{"id":18502,"date":"2023-02-24T11:16:44","date_gmt":"2023-02-24T08:16:44","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-news-am-freitag-russische-truppen-andern-offenbar-ihre-strategie\/"},"modified":"2023-02-24T11:16:44","modified_gmt":"2023-02-24T08:16:44","slug":"ukraine-news-am-freitag-russische-truppen-andern-offenbar-ihre-strategie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-news-am-freitag-russische-truppen-andern-offenbar-ihre-strategie\/","title":{"rendered":"Ukraine-News am Freitag: Russische Truppen \u00e4ndern offenbar ihre Strategie"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Russland geht es dem britischen Geheimdienst zufolge nicht mehr um betr\u00e4chtliche Gebietsgewinne. Selenskyj spricht von einer schwierigen Lage im Osten. Und: Kanzler Scholz appelliert an den Kriegstreiber. Die News.  <\/p>\n<p><em>Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<h3>Nobelpreistr\u00e4gerin fordert R\u00fcckkehr von Kindern aus Russland<\/h3>\n<p><strong>09.05 Uhr: <\/strong>Die ukrainische Friedensnobelpreistr\u00e4gerin Olexandra Matwijtschuk hat internationale Hilfsorganisationen aufgefordert, sich in Russland st\u00e4rker f\u00fcr eine R\u00fcckholung der im Krieg dorthin verschleppten Kindern einzusetzen. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz habe ebenso wie die Vereinten Nationen mit ihrem Kinderhilfswerk Unicef und dem Fl\u00fcchtlingskommissariat UNHCR B\u00fcros in Russland und die Ressourcen, um \u00bbdeportierte\u00ab Kinder wieder in die Ukraine zu bringen, sagte die Menschenrechtlerin der Deutschen Presse-Agentur.<\/p>\n<p>Matwijtschuk ist Vorsitzende des ukrainischen Zentrums f\u00fcr b\u00fcrgerliche Freiheiten (Center for Civil Liberties, CCL), das 2022 neben Menschenrechtlern aus Belarus und Russland mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. \u00bbWir brauchen humanit\u00e4re Anstrengungen, weil viele Ukrainer gewaltsam nach Russland deportiert wurden\u00ab, sagte die 39-J\u00e4hrige: \u00bbDie Organisationen m\u00fcssen wenigstens versuchen, das zu tun.\u00ab<\/p>\n<h3>Bericht: Polens Ministerpr\u00e4sident reist nach Kiew<\/h3>\n<p><strong>09.00 Uhr:<\/strong> Der polnische Ministerpr\u00e4sident Mateusz Morawiecki reist der Nachrichtenagentur PAP zufolge zum Jahrestag des Kriegsbeginns nach Kiew. Die Agentur zitiert den Generalsekret\u00e4r der Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS), Krzysztof Sobolewski: \u00bbNach meinen Informationen reist der Ministerpr\u00e4sident nach Kiew und wird wahrscheinlich an einer Sitzung des ukrainischen Parlaments teilnehmen.\u00ab<\/p>\n<h3>Scholz: Trotz Ukraine-Herausforderungen vieles \u00bbgut hingekriegt\u00ab<\/h3>\n<p><strong>08.40 Uhr: <\/strong>Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sieht Deutschland trotz der von Russlands \u00dcberfall auf die Ukraine ausgehenden Krisen auf einem guten Weg. \u00bbBei all den Herausforderungen, die sich durch den Krieg in der Ukraine und auch in Deutschland ergeben \u2013 haben wir vieles ziemlich gut hingekriegt\u00ab, sagte Scholz in seiner Videobotschaft \u00bbKanzlerKompakt\u00ab            . \u00bbWir haben genug Gas und \u00d6l. Die Wirtschaft steckt nicht in einer tiefen Rezession. Und wir haben mehr als eine Million ukrainische Fl\u00fcchtlinge aufgenommen, dank gro\u00dfer Hilfsbereitschaft \u00fcberall im Land.\u00ab<\/p>\n<p>Zum Jahrestag des Kriegsbeginns appellierte Scholz erneut an Kreml-Chef Wladimir Putin, dem Leiden ein Ende zu setzen. \u00bbPutin hat es in der Hand. Er kann diesen Krieg beenden.\u00ab Es seien nicht die Waffenlieferungen des Westens, die den Krieg verl\u00e4ngerten, sagte Scholz. \u00bbDas Gegenteil ist richtig: Je fr\u00fcher Russlands Pr\u00e4sident einsieht, dass er sein imperialistisches Ziel nicht erreichen wird, desto gr\u00f6\u00dfer ist die Chance auf ein baldiges Kriegsende.\u00ab Die Videobotschaft ist online auch mit ukrainischen Untertiteln zu sehen.<\/p>\n<h3>London: Russland will vor allem ukrainische Armee schw\u00e4chen<\/h3>\n<p><strong>08.30 Uhr: <\/strong>Die russischen Truppen haben in ihrem Angriffskrieg gegen die Ukraine nach britischer Einsch\u00e4tzung erneut ihr Vorgehen ge\u00e4ndert. \u00bbIhr Feldzug zielt jetzt wahrscheinlich haupts\u00e4chlich darauf ab, das ukrainische Milit\u00e4r zu schw\u00e4chen, anstatt sich darauf zu konzentrieren, betr\u00e4chtliche Mengen an Territorium zu erobern\u00ab, teilt das Verteidigungsministerium in London mit.<\/p>\n<p>\u00bbDie russische F\u00fchrung verfolgt wahrscheinlich einen langfristigen Ansatz, bei dem sie davon ausgeht, dass Russlands Vorteile bei Bev\u00f6lkerung und Ressourcen die Ukraine letztlich ersch\u00f6pfen werden\u00ab, hie\u00df es unter Berufung auf Geheimdiensterkenntnisse.<\/p>\n<p>Die russische Strategie, das Nachbarland zu kontrollieren, sei seit 2014 weitgehend konstant geblieben. Bis 2021 sei dieses Ziel \u00bbsubversiv\u00ab verfolgt worden, indem Moskau die ukrainische Halbinsel Krim annektierte und den nicht erkl\u00e4rten Krieg im ostukrainischen Donbass sch\u00fcrte. \u00bbAm 24. Februar 2022 schwenkte Russland auf einen neuen Ansatz um und begann eine umfassende Invasion, mit der versucht wurde, das ganze Land zu erobern und die Regierung zu st\u00fcrzen.\u00ab Bis April 2022 habe Russland dann realisiert, dass dies gescheitert sei, und habe sich darauf konzentriert, seine Herrschaft \u00fcber den Donbass und die S\u00fcdukraine auszudehnen und zu formalisieren: \u00bbEs hat langsame und extrem kostspielige Fortschritte gemacht\u00ab, hei\u00dft es in London.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Russland geht es dem britischen Geheimdienst zufolge nicht mehr um betr\u00e4chtliche Gebietsgewinne. Selenskyj spricht von einer schwierigen Lage im Osten. Und: Kanzler Scholz appelliert an den Kriegstreiber. Die News. 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