{"id":19331,"date":"2023-04-01T08:50:21","date_gmt":"2023-04-01T05:50:21","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-grune-ampel-koalition-klimaschutz-trump-carter-tuchel-fc-bayern-borussia-dortmund\/"},"modified":"2023-04-01T08:50:21","modified_gmt":"2023-04-01T05:50:21","slug":"news-grune-ampel-koalition-klimaschutz-trump-carter-tuchel-fc-bayern-borussia-dortmund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-grune-ampel-koalition-klimaschutz-trump-carter-tuchel-fc-bayern-borussia-dortmund\/","title":{"rendered":"News: Gr\u00fcne, Ampel-Koalition, Klimaschutz, Trump, Carter, Tuchel, FC Bayern, Borussia Dortmund"},"content":{"rendered":"<h3>Alle gegen die Gr\u00fcnen<\/h3>\n<p class=\"caps\">Die zur\u00fcckliegende Woche k\u00f6nnte eine Z\u00e4sur markieren, einen <strong>Wendepunkt in der noch jungen Geschichte der Ampelregierung<\/strong>. Die Verletzungen jedenfalls, die insbesondere die Gr\u00fcnen aus dem 30 Stunden w\u00e4hrenden Koalitionsausschuss mitgenommen haben, werden noch lange nachwirken.<\/p>\n<p>Von einem gemeinsamen Geist dieser Regierung kann, allen rhetorischen Verrenkungen zum Trotz, nicht l\u00e4nger die Rede sein. Zu besichtigen war eine <strong>Renaissance der sozialliberalen \u00c4ra<\/strong>. Genossen und Liberale haben ganz offenkundig <strong>eine Koalition innerhalb der Koalition<\/strong> gebildet. Das Ziel: Den vermeintlich hysterischen Gr\u00fcnen ihren Klimaaktivismus auszutreiben.<\/p>\n<p>Wie die Liberalen dieser Tage Bundeskanzler <strong>Olaf Scholz<\/strong> \u00fcber den, pardon, gr\u00fcnen Klee loben und als einen der Ihren feiern, w\u00e4re den meisten Sozialdemokraten vermutlich unangenehm. Scholz offenkundig nicht. Die Gr\u00fcnen indes f\u00fchlen sich vom vermeintlichen \u00bbKlimakanzler\u00ab verraten                                       , w\u00e4hrend sich Klimaaktivisten und Umweltverb\u00e4nde wiederum von den Gr\u00fcnen verraten f\u00fchlen. Weil sie zugelassen haben, dass das <strong>Klimaschutzgesetz aufgeweicht<\/strong> und insbesondere Verkehrsminister <strong>Volker Wissing<\/strong> (FDP) noch weiter aus der Verantwortung f\u00fcr mehr Klimaschutz gezogen wurde. Und dann soll auch noch die <strong>Modernisierung von Autobahnabschnitten<\/strong> Priorit\u00e4t erhalten!<\/p>\n<p>Es wird dieser Tage ja viel dar\u00fcber diskutiert, wie viel von unserem alten Leben erhalten bleiben kann, und wie viel sich f\u00fcr den Klimaschutz ver\u00e4ndern muss. Dabei ist es beim Klima doch eher so: Wenn sich nicht vieles ganz schnell ver\u00e4ndert, wird nichts so bleiben, wie es mal war. Weil dann alles kaputtgeht. Ich wei\u00df, das h\u00f6ren viele nicht gern, auch die Vertreter des neuen sozialliberalen B\u00fcndnisses nicht. Es ist aber leider so.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Klimaprotest gegen Ampel-Einigung: \u00bbDer verkehrte Minister\u00ab <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Klimaschutz vs. Demokratie?<\/h3>\n<p>Das z\u00e4he Ringen innerhalb der Koalition  in dieser Woche hat eher nicht zu einem Grundvertrauen beigetragen, dass diese Regierung den Klimaschutz schnell genug voranbringt. Gerade unter jenen, die f\u00fcr einen beherzten Klimaschutz sind, wachsen sogar Zweifel, ob die Demokratie die geeignete Staatsform ist, um die Erderw\u00e4rmung mit ihren existenziellen Folgen noch wirksam einzud\u00e4mmen. Manch einer schaut resigniert oder sogar neidisch nach China und glaubt: wenn \u00fcberhaupt, k\u00f6nnte die Volksrepublik es schaffen: <strong>Keine Mitsprache, hohes Tempo, das ist so die Idee<\/strong>.<\/p>\n<p>Das ist Unsinn, schreibt mein Kollege Jonas Schaible in seinem gerade erschienenen Buch \u00bbDemokratie im Feuer\u00ab, das ein wichtiger Debattenbeitrag ist. <strong>Diktaturen haben eine notorisch schlechte \u00d6kobilanz, sie k\u00fcmmern sich nicht um die Freiheit,<\/strong> sie werden uns nicht raushauen.<\/p>\n<p>Wir werden das Klima nur demokratisch sch\u00fctzen, das ist eine der zentralen Thesen seines Buchs. Wir werden die Demokratie nur bewahren, wenn wir die Erderw\u00e4rmung bremsen. Denn an der <strong>Zukunft des Klimas<\/strong>, so Schaible, h\u00e4nge die <strong>Zukunft der Demokratie<\/strong>.