{"id":18752,"date":"2023-03-07T10:38:58","date_gmt":"2023-03-07T07:38:58","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-frankreich-proteste-boris-pistorius-litauen-turkei-kemal-kilicdaroglu-nikola-norgauer\/"},"modified":"2023-03-07T10:38:58","modified_gmt":"2023-03-07T07:38:58","slug":"news-frankreich-proteste-boris-pistorius-litauen-turkei-kemal-kilicdaroglu-nikola-norgauer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-frankreich-proteste-boris-pistorius-litauen-turkei-kemal-kilicdaroglu-nikola-norgauer\/","title":{"rendered":"News: Frankreich-Proteste, Boris Pistorius, Litauen, T\u00fcrkei, Kemal K\u0131l\u0131\u00e7daro\u011flu, Nikola Norgauer"},"content":{"rendered":"<h3>Pistorius wird Litauen entt\u00e4uschen<\/h3>\n<p class=\"caps\">Als Gast nicht das mitzubringen, was der Gastgeber erwartet hat, ist unangenehm.<\/p>\n<p>Gestern Abend ist Verteidigungsminister Boris Pistorius in Litauen gelandet. Zwischen Deutschland und Litauen herrscht Uneinigkeit \u00fcber die Frage, in welchem Umfang eine von Kanzler Olaf Scholz versprochene Kampfbrigade in Litauen stationiert sein soll. <strong>Die Litauer rechnen mit mehr <\/strong>Soldatinnen und Soldaten, als die Deutschen bereitstellen m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Meine Kollegin Marina Kormbaki und mein Kollege Matthias Gebauer berichten, Pistorius werde die Litauer \u00bb<strong>am Ende wohl entt\u00e4uscht<\/strong> zur\u00fccklassen\u00ab.<\/p>\n<p>In Litauen wird man sich die Bemerkung kaum entgehen lassen, Deutschland nehme seine neue F\u00fchrungsrolle in Europa wohl doch nicht so ernst. <strong>Pistorius braucht hier Gegenargumente.<\/strong><\/p>\n<p>Am Nachmittag wird er in der Hauptstadt Vilnius mit seinem litauischen Amtskollegen und dem Pr\u00e4sidenten zusammentreffen.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Pistorius in Litauen: Die Geisterbrigade                                       <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mehr Nachrichten und Hintergr\u00fcnde zum Krieg in der Ukraine finden Sie hier:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Die j\u00fcngsten Entwicklungen: <\/strong>Trotz schwerster Attacken ist die ukrainische Armee entschlossen, die Stadt Bachmut zu halten. Kiews Generalstaatsanwalt pr\u00fcft ein mutma\u00dfliches T\u00f6tungsvideo. Und: 307 Kinder aus besetzten Gebieten zur\u00fcckgeholt. Der \u00dcberblick.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Wie die ukrainische Wirtschaft Putin trotzt: <\/strong>Russlands Pr\u00e4sident wollte die Ukraine in Dunkelheit und Verzweiflung bomben. Doch die Wirtschaft l\u00e4uft weiter. Die Regale in den Superm\u00e4rkten sind voll, B\u00fcrger spenden ihr Gehalt der Armee. Wie machen die Ukrainer das? <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Wie erkl\u00e4re ich meinen Kindern die Inflation und ihre Folgen?<\/strong> Wann beginn Finanzerziehung und warum sollten Krisen auch zu Hause ein Thema sein? Hier erkl\u00e4rt Alexandra Langmeyer vom Deutschen Jugendinstitut, was Eltern bedenken m\u00fcssen, wenn sie \u00fcber Geld sprechen .<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Ein pers\u00f6nlicher Triumph \u2013 und ein klares Zeichen an Putin: <\/strong>Mit ihrer Haltung zum Ukrainekrieg hat die estnische Premierministerin die Parlamentswahl gewonnen: Kaja Kallas holte so viele Stimmen wie noch kein Kandidat seit der Unabh\u00e4ngigkeit von der Sowjetunion. <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Sind Arbeit und Leben Gegens\u00e4tze?<\/h3>\n<p>Gegnerinnen und Gegner der geplanten Rentenreform in Frankreich sind <em>stink<\/em>sauer. Das soll man jetzt auch merken. Die Gewerkschaft CGT hat die <strong>M\u00fcllabfuhr ab heute zu einem Streik <\/strong>aufgerufen, der m\u00f6glichst aufrechterhalten werden soll, bis die Regierung ihre Rentenpl\u00e4ne zur\u00fcckzieht. Die Reform sieht unter anderem vor, das Renteneintrittsalter von 62 auf 64 Jahre anzuheben.