{"id":18660,"date":"2023-03-03T09:27:50","date_gmt":"2023-03-03T06:27:50","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-warnstreiks-fridays-for-future-olaf-scholz-in-die-usa-ver-di\/"},"modified":"2023-03-03T09:27:50","modified_gmt":"2023-03-03T06:27:50","slug":"news-warnstreiks-fridays-for-future-olaf-scholz-in-die-usa-ver-di","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-warnstreiks-fridays-for-future-olaf-scholz-in-die-usa-ver-di\/","title":{"rendered":"News: Warnstreiks, Fridays For Future, Olaf Scholz in die USA, Ver.di"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Ungeliebtes Ritual (Protest 1)<\/strong><\/h3>\n<p class=\"caps\">Ich bin ein Freund von Ritualen. Einmal im Jahr mit den besten Freunden verreisen, einmal im Jahr aufs Oktoberfest, mindestens zweimal im Jahr mit den Kindern ein Wochenende nach Flaeming-Skate, in dieses wunderbare Skater-Idyll vor den Toren Berlins, die Christmette am Heiligabend \u2013 Rituale k\u00f6nnen wunderbar sein.<\/p>\n<p>Das <strong>Ritual des Warnstreiks, das heute wieder einmal die Republik begl\u00fccken wird<\/strong>, wird mir hingegen von Mal zu Mal suspekter. Der Verlauf scheint immer gleich zu sein: Die Gewerkschaften stellen hohe bis illusorische Forderungen auf (in diesem Fall 10,5 Prozent mehr Gehalt f\u00fcr die 2,5 Millionen Besch\u00e4ftigte im \u00d6ffentlichen Dienst, mindestens aber 500 Euro mehr im Monat). Die Arbeitgeber bieten niedrigere bis unversch\u00e4mte Gegenvorschl\u00e4ge (in diesem Fall Entgelterh\u00f6hung von f\u00fcnf Prozent in zwei Schritten plus 2500 Euro Einmalzahlungen). Ein Warnstreik hier, ein Warnstreik dort, am Ende landet man irgendwo in der Mitte.<\/p>\n<p><strong>Beeinflusst die Wut der Menschen, die in Duisburg vergeblich auf den Bus warten, wirklich das Verhandlungsergebnis? <\/strong>Kann man sich das Ritual nicht einfach sparen und sich gleich in der Mitte treffen?<\/p>\n<p>Andererseits: Das Recht zu streiken geh\u00f6rt zu den wenigen Machtmitteln, die Arbeitnehmer haben. Es ihnen zu nehmen, w\u00e4re dem gesellschaftlichen Zusammenhalt auch nicht gerade f\u00f6rderlich. Also werden wir weiter damit leben m\u00fcssen, dass das \u00f6ffentliche Leben bisweilen eingeschr\u00e4nkt ist, solange, bis die Aristotelische Mitte gefunden ist.<\/p>\n<p>Nach den Arbeitsniederlegungen der vergangenen Tage wird heute weiter gestreikt. Ver.di hat angek\u00fcndigt, in <strong>Hessen, Nordrhein-Westfalen, Baden-W\u00fcrttemberg, Sachsen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz<\/strong> den \u00f6ffentlichen Nahverkehr lahmzulegen, auch bayerische St\u00e4dte sind betroffen: <strong>M\u00fcnchen, Augsburg, Regensburg, Ingolstadt, Bamberg, Landshut und Bayreuth<\/strong>. Wenn Sie dort wohnen oder arbeiten und im Genuss einer Betriebsvereinbarung sein sollten, die ihnen eine Zeit im Homeoffice zugesteht, dann sollten sie diese Annehmlichkeit vielleicht heute ausnutzen. Auch wenn es das Ziel des Warnstreiks (siehe Wut, oben) wom\u00f6glich konterkariert.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Streiks bei Bahn, Post, Fl\u00fcgen und \u00f6ffentlichem Dienst: Wird Deutschland im Fr\u00fchling lahmgelegt?                                       <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Fridays reloaded (Protest 2)<\/h3>\n<p>Als w\u00e4re es der Unruhe nicht genug, st\u00fcrmen heute auch mal wieder die Fridays For Future die Innenst\u00e4dte. Sie erinnern sich: Das sind jene Aktivistinnen und Aktivisten, die f\u00fcr eine bessere Klimapolitik k\u00e4mpfen, <strong>ohne dabei mit Kartoffelbrei um sich zu werfen oder sich irgendwo festzukleben<\/strong>. Im Vergleich mit ihren Kombattanten von der \u00bbLetzten Generation\u00ab wirken die FFFlerinnen und FFFler wie eine Messdienergruppe auf Pilgerfahrt nach Alt\u00f6tting.