<\/p>\n<p>Deshalb, so Schaible, sollten wir neu \u00fcber Demokratie nachdenken. Bislang wird Klimapolitik gern wie ein Thema von vielen behandelt. Wenn der Kanzler Angst vor den Protesten von Gelbwesten hat, dann geht es halt mal eine Spur langsamer. Das, schreibt mein Kollege, kann so nicht bleiben. Daf\u00fcr fehlt die Zeit.<\/p>\n<p>Das klingt bisweilen radikal und beim ersten Lesen kann man da schon mal zucken. Aber mein Kollege beschreibt auch, dass es gar nicht so au\u00dfergew\u00f6hnlich ist, dass in Demokratien bestimmte Spielr\u00e4ume eingeschr\u00e4nkt werden. Die Schuldenbremsen macht nichts anderes. Zentralbanken mit ihrer Hoheit \u00fcbers Geld sind ein anderes Beispiel. Beim zweiten Lesen zuckt man schon nicht mehr.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Gef\u00e4hrdete Freiheit in der Krise: <em>Es ist Zeit f\u00fcr eine wehrhafte Klimademokratie<\/em><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Der Anti-Trump<\/h3>\n<p>In den USA wird ein Ex-Pr\u00e4sident dieser Tage im Zusammenhang mit einer m\u00f6glichen Schweigegeldzahlung an eine Pornodarstellerin angeklagt . Wie aus einer untergegangenen Zeit (und einem anderen Land) muss einem da die Amtsf\u00fchrung und die Nach-Pr\u00e4sidentschaft von <strong>Jimmy Carter <\/strong>vorkommen, einer Ikone der Anst\u00e4ndigkeit, der als Pr\u00e4sident leider untersch\u00e4tzt und oft verlacht wurde.<\/p>\n<p>Carter ist seit \u00fcber<strong> vier Jahrzehnten Ex-Pr\u00e4siden<\/strong>t. Der Mann, der von 1977 bis 1981 Amerika regierte, der den einzigen Frieden in den Nahen Osten brachte, der bis heute anh\u00e4lt, und Solarzellen auf dem Dach des Wei\u00dfen Hauses anbringen lie\u00df, blieb auch nach seiner Pr\u00e4sidentschaft der vision\u00e4re, aber bescheidene, bodenst\u00e4ndige Mann, der er war: Der Sohn eines Erdnussfarmers ging heim in den S\u00fcden, in sein kleines H\u00e4uschen, und arbeitete von dort aus gegen Armut und schlecht erforschte Krankheiten, f\u00fcr Frieden und f\u00fcr seinen Heimatort.<\/p>\n<p><strong>Jetzt liegt er im Sterben.<\/strong> SPIEGEL-Autorin Frauke Hunfeld war im 600 Einwohner-Ort Plains und hat versucht, Jimmy Carter zu verstehen: Sie hat sich dort von Carter erz\u00e4hlen lassen. Der Mann, der Amerika regiert hat, ist in Plains Mister Jimmy, der Nachbar, der Freund, der Onkel. Wer diese Geschichten h\u00f6rt, versteht vielleicht besser, aus welchen Grundwerten seine Politik bestand und wie sein Glauben ihn pr\u00e4gte: was du dem Geringsten meiner Br\u00fcder getan hast, das hast du mir getan, das war vielleicht der wichtigste Satz in seinem Leben. Jimmy Carter hat vor einigen Wochen das Krankenhaus verlassen und sich in h\u00e4usliche Hospizpflege begeben.<strong> Er erwarte den Tod in Frieden und Liebe<\/strong>, sagen seine Freunde.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Im Heimatort des fr\u00fcheren US-Pr\u00e4sidenten: \u00bbJimmy Carter ist hier unsterblich\u00ab <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Hier geht&#039;s zum aktuellen Tagesquiz<\/h3>\n<p>Die Startfrage heute: In welchem dieser Staaten regiert eine Minderheitsregierung?<\/p>\n<h3>Gewinner des Tages\u2026<\/h3>\n<p>\u2026 k\u00f6nnte <strong>Thomas Tuchel<\/strong> werden. Um 18:30 Uhr wird das Spitzenspiel der <strong>Fu\u00dfball-Bundesliga<\/strong> zwischen dem <strong>FC Bayern und Borussia Dortmund<\/strong> in der Doha-Arena von M\u00fcnchen angepfiffen. Das Spiel ist nicht nur brisant, weil Dortmund aktuell zwei Punkte vor den Bayern liegt \u2013 und das gerade mal acht Spieltage vor dem Saisonfinale. Sondern auch, weil Tuchels letzter Arbeitgeber in Deutschland Borussia Dortmund war \u2013 wo er nach zwei sportlich erfolgreichen Jahren vor allem aufgrund seines Sozialverhaltens entlassen wurde.