{"id":18890,"date":"2023-03-13T06:57:33","date_gmt":"2023-03-13T03:57:33","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-13-marz\/"},"modified":"2023-03-13T06:57:33","modified_gmt":"2023-03-13T03:57:33","slug":"news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-13-marz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-13-marz\/","title":{"rendered":"News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Montag (13. M\u00e4rz)"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Mehr als 1100 russische Angreifer sind laut Ukraine zuletzt in Bachmut gestorben. Klitschko erwog Evakuierung Kiews. Und: posthume Ehrung f\u00fcr mutma\u00dflich hingerichteten Soldaten. Die wichtigsten Entwicklungen.  <\/p>\n<h3><strong>Das sagt Kiew<\/strong><\/h3>\n<p>Bei der Schlacht um die ostukrainische Stadt Bachmut erleidet das russische Milit\u00e4r nach Angaben der Ukraine weiterhin sehr hohe Verluste. In weniger als einer Woche seien mehr als 1100 Russen in der N\u00e4he von Bachmut im Kampf gegen ukrainische Truppen gestorben, sagt der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj in seiner n\u00e4chtlichen Videoansprache. Zudem seien 1500 russische Soldaten so schwer verletzt worden, dass sie nicht mehr einsatzf\u00e4hig seien. Um Bachmut wird seit Monaten heftig gek\u00e4mpft.<\/p>\n<p>Selenskyj hat zudem einen im russischen Angriffskrieg get\u00f6teten Scharfsch\u00fctzen posthum mit dem Titel \u00bbHeld der Ukraine\u00ab geehrt. Der 42-J\u00e4hrige sei \u00bbein Mann, an den man sich f\u00fcr immer erinnern\u00ab werde, sagte Selenskyj in einer am Sonntag in Kiew verbreiteten Videobotschaft. Das Video mit dem unbewaffneten Mann, der nach \u00c4u\u00dferung des Spruchs \u00bbRuhm der Ukraine\u00ab mit mehreren Sch\u00fcssen get\u00f6tet worden war, sorgte international f\u00fcr Entsetzen. Nach ukrainischen Angaben wurde die Identit\u00e4t des Mannes nun durch Analysen endg\u00fcltig gekl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Dem ukrainischen Geheimdienst SBU zufolge handelt es sich bei dem Soldaten um einen mutma\u00dflich von russischen Soldaten erschossenen Kriegsgefangenen. Ein Video einer mutma\u00dflichen Erschie\u00dfung eines Mannes in ukrainischer Uniform durch Russisch sprechende M\u00e4nner l\u00f6ste auch in Deutschland Best\u00fcrzung aus. Der Mann rief demnach vor den Sch\u00fcssen den Gru\u00df der ukrainischen Armee \u00bbRuhm der Ukraine!\u00ab. Die Echtheit des Videos war von unabh\u00e4ngiger Seite zun\u00e4chst nicht \u00fcberpr\u00fcfbar.<\/p>\n<p>Der Scharfsch\u00fctze starb dem Geheimdienst zufolge am 30. Dezember 2022. Die Leiche sei im Februar \u00fcbergeben worden. Selenskyj sagte, der Soldat sei ein Mann, \u00bbden alle Ukrainer kennen werden\u00ab. Er zeichne ihn aus \u00bbf\u00fcr seine Tapferkeit, f\u00fcr seinen Glauben an die Ukraine und f\u00fcr sein \u203aRuhm der Ukraine\u2039\u00ab.<\/p>\n<p>Die Strafma\u00dfnahmen der Ukraine gegen einen mit Russland verbundenen Zweig der orthodoxen Kirche sind nach den Worten des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj Teil des Bestrebens, \u00bbgeistige Unabh\u00e4ngigkeit\u00ab zu erlangen. \u00bbDiese Woche wurde ein weiterer Schritt zur St\u00e4rkung unserer geistlichen Unabh\u00e4ngigkeit unternommen\u00ab, sagte Selenskyj in seiner n\u00e4chtlichen Videoansprache ohne direkten Verweis auf das Vorgehen der ukrainischen Beh\u00f6rden am Freitag.<\/p>\n<p>Die Kirche war am Freitag aufgefordert worden, ihren Sitz im 980 Jahre alten Klosterkomplex Pechersk Lawra bis zum 29. M\u00e4rz zu verlassen. Das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, Patriarch Kyrill, bat daraufhin Papst Franziskus und andere religi\u00f6se F\u00fchrer um Hilfe. Kyrill hat den Einmarsch Russlands in die Ukraine nachdr\u00fccklich unterst\u00fctzt. Selenskyj und andere Politiker beschuldigen die alteingesessene Ukrainische Orthodoxe Kirche (UOC), die Ukraine zu untergraben und mit der Regierung in Moskau zu kollaborieren.<\/p>\n<h3>Humanit\u00e4re Lage<\/h3>\n<p>Der Kiewer B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko hat nach eigenen Angaben wegen der massiven russischen Luftangriffe auf die Infrastruktur im Winter die Evakuierung der ukrainischen Hauptstadt in Betracht gezogen. \u00bbWir waren im Januar ziemlich nah dran, die Bev\u00f6lkerung zur Evakuierung aufzurufen\u00ab, sagte Klitschko dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). \u00bbDer schlimmste Blackout dauerte 14 Stunden. Da gab es keinen Strom, kein Wasser, keine Heizung.\u00ab Gl\u00fccklicherweise sei das Wetter mild gewesen.