{"id":18980,"date":"2023-03-17T05:55:55","date_gmt":"2023-03-17T02:55:55","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/olaf-scholz-sieht-nicht-die-gefahr-einer-neuen-finanzkrise\/"},"modified":"2023-03-17T05:55:55","modified_gmt":"2023-03-17T02:55:55","slug":"olaf-scholz-sieht-nicht-die-gefahr-einer-neuen-finanzkrise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/olaf-scholz-sieht-nicht-die-gefahr-einer-neuen-finanzkrise\/","title":{"rendered":"Olaf Scholz sieht nicht die Gefahr einer neuen Finanzkrise"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Die Turbulenzen um Credit Suisse und Silicon Valley Bank schrecken Bundeskanzler Olaf Scholz nicht. Das Geldsystem sei nicht mehr so fragil wie vor der Finanzkrise 2008. \u00bbWir leben in einer v\u00f6llig anderen Zeit.\u00ab  <\/p>\n<p>Trotz der Pleite der Silicon Valley Bank und den Turbulenzen rund um die Credit Suisse sieht Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) keine neue Finanzkrise in Deutschland und Europa heraufziehen. \u00bbDie Gefahr sehe ich nicht\u00ab, sagte der Bundeskanzler dem \u00bbHandelsblatt\u00ab            . \u00bbDas Geldsystem ist nicht mehr so fragil wie vor der Finanzkrise.\u00ab<\/p>\n<p>Scholz erwartet daher auch keine Konsequenzen f\u00fcr deutsche Sparer. \u00bbDie Einlagen der deutschen Sparerinnen und Sparer sind sicher. Nicht nur wegen der h\u00f6heren Resilienz des Bankensystems und der strikteren Regulatorik, sondern auch aufgrund unserer Wirtschaftskraft.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbWir leben in einer v\u00f6llig anderen Zeit\u00ab, sagte Scholz mit Blick auf Vergleiche mit der Finanzkrise 2008. Gesetzgeber und Bankenaufsicht h\u00e4tten ihre Lehren aus der damaligen Pleite der US-Gro\u00dfbank Lehman Brothers gezogen. Die Regulierungsvorschriften f\u00fcr Banken seien strenger als damals. \u00bbUnd wir sehen, dass in den USA, in Gro\u00dfbritannien und zuletzt in der Schweiz die Verantwortlichen schnell und entschlossen gehandelt haben.\u00ab<\/p>\n<p>Nach der Pleite der Silicon Valley Bank                                        vergangene Woche war es zu Turbulenzen im Finanzsystem gekommen . Hinzu kam der Kurssturz der Schweizer Gro\u00dfbank Credit Suisse am Mittwoch an der B\u00f6rse, ausgel\u00f6st durch Bemerkungen eines Gro\u00dfinvestors aus Saudi-Arabien. F\u00fcr Beruhigung hat gesorgt, dass sich das Geldhaus \u00fcber die Schweizer Notenbank Kredite von bis zu 50 Milliarden Schweizer Franken gesichert hat.<\/p>\n<h3>Finanzministerium sieht die Lage \u00bbrelativ entspannt\u00ab<\/h3>\n<p>\u00c4hnlich \u00e4u\u00dferte sich der Staatssekret\u00e4r im FDP-gef\u00fchrten Finanzministerium, Steffen Saebisch. Das Ministerium sehe die j\u00fcngsten B\u00f6rsenturbulenzen und Probleme in der Bankenbranche \u00bbrelativ entspannt\u00ab. Die Situation sei v\u00f6llig anders als bei der globalen Finanzkrise von 2008: \u00bbEs gibt einen Instrumentenkasten, der zur Verf\u00fcgung steht.\u00ab Er sei deswegen guten Mutes, dass die Bankenbranche diesen realen Stresstest bestehen werde. F\u00fcr Alarmismus gebe es keinen Grund. Die Situation sei im Griff.<\/p>\n<p>Ifo-Pr\u00e4sident Clemens Fuest sagte bei derselben Veranstaltung, er sei weniger entspannt. Die Bankenbranche sei fragil und anf\u00e4llig f\u00fcr Situationen, in denen Kunden massenhaft ihre Einlagen abziehen wollten und damit das jeweilige Institut ins Schwanken bringen k\u00f6nnten. Der \u00d6konom warnte: Das Vertrauen sei wieder ersch\u00fcttert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Turbulenzen um Credit Suisse und Silicon Valley Bank schrecken Bundeskanzler Olaf Scholz nicht. 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