{"id":19183,"date":"2023-03-25T22:25:54","date_gmt":"2023-03-25T19:25:54","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-russland-news-heute-putin-kundigt-stationierung-taktischer-atomwaffen-in-belarus-an\/"},"modified":"2023-03-25T22:25:54","modified_gmt":"2023-03-25T19:25:54","slug":"ukraine-russland-news-heute-putin-kundigt-stationierung-taktischer-atomwaffen-in-belarus-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-russland-news-heute-putin-kundigt-stationierung-taktischer-atomwaffen-in-belarus-an\/","title":{"rendered":"Ukraine-Russland-News heute: Putin k\u00fcndigt Stationierung taktischer Atomwaffen in Belarus an"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Russland will im befreundeten Nachbarland Belarus offenbar taktische Nuklearwaffen stationieren. Ein entsprechendes Lager soll laut Pr\u00e4sident Putin bis Juli fertiggestellt sein. Und: London zufolge stockt der russische Angriff auf Bachmut. Die News.  <\/p>\n<p><em>Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<h3>IAEA-Chef will AKW Saporischschja erneut besuchen<\/h3>\n<p><strong>20.18 Uhr: <\/strong>Der Chef der Internationalen Atombeh\u00f6rde (IAEA), Rafael Grossi, will kommende Woche das von russischen Truppen besetzte Atomkraftwerk Saporischschja im S\u00fcden der Ukraine besichtigen. Er habe entschieden, das AKW erneut zu besuchen, \u00bbum selbst zu sehen, wie sich die Lage seit September entwickelt hat\u00ab, sagte Grossi am Samstag in Wien. Dabei wolle er auch \u00bbmit denen sprechen, die die Anlage unter beispiellosen und sehr schweren Bedingungen betreiben\u00ab. Die Lage sei trotz Anwesenheit von IAEA-Experten in dem AKW \u00bbheikel\u00ab.<\/p>\n<p>Nach September vergangenen Jahres wird dies Grossis zweite Reise nach Saporischschja sein. Begleitet wird der Argentinier von Experten. In der Vergangenheit hatte es mehrfach Schwierigkeiten f\u00fcr die Teams vor Ort gegeben. Das AKW wurde im M\u00e4rz 2022 kurz nach Beginn des russischen Angriffskriegs von moskautreuen Truppen besetzt. Es liegt in der Stadt Enerhodar nahe der Front und geriet mehrfach unter Beschuss. Aus Sicherheitsgr\u00fcnden l\u00e4uft die Anlage inzwischen im Kaltbetrieb. Gebannt ist die Gefahr eines Atomunfalls damit nicht.<\/p>\n<h3>Putin verk\u00fcndet Stationierung taktischer Atomwaffen in Belarus<\/h3>\n<p><strong>18.46 Uhr<\/strong>: Russland hat nach Angaben von Pr\u00e4sident Wladimir Putin mit seinem Nachbarland Belarus eine Stationierung taktischer Nuklearwaffen auf dessen Territorium vereinbart. Abkommen zur Nichtverbreitung von Atomwaffen w\u00fcrden dadurch nicht verletzt, zitiert nach Reuters-Angaben die Nachrichtenagentur Tass Putin. Der Schritt war von Beobachtern lange erwartet worden.<\/p>\n<p>Der Kremlchef verwies auf die Stationierung von Atomwaffen der USA auf dem Gebiet von deren Verb\u00fcndeten in Europa. Der belarussische Pr\u00e4sident Alexander Lukaschenko habe die Frage der Stationierung taktischer Atomwaffen in seinem an Polen grenzendem Land seit Langem aufgeworfen, so Putin. \u00bbWir haben mit Lukaschenko vereinbart, dass wir taktische Atomwaffen in Belarus stationieren werden, ohne das Nichtverbreitungsregime zu verletzen\u00ab, zitierte Tass Putin. Nach einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur Interfax             k\u00fcndigte Putin zudem die Stationierung von zehn Flugzeugen in Belarus an, die in der Lage seien, taktische Atomwaffen zu tragen.