{"id":18830,"date":"2023-03-10T15:00:52","date_gmt":"2023-03-10T12:00:52","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/hamburg-neue-infos-von-der-pressekonferenz-zur-gewalttat-bei-den-zeugen-jehovas-in-alsterdorf\/"},"modified":"2023-03-10T15:00:52","modified_gmt":"2023-03-10T12:00:52","slug":"hamburg-neue-infos-von-der-pressekonferenz-zur-gewalttat-bei-den-zeugen-jehovas-in-alsterdorf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/hamburg-neue-infos-von-der-pressekonferenz-zur-gewalttat-bei-den-zeugen-jehovas-in-alsterdorf\/","title":{"rendered":"Hamburg: Neue Infos von der Pressekonferenz zur Gewalttat bei den Zeugen Jehovas in Alsterdorf"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">In Hamburg gibt die Polizei eine Pressekonferenz zum Hergang der Bluttat im Geb\u00e4ude der Zeugen Jehovas. Innensenator Grote schilderte, wie die Polizei den T\u00e4ter an weiteren Morden hinderte. Ein ungeborenes Kind wurde im Leib der Mutter t\u00f6dlich getroffen.  <\/p>\n<p>Sieben Menschen t\u00f6tete ein Amokl\u00e4ufer in einer Hamburger Glaubensgemeinde der Zeugen Jehovas, bevor er sich selbst erschoss. Bei einer Pressekonferenz gab die Polizei nun Einzelheiten zum Tathergang und den Opfern bekannt. Innensenator Andy Grote sprach von \u00bbder schlimmsten Straftat in der j\u00fcngsten Geschichte unserer Stadt.\u00ab<\/p>\n<p>Der SPD-Politiker schilderte, wie die Polizei am Tatort T\u00e4ter und Opfer voneinander getrennt haben soll. Die Einsatzkr\u00e4fte h\u00e4tten den Angreifer so an weiteren T\u00f6tungsdelikten gehindert. Ein ungeborenes Kind wurde im Leib der Mutter get\u00f6tet. Der T\u00e4ter sei bei dem Eintreffen ins Obergeschoss gefl\u00fcchtet. Dort habe er sich selbst gerichtet.<\/p>\n<p>Das sofortige Eingreifen der Polizei habe \u00bbvielen Menschen das Leben gerettet\u00ab, sagte Matthias Tresp, der Leiter Schutzpolizei. Ungef\u00e4hr 20 Personen seien unverletzt gerettet worden. Es gebe acht Verletzte, vier davon schwer.<\/p>\n<p>Bei den Opfern habe es sich um zwei Frauen und vier M\u00e4nner zwischen 33 und 66 sowie einen weiblichen F\u00f6tus \u00bbim Alter von 28 Wochen\u00ab gehandelt, sagte Thomass Radszuweit, der Leiter des Staatsschutzes. Der Tatverd\u00e4chtige Philipp F. sei bislang nicht polizeilich in Erscheinung getreten. Er habe die Gemeinde \u00bbfreiwillig, aber nicht im Guten\u00ab verlassen. Im Zuge der Pressekonferenz hie\u00df es jedoch aus, dass es dazu unterschiedliche Hinweise gab. Ein Vertreter der Zeugen Jehovas sagte, es handele sich definitiv um niemanden, der ausgeschlossen worden sei, sondern um jemanden, der ausgetreten ist.<\/p>\n<p>F. war den Ermittlern zufolge legal in Besitz der Tatwaffe. Die Polizei gab an, seine Waffenlizenz habe der T\u00e4ter erst im Dezember letzten Jahres als Sportsch\u00fctze erworben. Am Tatort habe er insgesamt neun Magazine a 15 Schuss abgefeuert.<\/p>\n<p>Polizeipr\u00e4sident Martin Meyer zufolge gab es einen anonymen Hinweis darauf, dass der 35-J\u00e4hrige daf\u00fcr aufgrund einer nicht diagnostizierten psychischen Erkrankung m\u00f6glicherweise nicht geeignet sei. Standardm\u00e4\u00dfig sei eine Kontrolle bei F. vorgenommen worden \u2013 in diesem Fall eine unangek\u00fcndigte. F. habe sich kooperativ gezeigt. Aufgrund der Ergebnisse der Kontrolle habe es nach damaligem Stand keinen Anlass f\u00fcr weitere Ma\u00dfnahmen gegeben. Mit Blick auf die Tat k\u00f6nne diese Kontrolle nicht ausreichend sein, in Hinblick auf die Rechtslage sei sie es aber gewesen, sagte Meyer. Man werde sich kritisch damit befassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Hamburg gibt die Polizei eine Pressekonferenz zum Hergang der Bluttat im Geb\u00e4ude der Zeugen Jehovas. Innensenator Grote schilderte, wie die Polizei den T\u00e4ter an weiteren Morden hinderte. 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