{"id":18330,"date":"2023-02-16T22:16:33","date_gmt":"2023-02-16T19:16:33","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/russland-ukraine-news-heute-kiew-und-moskau-tauschen-mehr-als-200-gefangene-aus\/"},"modified":"2023-02-16T22:16:33","modified_gmt":"2023-02-16T19:16:33","slug":"russland-ukraine-news-heute-kiew-und-moskau-tauschen-mehr-als-200-gefangene-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/russland-ukraine-news-heute-kiew-und-moskau-tauschen-mehr-als-200-gefangene-aus\/","title":{"rendered":"Russland-Ukraine-News heute: Kiew und Moskau tauschen mehr als 200 Gefangene aus"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Russland l\u00e4sst ukrainische K\u00e4mpfer frei, darunter auch Soldaten aus dem lange umk\u00e4mpften Stahlwerk Asow. US-Generalstabschef Mark Milley traut Moskau keine gro\u00dfen Erfolge zu. Und: Biden trifft Scholz im M\u00e4rz. Die News.  <\/p>\n<p><em>Dieser Text wird fortlaufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<h3>Baerbock: \u00bbDann w\u00e4ren wir in Europa selbst nicht mehr sicher\u00ab<\/h3>\n<p><strong>19.55 Uhr: <\/strong>Mit Blick auf den russischen Angriffskrieg hat Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock die Notwendigkeit einer entschiedenen Unterst\u00fctzung der Ukraine bekr\u00e4ftigt. Es gehe um \u00bbdie klare Absage an das gewaltsame Verschieben von Grenzen mit Panzern und Bomben\u00ab, sagte sie laut Redetext in Stuttgart in einer Rede zur Europapolitik: \u00bbWenn wir diesen Grundsatz jetzt aufgeben w\u00fcrden, wenn wir Russlands Annexionen einfach so hinnehmen w\u00fcrden \u2013 dann w\u00e4ren wir in Europa selbst nicht mehr sicher.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbIm Angesicht von Russlands Krieg, im Angesicht eines neuen, bedrohlicheren Sicherheitsumfelds auf unserem Kontinent, ist es heute an uns, in unserer Zeit mit Entschlossenheit und Mut die Zukunft eines freien und friedlichen Europas zu bauen\u00ab, sagte Baerbock. \u00bbGenau deswegen stehen wir der Ukraine in ihrem Freiheitskampf bei \u2013 humanit\u00e4r, finanziell, mit Waffen\u00ab. Ebenso wichtig sei aber auch, massiv in die deutsche Sicherheit zu investieren, also in eine St\u00e4rkung der Bundeswehr.<\/p>\n<h3>Russischer Nuklear-Sektor soll von EU-Sanktionen ausgenommen werden<\/h3>\n<p><strong>18.49 Uhr:<\/strong> Die EU-Kommission hat einem Medienbericht zufolge Pl\u00e4ne aufgegeben, im neuen Sanktionspaket auch die russische Atomkraft und ihre Vertreter einzubeziehen. Das berichtet das Magazin \u00bbPolitico\u00ab             unter Berufung auf drei Diplomaten. Urspr\u00fcnglich wollte die EU-Kommission auch den russischen Nuklear-Sektor mit den Strafma\u00dfnahmen treffen.<\/p>\n<h3>Duma-Chef will wegen Nord-Stream-Explosionen ausl\u00e4ndisches Verm\u00f6gen beschlagnahmen<\/h3>\n<p><strong>18.39 Uhr: <\/strong>Russland fordert weiter mit Nachdruck eine Aufkl\u00e4rung der Explosionen an den nach Deutschland verlegten Ostseepipelines Nord Stream 1 und 2. Parlamentspr\u00e4sident Wjatscheslaw Wolodin machte am Donnerstag in Moskau US-Pr\u00e4sident Joe Biden f\u00fcr einen \u00bbTerroranschlag\u00ab verantwortlich. Er wies die Aussch\u00fcsse der Duma an, den Schaden an den Gasleitungen zu ermitteln. Dann k\u00f6nne ausl\u00e4ndisches Verm\u00f6gen zur Kompensation beschlagnahmt werden. Die Abgeordneten forderten zudem den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen auf, eine Untersuchung einzuleiten.