{"id":19700,"date":"2023-04-17T07:36:41","date_gmt":"2023-04-17T04:36:41","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-17-april\/"},"modified":"2023-04-17T07:36:41","modified_gmt":"2023-04-17T04:36:41","slug":"news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-17-april","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-17-april\/","title":{"rendered":"News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Montag (17. April)"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Im ostukrainischen Slowjansk steigt die Zahl der Todesopfer. Russland will weitere Teile Bachmuts erobert haben. Und: Die G7 warnen vor einer gewaltsamen \u00c4nderung der internationalen Ordnung. Die j\u00fcngsten Entwicklungen.  <\/p>\n<h3>Was in den vergangenen Stunden geschah<\/h3>\n<p>Nach dem Einschlag einer russischen Rakete in ein Wohnviertel in der ostukrainischen Stadt Slowjansk ist die Zahl der Todesopfer nach Angaben der Beh\u00f6rden auf 15 gestiegen. Das teilte der Milit\u00e4rverwalter Pawlo Kirilenko am Sonntag auf Telegram mit. Insgesamt seien bei dem Angriff 24 Menschen verletzt worden.<\/p>\n<p>Die Rakete war nach ukrainischen Angaben am Freitagnachmittag in der Gro\u00dfstadt im schwer umk\u00e4mpften Gebiet Donezk eingeschlagen. Zun\u00e4chst war von mindestens acht Toten die Rede gewesen. Auf Fotos ist ein mehrst\u00f6ckiges Geb\u00e4ude zu sehen, in dem in den oberen Etagen ein gro\u00dfes Loch klafft.<\/p>\n<p>Ungeachtet der vielen zivilen Opfer behauptet die russische Seite seit Kriegsbeginn vor mehr als einem Jahr stets, nur milit\u00e4rische Ziele anzugreifen.<\/p>\n<p>Das russische Verteidigungsministerium erkl\u00e4rte am Sonntag, Wagner-S\u00f6ldner h\u00e4tten in Bachmut weitere Gel\u00e4ndegewinne verzeichnet. Es soll sich demnach um zwei Gegenden im nordwestlichen und s\u00fcd\u00f6stlichen Teil der umk\u00e4mpften Stadt handeln. Einheiten des russischen Milit\u00e4rs h\u00e4tten die S\u00f6ldner bei der Aktion unter anderem aus der Luft unterst\u00fctzt, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Der Bericht konnte nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcft werden. Aus der Ukraine gab es dazu bisher keine Stellungnahme. Serhiy Cherevatyi, Sprecher des ukrainischen Milit\u00e4rkommandos im Osten des Landes, sagte in einem TV-Beitrag lediglich, die Wagner-Truppen attackierten Dutzende Male pro Tag: \u00bbDer Feind greift unsere Stellungen weiterhin mit satanischem Eifer an.\u00ab<\/p>\n<h3>Das sagt Kiew<\/h3>\n<p>Der ukrainische Verteidigungsminister Olexij Resnikow hat einen Hinweis auf die ungef\u00e4hre H\u00f6he der eigenen Verluste seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegeben. \u00bbIch kann Ihnen keine genaue Zahl sagen, aber versichern, dass sie niedriger als die Zahl der Toten bei dem Erdbeben in der T\u00fcrkei ist\u00ab, sagte Resnikow in einem am Sonntag ver\u00f6ffentlichten Interview der spanischen Zeitung \u00bbLa Raz\u00f3n\u00ab. Nach t\u00fcrkischen Angaben waren bei dem Erdbeben am 6. Februar im S\u00fcdosten des Landes mehr als 50.000 Menschen ums Leben gekommen.<\/p>\n<p>Bisher machte die ukrainische F\u00fchrung keine offiziellen Angaben zur Zahl der Verwundeten und Gefallenen in den eigenen Streitkr\u00e4ften. Zu den gesamten ukrainischen Opferzahlen existieren nur Sch\u00e4tzungen. Auch Moskau macht zu den eigenen Verlusten keine Angaben. Die ukrainische Seite nennt als Sch\u00e4tzung die Zahl von 182.000 get\u00f6teten russischen Soldaten.<\/p>\n<h3>Internationale Reaktionen<\/h3>\n<p>China will Verteidigungsminister Li Shangfu zufolge die Zusammenarbeit mit Russland verst\u00e4rken. Wie der staatliche Sender CCTV News am Montag berichtete, soll die Zusammenarbeit auch eine enge strategische Kommunikation zwischen den Streitkr\u00e4ften beider L\u00e4nder beinhalten. \u00bbChina ist bereit, mit Russland zusammenzuarbeiten, um neue Beitr\u00e4ge zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Stabilit\u00e4t in der Welt und der Region zu leisten\u00ab, sagte der Minister dem Bericht zufolge. China wolle auch die multilaterale Koordinierung und Zusammenarbeit mit Russland verst\u00e4rken.