{"id":19835,"date":"2023-04-23T03:06:41","date_gmt":"2023-04-23T00:06:41","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/tarifparteien-im-offentlichen-dienst-einigen-sich\/"},"modified":"2023-04-23T03:06:41","modified_gmt":"2023-04-23T00:06:41","slug":"tarifparteien-im-offentlichen-dienst-einigen-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/tarifparteien-im-offentlichen-dienst-einigen-sich\/","title":{"rendered":"Tarifparteien im \u00f6ffentlichen Dienst einigen sich"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Bund, Kommunen und Gewerkschaften haben sich auf mehr Geld f\u00fcr 2,5 Millionen Besch\u00e4ftigte geeinigt. Nancy Faeser findet den Kompromiss \u00bbverantwortbar\u00ab, Verdi-Chef Werneke an der \u00bbSchmerzgrenze\u00ab.  <\/p>\n<p>Die rund 2,5 Millionen Besch\u00e4ftigten im \u00f6ffentlichen Dienst bekommen angesichts der hohen Inflation deutlich mehr Geld: Bund, Kommunen und Gewerkschaften haben sich am sp\u00e4ten Abend nach mehrst\u00fcndigen Verhandlungen in Potsdam auf h\u00f6here Tarife geeinigt, wie alle beteiligten Seiten mitteilten. Die Einigung sieht unter anderem steuer- und abgabenfreie Sonderzahlungen von insgesamt 3000 Euro in mehreren Stufen vor. 1240 Euro davon sollen bereits in diesem Juni flie\u00dfen, weitere 220 Euro dann jeweils in den Monaten von Juli bis Februar 2024.<\/p>\n<p>Ab M\u00e4rz 2024 soll es dann als Lohnplus einen Sockelbetrag von 200 Euro sowie anschlie\u00dfend 5,5 Prozent mehr geben. Wird dabei keine Erh\u00f6hung um 340 Euro erreicht, soll der betreffende Erh\u00f6hungsbetrag auf diese Summe gesetzt werden. Bei dieser L\u00f6sung orientierten sich die Tarifparteien in gro\u00dfen Teilen am Kompromissvorschlag aus dem vor einer Woche beendeten Schlichtungsverfahren. Die Laufzeit der Vereinbarung soll 24 Monate betragen.<\/p>\n<p>\u00bbWir sind den Gewerkschaften so weit entgegengekommen, wie wir es in schwieriger Haushaltslage noch verantworten k\u00f6nnen\u00ab, teilte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) im Anschluss an die Verhandlungsrunde mit.<\/p>\n<h3>Herausforderung f\u00fcr Kommunen<\/h3>\n<p>Verdi-Chef Frank Werneke zufolge waren es keine leichten Verhandlungen. \u00bbMit unserer Entscheidung, diesen Kompromiss einzugehen, sind wir an die Schmerzgrenze gegangen\u00ab, sagte er. Seit dem Mittag hatten die Parteien in Potsdam um eine L\u00f6sung gerungen.<\/p>\n<p>Insbesondere die Kommunen in Deutschland stellt die gefundene L\u00f6sung vor Herausforderungen. Die Pr\u00e4sidentin der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverb\u00e4nde, Karin Welge, hatte die zus\u00e4tzlichen Kosten f\u00fcr St\u00e4dte und Gemeinde auf Basis des Schlichtungsvorschlags vor den Verhandlungen auf 17 Milliarden Euro beziffert.<\/p>\n<p>Eine Urabstimmung bei den Gewerkschaften und m\u00f6gliche unbefristete Streiks sind mit der Einigung vom Tisch. Monatelang haben die Tarifparteien miteinander verhandelt. Immer wieder hatten die Arbeitnehmervertreter mit bundesweiten Warnstreiks Verwaltungen, Stadtreinigungen und Schwimmb\u00e4der lahmgelegt. Ende M\u00e4rz brachte Verdi gemeinsam mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft bei einem gro\u00df angelegten Warnstreik sowohl Bahn- als auch Luftverkehr bundesweit zum Erliegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bund, Kommunen und Gewerkschaften haben sich auf mehr Geld f\u00fcr 2,5 Millionen Besch\u00e4ftigte geeinigt. 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