{"id":19579,"date":"2023-04-12T06:06:46","date_gmt":"2023-04-12T03:06:46","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-mittwoch-12-april\/"},"modified":"2023-04-12T06:06:46","modified_gmt":"2023-04-12T03:06:46","slug":"news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-mittwoch-12-april","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-mittwoch-12-april\/","title":{"rendered":"News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Mittwoch (12. April)"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Nach der Datenpanne bem\u00fcht sich Washington um Schadensbegrenzung. Moskau erprobt eine Rakete mit gro\u00dfer Reichweite. Und: offenbar Sicherheitskameras in der Ukraine angezapft. Die j\u00fcngsten Entwicklungen.  <\/p>\n<h3><strong>Das sagt Kiew<\/strong><\/h3>\n<p>Angesichts der schweren Lage an der Front hat der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj seine Landsleute zum Durchhalten aufgerufen. \u00bbWir befinden uns jetzt in einem Stadium des Krieges, in dem es f\u00fcr unsere Gesellschaft und unsere Partner wichtig ist, das Gef\u00fchl f\u00fcr den Weg, der vor uns liegt, nicht zu verlieren\u00ab, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft am Dienstag.<\/p>\n<p>\u00bbIm Vergleich zum vorigen Jahr ist es jetzt an vielen Orten ruhiger\u00ab, f\u00fcgte der Staatschef hinzu. \u00bbDas hei\u00dft aber nicht, dass Sie den Krieg irgendwo ignorieren oder sich weniger darauf konzentrieren k\u00f6nnen, dem Staat zu helfen\u00ab, richtete er sich an die ukrainische Bev\u00f6lkerung. Selenskyj betonte, es sei nun keinesfalls an der Zeit, \u00bbsich auf den Lorbeeren auszuruhen\u00ab: \u00bbDer Weg liegt noch vor uns.\u00ab<\/p>\n<p>Mehr als ein Jahr nach Beginn des russischen Angriffskriegs steht die ukrainische Armee derzeit insbesondere im Osten rund um die Stadt Bachmut unter Druck, wo seit Monaten verlustreiche K\u00e4mpfe toben. Eine erwartete Fr\u00fchjahrsoffensive der Ukrainer zur R\u00fcckeroberung besetzter Gebiete steht zudem weiter aus.<\/p>\n<h3><strong>Das sagt Moskau<\/strong><\/h3>\n<p>Russland hat eigenen Angaben zufolge eine Interkontinentalrakete getestet. In der s\u00fcdlichen Region Astrachan am Kaspischen Meer sei die ballistische Langstreckenwaffe auf dem \u00dcbungsplatz Kapustin Jar erfolgreich von einem bodengest\u00fctzten Raketensystem aus abgefeuert worden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau in der Nacht zum Mittwoch mit.<\/p>\n<p>Der Trainingssprengkopf sei sp\u00e4ter planm\u00e4\u00dfig auf einem Testgel\u00e4nde im verb\u00fcndeten Nachbarland Kasachstan in Zentralasien eingeschlagen, hie\u00df es in der Mitteilung \u2013 und weiter: \u00bbDas Ziel bestand darin, die perspektivische Kampfausr\u00fcstung von Interkontinentalraketen zu testen.\u00ab<\/p>\n<p>Insbesondere seit Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine werfen internationale Beobachter Russland immer wieder vor, milit\u00e4rische Drohkulissen aufzubauen. Zuletzt sorgte Moskau etwa mit der Ank\u00fcndigung f\u00fcr Aufsehen, taktische Atomwaffen im Nachbarland Belarus zu stationieren. Dabei handelt es sich allerdings um Waffen mit geringerer Reichweite als Interkontinentalraketen.<\/p>\n<h3><strong>US-Datenleck und die Folgen<\/strong><\/h3>\n<p>Der amerikanische Verteidigungsminister Lloyd Austin hat nach eigenen Angaben am vergangenen Donnerstag von dem Datenleck bei Geheimdienstdokumenten zum Krieg in der Ukraine erfahren. \u00bbIch wurde erstmals am Morgen des 6. April \u00fcber die Berichte \u00fcber die unbefugte Weitergabe von sensiblem und geheimem Material unterrichtet\u00ab, sagte Austin in Washington. Seitdem habe er sich t\u00e4glich mit leitenden Mitarbeitern seines Ministeriums beraten und Sofortma\u00dfnahmen \u00fcber Ressortgrenzen hinweg ergriffen. \u00bbWir haben die Angelegenheit an das Justizministerium weitergeleitet, das eine strafrechtliche Untersuchung eingeleitet hat.\u00ab<\/p>\n<p>Solange die Untersuchungen liefen, k\u00f6nne er sich nicht n\u00e4her \u00e4u\u00dfern, sagte Austin. Er betonte aber: \u00bbWir nehmen die Sache sehr, sehr ernst.