<\/p>\n<p>Nach einem Engagement f\u00fcr den FC Katar in Paris und f\u00fcr den FC Chelsea, der damals einem Putin-treuen Oligarchen geh\u00f6rte, ist Tuchel seit wenigen Tagen Cheftrainer des FC Bayern, der sich vom Regime in Katar zwar nicht besitzen, aber \u00e4u\u00dferst \u00fcppig sponsern l\u00e4sst. Sollte Bayern gewinnen, w\u00e4re es f\u00fcr Tuchel vermutlich auch eine Genugtuung \u2013 und die Meisterschaft weiter offen. Sollte er verlieren, w\u00e4re Tuchel doch der Verlierer des Tages und die \u00dcberschrift ein Aprilscherz.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Neuer Bayern-Coach mit heikler Mission: \u00bbDen BVB-Tuchel gibt es nicht mehr\u00ab <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>Alles Gute vom SPIEGEL<\/strong><\/h3>\n<p>Meine Kollegin Lena Greiner berichtet am Samstag in Alles Gute, dem neuen SPIEGEL-Newsletter mit ausschlie\u00dflich guten Nachrichten, unter anderem dar\u00fcber, wie sich afrikanische Krankenh\u00e4user durch die Pandemie verbessert haben. Fr\u00fcher jetteten afrikanische Politiker f\u00fcr ihre eigenen Behandlungen in die USA, nach Indien oder Europa. Das ging w\u00e4hrend der Lockdowns nicht mehr. <strong>Sie mussten auf ihre eigenen Gesundheitssysteme schauen \u2013 und dort endlich anpacken. <\/strong>(Lesen Sie hier den ganzen Text). Sie wollen mehr gute Nachrichten? Dann abonnieren Sie den Newsletter hier, gratis und ganz bequem bekommen Sie ihn dann einmal pro Woche in Ihr E-Mail-Postfach.<\/p>\n<h3>Die j\u00fcngsten Meldungen aus der Nacht<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>IWF genehmigt Kreditprogramm f\u00fcr Ukraine in Milliardenh\u00f6he: <\/strong>Erstmals gibt der Internationale W\u00e4hrungsfonds einen Kredit an ein Land im Krieg. 15,6 Milliarden Dollar will er der Ukraine zur Verf\u00fcgung stellen. F\u00fcr die Zeit nach der russischen Invasion gibt es bereits Pl\u00e4ne.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Republikanerin Marjorie Taylor Greene ruft zu Protest auf: <\/strong>Die Anklage gegen Donald Trump wird kommende Woche in New York verlesen. Die radikale Republikanerin fordert Anh\u00e4nger des Ex-Pr\u00e4sidenten auf, an dem Tag in New York auf die Stra\u00dfe zu gehen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Regieassistent von \u00bbRust\u00ab-Verfilmung zu Bew\u00e4hrungsstrafe verurteilt: <\/strong>Er \u00fcberreichte Alec Baldwin die Waffe, mit der dieser eine Kamerafrau erschoss: Nun hat ein Gericht den Mann wegen nachl\u00e4ssigen Umgangs mit einer t\u00f6dlichen Waffe verurteilt.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die SPIEGEL+-Empfehlungen f\u00fcr heute<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Das Unget\u00fcm aus Seattle: <\/strong>Seit Gr\u00fcnder Jeff Bezos an Nachfolger Andy Jassy \u00fcbergeben hat, ist Amazon ins Schlingern geraten. Der neue Boss hat es mit einem aufgebl\u00e4hten Konzern zu tun, beliebig und unregierbar. Kann er ihn b\u00e4ndigen? <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Wenn Mama nicht lieben darf: <\/strong>Eine Mutter stillte gerade ihr f\u00fcnf Wochen altes Baby, als die Polizei anr\u00fcckte, um es abzuholen. Sie hatte das Sorgerecht verloren. Nun soll auch eine Aktivistin b\u00fc\u00dfen, die die Frau bei sich aufgenommen hatte .<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Warum die U-Bahn ein riesiges Klimaproblem hat: <\/strong>Die Berliner Verkehrsbetriebe schlagen vor, das U-Bahn-Netz der Hauptstadt massiv auszubauen. Doch Kritiker monieren: Ausgerechnet dieses \u00f6ffentliche Verkehrsmittel sei \u00e4u\u00dferst umweltsch\u00e4dlich. Wie kann das sein? <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Dicke Luft bei den Alten R\u00f6mern: <\/strong>In der Eifel legten Arch\u00e4ologen ein gigantisches Industrierevier der Antike frei. Warum aber wurde es fern der St\u00e4dte errichtet? Umweltmeteorologen fanden nun eine m\u00f6gliche Antwort.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Einen heiteren 1. April w\u00fcnscht Ihnen<\/p>\n<p><em>Ihr Markus Feldenkirchen, Autor im SPIEGEL-Hauptstadtb\u00fcro<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alle gegen die Gr\u00fcnen Die zur\u00fcckliegende Woche k\u00f6nnte eine Z\u00e4sur markieren, einen Wendepunkt in der noch jungen Geschichte der Ampelregierung. 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