{"id":18220,"date":"2023-02-12T02:46:25","date_gmt":"2023-02-11T23:46:25","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/erdbeben-turkei-syrien-news-am-samstag-faeser-will-betroffenen-die-unterkunft-bei-verwandten-in-deutschland-erleichtern\/"},"modified":"2023-02-12T02:46:25","modified_gmt":"2023-02-11T23:46:25","slug":"erdbeben-turkei-syrien-news-am-samstag-faeser-will-betroffenen-die-unterkunft-bei-verwandten-in-deutschland-erleichtern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/erdbeben-turkei-syrien-news-am-samstag-faeser-will-betroffenen-die-unterkunft-bei-verwandten-in-deutschland-erleichtern\/","title":{"rendered":"Erdbeben-T\u00fcrkei-Syrien-News am Samstag: Faeser will Betroffenen die Unterkunft bei Verwandten in Deutschland erleichtern"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">T\u00fcrkische und syrische Familien sollen enge Verwandte aus der Katastrophenregion unb\u00fcrokratisch zu sich holen k\u00f6nnen. Und: Die t\u00fcrkische Polizei hat mehrere Bauunternehmer und mutma\u00dfliche Pl\u00fcnderer festgenommen. Die News am Samstag.  <\/p>\n<h3>Zahl der Toten steigt auf 25.000 \u2013 erste Massengr\u00e4ber<\/h3>\n<p><strong>21.08 Uhr:<\/strong> Im t\u00fcrkisch-syrischen Grenzgebiet ist die Anzahl der Toten auf 25.000 gestiegen. Nach Angaben des t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidenten sind allein in der T\u00fcrkei 80.104 weitere Menschen verletzt. Nahe dem Ungl\u00fccksort wurden nun die ersten Massengr\u00e4ber ausgehoben.<\/p>\n<h3>Mindestens 48 mutma\u00dfliche Pl\u00fcnderer festgenommen<\/h3>\n<p><strong>20.07 Uhr:<\/strong> Die t\u00fcrkischen Beh\u00f6rden haben mindestens 48 Menschen wegen mutma\u00dflicher Pl\u00fcnderungen festgenommen. Allein in der Provinz Hatay seien 42 Verd\u00e4chtige festgenommen worden, bei denen gr\u00f6\u00dfere Geldsummen, Schmuck, Bankkarten, Computer, Handys sowie Waffen gefunden worden seien, berichtete die amtliche t\u00fcrkische Nachrichtenagentur Anadolu am Samstag unter Berufung auf Sicherheitsvertreter.<\/p>\n<p>Laut einem ebenfalls am Samstag im Amtsblatt ver\u00f6ffentlichten Erlass k\u00f6nnen Staatsanw\u00e4lte in den zehn Erdbebenprovinzen im Rahmen des von Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdo\u011fan ausgerufenen Notstands mutma\u00dfliche Pl\u00fcnderer sieben Tage lang in Gewahrsam nehmen. Bisher waren es vier Tage.<\/p>\n<p>Erdo\u011fan hatte zuvor ein hartes Vorgehen gegen Pl\u00fcnderer angek\u00fcndigt. \u00bbAlle, die in Pl\u00fcnderungen oder Entf\u00fchrungen verwickelt sind, sollten sich von nun an bewusst sein, dass der Staat sie fest im Visier hat\u00ab, sagte Erdo\u011fan bei seinem Besuch in der Provinz Diyarbakir und verwies dabei ausdr\u00fccklich auf die Notstandsregelungen.<\/p>\n<h3>Zw\u00f6lf Festnahmen nach Einsturz tausender Geb\u00e4ude in der T\u00fcrkei<\/h3>\n<p><strong>18.25 Uhr: <\/strong>Nach dem Einsturz Tausender Geb\u00e4ude in den t\u00fcrkischen Erdbebengebieten hat die Polizei am Samstag zw\u00f6lf mutma\u00dfliche Verantwortliche festgenommen. Dazu z\u00e4hlten mehrere Bauunternehmer aus den Provinzen Gaziantep und Sanliurfa, wie die t\u00fcrkische Nachrichtenagentur DHA berichtete. Nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Anadolu erlie\u00df der Staatsanwalt der ebenfalls von dem Beben betroffenen Provinz Diyarbakir am Samstag 29 weitere Haftbefehle. In weiteren Provinzen wurden Ermittlungen eingeleitet.