<\/p>\n<p>Russland werde den Bau eines Lagers f\u00fcr taktische Atomwaffen in Belarus bis zum 1. Juli abgeschlossen haben, sagte Putin und f\u00fcgte hinzu, dass Russland die Kontrolle \u00fcber die Waffen nicht tats\u00e4chlich an Minsk \u00fcbertragen werde.<\/p>\n<h3>5000 Wagner-S\u00f6ldner nach Ukraineeinsatz freigelassen<\/h3>\n<p><strong>14.22 Uhr:<\/strong> In Russland sind Tausende fr\u00fchere Str\u00e4flinge nach ihrem Kriegseinsatz als Wagner-S\u00f6ldner in der Ukraine begnadigt worden. \u00bbNach aktuellem Stand wurden mehr als 5000 Menschen nach Erf\u00fcllung ihrer Vertr\u00e4ge mit Wagner begnadigt und freigelassen\u00ab, sagte deren Gr\u00fcnder und Chef, Jewgeni Prigoschin, in einem auf dem Kurznachrichtendienst Telegram ver\u00f6ffentlichten Audioclip. Die Wagner-Truppe hatte in russischen Gef\u00e4ngnissen Insassen mit dem Versprechen rekrutiert, sie nach einem sechsmonatigen Kampfeinsatz freizulassen \u2013 vorausgesetzt, sie \u00fcberleben. Prigoschins Audiobotschaft soll nun offenbar zeigen, dass die S\u00f6ldnertruppe ihre Zusagen einh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Die Wagner-Einheiten, die weitgehend autonom vom russischen Milit\u00e4rkommando agieren, spielen eine wichtige Rolle in dem seit \u00fcber einem Jahr dauernden Krieg Russlands gegen sein Nachbarland. Sie wurden zu einer ma\u00dfgeblichen St\u00fctze, nachdem die regul\u00e4re russische Armee im vergangenen Jahr eine Reihe Niederlagen erlitten hatte. Allerdings hat Prigoschin in letzter Zeit Probleme, Ausr\u00fcstung vom russischen Verteidigungsministerium zu erhalten. Und auch in Gef\u00e4ngnissen rekrutiert die russische Regierung mittlerweile selbst Soldaten.<\/p>\n<h3>Erdo\u011fan und Putin telefonieren miteinander<\/h3>\n<p><strong>13.11 Uhr: <\/strong>Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdo\u011fan haben telefoniert \u2013 unter anderem \u00fcber das Getreideabkommen mit der Ukraine. Wie die t\u00fcrkische Pr\u00e4sidentschaft mitteilte, habe Erdo\u011fan in dem Telefonat Putin f\u00fcr dessen \u00bbpositive Haltung\u00ab bei der Verl\u00e4ngerung des Abkommens gedankt. Beide h\u00e4tten zudem Schritte zur Verbesserung der Beziehungen ihrer beiden L\u00e4nder er\u00f6rtert.<\/p>\n<p>Laut Ankara sei auch die Entwicklungen des Kriegs ein Thema gewesen. Erdo\u011fan habe unterstrichen, wie wichtig es sei, den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine so schnell wie m\u00f6glich durch Verhandlungen zu beenden. Auch die russische Nachrichtenagentur Ria Nowosti berichtet unter Verweis auf Kremlsprecher Dmitri Peskow \u00fcber das Telefonat.<\/p>\n<h3>Polnische Munitionsfirma soll Produktion steigern<\/h3>\n<p><strong>12.50 Uhr: <\/strong>Der polnische Munitionshersteller Dezamet wird nach Regierungsangaben seine Produktion erheblich steigern, um der Ukraine dringend ben\u00f6tigte und von der EU finanzierte Munition                                        liefern zu k\u00f6nnen. Das k\u00fcndigt Ministerpr\u00e4sident Mateusz Morawiecki im H\u00f6rfunksender RMF kurz vor dem f\u00fcr Montag erwarteten Besuch des EU-Binnenmarktkommissars Thierry Breton an. \u00bbWir wollen den Output so schnell wie m\u00f6glich vervielfachen\u00ab, sagte Morawiecki.<\/p>\n<p>Dazu sollten neue Fertigungslinien in Betrieb genommen werden. Dezamet ist eine Tochter des staatlichen R\u00fcstungskonzerns Polska Grupa Zbrojeniowa (PGZ) und stellt Munition f\u00fcr Artillerie, M\u00f6rser und Granatenwerfer her.