<\/p>\n<p><strong>Allerdings hat diese Bewegung bislang politisch deutlich mehr erreicht als die nach krawalliger Aufmerksamkeit heischende \u00bbLetzte Generation\u00ab.<\/strong> Schon Angela Merkel hatte einger\u00e4umt, dass die Klimagesetzgebung unter ihrer Kanzlerschaft wohl ohne den Druck der Stra\u00dfe nicht so weit vorangeschritten w\u00e4re. Und Ikonen wie Greta Thunberg geh\u00f6ren bei Institutionen wie den <strong>Vereinten Nationen, dem Weltwirtschaftsforum oder anderen internationalen Konferenzen<\/strong> l\u00e4ngt zum festen Inventar an Rednerinnen und Rednern.<\/p>\n<p>Doch offenbar war der Druck der Stra\u00dfe nicht gro\u00df genug: Deutschland hat im vergangenen Jahr seine Klimaziele verfehlt, wobei der Krieg, die Energiekrise und der Wegfall von russischem Gas daran seinen geh\u00f6rigen Anteil hatten. <strong>Dennoch dr\u00e4ngen die Aktivistinnen und Aktivisten auf mehr Anstrengung<\/strong>: Kohleausstieg bis 2030 (die Bundesregierung sieht den vorzeitigen Ausstieg bislang nur in Nordrhein-Westfalen vor), hundertprozentige Versorgung durch erneuerbare Energien bis 2025 und ein Ende f\u00fcr Subventionen fossiler Energien.<\/p>\n<p>Blickt man auf Zahl der Kommunen, in denen heute protestiert wird, dr\u00e4ngt sich der Eindruck auf, als k\u00f6nnte die FFF-Bewegung nach Zwangspause durch Corona und \u00fcblicher Erm\u00fcdung eine Wiederbelebung erfahren. <strong>In manchen St\u00e4dten protestieren die Klimasch\u00fctzer mit den Gewerkschaftlern von Ver.di \u00fcbrigens gemeinsam<\/strong>.<\/p>\n<p>Machen Sie sich also \u2013 sollten Sie nicht selbst mitmarschieren \u2013 in folgenden St\u00e4dten auf Sprechch\u00f6re und Staus gefasst (der Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit besteht nicht):<\/p>\n<p><strong>Hannover, Bonn, Braunschweig, G\u00f6ttingen, Berlin, M\u00fcnchen, N\u00fcrnberg, K\u00f6ln, Dortmund, Karlsruhe, Freiburg, Hamburg, Dresden, Kiel, Stuttgart, Potsdam, Leipzig, Magdeburg, Halle, M\u00fcnster, Frankfurt (Oder), Radolfzell, Augsburg, Heidelberg, Stralsund, D\u00fcsseldorf, Mannheim<\/strong>.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Hannovers Oberb\u00fcrgermeister \u00fcber die \u00bbKlebe-Proteste\u00ab: \u00bbIch sah den Stadtfrieden gef\u00e4hrdet\u00ab <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>Ziemlich beste Freunde \u2026<\/strong><\/h3>\n<p>\u2026 sind US-Pr\u00e4sident <strong>Joe Biden <\/strong>und der deutsche Bundeskanzler <strong>Olaf Scholz<\/strong>, zumindest wenn es nach dem deutschen Bundeskanzler geht. Voll des Lobes ist Scholz, wenn er \u00fcber den US-Pr\u00e4sidenten spricht, wohl auch deshalb, weil er sich selbst <strong>als eine Art Zwillingsbruder<\/strong> sieht, abgesehen von \u00e4u\u00dferlichen Merkmalen.<\/p>\n<p>Biden denkt weit voraus, er w\u00e4gt jeden Schritt gut ab, er interessiert sich wenig f\u00fcr Umfragen und oberfl\u00e4chliche Stimmungslagen, eher f\u00fcr die gro\u00dfen Linien; er unterst\u00fctzt die Ukraine so gro\u00dfz\u00fcgig wie er nur kann und sucht zugleich den <strong>st\u00e4ndigen Kontakt zu den Verb\u00fcndeten<\/strong>; alles genauso wie Scholz \u2013 in den Augen von Scholz.