{"id":1974,"date":"2020-08-20T03:49:36","date_gmt":"2020-08-20T00:49:36","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/trump-ruft-zum-boykott-von-goodyear-auf\/"},"modified":"2020-08-20T03:49:36","modified_gmt":"2020-08-20T00:49:36","slug":"trump-ruft-zum-boykott-von-goodyear-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/trump-ruft-zum-boykott-von-goodyear-auf\/","title":{"rendered":"Trump ruft zum Boykott von Goodyear auf"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/fbf65335-42f2-4e54-8a26-6a36147c9800_w948_r1.77_fpx66.6_fpy49.87.jpg\" title=\"Goodyear-Werk in Somerville, Massachusetts (2017)\" alt=\"Goodyear-Werk in Somerville, Massachusetts (2017)\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Goodyear-Werk in Somerville, Massachusetts (2017)<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Brian Snyder \/ REUTERS  <\/figcaption><\/figure>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat zum Boykott des Reifenherstellers Goodyear aufgerufen, weil die Firma seine Anh\u00e4nger benachteilige. Die Firma habe Kopfbedeckungen mit seinem Slogan &quot;Make America Great Again&quot; verboten, erkl\u00e4rte der Pr\u00e4sident zur Begr\u00fcndung bei Twitter. Der Kurs der Goodyear-Aktie sackte nach Trumps Tweet zun\u00e4chst um mehr als drei Prozent ab, erholte sich dann aber weitgehend.<\/p>\n<p>Ausl\u00f6ser f\u00fcr Trumps Vorgehen waren Medienberichte, wonach bei einer Schulung in einem Goodyear-Werk im US-Bundesstaat Kansas Bekleidung mit dem Slogan f\u00fcr &quot;nicht akzeptabel&quot; erkl\u00e4rt worden waren. Trump hatte schon im Wahlkampf 2016 auf das &quot;MAGA&quot;-Versprechen gesetzt, Amerika wieder zu alter Gr\u00f6\u00dfe zu f\u00fchren. <\/p>\n<p>Laut einem im Internet ver\u00f6ffentlichten Foto einer Pr\u00e4sentationsfolie wurden dagegen Symbole der Bewegung &quot;Black Lives Matter&quot; erlaubt, die gegen Polizei-Gewalt an Schwarzen protestiert, sowie die &quot;Pride&quot;-Zeichen f\u00fcr Toleranz gegen\u00fcber sexuellen Minderheiten. Nicht zugelassen waren dagegen Bekundungen zur Unterst\u00fctzung der Gegenbewegungen &quot;Blue Lives Matter&quot;, die die Polizei unterst\u00fctzt, und &quot;All Lives Matter&quot;, die argumentiert, dass Rassismus gegen Schwarze nicht speziell hervorgehoben werden sollte. <\/p>\n<p>Goodyear betonte, dass man Mitarbeiter grunds\u00e4tzlich auffordere, auf Bekundungen der Unterst\u00fctzung f\u00fcr politische Parteien oder Kampagnen zu verzichten. Dagegen sei der Einsatz f\u00fcr Gleichberechtigung und gegen rassistisch motivierte Ungerechtigkeit erlaubt. <\/p>\n<p>&quot;Kaufen Sie bessere Reifen f\u00fcr viel weniger Geld!&quot;, twitterte Trump. Bei Twitter machten daraufhin Fotos die Runde, auf denen der Goodyear-Schriftzug auf den Reifen seiner Pr\u00e4sidenten-Limousine zu sehen war. Trumps Sprecherin Kayleigh McEnany wollte sich nicht dazu \u00e4u\u00dfern, ob das Fahrzeug mit dem Spitznamen &quot;Beast&quot; weiterhin auf Goodyear-Reifen unterwegs ist &#8211; weil dies eine Sicherheitsangelegenheit sei. <\/p>\n<p>Goodyear, 1898 gegr\u00fcndet, ist ein amerikanisches Unternehmen mit Sitz im Bundesstaat Ohio und mehr als 60 000 Mitarbeitern. Zu Trumps Versprechen geh\u00f6rt auch, die Interessen der einheimischen Wirtschaft zu verteidigen. McEnany erkl\u00e4rte dazu: &quot;Der Pr\u00e4sident wird sich nie daf\u00fcr entschuldigen, dass er sich an die Seite der Gesetzesh\u00fcter stellt.&quot; Das war ein offensichtlicher Hinweis auf &quot;Blue Lives Matter&quot; &#8211; Trump selbst hatte in seinem Tweet allerdings nur auf das &quot;MAGA&quot;-Motto Bezug genommen, das vor allem auf Baseball-Kappen prangt. <\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Goodyear-Werk in Somerville, Massachusetts (2017) Foto:\u2002Brian Snyder \/ REUTERS US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat zum Boykott des Reifenherstellers Goodyear aufgerufen, weil die Firma seine Anh\u00e4nger benachteilige. 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