{"id":19668,"date":"2023-04-15T22:35:23","date_gmt":"2023-04-15T19:35:23","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/sudan-mindestens-drei-tote-bei-schweren-kampfen\/"},"modified":"2023-04-15T22:35:23","modified_gmt":"2023-04-15T19:35:23","slug":"sudan-mindestens-drei-tote-bei-schweren-kampfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/sudan-mindestens-drei-tote-bei-schweren-kampfen\/","title":{"rendered":"Sudan: Mindestens drei Tote bei schweren K\u00e4mpfen"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Das Ausw\u00e4rtige Amt hat eine Reisewarnung ver\u00f6ffentlicht, der Tschad schlie\u00dft seine Grenzen zum Nachbarland: Die Sorge vor einer Eskalation der Gewalt im Sudan ist gro\u00df. Mindestens drei Menschen kamen am Samstag ums Leben.  <\/p>\n<p>Dichte Rauchwolken h\u00e4ngen \u00fcber Khartum, in Teilen der sudanesischen Hauptstadt soll der Strom ausgefallen sein: Bei den schweren Auseinandersetzungen im Sudan zwischen dem Milit\u00e4r und der Miliz Rapid Support Forces (RSF) sind mindestens drei Menschen get\u00f6tet worden.<\/p>\n<p>Der sudanesischen \u00c4rztegewerkschaft zufolge wurden die Zivilisten am Samstag am Flughafen der Hauptstadt Khartum und im Bundesstaat Nord-Kurdufan get\u00f6tet. Vertreter unter anderem der USA, Russlands und der EU forderten ein Ende der Gewalt, das Ausw\u00e4rtige Amt ver\u00f6ffentlichte eine Reisewarnung             (\u00bbVor Reisen nach Sudan wird gewarnt\u00ab).<\/p>\n<p>In Khartum waren seit Samstagmorgen Artilleriefeuer, Sch\u00fcsse und Explosionen zu h\u00f6ren. Nach Angaben des britischen Rundfunksenders BBC wurde ein Journalist seines arabischen Diensts in einem Vorort von Khartum auf dem Weg zu seiner Arbeit von einem Soldaten angegriffen.<\/p>\n<p>Armee und RSF machten sich gegenseitig f\u00fcr den Ausbruch der Gewalt verantwortlich. Auch zur Lage im Land machten sie widerspr\u00fcchliche Angaben. Die RSF erkl\u00e4rte, sie habe unter anderen den Pr\u00e4sidentenpalast und den Flughafen von Khartum eingenommen. Die Armee wies dies zur\u00fcck. Sie warf den RSF-K\u00e4mpfern vor, bei den Auseinandersetzungen ein saudi-arabisches Linienflugzeug in Brand gesetzt zu haben. Ihrerseits will die Armee Luftangriffen auf das RSF-Hauptquartier geflogen haben.<\/p>\n<h3>Aufruf zur Erhebung gegen die Milit\u00e4rregierung<\/h3>\n<p>Nach Angaben der saudi-arabischen Fluggesellschaft Saudia wurde ein Airbus A330 in Khartum kurz vor dem geplanten Start nach Saudi-Arabien durch Sch\u00fcsse besch\u00e4digt. Passagiere und Besatzung seien zum Zeitpunkt des Angriffs bereits im Flugzeug gewesen, inzwischen aber in Sicherheit. Als Konsequenz setzte Saudia alle Sudan-Fl\u00fcge aus.<\/p>\n<p>RSF-Anf\u00fchrer Mohammed Hamdan Daglo sagte dem Nachrichtensender Al-Dschasira, Ziel seiner K\u00e4mpfer sei die Eroberung aller Armeest\u00fctzpunkte. Die RSF w\u00fcrden zudem solange k\u00e4mpfen, bis \u00bbdie ehrenhaften Mitglieder der Streitkr\u00e4fte sich uns anschlie\u00dfen\u00ab. Die Miliz rief zudem die Bev\u00f6lkerung auf, sich gegen die Milit\u00e4rregierung zu erheben.<\/p>\n<p>Zivile Vertreter im Sudan forderten einen sofortigen Waffenstillstand. Sie warnten vor einem \u00bbvollst\u00e4ndigen Zusammenbruch\u00ab des krisengeplagten Landes.<\/p>\n<h3>Einigkeit zwischen USA und Russland<\/h3>\n<p>Das Ausw\u00e4rtige Amt gab aufgrund der \u00bbbewaffneten Auseinandersetzungen\u00ab in Khartum und anderen Landesteilen eine Reisewarnung f\u00fcr den Sudan aus. Die Lage sei \u00bbun\u00fcbersichtlich\u00ab, hie\u00df es. Deutsche Staatsb\u00fcrger, die sich bereits im Sudan aufhielten, wurden aufgefordert, Fahrten im Land zu vermeiden.<\/p>\n<p>US-Au\u00dfenminister Antony Blinken \u00e4u\u00dferte sich \u00bbzutiefst besorgt\u00ab und forderte beide Seiten auf, \u00bbdie Gewalt sofort einzustellen\u00ab. \u00c4hnlich \u00e4u\u00dferten sich die EU, die Vereinten Nationen, die Afrikanische Union und die Arabische Liga. Das russische Au\u00dfenministerium erkl\u00e4rte ebenfalls, Moskau sei \u00bbernsthaft besorgt\u00ab und fordere sofortige Schritte f\u00fcr einen Waffenstillstand.<\/p>\n<p>Der Tschad teilte unterdessen mit, die Grenzen zum Nachbarland Sudan aus Sicherheitsgr\u00fcnden bis auf Weiteres zu schlie\u00dfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Ausw\u00e4rtige Amt hat eine Reisewarnung ver\u00f6ffentlicht, der Tschad schlie\u00dft seine Grenzen zum Nachbarland: Die Sorge vor einer Eskalation der Gewalt im Sudan ist gro\u00df. 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