{"id":19921,"date":"2023-04-27T07:07:11","date_gmt":"2023-04-27T04:07:11","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-donnerstag-27-april\/"},"modified":"2023-04-27T07:07:11","modified_gmt":"2023-04-27T04:07:11","slug":"news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-donnerstag-27-april","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-donnerstag-27-april\/","title":{"rendered":"News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Donnerstag (27. April)"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Der ukrainische Pr\u00e4sident hat mit Chinas Staatschef Xi telefoniert und ein positives Fazit gezogen. Die Ukraine soll rechtzeitig alle Waffen f\u00fcr ihre Offensive bekommen. Und: Wagner-Chef Prigoschin wittert Verrat. Die j\u00fcngsten Entwicklungen.  <\/p>\n<h3><strong>Das sagt Kiew<\/strong><\/h3>\n<p>Wolodymyr Selenskyj hat sein Telefonat mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping als \u00bblanges und ziemlich vern\u00fcnftiges Gespr\u00e4ch\u00ab bezeichnet. \u00bbNun besteht die M\u00f6glichkeit, unseren ukrainisch-chinesischen Beziehungen neue Impulse zu verleihen\u00ab, sagte der Pr\u00e4sident der Ukraine in seiner abendlichen Videoansprache am Mittwoch. \u00bbEs besteht die M\u00f6glichkeit, Chinas politischen Einfluss zu nutzen, um die Prinzipien und Regeln, auf denen Frieden basieren sollte, wieder zu st\u00e4rken.\u00ab<\/p>\n<p>China sei \u2013 ebenso wie die Ukraine und die Mehrheit der Weltgemeinschaft \u2013 an der St\u00e4rke souver\u00e4ner Nationen, deren territorialer Integrit\u00e4t sowie der Vermeidung atomarer Katastrophen interessiert, f\u00fcgte Selenskyj hinzu. \u00bbWir haben vereinbart, unsere Kommunikation fortzusetzen.\u00ab<\/p>\n<p>Xi und Selenskyj hatten am Mittwoch zum ersten Mal seit Beginn des russischen Einmarsches in die Ukraine miteinander telefoniert. Mit Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin hatte Xi hingegen seitdem mehrfach gesprochen. Kritiker werfen China vor, in dem Konflikt nicht neutral zu sein \u2013 auch, weil es die russische Invasion bis heute nicht verurteilt hat.<\/p>\n<h3>Internationale Reaktionen<\/h3>\n<p>Die EU hat das erste Telefonat seit Beginn des Ukrainekriegs Xi und Selenskyj begr\u00fc\u00dft. \u00bbEs ist ein wichtiger, lang \u00fcberf\u00e4lliger Schritt von China\u00ab, sagte ein Sprecher der EU-Kommission am Mittwoch. Chinas F\u00fchrung m\u00fcsse \u00bbihren Einfluss nutzen, um Russland zur Beendigung des Angriffskriegs zu bringen\u00ab. <\/p>\n<p>Auch die Bundesregierung wertete das Gespr\u00e4ch zwischen Xi und Selenskyj als gutes Signal. China habe als st\u00e4ndiges Mitglied des Uno-Sicherheitsrats eine \u00bbbesondere Verantwortung zur Beendigung des v\u00f6lkerrechtswidrigen russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine\u00ab, sagte ein Regierungssprecher. <\/p>\n<p>\u00bbWir denken, das ist eine gute Sache\u00ab, sagte ein Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA. Die Regierung in Washington habe schon seit geraumer Zeit gesagt, dass es wichtig f\u00fcr Xi und die chinesische Regierung w\u00e4re, sich die ukrainische Perspektive auf den russischen Angriffskrieg anzuh\u00f6ren. Ob das zu einer bedeutsamen Entwicklung hin zu Frieden f\u00fchren k\u00f6nne, sei aber noch unklar.