<\/p>\n<p>Die Explosionen im September h\u00e4tten sich gegen Russland und Deutschland gerichtet, sagte Wolodin. Die USA h\u00e4tten den Anschlag \u00bbausgef\u00fchrt\u00ab. Beweise f\u00fcr eine Beteiligung der USA gibt es nicht. Die russische Politik arbeitet sich allerdings seit Tagen an nicht belegten Behauptungen des US-Journalisten Seymour Hersh ab, der unter Berufung auf eine einzelne anonyme Quelle geschrieben hatte, US-Marinetaucher seien f\u00fcr die Explosionen in der Ostsee verantwortlich. Das Wei\u00dfe Haus wies den Bericht als Erfindung zur\u00fcck.<\/p>\n<h3>Kiew und Moskau tauschen mehr als 200 Gefangene aus<\/h3>\n<p><strong>18.00 Uhr: <\/strong>Russland und die Ukraine haben kurz vor dem ersten Jahrestag des Kriegsbeginns erneut Gefangene ausgetauscht \u2013 jeweils 101 M\u00e4nner. Dem Pr\u00e4sidialamt in Kiew zufolge sind unter den Ukrainern auch 63 K\u00e4mpfer aus dem lange umk\u00e4mpften Stahlwerk Asow in der Stadt Mariupol. \u00bbIhre Verwandten haben so lange auf sie gewartet\u00ab, sagte der Leiter des Pr\u00e4sidentenb\u00fcros, Andrij Jermak. Zuvor hatte das Verteidigungsministerium in Moskau die Freilassung von 101 Russen gemeldet. Sie seien mit Flugzeugen nach Moskau gebracht worden.<\/p>\n<h3>US-Verteidigungsminister bekr\u00e4ftigt Beistand f\u00fcr Ukraine<\/h3>\n<p><strong>17.55 Uhr: <\/strong>US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hat der Ukraine weiteren Beistand mit milit\u00e4rischer Ausr\u00fcstung im Krieg gegen Russland zugesichert. \u00bbWir werden alles tun, was wir k\u00f6nnen, um gemeinsam sicherzustellen, dass wir ihnen die Mittel f\u00fcr Erfolg zur Verf\u00fcgung stellen\u00ab, sagte Austin bei einem Besuch in Estland. Russland entsende weiterhin viele Truppen an die Front, die aber \u00bbschlecht ausger\u00fcstet und schlecht ausgebildet\u00ab seien. Daher erleide Russland viele Verluste: \u00bbWir gehen davon aus, dass dies so bleiben wird.\u00ab<\/p>\n<p>Den Nato-Partnern Estland, Lettland und Litauen sicherte Austin bei dem Besuch Solidarit\u00e4t zu. \u00bbDie Vereinigten Staaten bleiben der Freiheit und Souver\u00e4nit\u00e4t unserer baltischen Verb\u00fcndeten standhaft verpflichtet\u00ab, sagte der Minister. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine wird in den drei baltischen L\u00e4ndern, die alle der EU und der Nato angeh\u00f6ren, als direkte Gefahr f\u00fcr die nationale Sicherheit gesehen.<\/p>\n<h3>Sicherheitskonferenz-Chef Heusgen: \u00bbPutin ist verantwortlich f\u00fcr Zehntausende Tote, Entf\u00fchrte, Vergewaltigte\u00ab<\/h3>\n<p><strong>17.45 Uhr: <\/strong>In M\u00fcnchen beginnt die Sicherheitskonferenz MSC, im Zentrum steht Russlands \u00dcberfall auf die Ukraine. Christoph Heusgen \u00fcber die Perspektiven des Kriegs, Verhandlungen \u2013 und dar\u00fcber, wie man Kremlchef Putin zur Rechenschaft ziehen kann.