<\/p>\n<p>Das t\u00fcrkische Justizministerium wies die Staatsanwaltschaft in den zehn betroffenen Provinzen an, spezielle \u00c4mter zur Untersuchung von \u00bbVergehen in Verbindung mit dem Erdbeben\u00ab einzurichten.<\/p>\n<h3>Innenministerin Faeser: Betroffene k\u00f6nnen mit Visa unb\u00fcrokratisch zu deutschen Verwandten reisen<\/h3>\n<p><strong>16.48 Uhr:<\/strong> Betroffene der Erdbebenkatastrophe aus der T\u00fcrkei und Syrien k\u00f6nnen bei Verwandten und Angeh\u00f6rigen in Deutschland unterkommen und unb\u00fcrokratisch mit Visa einreisen. Darauf einigten sich am Samstag das Bundesinnenministerium und das Ausw\u00e4rtige Amt, wie die \u00bbBild am Sonntag\u00ab berichtete.<\/p>\n<p>\u00bbEs geht um Hilfe in der Not\u00ab, sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) der demnach. \u00bbWir wollen erm\u00f6glichen, dass t\u00fcrkische oder syrische Familien in Deutschland ihre engen Verwandten aus der Katastrophenregion unb\u00fcrokratisch zu sich holen k\u00f6nnen.\u00ab<\/p>\n<p>Faeser f\u00fcgte hinzu: \u00bbMit regul\u00e4ren Visa, die schnell erteilt werden und drei Monate g\u00fcltig sind.\u00ab Das werde das Bundesinnenministerium gemeinsam mit dem Ausw\u00e4rtigen Amt m\u00f6glich machen. Es gehe darum, dass die Menschen in Deutschland \u00bbObdach finden und medizinisch behandelt werden k\u00f6nnen\u00ab.<\/p>\n<h3>\u00d6sterreichs Erdbebenhelfer haben Milit\u00e4rschutz<\/h3>\n<p><strong>15.45 Uhr:<\/strong> Das \u00f6sterreichische Milit\u00e4r setzt seine Rettungsarbeiten nach dem Erdbeben in der T\u00fcrkei nach einer Unterbrechung nun mit t\u00fcrkischem Milit\u00e4rschutz fort. Die t\u00fcrkische Armee habe den Schutz der Soldatinnen und Soldaten der Katastrophenhilfseinheit \u00fcbernommen, twitterte der Sprecher des \u00f6sterreichischen Bundesheers am Samstagnachmittag. \u00d6sterreich ist seit Dienstag mit 82 Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen in der t\u00fcrkischen Provinz Hatay im Einsatz.<\/p>\n<p>Oberstleutnant Pierre Kugelweis hatte der Nachrichtenagentur APA am Samstagmorgen gesagt, die Suche nach \u00dcberlebenden sei wegen Sicherheitsrisiken unterbrochen worden. \u00bbEs gibt zunehmend Aggressionen zwischen Gruppierungen in der T\u00fcrkei. Es sollen Sch\u00fcsse gefallen sein\u00ab, sagte Kugelweis. \u00bbWir w\u00fcrden gerne weiterhelfen, aber die Umst\u00e4nde sind, wie sie sind.\u00ab<\/p>\n<h3><strong>Deutsche und \u00f6sterreichische Helfer setzen Erdbebeneinsatz aus<\/strong><\/h3>\n<p><strong>14.18 Uhr: <\/strong>Wegen einer sich verschlechternden Sicherheitslage haben deutsche und andere Hilfsteams ihre Rettungsarbeiten in der Erdbebenregion in der T\u00fcrkei am Samstag unterbrochen. Wie ISAR Germany und das Technische Hilfswerk (THW) mitteilten, unterbrachen beide Teams in Abstimmung mit dem t\u00fcrkischen Katastrophenschutz Afad ihren Einsatz, da sich die Sicherheitslage in der Region Hatay offenbar ge\u00e4ndert habe. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3><strong>WHO-Chef trifft mit Hilfsg\u00fctern im syrischen Aleppo ein<\/strong><\/h3>\n<p><strong>13.40 Uhr: <\/strong>Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, ist in der syrischen Stadt Aleppo eingetroffen. Im Gep\u00e4ck: eine Lieferung von etwa 37 Tonnen medizinischer Hilfsg\u00fcter. Es handle sich um die erste Lieferung von Hilfsg\u00fctern durch die WHO, sagte Tedros. Die Organisation werde weitere medizinische Nothilfe leisten und die n\u00f6tigen G\u00fcter f\u00fcr die Traumabehandlung zur Verf\u00fcgung stellen. Am Sonntag werde eine weitere Lieferung im Umfang von 30 Tonnen eintreffen.