<\/p>\n<h3>Krieg l\u00e4sst D\u00fcngerverbrauch in Deutschland sinken<\/h3>\n<p><strong>12.18 Uhr: <\/strong>Hohe Gaspreise und der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine haben einen unerwarteten Nebeneffekt f\u00fcr die Umwelt: Der D\u00fcngerabsatz in Deutschland ist stark gesunken. Das geht aus Daten des Statistischen Bundesamts hervor. Auch in diesem Jahr kaufen die Bauern bislang nur zur\u00fcckhaltend D\u00fcnger ein, wie die M\u00fcnchner Baywa, Deutschlands gr\u00f6\u00dfter Agrarh\u00e4ndler, berichtet. Eine m\u00f6gliche Folge sind schlechtere Ernten. Aber damit einhergehend sind mutma\u00dflich auch die Stickstoffeintr\u00e4ge im Grundwasser niedriger.<\/p>\n<h3>Selenskyj beklagt \u00bbMangel an Munition\u00ab<\/h3>\n<p><strong>11.05 Uhr: <\/strong>Wegen eines \u00bbMangels an Munition\u00ab ist die milit\u00e4rische Lage im Osten der Ukraine laut dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj \u00bbnicht gut\u00ab. In einem am Samstag erschienenen Interview mit der japanischen Tageszeitung \u00bbYomiuri Shimbun\u00ab  sagte er \u00fcber den Beginn einer m\u00f6glichen Gegenoffensive: \u00bbWir k\u00f6nnen noch nicht beginnen.\u00ab Ohne Panzer und Artillerie k\u00f6nne man \u00bbkeine tapferen Soldaten\u00ab an die Front schicken.<\/p>\n<p>Selenskyj machte der Zeitung zufolge damit den ernsten Mangel an Waffen deutlich. \u00bbWir warten darauf, dass Munition unserer Partner eintrifft\u00ab, sagte er. Das russische Milit\u00e4r feuere jeden Tag dreimal mehr Munition ab. Das Interview f\u00fchrte die Zeitung am 23. M\u00e4rz im Zug, als sich Selenskyj nach einem Besuch des frontnahen s\u00fcdlichen Gebietes Cherson auf der R\u00fcckreise in die Hauptstadt Kiew befand. Zuvor hatte er die \u00f6stlichen Gebiete Donezk und Charkiw besucht.<\/p>\n<h3>Ukraine: Lage um Bachmut stabilisiert sich<\/h3>\n<p><strong>10.31 Uhr: <\/strong>Von \u00bbtitanischen Anstrengungen\u00ab berichtet der Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee, Walerij Saluschnyj, wenn er \u00fcber die Verteidiger des schwer umk\u00e4mpften Bachmut spricht. Die Defensivkr\u00e4fte h\u00e4tten ihre Positionen gefestigt, schreibt Saluschnyj bei Facebook. Zuvor habe er mit seinem britischen Amtskollegen Tony Radakin telefoniert. Das Teilst\u00fcck um Bachmut z\u00e4hle aber nach wie vor zu den schwierigsten Frontabschnitten. Auch das britische Verteidigungsministerium berichtete am Samstagmorgen von einer schweren Lage f\u00fcr die russischen Streitkr\u00e4fte.<\/p>\n<p>Die Gefechte um Bachmut laufen seit einem halben Jahr. Auf russischer Seite k\u00e4mpfen vor allem Wagner-S\u00f6ldner. Die russischen Angreifer haben die Stadt inzwischen von drei Seiten \u2013 Norden, Osten und S\u00fcden \u2013 umfasst und versuchen, die letzten Nachschubwege der ukrainischen Garnison gen Westen zu durchtrennen. Zuletzt konnten sie aber kaum noch Fortschritte erzielen. F\u00fcr beide Kriegsparteien hat Bachmut inzwischen symbolischen Charakter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Russland will im befreundeten Nachbarland Belarus offenbar taktische Nuklearwaffen stationieren. Ein entsprechendes Lager soll laut Pr\u00e4sident Putin bis Juli fertiggestellt sein. 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