{"id":19221,"date":"2023-03-27T13:39:41","date_gmt":"2023-03-27T10:39:41","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/liveblog-zum-warnstreik-warnstreik-legt-bahnverkehr-fast-vollstandig-lahm-trotzdem-kaum-lange-staus\/"},"modified":"2023-03-27T13:39:41","modified_gmt":"2023-03-27T10:39:41","slug":"liveblog-zum-warnstreik-warnstreik-legt-bahnverkehr-fast-vollstandig-lahm-trotzdem-kaum-lange-staus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/liveblog-zum-warnstreik-warnstreik-legt-bahnverkehr-fast-vollstandig-lahm-trotzdem-kaum-lange-staus\/","title":{"rendered":"Liveblog zum Warnstreik: Warnstreik legt Bahnverkehr fast vollst\u00e4ndig lahm \u2013 trotzdem kaum lange Staus"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Millionen Menschen m\u00fcssen wegen des Warnstreiks von EVG und Ver.di an diesem Montag auf Z\u00fcge und Fl\u00fcge verzichten. Auf vielen Stra\u00dfen geht es dennoch besser voran als bef\u00fcrchtet. Der ADAC hat dazu eine Theorie. Die News.  <\/p>\n<h3>Eindr\u00fccke von Flugh\u00e4fen und Bahnh\u00f6fen<\/h3>\n<h3><strong>Faeser setzt auf Tarifl\u00f6sung \u2013 Ver.di-Chef Werneke lobt Beteiligung am Warnstreik<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.51 Uhr:<\/strong> Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) h\u00e4lt eine baldige L\u00f6sung im Tarifstreit um den \u00f6ffentlichen Dienst f\u00fcr m\u00f6glich. \u00bbViele, auch im \u00f6ffentlichen Dienst, leiden dieser Tage unter den hohen Energiepreisen, unter der hohen Inflation\u00ab, sagte Faeser unmittelbar vor der dritten Verhandlungsrunde f\u00fcr Bund und Kommunen. Sie sei \u00bbsehr zuversichtlich, dass wir diese Woche auch zu einer guten L\u00f6sung kommen werden\u00ab, sagte Faeser laut der Nachrichtenagentur dpa in Potsdam. <\/p>\n<p>Sie erwarte aber ein Entgegenkommen der Gewerkschaften, so Faeser. Die Ministerin f\u00fchrt die Verhandlungen f\u00fcr den Bund, also die Arbeitgeberseite. Ver.di-Chef Frank Werneke rief dagegen die Arbeitgeber zum Entgegenkommen auf. Er lobte auch die Beteiligung am Warnstreik. \u00bbAlle, wirklich alle Mitglieder, die wir heute zum Arbeitskampf aufgerufen haben, beteiligen sich an diesem Streik\u00ab, sagte Werneke laut dpa. Die Besch\u00e4ftigten seien es leid, \u00bbsich jeden Tag mit warmen Worten abspeisen zu lassen, w\u00e4hrend die Arbeitsbedingungen immer schlechter werden und viele Stellen unbesetzt sind.\u00ab<\/p>\n<p>Mehr als 400.000 Streikende h\u00e4tten sich bis Ende vergangener Woche in allen Ver.di-Bereichen an den Warnstreiks beteiligt. Dies sei die gr\u00f6\u00dfte Warnstreik-Beteiligung seit Jahrzehnten, so Werneke. Neben dem \u00f6ffentlichen Verkehr hatte Ver.di auch Kitas, Kliniken, Verwaltungen und viele andere Bereiche bestreikt.<\/p>\n<h3><strong>EVG-Chef h\u00e4lt Warnstreik f\u00fcr angemessen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.18 Uhr: <\/strong>Die bundesweiten Warnstreiks im Verkehrssektor sind aus Sicht des Vorsitzenden der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Martin Burkert, \u00bbnotwendig und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u00ab. \u00bbEs geht jetzt darum, dass diese Branche nicht abgeh\u00e4ngt werden darf von der allgemeinen Lohnentwicklung\u00ab, sagte Burkert laut der Nachrichtenagentur dpa.<\/p>\n<p>\u00bbWir sind entschlossen, unsere Forderungen nach 650 Euro f\u00fcr alle Besch\u00e4ftigungsgruppen, alternativ 12 Prozent, durchzusetzen\u00ab, sagte Burkert. \u00bbWir erwarten ein Angebot, das unseren Forderungen entspricht und vor allem keine Gegenangebote.\u00ab<\/p>\n<p>Die Deutsche Bahn hatte unter anderem angeboten, die L\u00f6hne der rund 180.000 betroffenen Besch\u00e4ftigten in zwei Schritten um insgesamt 5 Prozent anzuheben sowie Einmalzahlungen in H\u00f6he von insgesamt 2500 Euro in Aussicht gestellt. Die EVG lehnte dies ab. Die Verhandlungen sollen in dieser Woche fortgesetzt werden.<\/p>\n<h3><strong>Streik legt Zugverkehr zwischen Tschechien und Deutschland lahm<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.51 Uhr: <\/strong>Der Warnstreik in Deutschland betrifft auch die Z\u00fcge mit dem Nachbarland Tschechien. Grenz\u00fcberschreitende Fern- und Regionalz\u00fcge fuhren am Montag nur auf den Streckenabschnitten innerhalb Tschechiens, wie die staatliche Eisenbahn Ceske Drahy (CD) mitteilte            .