{"id":18410,"date":"2023-02-20T10:26:53","date_gmt":"2023-02-20T07:26:53","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-wladimir-putin-russland-leopard-kampfpanzer-ukraine-boris-pistorius-union-berlin\/"},"modified":"2023-02-20T10:26:53","modified_gmt":"2023-02-20T07:26:53","slug":"news-wladimir-putin-russland-leopard-kampfpanzer-ukraine-boris-pistorius-union-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-wladimir-putin-russland-leopard-kampfpanzer-ukraine-boris-pistorius-union-berlin\/","title":{"rendered":"News: Wladimir Putin, Russland, Leopard-Kampfpanzer, Ukraine, Boris Pistorius, Union Berlin"},"content":{"rendered":"<h3>Putin, der Imperialist<\/h3>\n<p class=\"caps\">Erst im R\u00fcckblick offenbart sich manchen manches Ereignis <strong>als historischer Moment, als Weggabelung<\/strong>. Weil erst der Blick zur\u00fcck sortiert, ordnet, kontextualisiert. So geht es mir mit jenem Februartag 2007, als erstmals ein russisches Staatsoberhaupt bei der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz zu Gast war.<\/p>\n<p><strong>Wladimir Putin schockte damals das Publikum mit seiner Wutrede gegen Nato-Osterweiterung und US-Einfluss.<\/strong> Ich war baff. Putins Auftreten empfand ich dabei weniger als Vorboten k\u00fcnftiger Bedrohung, mehr als R\u00fcckfall in alte Muster. Im stickig-\u00fcberheizten \u00bbBayerischen Hof\u00ab beschlich mich damals ein Retrogef\u00fchl, \u00fcber meinen Text setzte ich die Zeile: <strong>\u00bbEin Hauch von Kaltem Krieg in M\u00fcnchen.\u00ab<\/strong><\/p>\n<p>Im R\u00fcckblick war das mehr: <strong>die Ouvert\u00fcre zum hei\u00dfen Krieg viele Jahre sp\u00e4ter.<\/strong> Es war der (symbolische) Moment, in dem sich Putin vom Westen abwendete und sich endg\u00fcltig auf den Weg eines Imperialisten und Aggressors machte. Putin deutete fortan russische Geschichte um, stellte sich Russland \u00bbals supranationale \u203aZivilisation\u2039\u00ab vor, die durch ihre \u00bbspirituellen, den s\u00e4kularen und liberalen Einfl\u00fcssen des Westens diametral entgegengesetzten Werte definiert wurde\u00ab. So schreibt es der britische Historiker Orlando Figes in seinem neuesten, klugen Buch.<\/p>\n<p>Die Ukraine sei \u00bbzum Schlachtfeld dieses \u2018Kampfs der Kulturen\u2019 zwischen Russland und dem Westen\u00ab geworden. Putin handele nicht anders als die Zaren fr\u00fcherer Zeiten, die ihre Nachbarl\u00e4nder zu destabilisieren suchten, um Einfluss zu wahren.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Yale-Historiker Snyder zum Ukrainekrieg: \u00bbIn Russland steht der Wille \u00fcber der Vernunft\u00ab                                       <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mehr Nachrichten und Hintergr\u00fcnde zum Krieg in der Ukraine finden Sie hier:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Die j\u00fcngsten Entwicklungen: <\/strong>Kiew und Moskau werfen sich gegenseitig vor, Kinder beschossen zu haben. Neue Sanktionen gegen russische Banken. Und: Selenskyj h\u00e4lt wenig von Frankreichs Gespr\u00e4chsbem\u00fchungen mit Putin.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Kommentar \u2013 Ein B\u00e4rendienst f\u00fcr die Unterst\u00fctzer im Westen:<\/strong>In M\u00fcnchen zelebriert der Westen die Solidarit\u00e4t mit der Ukraine \u2013 pl\u00f6tzlich fantasiert deren Vizeregierungschef \u00fcber den Einsatz von Brandwaffen und Streumunition. Das n\u00fctzt am Ende nur dem Wagenknecht-Lager. <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>\u00bbDie Deutschen sollten nicht Angst vor Eskalation, sondern Deeskalation haben\u00ab: <\/strong>Der russische Ex-Oligarch und Putin-Gegner Michail