<\/p>\n<h3>Neuer Regierungschef in Moldau vereidigt<\/h3>\n<p><strong>17.17 Uhr: <\/strong>Die krisengesch\u00fcttelte Republik Moldau hat nach dem R\u00fccktritt der bisherigen Ministerpr\u00e4sidentin Natalia Gavrilita eine neue Regierung. Das Parlament in der Hauptstadt Chisinau w\u00e4hlte den 48-j\u00e4hrigen Dorin Recean zum Nachfolger. Die ehemalige Sowjetrepublik mit etwa 2,6 Millionen Einwohnern grenzt an die Ukraine und an Rum\u00e4nien. \u00bbWir wollen in einer sicheren Welt leben, in der internationale Vertr\u00e4ge respektiert werden, in der Probleme zwischen Staaten durch Dialog gel\u00f6st werden, in der kleine Staaten respektiert werden\u00ab, hei\u00dft es im Regierungsprogramm mit Blick auf die Invasion der Ukraine.<\/p>\n<p>Der oppositionelle und russlandfreundliche Block der Kommunisten und Sozialisten hatte vergeblich versucht, die Abstimmung durch eine Blockade der Parlamentstrib\u00fcne zu st\u00f6ren, wie moldauische Medien berichten. In Moldau hat Russland bis heute gro\u00dfen Einfluss \u2013 insbesondere in der abtr\u00fcnnigen Region Transnistrien, wo seit den 1990er-Jahren russische Soldaten stationiert sind. Zuletzt hatte Moldaus proeurop\u00e4ische Pr\u00e4sidentin Maia Sandu mit Blick auf Russlands Krieg gegen die Ukraine vor m\u00f6glichen Umsturzversuchen gewarnt. Auch internationale Beobachter werfen Russland vor, die Lage in dem verarmten Land, das in die EU strebt, destabilisieren zu wollen.<\/p>\n<h3>Israels Au\u00dfenminister besucht erstmals Kiew \u2013 Humanit\u00e4re Zusagen<\/h3>\n<p><strong>16.40 Uhr: <\/strong>Der israelische Au\u00dfenminister Eli Cohen hat als erster ranghoher Politiker Israels seit Kriegsbeginn die Ukraine besucht. Nach einem Treffen mit Au\u00dfenminister Dmytro Kuleba k\u00fcndigte Cohen an, Israel werde mit bis zu 200 Millionen Dollar (rund 190 Millionen Euro) Projekte im Gesundheitswesen und in der zivilen Infrastruktur mitfinanzieren. Zudem wolle sein Land bei der Entwicklung eines Fr\u00fchwarnsystems helfen. Zu m\u00f6glichen Waffenlieferungen, die von der Ukraine seit Langem gefordert werden, \u00e4u\u00dferte sich Cohen nicht.<\/p>\n<h3>US-Pr\u00e4sident Biden empf\u00e4ngt Scholz am 3. M\u00e4rz im Wei\u00dfen Haus<\/h3>\n<p><strong>16.36 Uhr: <\/strong>US-Pr\u00e4sident Joe Biden empf\u00e4ngt am 3. M\u00e4rz Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) im Wei\u00dfen Haus. Zu den wichtigsten Themen wird nach Angaben der US-Regierungszentrale vom Donnerstag der russische Angriffskrieg in der Ukraine geh\u00f6ren. In der n\u00e4chsten Woche j\u00e4hrt sich der Beginn des Kriegs zum ersten Mal. Auch andere Sicherheitsfragen sollen auf den Tisch kommen, wie der Umgang mit China. F\u00fcr Scholz ist es der zweite Besuch im Wei\u00dfen Haus als Kanzler.