\u00ab Man werde nun \u00bbjeden Stein umdrehen, bis die Quelle gefunden ist\u00ab, so Austin weiter.<\/p>\n<p>Seit Wochen kursieren im Internet offenbar geheime Dokumente von US-Stellen zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. US-Medien berichten seit Tagen \u00fcber sensibles Material zu beiden Kriegsparteien, ohne die Dokumente selbst zu ver\u00f6ffentlichen. Unklar ist, wer die schon vor Wochen bei prorussischen Kan\u00e4len verbreiteten Dokumente publizierte.<\/p>\n<p>Unter anderem sollen in den Papieren Zweifel am Erfolg einer m\u00f6glichen ukrainischen Gegenoffensive gegen die russischen Angriffstruppen laut werden. Eine solche Offensive k\u00f6nnte nur \u00bbeingeschr\u00e4nkte territoriale Gewinne\u00ab erzielen, hei\u00dft es laut der \u00bbWashington Post\u00ab in einem der geheimen Dokumente.<\/p>\n<p>Die Ukraine sei wohl trotz der Waffen und Munitionslieferungen nicht in der Lage, sich so viele Gebiete zur\u00fcckzuholen wie bei der Offensive im vergangenen Herbst. Zuvor hatte die \u00bbNew York Times\u00ab schon berichtet, die Flugabwehr der Ukraine k\u00f6nne den russischen Angriffen nicht mehr lange standhalten. Vieles davon war zumindest in Ans\u00e4tzen schon vor dem Auftauchen der Dokumente bekannt.<\/p>\n<p>Mit Blick auf die Aufregung rund um das Datenleck haben die Vereinigten Staaten ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine betont. US-Au\u00dfenminister Antony Blinken sagte, er habe mit seinem ukrainischen Kollegen Dmytro Kuleba gesprochen und \u00bbunsere anhaltende Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine und ihre Bem\u00fchungen, ihre territoriale Integrit\u00e4t, ihre Souver\u00e4nit\u00e4t und ihre Unabh\u00e4ngigkeit zu verteidigen, bekr\u00e4ftigt\u00ab.<\/p>\n<p>Zur Echtheit und dem Inhalt der Dokumente \u00e4u\u00dferte sich Blinken nicht. Die USA h\u00e4tten in den vergangenen Tagen mit Verb\u00fcndeten und Partnern gesprochen, auch mit Verweis auf \u00bbunser eigenes Engagement f\u00fcr den Schutz der Geheimdienste\u00ab.<\/p>\n<h3><strong>Russische Spionage<\/strong><\/h3>\n<p>Auf der Suche nach Informationen zapfen russische Hacker nach US-Informationen sogar die privaten Sicherheitskameras in ukrainischen Caf\u00e9s an. Damit sollten Informationen \u00fcber vor den Caf\u00e9s vorbeifahrende Hilfskonvois gesammelt werden, sagte am Dienstag ein US-Geheimdienstvertreter. Dies sei nur ein Beispiel f\u00fcr die andauernden russischen Cyberangriffe auf die Ukraine.<\/p>\n<p>Die Angriffe w\u00fcrden allen vorstellbaren Bereichen gelten, sagte der Chef f\u00fcr Cybersicherheit beim US-Geheimdienst NSA, Rob Joyce, bei einer Konferenz in Washington. Als Beispiele nannte er \u00bbfinanzielle, staatliche, individuelle und Handelsbereiche\u00ab. Ziel sei es, die Abl\u00e4ufe in der Ukraine auszuspionieren und zu st\u00f6ren.<\/p>\n<p>Eines der Ziele der Hackerangriffe seien private Sicherheitskameras, sagte Joyce. \u00bbStatt die Kameras eines \u00f6ffentlichen Platzes anzugreifen, beobachten sie mithilfe der Sicherheitskameras eines Caf\u00e9s die Stra\u00dfe, die sie beobachten wollen.\u00ab<\/p>\n<h3><strong>Was heute passiert<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p>In Washington wird die Tagung des Internationalen W\u00e4hrungsfonds und der Weltbank fortgesetzt. Bei letzterer treffen sich die Anteilseigner und diskutieren eine Reform der Entwicklungsbank. Die Bundesregierung will diese st\u00e4rker bei der Bek\u00e4mpfung des Klimawandels einsetzen. Geplant sind auch G7- und G20-Treffen der sieben f\u00fchrenden Industrienationen beziehungsweise der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenl\u00e4nder. Dabei wird es um den Zustand der Weltwirtschaft, die hohen Schulden vieler Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4nder sowie weitere Finanzhilfen f\u00fcr die Ukraine gehen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der Datenpanne bem\u00fcht sich Washington um Schadensbegrenzung. Moskau erprobt eine Rakete mit gro\u00dfer Reichweite. Und: offenbar Sicherheitskameras in der Ukraine angezapft. Die j\u00fcngsten Entwicklungen. 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