Chodorkowski h\u00e4lt eine Revolution in seiner Heimat in den n\u00e4chsten Jahren f\u00fcr m\u00f6glich. Daf\u00fcr m\u00fcsse Putin besiegt werden \u2013 mithilfe des Westens. <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>Auf der Suche nach den Panzern<\/strong><\/h3>\n<p>16 Jahre nach Putins Rant, das vergangene Wochenende, kurz vor dem Jahrestag des russischen \u00dcberfalls: <strong>Auf der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz m\u00fchen sich die Vertreter Europas und Amerikas, die Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine nicht abrei\u00dfen zu lassen. <\/strong><\/p>\n<p>Die Deutschen, Anf\u00fchrer der Leopard-Koalition, suchen die Partner zu den (versprochenen) Panzerlieferungen zu bewegen \u2013 noch ohne durchschlagenden Erfolg.<\/p>\n<p>US-Vizepr\u00e4sidentin Kamala Harris warnt China davor, den Russen mit Waffenlieferungen zu helfen.<\/p>\n<p>Und alle gemeinsam umwerben sie Staaten des Globalen S\u00fcdens, die sich leider weiter indifferent zum russischen Angriffskrieg verhalten.<\/p>\n<p>Am heutigen Montag besucht der neue Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) den Bundeswehrstandort im nieders\u00e4chsischen Munster, <strong>wo ukrainische Soldaten auf dem Leopard 2 ausgebildet werden<\/strong>. Er wird seinen Lieferappell an all jene erneuern, die noch vor wenigen Wochen meinten, die Deutschen treiben zu m\u00fcssen, bislang aber hinter den gesch\u00fcrten Erwartungen zur\u00fcckbleiben.<\/p>\n<p>Zeitgleich in Br\u00fcssel beraten die EU-Au\u00dfenminister, zu Gast ist der ukrainische Kollege Dymtro Kuleba.<\/p>\n<p>Jener Kuleba \u00fcbrigens wurde in M\u00fcnchen wieder und wieder gefragt, wie dieser Krieg denn enden werde. Der Ukrainer sei schon leicht genervt gewesen von der H\u00e4ufigkeit der Frage, wie mein Kollege Roland Nelles vor Ort beobachtet hat. Kuleba habe eindeutig geantwortet: <strong>Es gehe um nicht weniger als die \u00bbvollst\u00e4ndige Befreiung des ukrainischen Territoriums.\u00ab<\/strong><\/p>\n<p>Historiker Figes sieht dieses Szenario \u00fcbrigens als das am wenigsten wahrscheinliche an. <strong>Wom\u00f6glich werde die Ukraine gezwungen sein, sich mit dem Kreml auf einen Kompromiss zu einigen<\/strong>, so Figes: \u00bbEs gibt keinen anderen Weg, diesen Krieg zu beenden\u00ab. Es gehe darum, dass die Ukraine m\u00f6glichst gute Bedingungen mit internationalen Sicherheitsgarantien erhalte. Und daf\u00fcr brauche es Waffenlieferungen des Westens.<\/p>\n<p>Nur wie ausdauernd wird der Westen am Ende sein? Wird auf der n\u00e4chsten Sicherheitskonferenz der zweite Jahrestag des Krieges bevorstehen? In Deutschland sorgen ja schon jetzt Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht mit ihrer als \u00bbFriedensmanifest\u00ab verbr\u00e4mten Kapitulationsforderung an die Ukraine f\u00fcr Aufsehen. <strong>Mehr als eine halbe Million Menschen haben bislang f\u00fcr den Stopp der Waffenlieferungen unterschrieben.<\/strong><\/p>\n<p>Wer aber die milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine stoppt, der wird kaum Verhandlungen mit Putin erm\u00f6glichen. <strong>Warum sollte der Aggressor verhandeln, wenn ihm die gew\u00fcnschte Beute zu F\u00fc\u00dfen gelegt wird? <\/strong>Das Ergebnis w\u00e4re wohl eine politisch und territorial zerschlagene, teils besetzte Ukraine. Putin h\u00e4tte seine Kriegsziele erreicht.<\/p>\n<p>Und wom\u00f6glich Appetit auf mehr.