{"id":18109,"date":"2023-02-07T09:19:24","date_gmt":"2023-02-07T06:19:24","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/erdbeben-in-turkei-und-syrien-helfer-retten-fast-8000-verschuttete-aus-trummern-zahl-der-todesopfer-steigt-weiter\/"},"modified":"2023-02-07T09:19:24","modified_gmt":"2023-02-07T06:19:24","slug":"erdbeben-in-turkei-und-syrien-helfer-retten-fast-8000-verschuttete-aus-trummern-zahl-der-todesopfer-steigt-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/erdbeben-in-turkei-und-syrien-helfer-retten-fast-8000-verschuttete-aus-trummern-zahl-der-todesopfer-steigt-weiter\/","title":{"rendered":"Erdbeben in T\u00fcrkei und Syrien: Helfer retten fast 8000 Versch\u00fcttete aus Tr\u00fcmmern, Zahl der Todesopfer steigt weiter"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">J\u00fcngsten Angaben zufolge starben nach den schweren Erdbeben in der T\u00fcrkei und in Syrien mehr als 4300 Menschen. Helfer suchen auch in der Nacht bei eisigen Temperaturen nach \u00dcberlebenden. Und: Die internationale Hilfe l\u00e4uft an. Der \u00dcberblick.  <\/p>\n<h3>Die Situation in den betroffenen Gebieten<\/h3>\n<p>Nach der Erdbebenkatastrophe im t\u00fcrkisch-syrischen Grenzgebiet haben Angeh\u00f6rige und Rettungskr\u00e4fte bis sp\u00e4t in die Nacht nach Versch\u00fctteten gesucht. Das Gesundheitsministerium habe zun\u00e4chst 4200 Helfer in das Katastrophengebiet entsandt, schrieb             der t\u00fcrkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca am sp\u00e4ten Montagabend auf Twitter, dieses Aufgebot an Einsatzkr\u00e4ften werde aber weiter aufgestockt.<\/p>\n<p>Verletzte und kranke Erdbebenopfer w\u00fcrden zun\u00e4chst in Zelten medizinisch versorgt und anschlie\u00dfend in Krankenh\u00e4user verlegt, schrieb Koca in einem weiteren Tweet . Mit aller Kraft sei man vor Ort, um das Leid zu lindern.<\/p>\n<p>Der t\u00fcrkische Vizepr\u00e4sident Fuat Oktay teilte am sp\u00e4ten Montagabend mit, dass bereits 7840 Versch\u00fcttete gerettet worden seien.<\/p>\n<p>Allerdings stieg auch die Zahl der Todesopfer weiter an. J\u00fcngsten Angaben zufolge starben in der S\u00fcdt\u00fcrkei und in Nordsyrien mehr als 4300 Menschen. Mindestens 19.000 weitere Menschen wurden durch die Beben verletzt.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Der Vorsitzende der t\u00fcrkischen Katastrophenschutzbeh\u00f6rde Afad, Yunus Sezer, gab in der Nacht zum Dienstag die Zahl der Toten im eigenen Land mit 2921 an. Au\u00dferdem seien 15.834 \u00bbunserer B\u00fcrger\u00ab verletzt.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>In Syrien kamen nach Angaben des Gesundheitsministeriums sowie der Rettungsorganisation Wei\u00dfhelme von Montagabend mindestens 1477 Menschen ums Leben. Mehr als 3400 Menschen seien zudem verletzt worden. Laut der Wei\u00dfhelme sind bislang mehr als 210 Geb\u00e4ude vollst\u00e4ndig eingest\u00fcrzt und 441 teilweise zerst\u00f6rt worden.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Katastrophengebiet herrschen Temperaturen um den Gefrierpunkt. Tausende Menschen sind nach Angaben von Hilfsorganisationen obdachlos geworden. Viele Menschen k\u00f6nnen nicht in ihre H\u00e4user zur\u00fcck, weil diese eingest\u00fcrzt sind oder eine R\u00fcckkehr angesichts der zahlreichen Nachbeben zu gef\u00e4hrlich w\u00e4re. Ein drohender Schneesturm k\u00f6nnte die Situation in den Erdbebengebieten nach Einsch\u00e4tzung der Hilfsorganisation Care noch deutlich versch\u00e4rfen. Viele Stra\u00dfen seien nicht passierbar.