<\/p>\n<h3>Russland weist vier \u00f6sterreichische Diplomaten aus<\/h3>\n<p><strong>16.18 Uhr: <\/strong>Russland hat als Antwort auf die Ausweisung russischer Diplomaten in Wien vier Mitarbeiter der \u00f6sterreichischen Botschaft in Moskau des Landes verwiesen. \u00bbSie m\u00fcssen das Territorium des Landes bis Ablauf des 23. Februar verlassen\u00ab, hei\u00dft es in einer Mitteilung des russischen Au\u00dfenministeriums. Der Botschafter sei einberufen worden.<\/p>\n<p>Anfang Februar waren in Wien vier russischen Diplomaten wegen des Verdachts auf Spionage zu \u00bbunerw\u00fcnschten Personen\u00ab erkl\u00e4rt worden. Betroffen von der Ausweisung waren zwei Mitarbeiter der russischen Botschaft und zwei Mitarbeiter der St\u00e4ndigen Vertretung Russlands bei den Vereinten Nationen in Wien.<\/p>\n<h3>10.000 Ukrainer absolvierten britisches Milit\u00e4rtraining<\/h3>\n<p><strong>15.29 Uhr:<\/strong> Nach Angaben der britischen Regierung haben 10.000 Ukrainer in Gro\u00dfbritannien ein Milit\u00e4rtraining absolviert. Das meldete die britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf Regierungsangaben.<\/p>\n<p>Das rund f\u00fcnfw\u00f6chige Intensivtraining umfasst unter anderem Schie\u00df\u00fcbungen, Verhaltensregeln in Gefechtssituationen sowie Erste-Hilfe-Trainings. Die jungen Rekruten, die oft keine oder kaum milit\u00e4rische Erfahrung mitbringen, stellen an verschiedenen Milit\u00e4rstandorten Gro\u00dfbritanniens unter Anleitung von erfahrenen Soldaten H\u00e4userk\u00e4mpfe, Explosionen und Gefechtssituationen nach und lernen, worauf sie dabei achten m\u00fcssen. Nach wenigen Wochen kehren sie in ihr Heimatland zur\u00fcck \u2013 und gehen oft direkt an die Front.<\/p>\n<h3>US-Generalstabschef: Weder Russland noch die Ukraine werden ihre Ziele erreichen<\/h3>\n<p><strong>14.50: <\/strong>US-Generalstabschef Mark Milley hat es als wahrscheinlich bezeichnet, dass weder Russland noch die Ukraine ihre Ziele erreichen werden.<\/p>\n<p>In einem Interview mit der \u00bbFinancial Times\u00ab  sagte Milley, dass es unwahrscheinlich sei, dass Russland die Ukraine \u00fcberrennen werde. \u00bbDas wird einfach nicht passieren.\u00ab Und weiter: \u00bbEs ist auch sehr, sehr schwierig f\u00fcr die Ukraine in diesem Jahr, die Russen aus jedem Zentimeter der von Russland besetzten Ukraine zu vertreiben\u00ab. \u00bbDas hei\u00dft nicht, dass es nicht m\u00f6glich ist.\u2009Aber es ist au\u00dferordentlich schwierig. Und es w\u00fcrde im Wesentlichen den Zusammenbruch des russischen Milit\u00e4rs erfordern.\u00ab<\/p>\n<p>Milley sagte weiter, der Konflikt erinnere an die Lektion des Zweiten Weltkriegs, dass Aggressionen \u00bbmit Entschlossenheit, Abschreckung und milit\u00e4rischer Macht\u00ab gestoppt werden m\u00fcssten. Allerdings stehe nun mehr auf dem Spiel, weil Russland \u00fcber Atomwaffen verf\u00fcge. \u00bbMan muss also sehr, sehr bewusst mit der Eskalation umgehen. Gleichzeitig muss man die Prinzipien wahren, f\u00fcr die die Vereinten Nationen gegr\u00fcndet wurden und auf denen die internationale Ordnung beruht.