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz: Willkommen im neuen Weltchaos <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>Wie SPIEGEL-Reporter den Krieg erleben<\/strong><\/h3>\n<p>Seit einem Jahr sind sie im <strong>Kriegsgebiet <\/strong>unterwegs: Ich habe immense Hochachtung vor unseren <strong>Reporterinnen <\/strong>und <strong>Reportern<\/strong>, die dort einen der wichtigsten und schwierigsten Journalistenjobs in dieser Zeit machen \u2013 Berichten, was ist im Krieg.<\/p>\n<p>Ihre Texte und Reportagen aus Butscha oder Kiew, aus Isjum oder Bachmut haben mich in den vergangenen Monaten tief ber\u00fchrt, traurig gemacht, ersch\u00fcttert, erz\u00fcrnt \u2013 und vor allem: aufgekl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte hier in der Lage am Morgen in dieser Woche jeden Tag eine Kollegin, einen Kollegen zu Wort kommen lassen. \u00bbWas war Dein eindr\u00fccklichster Moment in diesem Jahr Krieg?\u00ab \u2013 diese Frage habe ich ihnen gestellt.<\/p>\n<p><strong>Heute schreibt Christoph Reuter \u00fcber den Soldaten Yuri im brutal umk\u00e4mpften Bachmut:<\/strong><\/p>\n<p><em>Soldat Yuri kam nicht zum Treffen, war unerreichbar. Am n\u00e4chsten Morgen meldet er sich, m\u00fcsse gleich weiter nach Kiew, k\u00f6nne vorher zum vereinbarten Parkplatz 35 Kilometer vor Bachmut kommen.<\/em><\/p>\n<p><em>Dann, auf dem Parkplatz: Er sei gestern verletzt worden von einer Handgranate, geworfen von einem russischen Soldaten \u00bbungef\u00e4hr so weit weg\u00ab, einmal \u00fcber die vierspurige Stra\u00dfe vor uns.<\/em><\/p>\n<p><em>In den vordersten Graben war er gerobbt, um zwei angeschossene Kameraden zu retten, einer sein Freund seit 20 Jahren vom Sportverein in Charkiw. Seine n\u00e4chste Antwort: Kopfsch\u00fctteln. Er redet nicht viel, \u00fcber fehlende Artillerie auf ihrer Seite: \u00bbK\u00f6nnten wir Abstand halten, w\u00fcrden weniger sterben\u00ab. Von sich spricht er z\u00f6gernd. Allen Urlaub habe er aufgespart f\u00fcr seinen Geburtstag, der sei morgen. Sein einundvierzigster.<\/em><\/p>\n<p><em>Zum ersten Mal seit sechs Monaten werde er seine Frau wiedersehen, in Kiew. Zehn Tage frei vom Krieg. Eine Familie in M\u00f6nchengladbach habe sie aufgenommen, \u00bbdanke euch Deutschen daf\u00fcr\u00ab, so f\u00fchlten sie sich weniger allein.<\/em><\/p>\n<p><em>Dann humpelt er davon.<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Christoph Reuters Reportage von der Front bei Bachmut: \u00bbHier ist die H\u00f6lle\u00ab <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>SPIEGEL Backstage \u2013 Verlosung<\/strong><\/h3>\n<p>Am Dienstagabend um 20 Uhr diskutieren <strong>Christina Hebel<\/strong>, die Leiterin des SPIEGEL-B\u00fcros in Moskau, <strong>Christian Esch<\/strong>, Auslandsreporter in der Ukraine, sowie <strong>Martin Knobbe<\/strong>, mein Ressortleiterkollege aus dem Hauptstadtb\u00fcro <strong>ein Jahr Ukrainekrieg: So blicken Journalisten auf das traurige Jubil\u00e4um.<\/strong><\/p>\n<p>Die Backstage-Veranstaltung ist digital und exklusiv f\u00fcr Abonnentinnen und Abonnenten. Aber wir verlosen hier zehn freie Zug\u00e4nge. Interessenten schreiben bitte an: info@events.spiegel.de, Betreff: SPIEGEL Backstage Verlosung. Einsendeschluss ist heute, am 20. Februar um 18 Uhr.<\/p>\n<p>Wer bereits Abonnentin oder Abonnent ist, kann sich hier             direkt anmelden.<\/p>\n<p>Fragen k\u00f6nnen vorab hier  gestellt werden.<\/p>\n<h3>Hier geht\u2019s zum aktuellen Tagesquiz<\/h3>\n<p>Die Startfrage heute: Wie hei\u00dft eine der Gruppierungen, deren Mitglieder sich am 6. Januar 2021 am Sturm aufs Kapitol beteiligten?<\/p>\n<h3><strong>Gewinnerin des Tages\u2026<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u2026ist die Bundesliga. <\/strong>Denn mit etwas Gl\u00fcck sehen wir gerade die Vorboten eines spannenden Saisonfinales. Rund zwei Drittel der Spiele sind gemacht und an der Spitze stehen punktgleich drei Vereine: der FC Bayern, Borussia Dortmund und Union Berlin.