{"id":19901,"date":"2023-04-26T08:48:54","date_gmt":"2023-04-26T05:48:54","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-mittwoch-26-april\/"},"modified":"2023-04-26T08:48:54","modified_gmt":"2023-04-26T05:48:54","slug":"news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-mittwoch-26-april","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-mittwoch-26-april\/","title":{"rendered":"News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Mittwoch (26. April)"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Ukrainer und Russen liefern sich nahe Cherson heftige Gefechte. Russland macht den Westen f\u00fcr Probleme auf den Lebensmittelm\u00e4rkten verantwortlich. Selenskyj verlangt nach Museumsbeschuss versch\u00e4rfte Sanktionen. Die j\u00fcngsten Entwicklungen.  <\/p>\n<h3><strong>Das sagt Kiew<\/strong><\/h3>\n<p>Die ukrainische Armee greift nahe der Stadt Cherson immer wieder russische Soldaten an, die sich auf dem gegen\u00fcberliegenden Ufer des Flusses Dnipro verschanzt haben. Dies berichtete Jurij Sobolevskij von der Regionalverwaltung Cherson am Dienstag im ukrainischen Fernsehen. Man wolle die russischen Truppen von ihren Positionen verdr\u00e4ngen. Der mehrere Hundert Meter breite Dnipro bildet aktuell die Frontlinie zum russisch besetzten Teil des Gebiets Cherson.<\/p>\n<p>Die russischen Streitkr\u00e4fte hatten sich im November auf das s\u00fcd\u00f6stliche Ufer des Dnipro zur\u00fcckgezogen. Die stark zerst\u00f6rte und nach wie vor regelm\u00e4\u00dfig von russischer Seite aus beschossene Stadt Cherson befindet sich seitdem wieder in ukrainischer Hand.<\/p>\n<p>Sobolevskij sagte, die Angriffe sollten die Kampfkraft der russischen Truppen verringern. Das ukrainische Milit\u00e4r \u00bbbesuche\u00ab das s\u00fcdliche Ufer sehr oft und f\u00fchre Angriffe durch. Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte arbeiteten \u00bbsehr effektiv\u00ab.<\/p>\n<p>Die Ukraine hat am Dienstag alle Fahrten von Booten und Schiffen im Gebiet Cherson verboten. Die Anordnung diene der Sicherheit der Zivilbev\u00f6lkerung und gelte vorerst bis zum Auslaufen des Kriegsrechts, hie\u00df es in einer Mitteilung der Gebietsverwaltung. Ausnahmen gibt es nur f\u00fcr die Streitkr\u00e4fte der Ukraine und Experten des Wasserschutzes. Die Region Cherson grenzt an das Schwarze Meer und wird durch den Fluss Dnipro geteilt.<\/p>\n<p>Vor einer Woche hatten die russischen Besatzer in Henitschesk am Asowschen Meer eigenen Angaben nach \u00fcber zwei Dutzend Motorboote f\u00fcr milit\u00e4rische Zwecke beschlagnahmt.<\/p>\n<p>Seit dem R\u00fcckzug der Russen vom n\u00f6rdlichen Dnipro-Ufer gibt es regelm\u00e4\u00dfig Gefechte zwischen ukrainischen und russischen Truppen auf den Inseln im Unterlauf des Flusses. Schon vor mehreren Tagen wurde von kleineren Landungsoperationen ukrainischer Soldaten am russisch kontrollierten S\u00fcdufer berichtet. Das n\u00e4hrte Ger\u00fcchte, dass die ukrainische Armee im Rahmen ihrer angek\u00fcndigten Fr\u00fchjahrsoffensive auch Vorst\u00f6\u00dfe \u00fcber den Dnipro unternehmen k\u00f6nnte.