\u00ab<\/p>\n<h3>Russische Cyberangriffe in Nato-L\u00e4ndern laut Google binnen zwei Jahren vervierfacht<\/h3>\n<p><strong>14.03 Uhr:<\/strong> Russische Cyberangriffe in Nato-L\u00e4ndern haben sich nach Angaben der Suchmaschine Google im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2020 vervierfacht. In der Ukraine verdreifachte sich die Zahl russischer Cyberangriffe im gleichen Zeitraum, teilte das US-Unternehmen mit.<\/p>\n<p>Der Anstieg der Angriffe f\u00e4llt mit dem Beginn des russischen Angriffskriegs zusammen und ist Google zufolge ein Zeichen daf\u00fcr, dass Cyberkriegsf\u00fchrung in k\u00fcnftigen Konflikten weiter an Bedeutung gewinnen werde.<\/p>\n<p>Dem Tech-Unternehmen zufolge intensivierten die von der russischen Regierung unterst\u00fctzten Angreifer ihre Aktivit\u00e4ten seit 2021 und damit vor Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine.<\/p>\n<h3>US-Milit\u00e4rhilfe f\u00fcr Tschechien in H\u00f6he von 200 Millionen Dollar<\/h3>\n<p><strong>13.44 Uhr: <\/strong>Die USA werden dem Nato-Partner Tschechien 200 Millionen Dollar an milit\u00e4rischer Finanzhilfe zur Verf\u00fcgung stellen. Das Geld sei zur Modernisierung von Milit\u00e4r-Ger\u00e4t und zur Beschaffung von Ersatz f\u00fcr Ausr\u00fcstung, die Tschechien an die Ukraine liefere, teilte die US-Botschaft mit. Die Summe kommt laut der Nachrichtenagentur CTK zu den 106 Millionen Dollar hinzu, die voriges Jahr von den USA zugesagt wurden.<\/p>\n<h3><strong>Gro\u00dfteil der nach Deutschland gefl\u00fcchteten Ukrainer ist privat untergebracht<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.54 Uhr: <\/strong>Die meisten der nach Deutschland gefl\u00fcchteten Ukrainerinnen und Ukrainer leben in Privatwohnungen. Eine Befragung hat ergeben, dass fast drei Viertel (74 Prozent) der Gefl\u00fcchteten direkt nach ihrer Ankunft in private Wohnungen gezogen sind. Mehr als die H\u00e4lfte bewohnt diese allein oder mit gefl\u00fcchteten Angeh\u00f6rigen. Nur neun Prozent lebten in Gemeinschaftsunterk\u00fcnften.<\/p>\n<p>Dies ist eins der Ergebnisse der Studie \u00bbGefl\u00fcchtete aus der Ukraine in Deutschland\u00ab , die in Berlin vorgestellt wurde. Die Erhebung ist nach Angaben der Autoren repr\u00e4sentativ f\u00fcr Menschen, die zwischen dem Kriegsbeginn am 24. Februar und Anfang Juni 2022 nach Deutschland gekommen sind. Drei Viertel der aktuell hierzulande lebenden Ukrainer sind demnach in diesem Zeitraum gekommen. Die Untersuchung wurde vom Forschungszentrum des Bundesamtes f\u00fcr Migration und Fl\u00fcchtlinge (Bamf), dem Deutschen Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung (DIW), dem BiB und dem Institut f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) erstellt.<\/p>\n<p>Von den Befragten in Privatwohnungen lebten 60 Prozent allein, 26 Prozent zusammen mit Familien und Freunden und der Rest zusammen mit anderen Personen. Generell seien Menschen in Privatunterk\u00fcnften zufriedener, erkl\u00e4rte Andreas Ette vom Bundesinstitut f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsforschung (BiB) \u2013 da m\u00fcsse es allerdings keinen kausalen Zusammenhang geben.