<\/p>\n<p>Am Sonntag hatte der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin bei einem Treffen mit dem chinesischen Verteidigungsminister in Moskau bereits die milit\u00e4rische Zusammenarbeit beider L\u00e4nder gew\u00fcrdigt. \u00bbUnsere milit\u00e4rischen Abteilungen arbeiten aktiv zusammen, tauschen regelm\u00e4\u00dfig n\u00fctzliche Informationen aus, arbeiten auf dem Gebiet der milit\u00e4risch-technischen Zusammenarbeit zusammen und halten gemeinsame \u00dcbungen ab.\u00ab<\/p>\n<p>Beide L\u00e4nder haben ihre wirtschaftlichen, politischen und milit\u00e4rischen Beziehungen seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine im Februar 2022 ausgebaut. China liefert nach eigenen Angaben aber keine Waffen an Russland.<\/p>\n<p>Die G7-Runde wirtschaftsstarker Demokratien hat angesichts des russischen Angriffskriegs in der Ukraine und Chinas zunehmenden Machtstrebens vor jedem Versuch einer gewaltsamen \u00c4nderung der internationalen Ordnung gewarnt. \u00bbWir werden jegliche einseitigen Versuche zur\u00fcckweisen, den Status quo durch Gewalt zu \u00e4ndern\u00ab, sagte der japanische Au\u00dfenminister Yoshimasa Hayashi am Montag zu Beginn der Beratungen der G7-Au\u00dfenminister \u00fcber die Lage im Indopazifik.<\/p>\n<p>In der Region versucht China, seine Machtposition auch milit\u00e4risch auszubauen. Man werde \u00bbder Welt die feste Entschlossenheit der G7 demonstrieren, die internationale Ordnung auf Grundlage der Rechtsstaatlichkeit aufrechtzuerhalten\u00ab, sagte Hayashi im japanischen Karuizawa.<\/p>\n<p>Der Chef der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz, Christoph Heusgen, fordert mehr Anstrengungen des Westens f\u00fcr die Ukraine bei der Abwehr des russischen Angriffs. In einem Gastbeitrag f\u00fcr den \u00bbTagesspiegel\u00ab warnte der fr\u00fchere au\u00dfenpolitische Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel, das Verk\u00fcnden unersch\u00fctterlicher Unterst\u00fctzung allein reiche nicht aus \u2013 und die Taten entspr\u00e4chen noch nicht den Worten. \u00bbDas gegenw\u00e4rtige Niveau schrittweiser und z\u00f6gerlicher milit\u00e4rischer Unterst\u00fctzung wird nur ein Patt auf dem Schlachtfeld bewirken.\u00ab<\/p>\n<p>Den Beitrag verfasste Heusgen gemeinsam mit vier weiteren fr\u00fcheren sicherheitspolitischen Beratern der USA, Gro\u00dfbritanniens,<br \/>Frankreichs und Italiens. In dem Text hei\u00dft es, Putin habe alle Aspekte des Kriegs falsch eingesch\u00e4tzt, als er im vergangenen Jahr die Invasion der Ukraine einleitete. \u00bbEr glaubte, seine Armee sei stark, China zu hundert Prozent hinter ihm, die Ukraine schwach und der Westen gespalten. Er h\u00e4tte sich nicht mehr t\u00e4uschen k\u00f6nnen.\u00ab Au\u00dferdem fordern die Verfasser: \u00bbWir m\u00fcssen in unserer Hilfe f\u00fcr die Ukraine aufs Ganze gehen.\u00ab<\/p>\n<h3>Was heute passiert<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p>Die Au\u00dfenministerinnen und Au\u00dfenminister der G7-Staaten setzten ihre Beratungen in Japan fort. Dabei wird es auch um Russlands Angriffskrieg in der Ukraine gehen. Das Treffen dauert noch bis Dienstag. F\u00fcr Deutschland nimmt Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock daran teil. Der G7-Runde geh\u00f6ren neben Deutschland und Japan auch Frankreich, Italien, Kanada, die USA und Gro\u00dfbritannien an. Japan hat aktuell die G7-Pr\u00e4sidentschaft inne.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>In Moskau wird das Urteil gegen den russischen Oppositionspolitiker und Journalisten Wladimir Kara-Mursa erwartet. Er ist wegen Hochverrats angeklagt, ihm drohen 25 Jahre Haft. Kara-Mursa geh\u00f6rt zu den sch\u00e4rfsten Kritikern des Kreml und von Pr\u00e4sident Putin. Ihm wird auch die Diskreditierung der russischen Armee vorgeworfen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im ostukrainischen Slowjansk steigt die Zahl der Todesopfer. Russland will weitere Teile Bachmuts erobert haben. Und: Die G7 warnen vor einer gewaltsamen \u00c4nderung der internationalen Ordnung. Die j\u00fcngsten Entwicklungen. 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