{"id":18272,"date":"2023-02-14T09:16:55","date_gmt":"2023-02-14T06:16:55","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-berlin-wahl-groko-option-franziska-giffey-leopard-lieferung-fur-ukraine-missbrauchs-studie\/"},"modified":"2023-02-14T09:16:55","modified_gmt":"2023-02-14T06:16:55","slug":"news-berlin-wahl-groko-option-franziska-giffey-leopard-lieferung-fur-ukraine-missbrauchs-studie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-berlin-wahl-groko-option-franziska-giffey-leopard-lieferung-fur-ukraine-missbrauchs-studie\/","title":{"rendered":"News: Berlin-Wahl, GroKo-Option, Franziska Giffey, Leopard-Lieferung f\u00fcr Ukraine, Missbrauchs-Studie"},"content":{"rendered":"<h3>Die GroKo ist wieder da \u2013 theoretisch<\/h3>\n<p class=\"caps\">Man muss nur zwei Grafiken nebeneinander legen, um <strong>das Drama der SPD<\/strong> in G\u00e4nze zu begreifen. Die Wahlkreissiege bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus 2021 gegen die von Sonntag: Es wirkt wie eine schwarze Invasion; au\u00dfen ein schwarzer G\u00fcrtel, innen ein paar verbliebene Farbkleckse.<\/p>\n<p>Das Ergebnis erz\u00e4hlt viel dar\u00fcber, &#8230;<\/p>\n<p>&#8230; wie sehr die Gr\u00fcnen in ihrem urbanen Milieu verhaftet sind \u2013 weit davon entfernt, eine Volkspartei zu sein.                                       <\/p>\n<p>&#8230; wie schnell und kalt W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler einer Partei das Vertrauen entziehen, wenn sie glauben, sie l\u00f6se jahrelang die Probleme nicht.<\/p>\n<p>&#8230; wie dringlich der Wunsch nach einem Wechsel war.<\/p>\n<p>Ob dieser Wechsel nun vollzogen wird, h\u00e4ngt mit der Person zusammen, die trotz herber Verluste weiter im Amt bleiben will: <strong>Franziska Giffey.<\/strong><\/p>\n<p>Gestern Morgen noch war sie harten Angriffen ausgesetzt, auch aus der eigenen Partei. Im Laufe des Tages verstummten weitgehend diejenigen Stimmen, die einen radikalen Wechsel in der Partei forderten. So wie es aussieht, wird Giffey die herbe Niederlage politisch \u00fcberleben, was <strong>eine fragw\u00fcrdige Leistung <\/strong>ist.<\/p>\n<p>In einer Sitzung des Landesvorstands gestern Abend k\u00fcndigte die Wahlverliererin an, die Einladung der CDU zu Sondierungen anzunehmen. Eine <strong>Gro\u00dfe Koalition<\/strong> \u2013 gedanklich l\u00e4ngst im Koalitionsmuseum verordnet \u2013 ist damit <strong>zumindest theoretisch eine Option.<\/strong><\/p>\n<p>Meine Prognose allerdings w\u00e4re, dass am Ende alles beim Alten bleibt, mit einer Regierenden B\u00fcrgermeisterin Giffey in einem rot-gr\u00fcn-roten Senat. So, als sei nichts weiter passiert in dieser Stadt.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Giffeys pers\u00f6nliches Berlin-Debakel: Wie ein Kfz-Meister die Regierende B\u00fcrgermeisterin bezwang <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Wort und Tat<\/h3>\n<p>Wie heftig wurde noch vor Kurzem in Europa \u00fcber die Kampfpanzerfrage gestritten. L\u00e4nder wie Polen echauffierten sich \u00fcber die Deutschen, die angeblich keine Genehmigung zur Lieferung von Leopard-Panzern ausstellen wollten (zur Wahrheit geh\u00f6rt auch: sehr lange lag gar kein Antrag aus Polen vor). Der Kanzler galt als Zauderer, bis zu seiner \u00fcberraschenden Ank\u00fcndigung, doch Leos zu liefern, im Verbund mit den USA, die Abrams-Panzer zugesagt hatten.<\/p>\n<p>Doch wenn heute ab 10 Uhr in Br\u00fcssel die <strong>Kontaktgruppe zur Koordinierung von Waffenlieferungen an die Ukraine<\/strong> und anschlie\u00dfend die <strong>Nato-Verteidigungsminister<\/strong> tagen, dann sieht die Lage an der Panzer-Front noch recht d\u00fcnn aus, wie mein Kollege Matthias Gebauer erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Bis auf Portugal hat keiner der Partner fest zugesagt, sich am deutschen Paket f\u00fcr moderne Leopard-Panzer zu beteiligen. Deutschland hatte unter anderem 14 Panzer des j\u00fcngeren Modells Leopard 2A6 versprochen. Zielmarke ist die Zahl 31: So viele Kampfpanzer hat ein ukrainisches Bataillon in der Regel. Zusammen mit Portugal ist man bisher allerdings erst bei 17 angelangt.