{"id":18566,"date":"2023-02-27T06:57:39","date_gmt":"2023-02-27T03:57:39","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-27-februar\/"},"modified":"2023-02-27T06:57:39","modified_gmt":"2023-02-27T03:57:39","slug":"news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-27-februar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-27-februar\/","title":{"rendered":"News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Montag (27. Februar)"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Der ukrainische Pr\u00e4sident hat einen Top-Milit\u00e4r abgesetzt \u2013 ohne Gr\u00fcnde zu nennen. In Polen ist ein Man\u00f6ver geplant. Und: offenbar russisches Flugzeug nahe Minsk gesprengt. Die j\u00fcngsten Entwicklungen.  <\/p>\n<h3><strong>Was in den vergangenen Stunden geschah<\/strong><\/h3>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat am Sonntag einen hochrangigen milit\u00e4rischen Befehlshaber gefeuert, der bislang im Osten des Landes gegen die russischen Truppen k\u00e4mpfte. In einem einzeiligen Dekret gab Selenskyj die Entlassung von Eduard Moskaljow bekannt, Kommandeur der vereinten Streitkr\u00e4fte der Ukraine. Moskaljow war seit M\u00e4rz 2022 \u2013 kurz nach dem russischen Einmarsch in der Ukraine \u2013 auf seinem Posten im Donbass. Selenskyj nannte keinen Grund f\u00fcr die Absetzung.<\/p>\n<h3><strong>Das sagt Kiew<\/strong><\/h3>\n<p>Trotz hoher Abschusszahlen gegen anfliegende russische Raketen und Kampfdrohnen ben\u00f6tigt die Ukraine nach den Worten ihres Luftwaffenchefs noch weitere Waffen f\u00fcr die Flugabwehr. \u00bbAllein seit September wurden \u00fcber 650 russische Marschflugk\u00f6rper und 610 Kamikazedrohnen aus iranischer Produktion abgeschossen\u00ab, sagte Generalleutnant Mykola Oleschtschuk am Sonntag im Gespr\u00e4ch mit einem ukrainischen Onlineportal f\u00fcr Milit\u00e4rthemen.<\/p>\n<p>Die russischen Angriffe hatten kritische Infrastruktur zum Ziel, \u00bbum die ukrainische Bev\u00f6lkerung zu brechen, sie in Dunkelheit zu versetzen\u00ab, wie Oleschtschuk sagte. Zu Jahresende war die Strom- und Wasserversorgung in weiten Teilen der Ukraine immer wieder ausgefallen, da die Flugabwehr die Masse der anfliegenden Raketen nicht komplett zerst\u00f6ren konnte.<\/p>\n<p>Zwar sei die Ukraine in Sachen Flugabwehr mit verschiedenen Waffen vom Westen \u00bbaktiv unterst\u00fctzt\u00ab worden. \u00bbWir erwarten derzeit die Lieferung von Patriot- und SAMP\/T-MAMBA-Flugabwehrraketensystemen\u00ab, sagte der Luftwaffenchef. \u00bbSie werden das Luftverteidigungssystem unseres Landes erheblich st\u00e4rken.\u00ab Doch sei dies nicht genug, meinte Oleschtschuk. \u00bbWir brauchen mehr technologisch fortschrittliche Waffen, die uns helfen, die Ordnung am Himmel schnell wiederherzustellen und ihn von der Pr\u00e4senz der Terroristen zu befreien.\u00ab<\/p>\n<p>Der General f\u00fcgte seinen Worten gleich eine Wunschliste hinzu: \u00bbmoderne Mehrzweckflugzeuge und Flugabwehrraketensysteme mittlerer und gro\u00dfer Reichweite, und zwar in gro\u00dfer Zahl\u00ab.<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident Selenskyj hat zum Jahrestag der Besetzung der Krim durch Moskau den Willen seiner Regierung bekr\u00e4ftigt, die Halbinsel in den Staatsverband der Ukraine zur\u00fcckzuholen. \u00bbIm Jahr 2014 begann die russische Aggression mit der Einnahme der Krim\u00ab, sagte Selenskyj am Sonntag in seiner allabendlichen Videoansprache. \u00bbEs ist logisch, dass wir mit der Befreiung der Krim allen Versuchen Russlands, das Leben der Ukrainer und aller V\u00f6lker Europas und Asiens zu ruinieren, deren Unterwerfung der Kreml einst f\u00fcr sich in Anspruch nahm, ein historisches Ende setzen werden.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbHeute, am 26. Februar, begehen wir den Tag des Widerstands gegen die Besetzung der Krim und Sewastopols\u00ab, sagte Selenskyj. Er rief die Medien der Ukraine auf, verst\u00e4rkt darauf hinzuweisen, \u00bbdass die Ukraine niemanden im Stich l\u00e4sst, niemanden dem Feind \u00fcberl\u00e4sst\u00ab.<\/p>\n<p>Russland hatte die zur Ukraine geh\u00f6rende Halbinsel Krim im Fr\u00fchjahr 2014 unter seine Kontrolle gebracht. Erste bewaffnete Zusammenst\u00f6\u00dfe zwischen Anh\u00e4ngern der ukrainischen Regierung und prorussischen Demonstranten am 26. Februar 2014 m\u00fcndeten schlie\u00dflich in ein milit\u00e4risches Eingreifen Russlands. Ein gesteuertes Referendum \u00fcber die Eingliederung in die Russische F\u00f6deration f\u00fchrte im M\u00e4rz zur Annexion der Krim durch Moskau.