<\/p>\n<p>Yuliya Kosyakova vom IAB erkl\u00e4rte, es sei wichtig, Integrations- und Unterst\u00fctzungsma\u00dfnahmen auf einen langfristigen Aufenthalt auszurichten. Die Integration ukrainischer Frauen werde erschwert ohne geeignete Kinderbetreuung. Viele litten unter der Trennung von engen Angeh\u00f6rigen und ben\u00f6tigten psychosoziale Betreuung. Soziale Beziehungen und Netzwerke seien wichtig f\u00fcr das Ankommen in Deutschland.<\/p>\n<h3>Selenskyj dankt Norwegen f\u00fcr sieben Milliarden Dollar<\/h3>\n<p><strong>12.40 Uhr: <\/strong>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj bedankt sich bei der norwegischen Regierung f\u00fcr ein Hilfspaket in H\u00f6he von rund 7 Milliarden Dollar \u00fcber f\u00fcnf Jahre. In einer Videobotschaft aus Kiew sagte Selesnkyj, dass Norwegens Entscheidung einen Pr\u00e4zedenzfall f\u00fcr \u00bbnachhaltige Unterst\u00fctzung\u00ab schaffe. Dies sei ein \u00bbhistorischer Beitrag\u00ab. Und weiter: \u00bbDas macht unsere beiden L\u00e4nder st\u00e4rker. Russland wird unsere Einheit nicht \u00fcberwinden, die Einheit all derer, die die Freiheit hochhalten.\u00ab<\/p>\n<p>Eine breite Mehrheit hatte am 6. Februar dem von der Mitte-Links-Minderheitsregierung vorgeschlagenen Paket zugestimmt, mit Ausnahme der kleinen, marxistisch orientierten Roten Partei. \u00bbDie Ukraine ist nicht allein in diesem Kampf. Diejenigen, die heute hier sind, wir sind heute mit der Ukraine\u00ab, sagte Ministerpr\u00e4sident Jonas Gahr Stoere. Im Jahr 2023 wird die H\u00e4lfte des Pakets zur Finanzierung milit\u00e4rischer Hilfe verwendet, der Rest ist f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe vorgesehen, wobei sich diese Aufteilung in den kommenden Jahren \u00e4ndern k\u00f6nnte.<\/p>\n<h3>Russisch eingesetzter Gouverneur von Sewastopol meldet Abschuss von Drohnen \u00fcber der Krim<\/h3>\n<p><strong>12.26 Uhr:<\/strong> In der N\u00e4he der Stadt Sewastopol auf der Halbinsel Krim wurden in der Nacht offenbar mehrere ukrainische Drohnen abgeschossen. Das meldet der von Moskau eingesetzte Gouverneur der Stadt Michail Razwozhaew. Luftabwehr und Schwarzmeerflotte h\u00e4tten zwei Drohnen \u00fcber dem Meer abgeschossen, schreibt Razwozhaew auf Telegram , sowie weitere Drohnen an der K\u00fcste.<\/p>\n<h3>Wagner-Chef erwartet Einnahme von Bachmut erst im M\u00e4rz oder April<\/h3>\n<p><strong>11.40 Uhr: <\/strong>Der Chef der russischen S\u00f6ldnertruppe Wagner geht nach eigenen Worten von einer Eroberung der seit Monaten heftig umk\u00e4mpften ostukrainischen Stadt Bachmut erst im \u00bbM\u00e4rz oder April\u00ab aus und macht die \u00bbmonstr\u00f6se Milit\u00e4rb\u00fcrokratie\u00ab f\u00fcr das langsame Vorankommen verantwortlich.<\/p>\n<p>\u00bbIch denke, es wird im M\u00e4rz oder April sein. Um Bachmut einzunehmen, muss man alle Versorgungswege abschneiden\u00ab, sagte Jewgeni Prigoschin in einem Video, das bei Telegram ver\u00f6ffentlicht wurde.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Wagner-Gruppe sei es ein \u00bbAderlass\u00ab, dass sie keine Gefangenen mehr rekrutieren k\u00f6nne, die im Gegenzug f\u00fcr eine Amnestie an die Front gehen. \u00bbIrgendwann wird die Zahl der Einheiten sinken und als Konsequenz auch das Volumen der Aufgaben, die wir ausf\u00fchren wollen.