M\u00fcnchner Verkehrsgesellschaft (MVG) testen keimfreie Rolltreppen. Sechs Rolltreppen im U-Bahnhof Marienplatz werden derzeit mit einer speziellen UV-Desinfektion ausgestattet. Die erste Rolltreppe mit dieser Technik ist seit dem 14. August in Betrieb. Urspr\u00fcnglich war der Test schon um den Jahreswechsel herum geplant. Mit der Ausbreitung des Coronavirus bekommt er nun eine ganz neue Relevanz.<\/p>\n<p>&quot;Der Test ist auf mehrere Jahre angelegt. Im Fokus sehen bei der Erprobung insbesondere die Auswirkungen auf das Nutzerverhalten und das Material&quot;, sagt ein SWM-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. SWM und MVG wollen beispielsweise wissen, ob die UV-Bestrahlung mehr Fahrg\u00e4ste dazu veranlasst, sich an den Handl\u00e4ufen festzuhalten. Zum anderen soll gekl\u00e4rt werden, wie das Gummi der Handl\u00e4ufe auf die dauerhafte Bestrahlung mit UV-Licht reagiert.<\/p>\n<p>Das Ganze funktioniert so: Die Module werden im R\u00fccklauf der Rolltreppe, im verschlossenen Bereich, eingebaut und bestrahlen dort durchgehend den Handlauf mit UVC-Licht. Das UVC Licht zerst\u00f6rt dann die DNA der Mikroorganismen. Der Handlauf soll so innerhalb von Sekunden weitgehend keimfrei sein.<\/p>\n<p>Das Landesamt f\u00fcr Gesundheit sieht die Technik kritisch, weil &quot;sie lediglich punktuell eingesetzt werden&quot; k\u00f6nne und kommt zu dem Schluss: &quot;Die Installation von Handlaufdesinfektionsger\u00e4ten im \u00f6ffentlichen Bereich stellt unter Ber\u00fccksichtigung der Infektionswege keinen zielf\u00fchrenden Schutz dar.&quot; Das Landesamt betont: &quot;Sinnvoller ist es, nicht die Oberfl\u00e4che zu behandeln, sondern sich an die AHA-Regeln zu halten&quot; &#8211; also Abstand zu halten und sich regelm\u00e4\u00dfig die H\u00e4nde zu waschen und Alltagsmasken zu tragen.<\/p>\n<h3>H\u00f6chstwert seit Ende April: 1707 registrierte Corona-Neuinfektionen<\/h3>\n<p><strong>05.54 Uhr: <\/strong>Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Deutschland auf den h\u00f6chsten Wert seit Ende April gestiegen. Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheits\u00e4mter 1707 neue Corona-Infektionen. Dies geht aus den Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom fr\u00fchen Donnerstagmorgen hervor. H\u00f6her lag die Zahl zuletzt am 26. April mit 1737 registrierten Neuinfektionen. Der H\u00f6hepunkt bei den t\u00e4glich gemeldeten Neuansteckungen hatte Anfang April bei mehr als 6000 gelegen, danach waren die Werte deutlich gesunken. Seit Ende Juli steigt die Zahl der Nachweise wieder an.<\/p>\n<p>Direkte R\u00fcckschl\u00fcsse auf das Infektionsgeschehen l\u00e4sst der aktuelle Anstieg der Fallzahlen allerdings nicht zu, da zuletzt auch die Zahl der durchgef\u00fchrten Tests immens erh\u00f6ht wurde. Die steigenden Fallzahlen seien aber nicht nur mit dem vermehrten Testaufkommen zu erkl\u00e4ren, hatte das RKI vor einigen Tagen mitgeteilt. Auch Epidemiologie-Professor G\u00e9rard Krause vom Helmholtz Zentrum f\u00fcr Infektionsforschung in Braunschweig sagte: &quot;Der Anstieg der positiven Tests ist nicht allein dem Anstieg der Testungen geschuldet.