<\/p>\n<h3>Das sagt die Nato<\/h3>\n<p>Die ukrainische Armee werde rechtzeitig alle Waffen bekommen, die es f\u00fcr die erwartete Offensive brauche, erkl\u00e4rt der Oberbefehlshaber der Nato-Streitkr\u00e4fte in Europa, US-General Christopher Cavoli. Es seien bereits \u00fcber 98 Prozent der zugesagten Kampf-Fahrzeuge in die Ukraine geliefert worden. \u00bbIch bin sehr zuversichtlich, dass wir ihnen das ben\u00f6tigte Material geliefert haben und dass wir auch weiter Nachschub zur Unterst\u00fctzung ihrer Eins\u00e4tze stellen werden\u00ab, sagt er im US-Kongress. <\/p>\n<p>Nato-Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg forderte die Mitgliedstaaten des Verteidigungsb\u00fcndnisses zu mehr Tempo beim Ausbau der Produktionskapazit\u00e4ten f\u00fcr Waffen und Munition auf. Es gehe darum, weitreichender und rascher zu handeln, sagte der Norweger am Mittwoch zum Auftakt einer zweit\u00e4gigen Konferenz nationaler R\u00fcstungsdirektoren in Br\u00fcssel.<\/p>\n<p>Es m\u00fcssten die vom B\u00fcndnis ben\u00f6tigten milit\u00e4rischen F\u00e4higkeiten beschafft werden \u2013 gemeinsam und mit der Industrie. In einer Nato-Pressemitteilung hie\u00df es, dies werde die Abschreckung und Verteidigung des B\u00fcndnisses verbessern und die weitere Unterst\u00fctzung der Ukraine erm\u00f6glichen.<\/p>\n<h3>Prigoschin sieht Verrat <\/h3>\n<p>Der Chef der russischen S\u00f6ldnergruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, hat erneut schwere Vorw\u00fcrfe gegen die Regierung in Moskau erhoben. Innerhalb Russlands sei ein Verrat im Gange, erkl\u00e4rte er in einer auf seinem Telegram-Kanal verbreiteten Ansprache. Das Verteidigungsministerium liefere nicht gen\u00fcgend Munition f\u00fcr den Kampf um Bachmut. Weil die Unterst\u00fctzung fehle, seien die Verluste bei seinen S\u00f6ldnern um ein Vielfaches h\u00f6her. Er fragte, warum Entlastungsangriffe auf Slowjansk und Kramatorsk ausblieben, um die S\u00f6ldner in dem nahe gelegenen Bachmut zu entlasten.<\/p>\n<p>Die Wagner-Gruppe tr\u00e4gt nach eigenen Angaben die Hauptlast der seit Monaten anhaltenden K\u00e4mpfe um Bachmut im Donbass. Dort werden nach Angaben des Wagner-Chefs gut ausgebildete feindliche Einheiten eingesetzt. Prigoschin erkl\u00e4rte, es sei fest mit einer Gegenoffensive der Ukrainer zu rechnen. Diese werde irgendwann nach dem 2. Mai beginnen, wenn sich das Wetter gebessert habe und der Boden nicht mehr schlammig sei.<\/p>\n<p>Der Generalstab der ukrainischen Streitkr\u00e4fte berichtete auf Facebook, dass Russland ukrainische Stellungen an der Front in Bachmut beschie\u00dfe. Es sei den russischen Truppen jedoch nicht gelungen, zwei angegriffene D\u00f6rfer einzunehmen. Mindestens ein Dutzend Ortschaften seien unter russischen Beschuss geraten.<\/p>\n<p>Ein Sprecher der ukrainischen Streitkr\u00e4fte im Osten berichtete am Mittwoch im nationalen Fernsehen von 324 russischen Angriffen binnen 24 Stunden mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern. \u00bbDie Russen zerst\u00f6ren Geb\u00e4ude in Bachmut, um unsere Soldaten daran zu hindern, sie als Befestigungen zu nutzen\u00ab, sagte er. Es war nicht m\u00f6glich, die Angaben von ukrainischer und russischer Seite unabh\u00e4ngig zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Der Milit\u00e4ranalyst Denis Popowitsch erkl\u00e4rte gegen\u00fcber dem ukrainischen Radio \u00bbNV\u00ab, dass sich bislang keine Wende in der umk\u00e4mpften Stadt abzeichne. \u00bbWenn Bakhmut f\u00e4llt, k\u00f6nnte Russland frei werdende Ressourcen woanders hinschicken.\u00ab F\u00fcr die Ukraine biete Bachmut die Chance, russische Truppen zu schlagen und diese daran zu hindern, an anderen Stellen der Front eingesetzt zu werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident hat mit Chinas Staatschef Xi telefoniert und ein positives Fazit gezogen. Die Ukraine soll rechtzeitig alle Waffen f\u00fcr ihre Offensive bekommen. Und: Wagner-Chef Prigoschin wittert Verrat. 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