\u00ab<\/p>\n<h3>Russland feuert 36 Raketen und Marschflugk\u00f6rper auf Ukraine ab<\/h3>\n<p><strong>11.02 Uhr: <\/strong>In einer n\u00e4chtlichen Angriffswelle hat das russische Milit\u00e4r 36 Raketen und Marschflugk\u00f6rper auf die Ukraine abgefeuert. \u00bbLeider gibt es Treffer im Norden, Westen und in den Gebieten Dnjepropetrowsk und Kirowograd\u00ab, teilte der Leiter des Pr\u00e4sidentenb\u00fcros, Andrij Jermak, mit. Das russische Milit\u00e4r habe dabei seine Taktik ge\u00e4ndert und setze auch Attrappen zur Irref\u00fchrung der Flugabwehr ein. Die ukrainische Armeef\u00fchrung informierte \u00fcber 16 abgefangene Raketen.<\/p>\n<p>Beh\u00f6rdenangaben nach kam im Gebiet Dnjepropetrowsk eine 79 Jahre alte Frau infolge eines Raketeneinschlags ums Leben. Acht Personen seien verletzt worden. Es gebe Sch\u00e4den an 50 Wohnh\u00e4usern und einem Industriebetrieb. Im westukrainischen Gebiet Lwiw seien drei Raketen in ein Objekt der kritischen Infrastruktur eingeschlagen. Seit Oktober setzt das russische Milit\u00e4r auf massive Raketenschl\u00e4ge gegen die ukrainische Infrastruktur vor allem der Stromversorgung.<\/p>\n<h3>Geplanter Nato-Beitritt Schwedens und Finnlands: T\u00fcrkei bringt getrennte Behandlung ins Spiel<\/h3>\n<p><strong>10.56 Uhr: <\/strong>Die T\u00fcrkei k\u00f6nnte den Nato-Beitritt Schwedens und Finnlands getrennt behandeln, wie Au\u00dfenminister Mevl\u00fct \u00c7avu\u015fo\u011flu bei einer Pressekonferenz mit dem Generalsekret\u00e4r der Allianz, Jens Stoltenberg, in Ankara sagte. Stoltenberg forderte die t\u00fcrkische Regierung abermals auf, den Beitritt der beiden Nordl\u00e4nder zu ratifizieren. Die von der T\u00fcrkei als nicht ausreichend erachtete Zusammenarbeit im Kampf gegen Terror werde Gegenstand des Nato-Gipfels im Juli in Vilnius sein, betont Stoltenberg. Die T\u00fcrkei wirft vor allem Schweden vor, nicht ausreichend etwa gegen kurdische Extremisten vorzugehen.<\/p>\n<h3>Belarus will laut Machthaber Lukaschenko nur in Krieg eingreifen, wenn es angegriffen wird<\/h3>\n<p><strong>10.35 Uhr:<\/strong> Belarus w\u00fcrde sich der russischen Offensive in der Ukraine nach Angaben von Diktator Alexander Lukaschenko nur dann anschlie\u00dfen, wenn es selbst zuvor von der Ukraine angegriffen w\u00fcrde. \u00bbIch bin nur in einem Fall bereit, gemeinsam mit den Russen vom belarussischen Staatsgebiet aus zu k\u00e4mpfen: wenn auch nur ein Soldat aus der Ukraine auf unser Gebiet kommt, um meine Leute zu t\u00f6ten\u00ab, sagte Lukaschenko bei einer Pressekonferenz f\u00fcr ausl\u00e4ndische Journalisten in Minsk.<\/p>\n<p>Minsk ist eng mit Moskau verb\u00fcndet. In den vergangenen Monaten hatten die Bef\u00fcrchtungen zugenommen, dass Belarus in den Ukraine-Konflikt eintreten und an Moskaus Seite k\u00e4mpfen k\u00f6nnte. Das Land hatte Russland bereits erlaubt, belarussisches Staatsgebiet als Ausgangspunkt f\u00fcr die Ukraine-Offensive im vergangenen Jahr zu nutzen.