<\/p>\n<p>Werden die Bayern vielleicht nicht zum dr\u00f6lften Mal in Folge Meister? Wie sch\u00f6n w\u00e4re das.<\/p>\n<p>Ich kenne einige Bayern-Fans, die hoffen auf mehr Spannung \u2013 und w\u00fcrden daf\u00fcr ein Jahr Meisterschaftspause ihres Klubs liebend gern in Kauf nehmen. <strong>Mit Union Berlin st\u00fcnde, wie ich finde, ohnehin der perfekte Meisterschaftskandidat bereit.<\/strong><\/p>\n<h3>Die j\u00fcngsten Meldungen aus der Nacht<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Nordkorea feuert Raketen ab \u2013 und die Schwester des Diktators droht dem Westen: <\/strong>Das Regime in Nordkorea erh\u00f6ht die Frequenz bei seinen Raketentests \u2013 aktuell wurden Geschosse mit kurzer Reichweite erprobt. Dazu kamen markige Worte aus Pj\u00f6ngjang.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>US-Schauspieler Richard Belzer ist tot: <\/strong>Er begann als Komiker, die meisten Zuschauern kannten Richard Belzer jedoch als zynischen Ermittler John Munch in der Krimiserie \u00bbLaw &amp; Order\u00ab: Nun ist der Schauspieler mit 78 Jahren gestorben.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Ein trauriges, allt\u00e4gliches Wochenende in den USA: <\/strong>Nach der Bluttat an der Michigan State University sind auch am Wochenende wieder Menschen in den Vereinigten Staaten durch Sch\u00fcsse gestorben, darunter mehrere Jugendliche. Neun Kinder wurden bei einer Schie\u00dferei verletzt.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die SPIEGEL+-Empfehlungen f\u00fcr heute<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Ein B\u00fcrgermeister f\u00fcrchtet um sein Leben, darf aber keine Pistole tragen:<\/strong> Der parteilose B\u00fcrgermeister einer Gemeinde nahe Hildesheim will eine Schusswaffe haben, weil mehrere M\u00e4nner im Ort ihn bedrohen. Doch die Polizei ist dagegen und f\u00fcrchtet eine Eskalation. Zu Recht? <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Unter welchem Schutthaufen liegt Ihre Krankenkarte? <\/strong>Die Bundesregierung verspricht den Opfern des Erdbebens in der T\u00fcrkei und Syrien schnelle Visa-Vergabe, wenn sie bei Verwandten in Deutschland unterkommen wollen. Dass ich nicht lache .<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Der wandelnde Ein-Mann-Stammtisch:<\/strong> Hubert Aiwangers Freie W\u00e4hler k\u00f6nnten daf\u00fcr sorgen, dass Markus S\u00f6der nach der Wahl im Oktober weiter in Bayern regiert. Wof\u00fcr steht die Partei? <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Reicht eine Leidensgeschichte schon f\u00fcr gute Literatur?<\/strong> Douglas Stuart schreibt \u00fcber seine Kindheit im Glasgow der Achtzigerjahre: Gewalt, Armut und eine Mutter, die sich zu Tode s\u00e4uft. Weltbestseller. Ist das gro\u00dfe Kunst \u2013 oder nur beschwerter Kitsch? <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Bedrohte Wunderwelt: <\/strong>Seit Jahren k\u00e4mpft die Meeresbiologin Antje Boetius, Chefin des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven, f\u00fcr den Schutz der Ozeane. Ein Uno-Abkommen k\u00f6nnte jetzt den Durchbruch bringen .<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen einen guten Start in den Tag.<\/p>\n<p><em>Ihr Sebastian Fischer, Leiter des SPIEGEL-Hauptstadtb\u00fcros<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Putin, der Imperialist Erst im R\u00fcckblick offenbart sich manchen manches Ereignis als historischer Moment, als Weggabelung. Weil erst der Blick zur\u00fcck sortiert, ordnet, kontextualisiert. 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