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund erscheint mir die <strong>Debatte \u00fcber die Lieferung von westlichen Kampfjets<\/strong> reichlich absurd: Zuerst sollte Europa das liefern, was es versprochen hat \u2013 und worauf die Ukraine so sehnlichst wartet.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Fr\u00fcherer Nato-Generalsekret\u00e4r \u00fcber die n\u00e4chste Phase des Kriegs: \u00bbMit den Leoparden kann die Ukraine verlorene Territorien zur\u00fcckerobern\u00ab <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mehr Nachrichten und Hintergr\u00fcnde zum Krieg in der Ukraine finden Sie hier:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Die j\u00fcngsten Entwicklungen: <\/strong>Die Gefechte rund um Bachmut versch\u00e4rfen sich \u2013 die Nato sieht einen neuen russischen Vorsto\u00df. Ministerin Baerbock will nicht \u00fcber Flugzeuge reden. Und: scharfe Kritik an Wagenknecht und Schwarzer. Der \u00dcberblick.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Russland automatisiert Suche nach \u00bbverbotenen Inhalten\u00ab im Internet: <\/strong>In Russland wird das Internet jetzt per Algorithmus \u00fcberwacht. Wo Zensoren bisher manuell Bilder und Texte sichteten, soll k\u00fcnftig Software entscheiden, was in dem autokratischen System erlaubt und was verboten ist.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Immer wieder Missbrauch<\/h3>\n<p>Entdecke ich eine Meldung \u00fcber <strong>Missbrauch in der Katholischen Kirche<\/strong>, dann lese ich nur selten weiter, ich bin des Themas \u00fcberdr\u00fcssig. Von einer Aufmerksamkeits\u00f6konomie spricht in solchen F\u00e4llen der Soziologe Armin Nassehi. Die st\u00e4ndige Wiederholung sei der gr\u00f6\u00dfte Feind der Aufmerksamkeit.<\/p>\n<p>Es gibt viele Themen, die wichtig sind und uns dennoch erm\u00fcden: Klima, Ukrainekrieg, Spaltung der Gesellschaft. Was hilft gegen die M\u00fcdigkeit? Sich zwingen, sich doch damit zu besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>Das <strong>Bistum Essen versucht, seine Missbrauchsgeschichte aufzuarbeiten<\/strong>. Allein das ist eine gute Nachricht. Die Verantwortlichen hatten das M\u00fcnchner Institut f\u00fcr Praxisforschung und Projektberatung damit beauftragt, sexualisierte Gewalt im Bistum von 1958 bis heute zu untersuchen. Urspr\u00fcnglicher Anlass waren Missbrauchsf\u00e4lle von zwei Priestern, die nacheinander in derselben Gemeinde in Bottrop angestellt waren. <strong>Heute werden die Ergebnisse vorgestellt.<\/strong><\/p>\n<p>\u00bbDas Besondere an unserer sozialwissenschaftlichen Aufarbeitungsstudie ist der Blick auf die Pfarrgemeinden und die Frage, was die sexualisierte Gewalt an Minderj\u00e4hrigen durch Kleriker in diesen Gemeinden f\u00fcr Dynamiken ausgel\u00f6st hat\u00ab, erz\u00e4hlte mir gestern Studienleiterin Helga Dill. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Rekonstruktion von sechs T\u00e4terkarrieren. Auch die Priesterausbildung und ihre \u00bbVorbereitung auf die z\u00f6libat\u00e4re Lebensweise\u00ab haben sich die Forscherinnen und Forscher genau angesehen, auch die bisherigen Pr\u00e4ventionsmodelle f\u00fcr die Verhinderung von Missbrauch.<\/p>\n<p>Es ist ein Ansatz, der Hoffnung macht. Und der die Tiefe verspricht, die das Thema verdient.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Kirchenrechtliche Untersuchung in Essen: Priester gesteht offenbar sexuellen Missbrauch und wird suspendiert<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Hier geht&#039;s zum aktuellen Tagesquiz<\/h3>\n<p>Die Startfrage heute: Welches dieser Bundesl\u00e4nder wurde noch nie von einem SPD-Ministerpr\u00e4sidenten regiert?<\/p>\n<h3>Verlierer des Tages&#8230;<\/h3>\n<p><strong>&#8230; ist der ehemalige Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maa\u00dfen<\/strong>, der nach dem Willen seiner Partei eben dieser nicht mehr angeh\u00f6ren soll. Gestern beantragte der Bundesvorstand Maa\u00dfens Ausschluss aus der CDU. Der verbalen Entgleisungen waren es zu viele geworden (\u00bbEliminatorischer Rassismus gegen Wei\u00dfe\u00ab, \u00bbrot-gr\u00fcne Rassenlehre\u00ab etc.).