&quot;<\/p>\n<h3>Greenpeace-Studie: Homeoffice bringt den Klimaschutz voran<\/h3>\n<p><strong>04.54 Uhr: <\/strong>Telefon und Videokonferenz statt t\u00e4gliche Autofahrten ins B\u00fcro: Wenn mehr Menschen \u00f6fter im Homeoffice arbeiten, spart das einer Greenpeace-Studie zufolge ordentlich Treibhausgase. Der CO\u2082-Aussto\u00df im Verkehr k\u00f6nnte um 5,4 Millionen Tonnen pro Jahr sinken, wenn zwei von f\u00fcnf Arbeitnehmern an zwei Tagen pro Woche von zu Hause aus arbeiten, ergab eine Studie des Instituts f\u00fcr Zukunftsstudien und Technologiebewertung im Auftrag der Umweltschutzorganisation. Zum Vergleich: Im gesamten Verkehrsbereich in Deutschland entstanden im vergangenen Jahr 166 Millionen Tonnen CO\u2082.<\/p>\n<p>&quot;Die Corona-Monate haben gezeigt, dass sich viele Arbeiten problemlos von zu Haus erledigen lassen&quot;, erkl\u00e4rte Greenpeace-Sprecher Benjamin Stephan. &quot;Bundesregierung und Unternehmen sollten die Arbeit im Homeoffice jetzt konsequent f\u00f6rdern, denn Telearbeit sch\u00fctzt das Klima, entlastet den Verkehr und schenkt Arbeitnehmenden Zeit und Flexibilit\u00e4t.&quot;<\/p>\n<h3>Deutscher Mieterbund sieht Mieter weiterhin in Finanznot<\/h3>\n<p><strong>04.35 Uhr: <\/strong>Mehr als anderthalb Monate nach Ablauf des Mieten-Moratoriums verursacht die Coronakrise laut Verbandsangaben weiterhin finanzielle N\u00f6te vieler Mieter in Deutschland. &quot;Die Situation von Mietern ist nach wie vor angespannt&quot;, sagte der Pr\u00e4sident des Deutschen Mieterbundes, Lukas Siebenkotten, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Immer noch gehe es in rund jeder zehnten Beratung durch die Mietvereine um &quot;Fragen zu Zahlungsproblemen aufgrund der Coronakrise&quot;.<\/p>\n<p>Siebenkotten nannte es wahrscheinlich, dass eine Pleitewelle im Herbst zu einer Versch\u00e4rfung der Situation unter Mietern f\u00fchren k\u00f6nnte. In diesem Fall m\u00fcsse die Bundesregierung schnell reagieren und das Mieten-Moratorium neu auflegen.<\/p>\n<p>Die dreimonatige Corona-Sonderregelung der Bundesregierung zugunsten von Mietern war Ende Juni ausgelaufen. Vermieter durften in diesem Zeitraum nicht k\u00fcndigen, wenn Mieter wegen der Krise ihre Miete nicht mehr zahlen konnten.<\/p>\n<h3>Deutsche Reisewarnung w\u00fcrde kroatische Tourismusbranche hart treffen<\/h3>\n<p><strong>04.14 Uhr:<\/strong> Die kroatische Tourismusbranche f\u00fcrchtet eine Reisewarnung der Bundesregierung. Eine solche &quot;w\u00fcrde uns am h\u00e4rtesten treffen&quot;, sagte der Direktor der kroatischen Zentrale f\u00fcr Tourismus in Frankfurt, Romeo Draghicchio, der Nachrichtenagentur dpa. &quot;Die Deutschen sind unsere Urlaubsgruppe Nummer eins.&quot; Derzeit hielten sich etwa 180.000 Urlauber aus Deutschland in Kroatien auf.<\/p>\n<p>Das Ausw\u00e4rtige Amt stuft das beliebte Urlaubsland bisher nicht als Corona-Risikogebiet ein. Wie die S\u00fcddeutsche Zeitung berichtet, hei\u00dft es aus dem Ausw\u00e4rtigen Amt, in Kroatien sei derzeit nicht der kritische Richtwert von 50 infizierten Personen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von einer Woche erreicht, den die Bundesregierung zur Kennzeichnung von Risikogebieten anlegt. Allerdings beobachte man &quot;in einigen Regionen Kroatiens einen verst\u00e4rkten Anstieg der Zahlen&quot;, sagte eine Sprecherin des Ausw\u00e4rtigen Amts. Dies habe man &quot;genau im Blick&quot;.