<\/p>\n<p>Im Oktober hatte Belarus die Bildung einer gemeinsamen regionalen Truppe mit Russland angek\u00fcndigt; mehrere tausend russische Soldaten waren in Belarus eingetroffen. Mitte Januar begannen die beiden L\u00e4nder gemeinsame Milit\u00e4r\u00fcbungen der Luftwaffe. Die G7-Gruppe wichtiger Industrienationen hatte Belarus im Dezember mit schweren Sanktionen im Falle eines aktiven Eingreifens in den Ukraine-Konflikt gedroht.<\/p>\n<h3>US-Denkfabrik: Putin wird in seiner Rede an die Nation eher keine gr\u00f6\u00dferen Ma\u00dfnahmen ank\u00fcndigen<\/h3>\n<p><strong>10.12 Uhr: <\/strong>Angesichts des Versagens der russischen Streitkr\u00e4fte gelingt es Pr\u00e4sident Wladimir Putin weiter nicht, der \u00d6ffentlichkeit seines Landes Erfolge bei der Aggression gegen das Nachbarland zu pr\u00e4sentieren: Zu dieser Einsch\u00e4tzung kommt das Institut f\u00fcr Kriegsstudien (ISW) in seinem aktuellen Bericht. Der letzte bedeutsame Erfolg sei die Einnahme der Stadt Sjewjerodonezk im Juli 2022 gewesen, schreibt die Denkfabrik mit Sitz in Washington.<\/p>\n<p>Die Analysten halten es f\u00fcr unwahrscheinlich, dass Putin in seiner anstehenden Rede zur Lage der Nation eine Ma\u00dfnahme ank\u00fcndigen werde, die den Krieg noch mehr eskalieren lasse. Inhalt der Rede vor der F\u00f6deralen Versammlung werde vermutlich auch keine Bekanntmachung gr\u00f6\u00dferer Mobilmachungspl\u00e4ne oder anderer bedeutsamer politischer Initiativen sein, so das US-Institut. Putin will seine Rede zur Lage der Nation am 21. Februar, kurz vor dem Jahrestag des Kriegsbeginns, halten.<\/p>\n<h3>London: Russische Luftwaffe bleibt schwach im Krieg gegen Ukraine<\/h3>\n<p><strong>9.41 Uhr: <\/strong>Russland kann sich nach Einsch\u00e4tzung britischer Geheimdienste weiterhin kaum auf seine Luftwaffe verlassen. Zwar h\u00e4tten russische Kampfflugzeuge zuletzt wieder mehr Angriffe geflogen, teilte das Verteidigungsministerium in London mit. Allerdings k\u00f6nnten sie ihre eigentliche Schl\u00fcsselrolle nicht aus\u00fcben, da sie fast ausschlie\u00dflich \u00fcber russisch kontrolliertem Gebiet eingesetzt w\u00fcrden, hie\u00df es. Grund sei einerseits die funktionierende ukrainische Flugabwehr, au\u00dferdem seien die Kampfjets wegen der Gefahr ukrainischer Angriffe auf russische Flugpl\u00e4tze \u00fcber mehrere Basen verstreut worden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Russland l\u00e4sst ukrainische K\u00e4mpfer frei, darunter auch Soldaten aus dem lange umk\u00e4mpften Stahlwerk Asow. US-Generalstabschef Mark Milley traut Moskau keine gro\u00dfen Erfolge zu. Und: Biden trifft Scholz im M\u00e4rz. Die<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":18331,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-18330","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18330","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18330"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18330\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/18331"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18330"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18330"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18330"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}