<\/p>\n<p>Richard Brennan, Nothilfekoordinator der WHO, sagte unterdessen, die Hilfe f\u00fcr Erdbebenopfer in Syrien m\u00fcsse deutlich ausgeweitet werden: \u00bbWir m\u00fcssen mit gr\u00f6\u00dferer Dringlichkeit und in gr\u00f6\u00dferem Umfang handeln und uns besser organisieren.\u00ab Die Toten- und Verletztenzahlen seien immens, was aber oft vernachl\u00e4ssigt werde, seien die vielen Obdachlosen. Allein in Aleppo im von der Regierung kontrollierten Teil Nordwestsyriens haben laut WHO nach ersten Sch\u00e4tzungen rund 200.000 Menschen das Dach \u00fcber dem Kopf verloren, in der Hafenstadt Latakia weitere 140.000.<\/p>\n<p>\u00bbOffen gesagt ist Syrien seit vielen Jahren grob vernachl\u00e4ssigt worden\u00ab, sagte Brennan. Der Bedarf f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe in Syrien sei im vergangenen Jahr noch nicht einmal zur H\u00e4lfte gedeckt worden.<\/p>\n<h3><strong>Bangladesch schickt Nothilfe f\u00fcr syrische Erdbebenopfer<\/strong><\/h3>\n<p><strong>13.30 Uhr:<\/strong> Bangladesch hat humanit\u00e4re und medizinische Hilfe f\u00fcr Syrien geschickt. Beladen mit insgesamt elf Tonnen Zelten, Decken, warmer Kleidung, Trockennahrung und Medikamenten habe eine Maschine der Luftwaffe in der Nacht die Hauptstadt Dhaka Richtung Damaskus verlassen, erkl\u00e4rte ein Sprecher des Katastrophenschutzministeriums. Auch brach nach Angaben des Au\u00dfenministeriums ein 17-k\u00f6pfiges Rettungsteam der Luftwaffe in den Nordwesten Syriens auf.<\/p>\n<p>Bereits am Mittwoch hatte Bangladesch ein Rettungsteam in die T\u00fcrkei gesandt. Der Donnerstag wurde in dem mehrheitlich muslimischen Land als Trauertag ausgerufen. Das Land im Osten des indischen Subkontinents ist selbst regelm\u00e4\u00dfig Naturkatastrophen ausgesetzt.<\/p>\n<h3><strong>40 Katastrophenhelfer kehren am Sonntag zur\u00fcck<\/strong><\/h3>\n<p><strong>13.10 Uhr:<\/strong> Da die \u00dcberlebenswahrscheinlichkeit nach den Erdbeben mittlerweile nahe null sei \u2013 gerade bei den frostigen Temperaturen vor Ort \u2013 stellt die @fire die Such- und Rettungsarbeiten ein und beendet den Einsatz. Das teilte die Organisation mit. 40 Katastrophenhelferinnen und -helfer kehren demnach am Sonntag aus der T\u00fcrkei zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Nicht einmal 24 Stunden nach dem verheerenden Erdbeben seien die ersten Helferinnen und Helfer der Hilfsorganisation am Montag in dem Gebiet im Einsatz gewesen, sagte ein Sprecher. Insgesamt f\u00fcnf Menschen, darunter eine Mutter und ihre Tochter, konnten die Einsatzkr\u00e4fte mit ihren drei Rettungshunden aus zusammengest\u00fcrzten Geb\u00e4uden retten.<\/p>\n<h3>\u0130skenderun<strong>: Baby nach 128 Stunden aus Tr\u00fcmmern gerettet<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.56 Uhr: <\/strong>Mehr als f\u00fcnf Tage nach dem verheerenden Erdbeben ist in der ostt\u00fcrkischen Provinz Hatay laut einem Medienbericht ein zwei Monate altes Baby lebend aus Tr\u00fcmmern geborgen worden. Der S\u00e4ugling sei in der Mittelmeergemeinde \u0130skenderun 128 Stunden lang unter Schutt begraben gewesen, bevor er herausgezogen und in ein Krankenhaus gebracht wurde, berichtete die staatliche t\u00fcrkische Nachrichtenagentur Anadolu am Samstag.