<\/p>\n<p>Beispielsweise verkehrten die Eurocity-Z\u00fcge zwischen Prag und Berlin nur im Abschnitt zwischen Prag und D\u011b\u010d\u00edn. Die Eurocity-Z\u00fcge in Richtung M\u00fcnchen endeten in Doma\u017elice. Die Schnellz\u00fcge zwischen Cheb und N\u00fcrnberg wurden ersatzlos gestrichen. Aus Kulanzgr\u00fcnden erm\u00f6glicht die tschechische Bahn den Umtausch oder die Umbuchung von bereits gekauften Fahrkarten nach Deutschland. Am Dienstag sollen die Z\u00fcge wieder normal fahren.<\/p>\n<h3><strong>Verkehrschaos auf Autobahnen ist laut ADAC ausgeblieben<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.36 Uhr: <\/strong>Der Warnstreik hat am Montagmorgen zwar f\u00fcr deutlich mehr Verkehr und Behinderungen auf den Autobahnen gesorgt, ein Chaos blieb aber aus. Rund um die Ballungsr\u00e4ume stocke der Verkehr zwar, \u00bbeinen Kollaps oder ein Riesenchaos sehen wir aber nicht\u00ab, sagte eine Sprecherin des ADAC der Nachrichtenagentur dpa. Aus ihrer Sicht haben die fr\u00fche Ank\u00fcndigung und die Berichterstattung wom\u00f6glich daf\u00fcr gesorgt, dass viele Menschen sich auf den Warnstreik eingestellt h\u00e4tten. \u00bbWer kann, ist im Homeoffice geblieben.\u00ab<\/p>\n<h3><strong>Beamtenbund fordert Arbeitgeber zu Nachbesserung auf<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.28 Uhr:<\/strong> Im Tarifstreit um den \u00f6ffentlichen Dienst hat der Beamtenbund dbb die \u00f6ffentlichen Arbeitgeber zur Nachbesserung ihres Angebots f\u00fcr die 2,5 Millionen Besch\u00e4ftigten von Bund und Kommunen aufgerufen. Ansonsten werde ein Schlichtungsverfahren und im Fall von dessen Scheitern sogar ein regul\u00e4rer Streik wahrscheinlich, sagte dbb-Chef Ulrich Silberbach laut der Nachrichtenagentur dpa. \u00bbDann werden wir in einen fl\u00e4chendeckenden, unbefristeten Arbeitskampf einsteigen m\u00fcssen\u00ab, so der Gewerkschaftschef. Seit diesem Montag l\u00e4uft die dritte Verhandlungsrunde.<\/p>\n<p>Verdi und Beamtenbund dbb fordern f\u00fcr die 2,5 Millionen Besch\u00e4ftigten der Kommunen und des Bundes 10,5 Prozent mehr Einkommen \u00fcber 12 Monate, mindestens 500 Euro mehr. Die Arbeitgeber wollen keinen Mindestbetrag \u2013 und bieten 5 Prozent mehr Lohn \u00fcber 27 Monate sowie Einmalzahlungen. Bei einer Schlichtung w\u00fcrde eine unabh\u00e4ngige Schlichtungskommission zusammenkommen, um einen Kompromissvorschlag vorzulegen. Um sie in Gang zu setzen, m\u00fcsste eine Seite die Verhandlungen f\u00fcr gescheitert erkl\u00e4ren und die Schlichter anrufen.<\/p>\n<h3><strong>Laut Bahn Millionen Fahrg\u00e4ste vom Warnstreik betroffen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>9.49 Uhr:<\/strong> Die Deutsche Bahn hat den gro\u00df angelegten Warnstreik der Gewerkschaften Ver.di und EVG erneut kritisiert. \u00bbAn diesem \u00fcberzogenen, \u00fcbertriebenen Streik leiden Millionen Fahrg\u00e4ste, die auf Busse und Bahnen angewiesen sind\u00ab, sagte ein Bahnsprecher der Nachrichtenagentur dpa. \u00bbNicht jeder kann vom Homeoffice aus arbeiten.\u00ab Nachteile h\u00e4tten demnach auch Tausende Unternehmen in der Wirtschaft, die ihre G\u00fcter \u00fcber die Schiene empfingen oder versendeten.<\/p>\n<p>Die Bahn hat aufgrund des Warnstreiks am Montag den gesamten Fernverkehr und weite Teile des eigenen Regional- und S-Bahnverkehrs eingestellt. Im Regionalverkehr k\u00f6nnten je nach Streikverlauf im Laufe des Tages wieder Linien in Betrieb genommen werden, sagte der Sprecher. Fahrg\u00e4ste sollten sich auf der Internetseite oder in der App der Bahn \u00fcber die jeweilige Situation im Regionalverkehr informieren.<\/p>\n<h3>Bislang nur wenige gr\u00f6\u00dfere Staus<\/h3>\n<p><strong>9.13 Uhr:<\/strong> In vielen St\u00e4dten Deutschlands mussten Autofahrerinnen und Autofahrer am Morgen mit den \u00fcblichen Behinderungen im Berufsverkehr rechnen \u2013 gr\u00f6\u00dfere Staus wurden aber nur vereinzelt von der Polizei gemeldet. So schrieb die Verkehrsinformationszentrale Berlin auf Twitter um 7 Uhr von mehreren Staus, die bei Fahrten aus dem Umland in die Stadt f\u00fcr je etwa 20 Minuten Verz\u00f6gerung sorgten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Millionen Menschen m\u00fcssen wegen des Warnstreiks von EVG und Ver.di an diesem Montag auf Z\u00fcge und Fl\u00fcge verzichten. 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