<\/p>\n<p>Die Infrastruktur der Stadt mit ihren knapp drei Millionen Einwohnern sei nur durch \u00bbsehr viel Kraft und Energie\u00ab vor dem Zusammenbruch bewahrt worden, sagte Klitschko dem RND weiter. Die Mitarbeiter der kommunalen Unternehmen h\u00e4tten rund um die Uhr gearbeitet.<\/p>\n<p>\u00dcber das deutsche Luftverteidigungssystem Iris-T sagte Klitschko, das Abwehrsystem habe bei den Luftangriffen auf Kiew \u00bbTausende\u00ab Menschenleben gerettet.<\/p>\n<h3><strong>Waffenlieferungen an die Ukraine<\/strong><\/h3>\n<p>Die Ukraine ist in Folge des russischen Angriffskriegs innerhalb eines Jahres zu einem der gr\u00f6\u00dften Importeure von R\u00fcstungsg\u00fctern weltweit geworden. Seit der Unabh\u00e4ngigkeit der ehemaligen Sowjetrepublik 1991 wurden nur wenige schwere Waffen aus dem Ausland eingef\u00fchrt \u2013 vergangenes Jahr stieg die Ukraine durch die Milit\u00e4rhilfen aus den USA und Europa jedoch zum drittgr\u00f6\u00dften R\u00fcstungsimporteur auf. Das geht aus einem Bericht hervor, den das Friedensforschungsinstitut Sipri aus Stockholm am Montag ver\u00f6ffentlichte. Vor der Ukraine liegen nur Katar und Indien.<\/p>\n<p>Im Zeitraum 2018 bis 2022 steht die Ukraine mit einem Anteil von 2,0 Prozent am Volumen der globalen R\u00fcstungseinfuhren auf Platz 14. Ihre wichtigsten Lieferanten waren die USA, Polen und Deutschland. Die Lieferungen seien von entscheidender Bedeutung f\u00fcr die Bem\u00fchungen gewesen, die russische Offensive zu stoppen, schrieb Sipri. Russland habe sich dagegen fast ausschlie\u00dflich auf selbst hergestellte Waffen gest\u00fctzt, aber auch unbemannte Luftfahrzeuge und fliegende Bomben aus dem Iran besorgt.<\/p>\n<p>Im Zuge des Ukrainekriegs und der stark wahrgenommenen Bedrohung durch Russland stiegen die europ\u00e4ischen R\u00fcstungsimporte im Vergleich der vergangenen beiden F\u00fcnfjahreszeitr\u00e4ume dem Bericht zufolge um 47 Prozent \u2013 die von europ\u00e4ischen Nato-Staaten gar um 65 Prozent. Weltweit ging das Volumen der Waffenlieferungen zwischen Staaten dagegen um 5,1 Prozent zur\u00fcck. Die USA bleiben der absolute Branchenprimus, Deutschland einer der f\u00fcnf gr\u00f6\u00dften Lieferanten.<\/p>\n<h3><strong>Internationale Reaktionen<\/strong><\/h3>\n<p>Die politische Lage in der Republik Moldau bleibt angespannt. Wie die moldauische Polizei am Sonntag mitteilte, enttarnten Ermittler ein von Russland gesteuertes Netzwerk, dessen Ziel die Destabilisierung des an die Ukraine grenzenden Staates gewesen sei. Nach Razzien am Samstagabend seien 25 M\u00e4nner befragt und sieben festgenommen worden, erkl\u00e4rte Polizeichef Viorel Cernauteanu. In der Hauptstadt Chisinau demonstrierten am Sonntag erneut Tausende Menschen gegen die prowestliche Regierung des Landes.<\/p>\n<p>Die enttarnte Gruppe bestehe aus Menschen, die \u00bbaus Russland mit einer ganz bestimmten Aufgabe\u00ab ins Land gekommen seien, sagte Polizeichef Cernauteanu. Einem Beamten sei es gelungen, verdeckt in dem Netzwerk zu ermitteln und zehn Stunden Ton- und Videoaufnahmen zu sammeln. Die Beh\u00f6rden in Moldau h\u00e4tten gehandelt, nachdem sie \u00fcber \u00bbdestabilisierende Aktionen durch russische Geheimdienste\u00ab informiert worden seien, die \u00bbmittels Demonstrationen\u00ab auf moldauischem Staatsgebiet organisiert werden sollten.<\/p>\n<p>Seit Wochen veranstaltet die Partei des aus dem Land geflohenen prorussischen Oligarchen Ilhan Shor Proteste gegen die prowestliche Regierung Moldaus. Am Sonntag versammelten sich bei einer unter anderem von Shor organisierten Demonstration in Chisinau erneut Tausende Menschen vor dem Parlament und versuchten, zum Regierungssitz zu gelangen.<\/p>\n<p>Sicherheitskr\u00e4fte stoppten die Demonstranten und nahmen 54 Menschen fest. Die Stimmung war nach Berichten von AFP-Journalisten vor Ort angespannt, es kam zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Zahlreiche Protestierende forderten den R\u00fccktritt der proeurop\u00e4ischen Staatschefin Maia Sandu und riefen Parolen wie \u00bbNieder mit der Diktatur!\u00ab<\/p>\n<h3><strong>Was heute passiert<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p>Britische Regierung stellt \u00fcberarbeitete Verteidigungs- und Sicherheitsstrategie vor: Mit Spannung werden Signale f\u00fcr eine Erh\u00f6hung des Verteidigungsetats erwartet. Nach Ansicht von Kritikern befindet sich die Armee in marodem Zustand. Gro\u00dfbritannien ist einer der gr\u00f6\u00dften Unterst\u00fctzer der Ukraine im Krieg gegen Russland.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehr als 1100 russische Angreifer sind laut Ukraine zuletzt in Bachmut gestorben. Klitschko erwog Evakuierung Kiews. Und: posthume Ehrung f\u00fcr mutma\u00dflich hingerichteten Soldaten. Die wichtigsten Entwicklungen. 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