<\/p>\n<p>Auch<strong> in Deutschland gibt es zurzeit Diskussionen \u00fcber Arbeit<\/strong> und \u2013 fast h\u00e4tte ich geschrieben: \u00fcber Arbeit und Leben. Nat\u00fcrlich meine ich Arbeit und Freizeit. Doch der popul\u00e4re Begriff der \u00bbWork-Life-Balance\u00ab suggeriert ja tats\u00e4chlich, dass das eigentliche Leben nicht w\u00e4hrend der Arbeit stattfindet, sondern davor und danach.<\/p>\n<p>Dieses Denkmodell durchzieht auch die hiesige Debatte \u00fcber die <strong>Viertagewoche<\/strong> bei vollem Lohn. St\u00e4ndig geht es um die Entlastung von Arbeit, also die Arbeit als Last. Nat\u00fcrlich gibt es f\u00fcr die Viertagewoche sehr gute Argumente. Zu denen geh\u00f6rt, dass wir wegen des gr\u00f6\u00dferen Freizeitausgleichs lieber zur Arbeit gingen, als wenn wir das f\u00fcnf Tage lang tun m\u00fcssten. Doch sollte, statt der ewigen Klagen \u00fcber das Arbeiten an sich, nicht genau dies <strong>die eigentliche Fragestellung<\/strong> sein: Welche Bedingungen wir brauchen, um gern zu arbeiten?<\/p>\n<p>Die Arbeit ist ein gro\u00dfer Teil des Alltags. Wir bringen uns um viel, wenn wir in ihr vor allem eine Last und das Gegenteil des eigentlichen Lebens sehen.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>\u00bbWir brauchen Leistung\u00ab: Arbeitgeber fordern \u00bbmehr Bock auf Arbeit\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Britische Regierung stellt Verteidigungsstrategie vor<\/h3>\n<p>Im Deutschland des Kalten Krieges waren die hier stationierten Soldaten der Siegerm\u00e4chte des Zweiten Weltkriegs sichtbarer als die eigenen. Deren Kasernen lagen h\u00e4ufig zentral, und wenn die Soldaten in den St\u00e4dten unterwegs waren, erkannte man sie schon durch ihre Sprache. Ich erinnere mich noch, wie wir als junge Deutsche in den Achtzigerjahren st\u00e4ndig \u00bbbfbs\u00ab, den Sender der britischen Armee, h\u00f6rten, wegen der guten Musik und der lustigen Moderatoren. Niemals h\u00e4tten wir einen deutschen Soldatensender geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Nach dem Ende des Kalten Krieges blieben die Deutschen zur\u00fcckhaltend der Bundeswehr gegen\u00fcber, bis ins vergangene Jahr hinein, bis zum Angriff Russlands auf die Ukraine. Die Folgen sind bekannt, die Bundeswehr ist marode.<\/p>\n<p>Die Briten wiederum zogen sich weitgehend aus Deutschland zur\u00fcck. Auch sie sparten insgesamt an ihren Streitkr\u00e4ften, und doch geh\u00f6rten diese selbstverst\u00e4ndlich <strong>zum Stolz des Landes<\/strong> dazu, auch galt das britische Heer als<strong> eines der schlagkr\u00e4ftigsten der Welt<\/strong>. Die Ukraine wird in ihrem Kampf gegen Russland von den Briten stark unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Heute will die britische Regierung <strong>ihre neue Verteidigungsstrategie <\/strong>vorstellen. Sie wird mit Spannung erwartet, denn zuletzt gab es viel Kritik aus dem eigenen Land am Zustand der Armee. Sie sei, so hie\u00df es, in einem viel schlechteren Zustand als bisher angenommen.<\/p>\n<p>Doch wird sich das wirtschaftlich so schwer angeschlagene Land eine Erh\u00f6hung des Verteidigungsetats leisten k\u00f6nnen?<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Regierungsberater \u00fcber britische Supermarktkrise: \u00bbDas wird noch schlimmer werden\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Der Herausforderer<\/h3>\n<p>Nun also doch: Die <strong>t\u00fcrkische Opposition<\/strong>, ein B\u00fcndnis aus sechs Parteien, hat den CHP-Vorsitzenden <strong>Kemal K\u0131l\u0131\u00e7daro\u011flu<\/strong> als Gegenkandidaten von Amtsinhaber Recep Tayyip Erdo\u011fan f\u00fcr die Pr\u00e4sidentschaftswahl am 14. Mai bestimmt. In den vergangenen Tagen gab es innerhalb der Opposition Streit \u00fcber K\u0131l\u0131\u00e7daro\u011flus Nominierung.<\/p>\n<p>Mein Kollege Maximilian Popp portr\u00e4tiert K\u0131l\u0131\u00e7daro\u011flu  als Vers\u00f6hner mit einem Mangel an Charisma. Doch wie sind seine Chancen? Auf den ersten Blick nicht schlecht, sein Konkurrent Erdo\u011fan wird im Land f\u00fcr sein schlechtes Krisenmanagement nach dem Erdbeben vom Februar kritisiert.<\/p>\n<p>Doch die mangelnde Geschlossenheit der Opposition in den vergangenen Monaten und gerade in den vergangenen Tagen werden K\u0131l\u0131\u00e7daro\u011flu Aussichten dann doch schm\u00e4lern.