<\/p>\n<p>Maa\u00dfens vorerst letztes Aufb\u00e4umen gegen die Entscheidung konnte man in einer Nachricht an die Unterst\u00fctzer einer Petition gegen seinen Parteiausschluss lesen, die ausgerechnet von der sehr rechten \u00bbJungen Freiheit\u00ab initiiert worden war.<\/p>\n<p>Laut \u00bbJunge Freiheit\u00ab beklagte Maa\u00dfen seine schwierige Lage, \u00bbwenn Mainstreammedien, die politische Linke und die eigene Partei sich \u2013 wie in meinem Fall \u2013 gegen einen wenden und jemanden ohne Gr\u00fcnde diffamieren und zu einem Antisemiten und Staatsfeind machen\u00ab. Dies habe nur Erfolg, weil es \u00bbDesinformation, Agitation und Propaganda der Staatsmedien und anderer relevanter Massenmedien\u00ab gebe.<\/p>\n<p>Der Brandstifter in Wahrheit das Brandopfer?<\/p>\n<p>Man kann es auch so sehen: Quod erat demonstrandum.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Parteiausschlussverfahren: Maa\u00dfen hat nach eigenen Angaben Stellungnahme an CDU \u00fcbermittelt<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die j\u00fcngsten Meldungen aus der Nacht<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Joe Biden feuert \u00bbArchitekt\u00ab des US-Kapitols: <\/strong>J. Brett Blanton war bisher verantwortlich f\u00fcr den Betrieb der historischen St\u00e4tte in Washington. Nun ist er seinen Posten los \u2013 auf direkte Anweisung des US-Pr\u00e4sidenten.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Neuseeland ruft landesweiten Notstand aus: <\/strong>Wegen der Zerst\u00f6rungen durch Wirbelsturm \u00bbGabrielle\u00ab erkl\u00e4rt Neuseeland den Notstand \u2013 erst zum dritten Mal in der Geschichte des Landes.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>J\u00fcrgen Klopp und FC Liverpool feiern ersten Liga-Sieg des Jahres: <\/strong>Nach vier Spielen ohne Erfolg gelang dem Klub der Befreiungsschlag.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die SPIEGEL+-Empfehlungen f\u00fcr heute<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Die Blaulichtnomaden: <\/strong>In der Notfallrettung fehlen bundesweit Tausende Fachkr\u00e4fte. Davon profitieren freiberufliche Notfallsanit\u00e4ter, die von Wache zu Wache ziehen \u2013 manch einer kommt so auf mehr als 100.000 Euro Jahresgehalt .<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Diese zehn Regeln sollten Sie beachten, wenn Sie Ihre Immobilie verkaufen wollen: <\/strong>Wer eine Wohnung, ein Haus oder Grundst\u00fcck verkauft, kann Fehler machen. Steht die Finanzierung des Interessenten wirklich? Wann sollte man die Schl\u00fcssel \u00fcbergeben? Was sagen Grundbuchausz\u00fcge aus? Die wichtigsten Tipps. <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>\u00bbT\u00f6te den Indianer im Kind\u00ab, lautete die Mission: <\/strong>Internate sollten indigene Kinder in Kanada zu englischsprachigen Christen machen. Niemand schritt ein gegen Gewalt und Missbrauch. Davon erz\u00e4hlen heute Zeitzeugen \u2013 und unmarkierte Massengr\u00e4ber .<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>\u00bbIch f\u00fchre keine To-do-Listen mehr\u00ab: <\/strong>Seit knapp eineinhalb Jahren leitet Raoul Ro\u00dfmann den Drogeriekonzern Rossmann, den sein Vater gegr\u00fcndet hat. Hier zeigt er seinen Kalender und erkl\u00e4rt, warum er Berufliches und Privates nicht trennt .<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>\u00bbIch f\u00fchle nur Liebe, Geborgenheit, Gl\u00fcck\u00ab<\/strong>: Das Ende ihrer Kindheit \u2013 fast 80 Jahre ist das jetzt her. Aber es gibt keinen Tag, an dem Margit Kindermann nicht in die sch\u00f6nsten Jahre ihres Lebens zur\u00fcckkehrt. Was ist damals passiert? <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen einen guten Start in den Dienstag!<\/p>\n<p><em>Ihr Martin Knobbe, Leiter des SPIEGEL-Hauptstadtb\u00fcros<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die GroKo ist wieder da \u2013 theoretisch Man muss nur zwei Grafiken nebeneinander legen, um das Drama der SPD in G\u00e4nze zu begreifen. 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