<\/p>\n<p>Nur in der <strong>Frage der Lieferung von Kampfpanzern<\/strong> waren die beiden Freunde offenbar mal kurz anderer Meinung. Die Deutschen h\u00e4tten dem Wei\u00dfen Haus damals gesagt, \u00bbdass sie nicht bereit seien, die Leoparden in den Kampf zu schicken\u00ab, solange Biden nicht bereit sei, auch Abrams zu schicken, erz\u00e4hlte neulich Jake Sullivan, der nationale Sicherheitsberater des US-Pr\u00e4sidenten. Biden, der die US-Panzer Abrams als ungeeignet f\u00fcr den Kampf in der Ukraine ansehe, habe dann nachgegeben, um die \u00bbEinheit des B\u00fcndnisses\u00ab nicht zu gef\u00e4hrden.<\/p>\n<p>Solche Verstimmungen d\u00fcrften auch ein Grund sein, warum Olaf Scholz heute dem US-Pr\u00e4sidenten einen \u00bbArbeitsbesuch\u00ab in Washington abstattet \u2013 <strong>ohne milit\u00e4rische Ehren, ohne ein Begleitprogramm, ohne mitreisende Journalisten, ohne Pressekonferenz<\/strong>.<\/p>\n<p>Es soll ein zweist\u00fcndiges Vieraugengespr\u00e4ch ohne Berater werden. Neben der Panzerfrage wird es vermutlich auch darum gehen, unter welche Bedingungen <strong>ein Waffenstillstand und daran m\u00f6glicherweise anschlie\u00dfend Friedensverhandlungen<\/strong> denkbar w\u00e4ren. Um die Frage, wie die Belieferung der Ukraine mit ausreichend Waffen und Munition sichergestellt werden kann. Und um die langfristige Perspektive der Ukraine, Stichwort Sicherheitsgarantien und m\u00f6glicher Nato-Beitritt.<\/p>\n<p>Es ist auch nicht auszuschlie\u00dfen, dass Joe Biden seinem engen Freund aus Deutschland nahegelegt, vielleicht auch mal einen Schritt vorauszugehen \u2013 und nicht immer abzuwarten, bis die Amerikaner diesen Schritt zuerst gehen.<\/p>\n<p> Wir werden es leider nicht erfahren.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Polen im Ukrainekrieg: Auf dem Weg ins Zentrum Europas <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mehr Nachrichten und Hintergr\u00fcnde zum Krieg in der Ukraine finden Sie hier:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Die j\u00fcngsten Entwicklungen: <\/strong>Zehn Menschen werden nach dem Beschuss eines Wohnhauses in Saporischschja vermisst \u2013 und Pr\u00e4sident Selenskyj droht Russland. Brasilien will neutral bleiben. Und: neue Hilfen der USA.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Was \u00fcber den Vorfall in Russlands Grenzregion bekannt ist: <\/strong>Russlands Machthaber Putin spricht von einem \u00bbTerroranschlag\u00ab im Grenzgebiet zur Ukraine \u2013 er beschuldigt \u00bbukrainische Saboteure\u00ab. Doch eine zentrale Rolle spielt ein russischer Rechtsextremist. <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Dieses Mal h\u00f6rt Lawrow immerhin zu: <\/strong>Beim G20-Au\u00dfenministertreffen soll es eigentlich um Themen wie humanit\u00e4re Hilfe gehen. Annalena Baerbock aber nutzt die Chance, Putins Au\u00dfenminister hart zu attackieren. Der bleibt wenigstens im Saal. <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>\u00bbW\u00e4re ich vorgegangen, h\u00e4tte es mich getroffen\u00ab: <\/strong>Sie sahen Offiziere pr\u00fcgeln, Kommandeure l\u00fcgen, Kameraden pl\u00fcndern: Die Russen Sergej, Nikita und Danil marschierten in die Ukraine ein. Hier erz\u00e4hlen sie von einem Angriff, der von Anfang an nicht nach Plan lief. <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Hier geht&#039;s zum aktuellen Tagesquiz<\/h3>\n<p>Die Startfrage heute: Wer war Regierender B\u00fcrgermeister in West-Berlin, als am 9. November 1989 die Mauer fiel?<\/p>\n<h3>Gewinner des Tages \u2026<\/h3>\n<p>\u2026 ist <strong>Kai Wegner<\/strong>, Spitzenkandidat der CDU bei der Berliner Wiederholungswahl und mutma\u00dflich k\u00fcnftiger Regierender B\u00fcrgermeister der Hauptstadt.<\/p>\n<p>Dass diese Wahl so gl\u00fccklich f\u00fcr ihnen enden w\u00fcrde, daran hat Wegner allerdings keinen allzu gro\u00dfen Anteil. Klar, er hat ein sensationelles Wahlergebnis eingeholt, allerdings vor allem dank der Schw\u00e4che der noch amtierenden B\u00fcrgermeisterin Franziska Giffey von der SPD.