<\/p>\n<h3>Das sagt Moskau<\/h3>\n<p>Die fortgesetzten Waffenlieferungen an die Ukraine bergen nach Angaben des russischen Spitzenpolitikers Dmitrij Medwedew das Risiko einer globalen nuklearen Katastrophe. \u00bbNat\u00fcrlich kann das Hineinpumpen von Waffen \u2026. weitergehen und jede M\u00f6glichkeit der Wiederaufnahme von Verhandlungen verhindern\u00ab, sagt der stellvertretende Vorsitzende des Nationalen Sicherheitsrates der regierungsnahen Tageszeitung \u00bbIswestija\u00ab. \u00bbUnsere Feinde tun genau das und wollen nicht begreifen, dass ihre Ziele mit Sicherheit zu einem totalen Fiasko f\u00fchren werden. Ein Verlust f\u00fcr alle. Ein Zusammenbruch. Apokalypse. Wo man f\u00fcr Jahrhunderte sein fr\u00fcheres Leben vergisst, bis die Tr\u00fcmmer aufh\u00f6ren zu strahlen.\u00ab<\/p>\n<h3><strong>Internationale Reaktionen<\/strong><\/h3>\n<p>Die Streitkr\u00e4fte der USA, Deutschlands und Polens wollen offenbar bald ein gemeinsames Man\u00f6ver in Polen abhalten. Zwar wolle er dies \u00bbjetzt\u00ab noch nicht best\u00e4tigen, es gebe aber entsprechende \u00dcberlegungen, sagte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Sonntagabend in der ARD-Sendung \u00bbBericht aus Berlin\u00ab.<\/p>\n<p>Das w\u00e4re ein \u00bbsehr deutliches\u00ab Signal in das Nato-B\u00fcndnis hinein, aber auch an den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin: \u00bbDiese Nato ist l\u00e4ngst nicht so schwach, wie er geglaubt hat\u00ab, sagte Pistorius. \u00bbSie ist viel st\u00e4rker.\u00ab Zudem sei sie \u00bbviel einiger\u00ab als vor Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine.<\/p>\n<p>F\u00fcr die L\u00e4nder im Osten Europas und im Baltikum sei es zudem wichtig zu sehen, dass Deutschland und die USA zu ihrer Verpflichtung der B\u00fcndnisverteidigung st\u00fcnden, sagte Pistorius.<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Joe Biden hat der Lieferung von Abrams-Kampfpanzern in die Ukraine nach Angaben des Wei\u00dfen Hauses nur aufgrund des Drucks aus Deutschland zugestimmt. \u00bbEr hat sich urspr\u00fcnglich dagegen entschieden, sie zu schicken, weil sein Milit\u00e4r sagte, dass sie auf dem Schlachtfeld in diesem Kampf nicht n\u00fctzlich seien\u00ab, sagte Bidens Sicherheitsberater Jake Sullivan am Sonntag dem Sender ABC. N\u00fctzlich hingegen seien deutsche Leopard-Panzer, habe es gehei\u00dfen (mehr dazu erfahren Sie hier).<\/p>\n<h3>Vorfall in Belarus<\/h3>\n<p>In Belarus soll nach Oppositionsangaben ein russisches Flugzeug bei einem Sabotageakt zerst\u00f6rt worden sein. Nach Angaben von \u00bbPartisanen\u00ab sei eine russische Maschine auf dem Flugfeld in Machulischchi nahe der Hauptstadt Minsk in die Luft gesprengt worden. Das erkl\u00e4rte Franak Wiacorka, ein enger Berater der im Exil lebenden Oppositionsf\u00fchrerin Swetlana Tichanowskaja, bei Twitter.<\/p>\n<p>Laut Wiacorka wurde der Anschlag von zwei Belarussen mit Drohnen ver\u00fcbt. Sie h\u00e4tten das Land bereits verlassen und seien in Sicherheit. Wiacorka teilte nicht mit, um was f\u00fcr eine Art von Flugzeug es sich gehandelt haben soll. Laut oppositionsnahen Medien soll es ein Aufkl\u00e4rungsflugzeug des Typs A-50 gewesen sein.<\/p>\n<p>Die Angaben zu dem angeblichen Anschlag auf das Flugzeug lie\u00dfen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen. Die russische Armee \u00e4u\u00dferte sich am Sonntag nicht dazu.<\/p>\n<p>Der belarussische Pr\u00e4sident Alexander Lukaschenko ist ein enger Verb\u00fcndeter des russischen Staatschefs Putin. Belarus nimmt zwar nicht direkt an der russischen Offensive in der Ukraine teil. Lukaschenko hat den russischen Truppen aber erlaubt, belarussisches Territorium als Ausgangspunkt f\u00fcr Eins\u00e4tze in der Ukraine zu nutzen. Das gilt auch f\u00fcr belarussische Flugfelder.<\/p>\n<h3><strong>Was heute passiert<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p>Der v\u00f6lkerrechtswidrige russische Angriff auf die Ukraine besch\u00e4ftigt den Uno-Menschenrechtsrat. Bundesau\u00dfenministerin Annalena Baerbock h\u00e4lt bei der Auftaktsitzung in Genf eine Rede. Das Treffen wird von Uno-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres er\u00f6ffnet. Zur Sprache kommen d\u00fcrften bei dem Treffen unter anderem Berichte \u00fcber die systematische Verschleppung ukrainischer Kinder nach Russland. Moskau weist dies als Falschmeldungen zur\u00fcck. Die vor einem Jahr eingerichtete Untersuchungskommission zur Ukraine legt am 20. M\u00e4rz ihren Bericht vor.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident hat einen Top-Milit\u00e4r abgesetzt \u2013 ohne Gr\u00fcnde zu nennen. In Polen ist ein Man\u00f6ver geplant. Und: offenbar russisches Flugzeug nahe Minsk gesprengt. Die j\u00fcngsten Entwicklungen. 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