{"id":18546,"date":"2023-02-26T09:55:56","date_gmt":"2023-02-26T06:55:56","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/russland-ukraine-news-heute-belarus-hat-15-millionen-potenzielle-soldaten\/"},"modified":"2023-02-26T09:55:56","modified_gmt":"2023-02-26T06:55:56","slug":"russland-ukraine-news-heute-belarus-hat-15-millionen-potenzielle-soldaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/russland-ukraine-news-heute-belarus-hat-15-millionen-potenzielle-soldaten\/","title":{"rendered":"Russland-Ukraine-News heute: Belarus hat 1,5 Millionen potenzielle Soldaten"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Bei einer Ausrufung des Kriegsrechts k\u00f6nnte Minsk mehr als eine Million Soldaten mobilisieren. Und: Heeresinspekteur Mais mahnt, das an Kiew abgegebene Ger\u00e4t schnell zu ersetzen. Das Sonderverm\u00f6gen reiche nicht. Die wichtigsten Entwicklungen.  <\/p>\n<p><em>Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert. <\/em><\/p>\n<h3>Macron will nach China reisen<\/h3>\n<p><strong>7.45 Uhr:<\/strong> In den Bem\u00fchungen um ein Ende des Ukrainekriegs will der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Macron Anfang April nach China reisen. Das k\u00fcndigte das Staatsoberhaupt am Rande seines Besuchs der Internationalen Landwirtschaftsausstellung (Salon de l&#039;Agriculture) in Paris am Samstag an, wie auf einem Video des Nachrichtensenders BFMTV zu sehen war. Macron sagte, er wolle die chinesische Regierung dazu bewegen, dabei zu helfen, die russische Aggression zu stoppen und Frieden zu schaffen.<\/p>\n<p>Zum ersten Jahrestag der russischen Invasion am Freitag hatte China ein Positionspapier vorgelegt  und darin unter anderem einen Waffenstillstand und Verhandlungen gefordert. Westliche Politiker und Experten reagierten skeptisch bis entt\u00e4uscht, da das Zw\u00f6lf-Punkte-Dokument keine neue Initiative erkennen lie\u00df und auch nicht den Abzug russischer Truppen aus der Ukraine vorsieht. Wegen des Streits \u00fcber den russischen Angriffskrieg konnten sich nun auch die G20 nicht auf eine gemeinsame Abschlusserkl\u00e4rung einigen.<\/p>\n<h3>Ukraine plant laut Milit\u00e4rgeheimdienst Offensive im Fr\u00fchjahr <\/h3>\n<p><strong>7.41 Uhr: <\/strong>Der Vize-Chef des ukrainischen Milit\u00e4rgeheimdienstes, Wadym Skibizkyj, rechnet im Fr\u00fchling mit einer Gegenoffensive seiner Armee gegen die russischen Besatzer. \u00bbIch denke, im Fr\u00fchjahr sind wir bereit f\u00fcr eine Gegenoffensive\u00ab, sagte Skibizkyj den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Der genaue Zeitpunkt h\u00e4nge jedoch von mehreren Faktoren ab \u2013 etwa von der Lieferung westlicher Waffen, die f\u00fcr das angegriffene Land wichtig seien.<\/p>\n<p>Skibizkyj betonte, das Ziel der Ukraine sei die Befreiung ihres gesamten Staatsgebiets \u2013 inklusive der bereits 2014 von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim. \u00bbWir h\u00f6ren erst dann auf, wenn wir unser Land in den Grenzen von 1991 zur\u00fcckhaben. Das ist unsere Botschaft an Russland und an die internationale Gemeinschaft.\u00ab<\/p>\n<p>Der Geheimdienstler schloss auch Angriffe auf Waffenlager in russischen grenznahen Gebieten nicht aus: \u00bbEs ist m\u00f6glich, dass wir auch Waffendepots oder Milit\u00e4rger\u00e4t auf russischem Territorium zerst\u00f6ren, etwa rund um die Stadt Belgorod. Von dort werden Angriffe auf die Ukraine gestartet. Das ist etwa eine Bedrohung f\u00fcr Charkiw.\u00ab<\/p>\n<h3>Russische Botschaft nennt Panzer vor ihrer T\u00fcr \u00bbProvokation\u00ab<\/h3>\n<p><strong>7.25 Uhr:<\/strong> Die Aufstellung eines zerst\u00f6rten russischen Panzers vor der russischen Botschaft in Berlin ist nach Angaben der Botschaft eine \u00bbProvokation\u00ab. Dies schrieb die Vertretung auf Twitter            . Aktivisten hatten am Freitag den russischen Panzer vom Typ T-72 auf der Stra\u00dfe Unter den Linden aufgestellt, um als Mahnmal gegen den Krieg zu dienen. <\/p>\n<p>Die Initiatoren der Aktion sagten, der Panzer sei am 31. M\u00e4rz beim Angriff der russischen Armee auf Kiew auf eine Mine gefahren und durch die Explosion zerst\u00f6rt worden. Das Milit\u00e4rhistorische Museum des ukrainischen Verteidigungsministeriums habe den Panzer ausgeliehen und auch den Transport unterst\u00fctzt.