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>SPIEGEL-Gespr\u00e4ch mit Kemal K\u0131l\u0131\u00e7daro\u011flu aus dem Jahr 2021: \u00bbDie Menschen sp\u00fcren am eigenen Leib, dass sie nicht gut regiert werden\u00ab <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Hier geht\u2019s zum aktuellen Tagesquiz<\/h3>\n<p>Die Startfrage heute: In welchem dieser L\u00e4nder \u2013 Finnland, Polen, Tschechien \u2013 besteht eine Wehrpflicht? <\/p>\n<h3>Die Gewinnerin des Tages&#8230;<\/h3>\n<p>&#8230;ist die <strong>Schauspielerin Nikola Norgauer<\/strong>. Ihr Auftritt als Olaf Scholz auf dem Nockherberg in M\u00fcnchen             beim Politiker-Derblecken ist zwar schon ein paar Tage her, doch ich musste gestern und vorgestern st\u00e4ndig lachen, als die vielen Bilder vom Originalkanzler bei der Klausurtagung der Bundesregierung auf Schloss Meseberg zu sehen waren. Diese \u00c4hnlichkeit! Falls Sie die Scholz-Persiflage noch nicht gesehen haben, will ich Ihnen nicht zu viel verraten, urteilen Sie selbst.<\/p>\n<h3>Die j\u00fcngsten Meldungen aus der Nacht<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Xi Jinping wirft USA und Westen \u00bbUnterdr\u00fcckung\u00ab Chinas vor: <\/strong>Normalerweise verpackt Chinas F\u00fchrung ihre Kritik am Westen in vage Formulierungen \u2013 doch jetzt wurde Pr\u00e4sident Xi Jinping deutlich: Er sprach von einer \u00bbumfassenden Einkreisung\u00ab seines Landes.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Vergiftung von Schulm\u00e4dchen in Iran \u2013 US-Regierung fordert unabh\u00e4ngige Aufkl\u00e4rung: <\/strong>In Iran sind zahlreiche Sch\u00fclerinnen mit Vergiftungserscheinungen in Krankenh\u00e4user eingeliefert worden, Teheran geht von gezielten Angriffen aus. Nun schaltet sich auch die Regierung in Washington ein.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Gleichberechtigung von M\u00e4nnern und Frauen laut Uno noch \u00bb300 Jahre entfernt\u00ab: <\/strong>Mit eindringlichen Worten warnen die Vereinten Nationen vor massiven R\u00fcckschritten bei den Rechten von Frauen und M\u00e4dchen weltweit.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die SPIEGEL+-Empfehlungen f\u00fcr heute<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Er ist reich, radikal \u00bbanti woke\u00ab \u2013 und traut sich in die H\u00f6hle des L\u00f6wen: <\/strong>Mit einer riskanten Gesch\u00e4ftsidee hat Vivek Ramaswamy ein Verm\u00f6gen gemacht. Nun steigt der indischst\u00e4mmige Republikaner ins Rennen um die US-Pr\u00e4sidentschaft ein. Doch daf\u00fcr muss er es mit Donald Trump aufnehmen .<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Das M\u00e4rchen von der gr\u00fcnen Geldanlage:<\/strong>Rendite mit gutem Gewissen? Die j\u00fcngsten Greenwashing-Skandale in der Finanzindustrie zeigen: Der Hype um ethische Investments beruht auf einem gro\u00dfen Missverst\u00e4ndnis .<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>\u00bbTeilzeit ist der Todessto\u00df f\u00fcr eine wissenschaftliche Karriere\u00ab: <\/strong>Warum verlassen so viele Frauen nach der Promotion die Hochschule? Scheuen sie den Wettbewerb? Oder die Unsicherheit befristeter Vertr\u00e4ge? Die Historikerin Ute Frevert sagt, wie Wissenschaft weiblicher werden k\u00f6nnte .<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Wie das Villgratental zum Paradies f\u00fcr Skitourengeher wurde:<\/strong> Das Villgratental h\u00e4lt sich bis heute den Massentourismus vom Hals. Diese Widerspenstigkeit scheint sich auszuzahlen: Das Osttiroler Tal wirkt fast so urspr\u00fcnglich wie vor 50 Jahren .<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen einen guten Start in den Tag.<\/p>\n<p><em>Ihre Susanne Beyer, Autorin der Chefredaktion<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pistorius wird Litauen entt\u00e4uschen Als Gast nicht das mitzubringen, was der Gastgeber erwartet hat, ist unangenehm. Gestern Abend ist Verteidigungsminister Boris Pistorius in Litauen gelandet. 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