<\/p>\n<p>Noch immer suchen Helfende in der T\u00fcrkei und in Syrien nach \u00dcberlebenden. Doch die Bergungsarbeiten sind ein Rennen gegen die Zeit: Die kritische \u00dcberlebensgrenze f\u00fcr Versch\u00fcttete liegt normalerweise bei 72 Stunden. Menschen \u00fcberleben nur in seltenen F\u00e4llen l\u00e4nger als drei Tage ohne Wasser.<\/p>\n<h3>T\u00fcrkei \u00f6ffnet Grenz\u00fcbergang zu Armenien<\/h3>\n<p><strong>12.50 Uhr:<\/strong> Trotz tiefer Feindschaft \u00f6ffnet die T\u00fcrkei einen Grenz\u00fcbergang zu Armenien. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete, passierten f\u00fcnf Lastwagen mit humanit\u00e4rer Hilfe einen Grenzposten in der t\u00fcrkischen Provinz I\u011fd\u0131r. Zuletzt sei das 1988 nach einem Beben in der Ex-Sowjetrepublik Armenien m\u00f6glich gewesen.<\/p>\n<p>Die Landgrenze zwischen der T\u00fcrkei und Armenien ist seit 1993 geschlossen. Das Verh\u00e4ltnis zwischen Ankara und Eriwan ist sowohl aus historischen Gr\u00fcnden als auch wegen des Konflikts um die Gebirgsregion Berg-Karabach schwer belastet. Die beiden Nachbarn unterhalten aber seit Ende 2021 wieder diplomatische Kontakte.<\/p>\n<h3><strong>Giffey k\u00fcndigt \u00bbLuftbr\u00fccke\u00ab aus Berlin in die T\u00fcrkei an<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.40 Uhr:<\/strong> F\u00fcr Hilfsg\u00fcter von der Hauptstadt in die T\u00fcrkei soll es nach Angaben von Berlins Regierender B\u00fcrgermeisterin Franziska Giffey eine Luftbr\u00fccke geben. \u00bbUnd es ist gelungen, mit vielen, die gespendet haben, dass wir eine Luftbr\u00fccke von Berlin in die T\u00fcrkei bauen, auch in Zusammenarbeit mit der t\u00fcrkischen Botschaft, mit dem Generalkonsulat\u00ab, sagte die SPD-Politikerin bei einem Gedenken an die Erdbebenopfer am Brandenburger Tor. \u00bbWir haben am Flughafen BER eine \u00fcber 6000 Quadratmeter gro\u00dfe Halle, die jetzt gef\u00fcllt wird mit Tonnen von Spenden, mit Tausenden von Paletten, die gerade gesammelt werden und die in die T\u00fcrkei gehen. Die ersten Fl\u00fcge sind schon gelaufen\u00ab, so Giffey weiter.<\/p>\n<p>Vor Giffey hatte bereits Agrarminister Cem \u00d6zdemir gesprochen und seine Forderung nach Visa-Erleichterungen wiederholt: \u00bbViele Menschen in Deutschland haben Verwandte in der Katastrophenregion und sorgen sich verzweifelt um sie. Wir sollten es ihnen partei\u00fcbergreifend erm\u00f6glichen, Angeh\u00f6rige aus der T\u00fcrkei und Syrien vor\u00fcbergehend bei sich aufzunehmen\u00ab, sagte der Gr\u00fcnenpolitiker: \u00bbDaf\u00fcr sollten die Einreisebedingungen schnell und pragmatisch angepasst werden. Hilfe darf nicht an b\u00fcrokratischen Visaerleichterungen scheitern.\u00ab<\/p>\n<p>In Syrien trafen die Beben eine bereits vom Krieg traumatisierte Bev\u00f6lkerung. Die ohnehin schon schwierige Katastrophenhilfe wird noch komplizierter.<\/p>\n<h3><strong>Nach vier Tagen gerettete Zeyneb gestorben<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.34 Uhr: <\/strong>Die Nachricht ihrer Rettung nach \u00fcber hundert Stunden unter Tr\u00fcmmern ging um die Welt. Wenige Stunden sp\u00e4ter musste das deutsche Team, das die Frau lebend bergen konnte, nun ihren Tod bekannt geben. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3><strong>Fast 1900 Nachbeben im t\u00fcrkisch-syrischen Grenzgebiet<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.30 Uhr:<\/strong> Nach den verheerenden Erdbeben in der T\u00fcrkei und in Syrien hat es bis Samstagmorgen 1891 Nachbeben in der Region gegeben. Das teilte die t\u00fcrkische Katastrophenschutzbeh\u00f6rde Afad mit.