<\/p>\n<p>Die britische Regierung wird Kroatien am heutigen Donnerstag auf die Liste der Corona-Risikogebiete setzen, berichtet &quot;The Telegraph&quot;. Auch Slowenien will heute eine Warnung aussprechen. \u00d6sterreich und Italien haben bereits eine Reisewarnung f\u00fcr Kroatien verh\u00e4ngt.<\/p>\n<h3>Saarl\u00e4ndischer Ministerpr\u00e4sident Tobias Hans gegen Karnevalsabsage<\/h3>\n<p><strong>02.23 Uhr:<\/strong> Trotz Coronakrise h\u00e4lt der saarl\u00e4ndische Ministerpr\u00e4sident Tobias Hans nichts von einer Absage aller Karnevalsfeiern. &quot;Man kann den Karneval ja nicht absagen, davon bin ich fest \u00fcberzeugt, aber die Art und Weise, wie wir es machen, die wird anders sein&quot;, sagte der CDU-Politiker in der ARD-Sendung &quot;Maischberger &#8211; Die Woche&quot;. &quot;Karneval, so wie wir ihn im letzten Jahr erlebt haben, wird es nicht mehr geben. Das unterschreibe ich, das wird anders aussehen.&quot; So habe er auch Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verstanden. Schunkeln mit 1,5 Meter Abstand sei schwierig. Aber er traue den Vereinen zu, &quot;Konzepte zu entwickeln, die die Menschen sch\u00fctzen, sodass wir dennoch Freude haben werden&quot;.<\/p>\n<p>Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte am Mittwoch gesagt, dass er sich bei der jetzigen Infektionslage keinen Karneval vorstellen k\u00f6nne. Auch Bundesgesundheitsminister Spahn (CDU) bekr\u00e4ftigte seine Haltung. Er wisse um die Bedeutung des Karnevals f\u00fcr Millionen Menschen. &quot;Aber wenn wir vor der Frage stehen: Ist die Kita m\u00f6glich oder der Karneval, dann bin ich sehr sicher, dass ein Gro\u00dfteil der Gesellschaft da eine klare Antwort zu hat&quot;, sagte er bei einem Besuch in Kiel.<\/p>\n<p>Die SPD im D\u00fcsseldorfer Landtag sprach sich aber ebenfalls gegen eine vollst\u00e4ndige Absage des Karnevals aus. &quot;Klassische Karnevalssitzungen in geschlossenen R\u00e4umen kann ich mir bei den augenblicklichen Infektionszahlen beim besten Willen nicht vorstellen. Anders sieht es dagegen beim Stra\u00dfenkarneval aus: An der frischen Luft, mit klaren Auflagen und guten Konzepten sollte das ein oder andere durchaus m\u00f6glich sein, wenn die Infektionszahlen das Anfang n\u00e4chsten Jahres hergeben&quot;, sagte SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty der &quot;Rheinischen Post&quot;.<\/p>\n<h3>Finnland versch\u00e4rft Einreisebestimmungen<\/h3>\n<p><strong>00.30 Uhr: <\/strong>Aufgrund der steigenden Fallzahlen in vielen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern hat Finnland strenge Einreisebeschr\u00e4nkungen f\u00fcr Reisende aus den meisten EU-Staaten verh\u00e4ngt. Ab Montag k\u00f6nnen nur noch Menschen aus einer Handvoll Staaten ohne Beschr\u00e4nkungen ins Land einreisen, wie Innenministerin Maria Ohisalo in Helsinki mitteilte. Auch deutsche Reisende sind betroffen: Nicht notwendige Reisen aus Deutschland sind laut dem Ausw\u00e4rtigen Amt in Berlin nicht mehr gestattet.