<\/p>\n<h3><strong>Heeresinspekteur mahnt: Sonderverm\u00f6gen reicht nicht f\u00fcr Vollausstattung<\/strong><\/h3>\n<p><strong>6.59 Uhr: <\/strong>Das 100-Milliarden-Euro-Sonderverm\u00f6gen f\u00fcr die Bundeswehr d\u00fcrfte nicht f\u00fcr eine Vollausstattung ausreichen. So lautet die Einsch\u00e4tzung von Heeresinspekteur Alfons Mais. Er sieht aber Fortschritte im Beschaffungsprozess. \u00bbIch sehe einen sehr gro\u00dfen Druck, die Nachbeschaffungen jetzt mit gr\u00f6\u00dftem Tempo voranzubringen. Wir haben die Leopard-Panzer noch nicht abgegeben und \u00fcberlegen richtigerweise schon, wie wir sie schnellstm\u00f6glich ersetzen k\u00f6nnen\u00ab, sagte der Generalleutnant der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. \u00bbBei der Panzerhaubitze und bei den Raketenwerfern hat es sehr lange gedauert, aber auch dort ist jetzt ein extrem hoher Druck drauf.\u00ab<\/p>\n<p>Neben dem Ersetzen von Material, das an die Ukraine abgegeben wurde, sei der \u00bbmaterielle Aufwuchs in Richtung Vollausstattung\u00ab wichtig, betonte Mais. \u00bbDas Sonderverm\u00f6gen allein wird daf\u00fcr jedoch nicht reichen.\u00ab<\/p>\n<p>Die Hilfe f\u00fcr die Ukraine sei eine \u00bbriesige Kraftanstrengung, die aber sein muss\u00ab. Die Truppe wisse das, frage aber nach der Zukunft. \u00bbGanz wichtig ist, dass wir alle das Signal geben, dass das Material, das abgegeben wird, schnellstm\u00f6glich wieder ersetzt wird. Dass diese L\u00fccken nicht einfach in Kauf genommen werden\u00ab, sagte Mais. \u00bbDie L\u00fccken passen nicht zu den zuk\u00fcnftigen Auftr\u00e4gen. Die Regierung hat der Nato F\u00e4higkeiten zugesagt, und das wollen wir nat\u00fcrlich einhalten.\u00ab<\/p>\n<h3><strong>Belarus hat zus\u00e4tzlich 1,5 Millionen potenzielle Soldaten<\/strong><\/h3>\n<p><strong>6.54 Uhr: <\/strong>In Belarus soll es nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur BeITA mehr als eine Million freiwillige Soldaten au\u00dferhalb des Milit\u00e4rs geben. Sollte es in dem Land zu einer \u00bbAusrufung des Kriegsrechts und der Umstellung der Wirtschaft auf Kriegsmodus\u00ab kommen, seien bis zu 1,5 Millionen Personen abrufbar, zitiert die Agentur Alexander Wolfowitsch, den Staatssekret\u00e4r des Sicherheitsrats. Der belarussische Pr\u00e4sident Alexander Lukaschenko hat in diesem Monat bereits die Bildung einer neuen sogenannten Territorialverteidigung aus Freiwilligen angeordnet. Dem Pr\u00e4sidenten zufolge sollen die Freiwilligen und die Berufssoldaten aber nur im Angriffsfall k\u00e4mpfen.<\/p>\n<h3>Selenskyj verlangt Sanktionen gegen Russlands Atomindustrie<\/h3>\n<p><strong>6.45 Uhr: <\/strong>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj wertet das am Samstag in Kraft getretene zehnte EU-Sanktionspaket als wichtigen Schlag gegen den Angreifer Russland. \u00bbEs ist kraftvoll, gegen die Milit\u00e4rindustrie und den Finanzsektor des Terrorstaates und gegen die Propagandisten gerichtet, die die russische Gesellschaft in L\u00fcgen ertr\u00e4nkt haben und versuchen, ihre L\u00fcgen auf der ganzen Welt zu verbreiten\u00ab, sagte Selenskyj in seiner allabendlichen Videobotschaft. \u00bbDas wird ihnen definitiv nicht gelingen.\u00ab Zugleich pochte er einmal mehr auf Strafma\u00dfnahmen auch gegen Russlands Atomindustrie.<\/p>\n<p>Die EU belegte diesmal 87 weitere Personen und 34 Organisationen mit Strafma\u00dfnahmen, die ihrer Ansicht nach auf die eine oder andere Weise zum russischen Krieg gegen die Ukraine beitragen. Darunter ist etwa die Alfa-Bank, die als Russlands gr\u00f6\u00dftes Finanzinstitut in Privatbesitz gilt. Auch wurden unter anderem stellvertretende Minister, russische Regierungsbeamte sowie Verantwortliche f\u00fcr die Deportation und Zwangsadoption ukrainischer Kinder und neue Mitglieder des russischen F\u00f6derationsrats auf die Sanktionsliste gesetzt.<\/p>\n<p>Unter anderen Sanktionsregimen hat die EU nun zudem elf weitere Mitglieder und sieben Einrichtungen mit Strafma\u00dfnahmen belegt, die mit der russischen S\u00f6ldnertruppe Wagner in Verbindung stehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei einer Ausrufung des Kriegsrechts k\u00f6nnte Minsk mehr als eine Million Soldaten mobilisieren. Und: Heeresinspekteur Mais mahnt, das an Kiew abgegebene Ger\u00e4t schnell zu ersetzen. Das Sonderverm\u00f6gen reiche nicht. 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