<\/p>\n<h3><strong>Unesco: Schwere Sch\u00e4den an Welterbest\u00e4tten durch Erdbeben<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.20 Uhr: <\/strong>Die Uno-Kulturorganisation Unesco beklagt schwere Sch\u00e4den an Kulturst\u00e4tten durch das verheerende Erdbeben in Syrien und der T\u00fcrkei. \u00bbUns wurde bislang von schweren Sch\u00e4den in der altert\u00fcmlichen Stadt von Aleppo berichtet\u00ab, teilte die Unesco der Deutschen Presse-Agentur mit. Die Zitadelle aus dem 13. Jahrhundert sei besch\u00e4digt worden, genauso wie der historische Souk. Man sei sehr besorgt \u00fcber die Situation. Das syrische Aleppo ist eine der \u00e4ltesten St\u00e4dte der Welt.<\/p>\n<p>In der T\u00fcrkei sind nach Angaben der Unesco mehrere Geb\u00e4ude in der Stadt Diyarbak\u0131r eingest\u00fcrzt, ein wichtiger Ort im r\u00f6mischen und im Osmanischen Reich. Es werde wohl noch Tage oder Wochen dauern, bis die Unesco einen genauen \u00dcberblick \u00fcber alle Sch\u00e4den habe.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Karten, Grafiken und Bilder, die die zerst\u00f6rerische Kraft der Erdst\u00f6\u00dfe erahnen lassen, sehen Sie hier: <strong>Ein Beben, so gro\u00df wie Deutschland <\/strong><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>H\u00f6rtipp: Zehntausende Tote, Millionen Obdachlose und viele offene Fragen<\/strong><\/h3>\n<p>In den Erdbebengebieten der T\u00fcrkei und Syriens schwindet die Hoffnung auf \u00dcberlebende. Die Kritik an Staatsf\u00fchrung und mangelhafter Rettungsorganisation bleibt. Was bedeutet das f\u00fcr Pr\u00e4sident Erdo\u011fan? Dar\u00fcber spricht \u00d6zlem Top\u00e7u in der aktuellen Ausgabe des Auslandspodcasts Acht Milliarden.<\/p>\n<h3><strong>Schwangere nach 115 Stunden aus Tr\u00fcmmern befreit<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.10 Uhr: <\/strong>Die Suche nach \u00dcberlebenden geht unerm\u00fcdlich weiter, vereinzelt k\u00f6nnen Rettungskr\u00e4fte Hoffnung geben. In Gaziantep wurden eine Schwangere und ein M\u00e4dchen gerettet. Doch auch die Zahl der Opfer der verheerenden Erdst\u00f6\u00dfe steigt. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3><strong>Zahl der Toten steigt auf fast 24.000<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.00 Uhr: <\/strong>Die Zahl der Todesopfer des verheerenden Erdbebens im t\u00fcrkisch-syrischen Grenzgebiet ist in der Nacht zum Samstag auf nahezu 24.000 gestiegen. In der T\u00fcrkei starben nach j\u00fcngsten Beh\u00f6rdenangaben 20.318 Menschen, in Syrien stieg die Opferzahl auf 3553. Es wird bef\u00fcrchtet, dass mit Fortschreiten der Bergungsarbeiten weitere Todesopfer gefunden werden. Insgesamt wurden damit 23.871 Todesopfer durch den Erdsto\u00df mit einer Magnitude von 7,8 am Montagmorgen vermeldet.<\/p>\n<p>Auch die Zahl der Verletzten geht in die Zehntausende. Nach Sch\u00e4tzungen der Vereinten Nationen wurden allein in Syrien bis zu 5,3 Millionen Menschen obdachlos. Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass auf beiden Seiten der Grenze bis zu 23 Millionen Menschen von den Folgen des Bebens betroffen sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>T\u00fcrkische und syrische Familien sollen enge Verwandte aus der Katastrophenregion unb\u00fcrokratisch zu sich holen k\u00f6nnen. Und: Die t\u00fcrkische Polizei hat mehrere Bauunternehmer und mutma\u00dfliche Pl\u00fcnderer festgenommen. 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