<\/p>\n<h3>Das sagt Moskau<\/h3>\n<p>Der russische Au\u00dfenminister Sergej Lawrow wirft dem Westen vor, Schuld an den festgefahrenen Verhandlungen \u00fcber eine Verl\u00e4ngerung des Getreideabkommens zu sein. Nach seinen Angaben werden die russischen Interessen etwa beim Export von D\u00fcngemitteln nicht ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Zudem k\u00e4men entgegen den Ank\u00fcndigungen weniger als drei Prozent der Ausfuhren ukrainischen Getreides den \u00e4rmsten L\u00e4ndern zugute. Dadurch, dass der Westen den Export russischen Getreides und D\u00fcngers verhindere, verschlimmerten sich die Probleme auf den globalen Lebensmittelm\u00e4rkten, erkl\u00e4rte der Au\u00dfenminister.<\/p>\n<p>Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin hat am Dienstag die russischen T\u00f6chter der Energieversorger Uniper aus Deutschland und Fortum Oyj aus Finnland unter staatliche Aufsicht gestellt. Dies sei eine notwendige Reaktion auf die drohende Verstaatlichung russischer Verm\u00f6genswerte im Ausland, hei\u00dft es in einem Dekret dazu. Uniper hatte seine Anteile an der russischen Tochter allerdings bereits vor der Zwangsma\u00dfnahme abgeschrieben.<\/p>\n<p>Das Einfrieren russischer Verm\u00f6genswerte im Westen als Reaktion auf den Angriffskrieg gegen die Ukraine bezeichnet Moskau als \u00bbunfreundlichen und gegen internationales Recht versto\u00dfenden Akt\u00ab. Sollten der russische Staat, russische Firmen oder Privatpersonen im Ausland enteignet werden, oder auch nur in entsprechende Gefahr geraten, so werde Moskau daraufhin die Kontrolle bei Firmen \u00fcbernehmen, die aus dem entsprechenden Ausland stammen, hei\u00dft es in dem Dekret.<\/p>\n<p>Im Fall Uniper geht es um die Beteiligung von 83,73 Prozent an der russischen Tochterfirma Unipro. Uniper hat lange Zeit mit Erdgaslieferungen von Russland nach Deutschland Geld verdient. Nach dem Wegfall der Lieferungen im vergangenen Jahr geriet das Unternehmen in Schieflage und wurde von Wirtschaftsminister Habeck verstaatlicht.<\/p>\n<h3>Selenskyi emp\u00f6rt<\/h3>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat nach dem russischen Beschuss ziviler Objekte eine weitere Versch\u00e4rfung der Sanktionen gegen Moskau gefordert. \u00bbEin Heimatmuseum und umliegende H\u00e4user wurden zum Ziel der Terroristen\u00ab, sagte er am Dienstag in seiner abendlichen Videoansprache \u00fcber einen Raketenangriff auf die Stadt Kupjansk im Nordosten.<\/p>\n<p>Bei dem Angriff waren am Dienstagmorgen zwei Menschen gestorben und zehn verletzt worden. Nun gehe es darum, die Sanktionen zu versch\u00e4rfen. Ein entsprechendes Dokument sei durch eine internationale Expertengruppe erarbeitet worden, sagte er.<\/p>\n<p>Selenskyj zeigte sich \u00fcberzeugt von einem Sieg der Ukraine in dem bereits seit 14 Monaten dauernden Krieg. \u00bbAlles andere w\u00e4re eine Niederlage des Lebens, des Rechts und der Welt an sich\u00ab, so der ukrainische Staatschef.<\/p>\n<h3><strong>Was heute passiert<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p>Die Heinrich-B\u00f6ll-Stiftung informiert am Mittag in einer Pressekonferenz \u00fcber das Thema: \u00bbUkraine: Atomkraft im Krieg und politische Konsequenzen\u00ab.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Das italienische Au\u00dfenministerium l\u00e4dt Unternehmen und Beh\u00f6rden zu einer Konferenz ein, bei der \u00fcber den Aufbau der Ukraine und Investitionen in das Land f\u00fcr die Zeit nach dem Ende des Krieges gesprochen werden soll.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ukrainer und Russen liefern sich nahe Cherson heftige Gefechte. 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