{"id":18222,"date":"2023-02-12T04:48:39","date_gmt":"2023-02-12T01:48:39","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/turkei-deutsche-und-osterreichische-helfer-unterbrechen-erdbebeneinsatz\/"},"modified":"2023-02-12T04:48:39","modified_gmt":"2023-02-12T01:48:39","slug":"turkei-deutsche-und-osterreichische-helfer-unterbrechen-erdbebeneinsatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/turkei-deutsche-und-osterreichische-helfer-unterbrechen-erdbebeneinsatz\/","title":{"rendered":"T\u00fcrkei: Deutsche und \u00f6sterreichische Helfer unterbrechen Erdbebeneinsatz"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Das THW, das \u00f6sterreichische Bundesheer und weitere haben ihren Einsatz im t\u00fcrkischen Erdbebengebiet ausgesetzt. Grund ist die Sicherheitslage \u2013 es gebe \u00bbAggressionen zwischen verschiedenen Gruppen\u00ab.  <\/p>\n<p>Das Technische Hilfswerk (THW)             und die Hilfsorganisation I.S.A.R Germany (International Search and Rescue) sowie das \u00f6sterreichische Bundesheer unterbrechen wegen Sicherheitsbedenken ihre Rettungsarbeiten im Erdbebengebiet in der T\u00fcrkei. In den vergangenen Stunden habe sich nach verschiedenen Informationen die Sicherheitslage in der Region Hatay ge\u00e4ndert, teilten THW und I.S.A.R. am Samstag mit.<\/p>\n<p>Such- und Rettungsteams blieben vorerst im gemeinsamen Basislager in der Stadt Kirikhan. Wenn es einen konkreten Hinweis gebe, dass man jemanden lebend retten k\u00f6nne, werde man aber dennoch hinausfahren, sagte die THW-Sprecherin Katharina Garrecht.<\/p>\n<p>THW und I.S.A.R  teilten bez\u00fcglich der Sicherheitslage weiter mit: \u00bbGrund daf\u00fcr scheinen unter anderem die Verknappung von Lebensmitteln und die schwierige Wasserversorgung im Erdbebengebiet zu sein.\u00ab I.S.A.R-Einsatzleiter Steven Bayer teilte mit: \u00bbEs ist festzustellen, dass die Trauer langsam der Wut weicht.\u00ab<\/p>\n<h3>Zunehmende Aggressionen<\/h3>\n<p>Tamara Schwarz, Sprecherin der THW-Zentrale in Bonn, sprach von \u00bbtumultartigen Szenen\u00ab. Der Schutz der Ehrenamtlichen stehe jetzt im Vordergrund. Die Teams blieben aber weiter vor Ort.<\/p>\n<p>Zuvor hatten Soldatinnen und Soldaten einer Katastrophenhilfseinheit des \u00f6sterreichischen Bundesheers  ihre Rettungsarbeiten in der Provinz Hatay eingestellt. \u00bbEs gibt zunehmend Aggressionen zwischen Gruppierungen in der T\u00fcrkei. Es sollen Sch\u00fcsse gefallen sein\u00ab, sagte Oberstleutnant Pierre Kugelweis vom \u00f6sterreichischen Bundesheer der Nachrichtenagentur APA. Die \u00f6sterreichische Katastrophenhilfseinheit halte sich nach Informationen des Bundesheers ebenfalls gemeinsam mit zahlreichen anderen Hilfsorganisationen in einem Basiscamp bereit.<\/p>\n<p>Seit Dienstag waren 82 Soldaten und Soldatinnen der sogenannten Austrian Forces Disaster Relief Unit (AFDRU)  im Einsatz und bargen bisher neun versch\u00fcttete Menschen. Seit den fr\u00fchen Morgenstunden am Samstag kam es nun aufgrund der Sicherheitslage zu keinen Rettungsaktionen mehr.<\/p>\n<p>Zu der Frage, welche Gruppierungen sich aggressiv gegen\u00fcbergestanden h\u00e4tten, konnte ein Sprecher des Bundesheers auf Anfrage des SPIEGEL keine Angaben machen. \u00bbVon wem die berichteten Sch\u00fcsse abgefeuert wurden, wissen wir nicht\u00ab, sagte Hauptmann Marcel Taschwer.<\/p>\n<p>\u00d6sterreichische Soldaten jedenfalls seien nicht betroffen gewesen, es gehe allen Helfern gut. Auch die \u00f6sterreichischen Retter bleiben vor Ort und stehen f\u00fcr weitere Eins\u00e4tze bereit. Sobald es die Sicherheitslage zul\u00e4sst, will man laut Taschwer \u00bbalsbald\u00ab wieder mit Rettungs- und Bergema\u00dfnahmen beginnen.<\/p>\n<p>Die \u00dcberlebenschancen sind am Tag f\u00fcnf nach der Naturkatastrophe verschwindend gering. Normalerweise kann ein Mensch h\u00f6chstens 72 Stunden ohne Wasser auskommen. Hinzu kommen die k\u00fchlen Temperaturen. Vereinzelt gab es am Samstag aber noch Wunder-Meldungen.<\/p>\n<p>Bislang sind im syrisch-t\u00fcrkischen Grenzgebiet mehr als 24.500 Menschen ums Leben gekommen. Allein in der T\u00fcrkei starben mindestens 21.000 Menschen, in Syrien mehr als 3500. Fast 85.000 Menschen wurden zudem in den beiden L\u00e4ndern verletzt. Tausende weitere Todesopfer werden unter den eingest\u00fcrzten Geb\u00e4uden bef\u00fcrchtet.<\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Montagmorgen hatte ein Beben der St\u00e4rke 7,7  das Grenzgebiet ersch\u00fcttert, gefolgt von einem weiteren Beben der St\u00e4rke 7,6 am Mittag. Seither gab es bis Samstagmorgen 1891 Nachbeben in der Region, wie die t\u00fcrkische Katastrophenschutzbeh\u00f6rde Afad mitteilte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das THW, das \u00f6sterreichische Bundesheer und weitere haben ihren Einsatz im t\u00fcrkischen Erdbebengebiet ausgesetzt. Grund ist die Sicherheitslage \u2013 es gebe \u00bbAggressionen zwischen verschiedenen Gruppen\u00ab. 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