{"id":1879,"date":"2020-08-15T22:49:28","date_gmt":"2020-08-15T19:49:28","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/mauritius-frachter-wakashio-zerbricht-in-zwei-teile\/"},"modified":"2020-08-15T22:49:28","modified_gmt":"2020-08-15T19:49:28","slug":"mauritius-frachter-wakashio-zerbricht-in-zwei-teile","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/mauritius-frachter-wakashio-zerbricht-in-zwei-teile\/","title":{"rendered":"Mauritius: Frachter Wakashio\u00a0zerbricht in zwei Teile"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/5ffc5c63-0afa-474f-8424-5875d97b0bf7_w948_r1.77_fpx40.58_fpy49.99.jpg\" title=\"Wrack der &quot;Wakashio&quot;\" alt=\"Wrack der &quot;Wakashio&quot;\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Wrack der &quot;Wakashio&quot;<\/p>\n<p>  Foto:\u2002STRINGER \/ AFP  <\/figcaption><\/figure>\n<p>Der vor Mauritius havarierte Frachter &quot;Wakashio&quot; ist auseinandergebrochen. Das berichten das Internetportal &quot;lemauricien&quot; und die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf Drohnenbilder.<\/p>\n<p>Der vordere Teil werde nun abgeschleppt, teilte das Schifffahrtsministerium des Landes mit. Der Plan sei, ihn mindestens 1000 Kilometer entfernt von der K\u00fcste zu versenken. Der hintere Teil soll zun\u00e4chst auf dem Riff bleiben.<\/p>\n<p>Die &quot;Wakashio&quot; war rund drei Wochen aus bislang ungekl\u00e4rter Ursache vor der S\u00fcdostk\u00fcste von Mauritius auf Grund gelaufen. Nach einigen Tagen riss einer seiner Tanks. Mehr als 1000 Tonnen Treibstoff flossen in die Lagune vor Pointe d&#039;Esny. Die Regierung sprach vom einem der schlimmsten \u00f6kologischen Desaster, welches Mauritius je erlebt habe.<\/p>\n<p>Insgesamt waren ungef\u00e4hr rund 4000 Tonnen Treibstoff im Schiff. Regierungschef Jugnauth hatte vergangene Woche mitgeteilt, dass sich noch immer 2500 Tonnen Treibstoff an Bord der &quot;Wakashio&quot; bef\u00e4nden.<\/p>\n<p>Am Donnerstag hatte der Eigner, Nagashiki Shipping, gemeldet, dass fast das gesamte verbliebene \u00d6l von Bord des Schiffes gebracht worden sei. Am Freitag waren dennoch neue \u00d6lreste aus dem Schiff ausgetreten. Einsatzkr\u00e4fte pumpten unter anderem per Hubschrauber \u00d6l aus dem Schiff und brachten es an Land. Am Samstag war unklar, wie viel \u00d6l noch in dem Frachter war.<\/p>\n<p>Umweltsch\u00fctzer sammeln tote Fische und von \u00d6l verklebte Seev\u00f6gel an den Str\u00e4nden der Insel ein. Organisationen bef\u00fcrchten, dass das Schiffsungl\u00fcck verheerende Auswirkungen auf die Meeres\u00f6kologie haben k\u00f6nne. Die Unfallstelle liegt in der N\u00e4he von zwei Naturschutzgebieten.<\/p>\n<p>Mauritius hatte vergangene Woche einen Umweltnotstand ausgerufen. Allerdings wurde den Beh\u00f6rden vorgeworfen, zu langsam gehandelt zu haben. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace fordert eine Untersuchung des Unfalls. Es sei unklar, warum das Schiff so nah an das Riff fuhr und warum es Tage dauerte, bis die Beh\u00f6rden an der Unfallstelle eintrafen.<\/p>\n<p>Der Inselstaat im Indischen Ozean ist f\u00fcr seine malerischen Str\u00e4nde ber\u00fchmt. Er ist in hohem Ma\u00dfe abh\u00e4ngig von seinen K\u00fcstengebieten &#8211; nicht nur wegen des Fischfangs, sondern auch weil die Korallenriffe zu den sch\u00f6nsten weltweit z\u00e4hlen und viele Touristen anlocken.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Wrack der &quot;Wakashio&quot; Foto:\u2002STRINGER \/ AFP Der vor Mauritius havarierte Frachter &quot;Wakashio&quot; ist auseinandergebrochen. Das berichten das Internetportal &quot;lemauricien&quot; und die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf Drohnenbilder. 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