<\/p>\n<p>Nur noch Reisende aus Estland, Italien, Litauen, der Slowakei und Ungarn d\u00fcrfen ohne Nachweis eines triftigen Grundes und ohne zweiw\u00f6chige Selbstisolation ins Land gelassen werden. Norwegen hatte bereits am Samstag seine Reiseregelungen versch\u00e4rft. Griechenland, Gro\u00dfbritannien, Irland, \u00d6sterreich sowie Teile von D\u00e4nemark und Schweden setzte die Regierung in Oslo auf die Liste der L\u00e4nder und Regionen, in denen von nicht unbedingt notwendigen Reisen abgeraten wird.<\/p>\n<p>Sowohl Finnland als auch Norwegen haben die Ausbreitung des Virus bislang weitgehend eind\u00e4mmen k\u00f6nnen. Allerdings wurde in beiden L\u00e4ndern zuletzt ein Anstieg der Infektionsraten verzeichnet.<\/p>\n<h3>Steuereinnahmen erholen sich etwas nach Corona-Einbruch<\/h3>\n<p><strong>00.14 Uhr:<\/strong> Nach dem starken R\u00fcckgang der Steuereinnahmen in der Coronakrise haben sich die Zahlen im Juli wieder etwas erholt. Sie lagen nur noch 0,3 Prozent unter den Werten von Juli 2019, wie aus dem Monatsbericht des Finanzministeriums hervorgeht. Grund f\u00fcr die besseren Zahlen sei unter anderem, dass viele im Fr\u00fchjahr gestundete Steuerzahlungen nun f\u00e4llig wurden. Grunds\u00e4tzlich belaste die Coronakrise das Steueraufkommen aber weiterhin, hei\u00dft es in dem Bericht. So sei die Lohnsteuer unter anderem durch Kurzarbeit erheblich zur\u00fcckgegangen.<\/p>\n<p>Nach Einsch\u00e4tzung von \u00d6konomen rutscht Deutschland infolge der Krise und massiver Beschr\u00e4nkungen in die bisher schwerste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg. Allein im Juni lagen die Steuereinnahmen 19 Prozent unter dem Wert von Juni 2019. Seit Jahresbeginn sanken sie um acht Prozent. F\u00fcr das Gesamtjahr rechnet die Bundesregierung derzeit mit einem Steuerminus von fast zehn Prozent. Nicht enthalten in der Rechnung sind reine Gemeindesteuern.<\/p>\n<h3>Fast 50.000 Neuinfektionen in Brasilien<\/h3>\n<p><strong>00.05 Uhr:<\/strong> Das Coronavirus hat sich in Brasilien weiter ausgebreitet. Das Gesundheitsministerium meldete 49.298 Neuinfektionen, damit steigt die Gesamtzahl der Ansteckungen auf 3,456 Millionen. Die Zahl der Todesf\u00e4lle legte binnen 24 Stunden um 1212 auf 111.100 zu. Brasilien weist in der Coronavirus-Pandemie nach den USA weltweit die meisten Infektionen und Todesf\u00e4lle auf.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern 200 Hochzeitsg\u00e4ste m\u00fcssen sich am Wochenende testen lassen Foto:\u2002Guido Kirchner\/ DPA Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren Coronavirus-Newsletter. Frankreich verzeichnet st\u00e4rksten Anstieg der Corona-Neuinfektionen seit Mai 21.55 Uhr: In Frankreich haben sich binnen eines Tages \u00fcber 4700 Menschen mit dem neuartigen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1995,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1994","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1994","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1994"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1994\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1995"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1994"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1994"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1994"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}