<\/p>\n<p>Doch lange sah es danach aus, als k\u00f6nnte Wegner damit \u2013 mangels williger Koalitionspartner \u2013 nichts anfangen. <strong>Er war ein K\u00f6nig ohne Reich.<\/strong> Rot-Gr\u00fcn-Rot stand f\u00fcr eine zweite Runde bereits in den Startl\u00f6chern, so schien es zumindest. In Wahrheit war diese Koalition aber offenbar <strong>von Neid und Missgunst, von Meinungsverschiedenheiten und entgegengesetzten Positionen<\/strong> durchsetzt. Nur so ist erkl\u00e4rbar, warum alle pl\u00f6tzlich Wegner wollen, die SPD wie die Gr\u00fcnen, die sich nun gegenseitig \u00fcbelste Schuldvorw\u00fcrfe machen.<\/p>\n<p>Gestern sprach sich die CDU-F\u00fchrung daf\u00fcr aus, mit der SPD-Koalitionsverhandlungen zu beginnen. Kai Wegner kann es vermutlich bis heute noch nicht fassen.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Berliner SPD f\u00fcr B\u00fcndnis mit CDU: Die R\u00fcckkehr der Gro\u00dfen Koalition <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die j\u00fcngsten Meldungen aus der Nacht<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Prominenter US-Anwalt des Mordes an Frau und Sohn schuldig gesprochen: <\/strong>Es ging um Betrug, Drogen und einen missgl\u00fcckten Auftragsmord: Der Fall Alex Murdaugh besch\u00e4ftigt die USA seit Monaten. Nun kamen die Geschworenen zu einem Urteil.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>SPD-Ortsverein k\u00fcndigt Berufung gegen Schr\u00f6der-Freispruch an: <\/strong>Bleibt Gerhard Schr\u00f6der in der SPD? Viele Genossen w\u00e4ren den Altkanzler am liebsten los. Eine Schiedskommission der Partei hatte entsprechende Antr\u00e4ge jedoch zur\u00fcckgewiesen. Manche Mitglieder wollen sich damit nicht abfinden.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Mehr als zwei Tonnen Kokain an franz\u00f6sischer K\u00fcste angeschwemmt: <\/strong>Der Sch\u00e4tzwert liegt bei 150 Millionen Euro: An mehreren Str\u00e4nden in Frankreich sind Kokainladungen angesp\u00fclt worden. Zum Hintergrund gibt es mehrere Theorien.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die SPIEGEL+-Empfehlungen f\u00fcr heute<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Kann Habecks Heizungswende gelingen? <\/strong>Wirtschaftsminister Robert Habeck will Gas- und \u00d6lheizungen schrittweise aus deutschen Wohnungen verbannen. Das ist wichtig f\u00fcr die Energiewende \u2013 doch das Austauschprogramm hat eine soziale Schieflage. <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>\u00bbWir m\u00fcssen weg von der Verg\u00fctung pro Stunde\u00ab: <\/strong>Der Arbeitsmarkt ver\u00e4ndert sich gerade sehr \u2013 gut f\u00fcr die Menschen, sagt die Professorin Barbara Prainsack. Hier spricht sie \u00fcber die Vorteile der Vier-Tage-Woche \u2013 und des bedingungslosen Grundeinkommens auch f\u00fcr Million\u00e4re. <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Bei Olympia dabei sein ist teuer: <\/strong>Der Ticket-Vorverkauf f\u00fcr die Sommerspiele 2024 in Paris hat begonnen. Sie wollen bei dem Sportspektakel live dabei sein? Dann wird es Zeit. Hier lesen Sie, wie das geht \u2013 und wovor Verbrauchersch\u00fctzer warnen. <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen einen sch\u00f6nen Start in den letzten Tag der Arbeitswoche.<\/p>\n<p><em>Ihr Martin Knobbe, Leiter des SPIEGEL-Hauptstadtb\u00fcros<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ungeliebtes Ritual (Protest 1) Ich bin ein Freund von Ritualen. 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