<\/p>\n<p>Der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdo\u011fan sprach vom schwersten Beben seit 1939 und verk\u00fcndete eine einw\u00f6chige Staatstrauer . Flaggen aller Vertretungen im In- und Ausland sollen daf\u00fcr bis Sonntag auf halbmast wehen. Die Staatstrauer endet am 12. Februar nach Sonnenuntergang.<\/p>\n<p>In dem betroffenen Bereich habe es seit etwa 900 Jahren kein so gro\u00dfes Beben mehr gegeben, sagte die Geologin Charlotte Krawczyk vom Geoforschungszentrum Potsdam der ARD. Ob und wann weitere gro\u00dfe Beben folgen, k\u00f6nne nicht vorhergesagt werden.<\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Dienstagmorgen kam es im Zentrum der T\u00fcrkei zu einem neuen Erdbeben. Nach Angaben der europ\u00e4ischen Erdbebenwarte EMSC hatte es eine St\u00e4rke von 5,6, das Epizentrum lag demnach in einer Tiefe von zwei Kilometern. \u00dcber m\u00f6gliche Opfer oder Sch\u00e4den ist bisher noch nichts bekannt.<\/p>\n<h3>Internationale Reaktionen<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Bundeskanzler Olaf Scholz <\/strong>(SPD) sagte Hilfe aus Deutschland zu. Innenministerin Nancy Faeser (SPD) k\u00fcndigte an, dass das Technische Hilfswerk (THW) die Lieferung von Notstromaggregaten, Zelten und Decken vorbereite. Auch Notunterk\u00fcnfte und Anlagen zur Wasseraufbereitung k\u00f6nnten bereitgestellt werden. EU-Staaten wollen sich untereinander abstimmen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>US-Pr\u00e4sident Joe Biden <\/strong>sicherte Erdo\u011fan pers\u00f6nlich Unterst\u00fctzung zu. Die beiden h\u00e4tten am Montag telefoniert, teilte das Wei\u00dfe Haus mit. In dem Gespr\u00e4ch habe Biden versichert, dass die USA dem Nato-Verb\u00fcndeten T\u00fcrkei \u00bbjede erforderliche Unterst\u00fctzung\u00ab zur Bew\u00e4ltigung der Trag\u00f6die zukommen lie\u00dfen. Rettungsteams aus den USA w\u00fcrden schnell in die T\u00fcrkei entsandt, um die Rettungs- und Bergungsarbeiten in dem Erdbebengebiet zu unterst\u00fctzen und den Menschen vor Ort zu helfen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Griechenland <\/strong>schickte trotz der Spannungen mit der T\u00fcrkei am Montag eine Rettungsmannschaft mit Sp\u00fcrhunden in das Erdbebengebiet.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Australien <\/strong>werde zehn Millionen australische Dollar (6,4 Millionen Euro) als Soforthilfe \u00fcber das Internationale Rote Kreuz schicken, sagte der australische Premierminister Anthony Albanese am Dienstag. \u00bbAustraliens Hilfe wird auf die Bed\u00fcrftigsten abzielen.\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Neuseeland <\/strong>will 1,5 Millionen neuseel\u00e4ndische Dollar (880.000 Euro) spenden. \u00bbUnsere Herzen sind bei den Betroffenen. Neuseeland wird auch zu den internationalen Bem\u00fchungen beitragen\u00ab, sagte Premierminister Chris Hipkins. Das Geld soll Teams des Roten Kreuzes dabei helfen, wichtige Hilfsg\u00fcter wie Lebensmittel, Zelte, Decken, Medikamente und psychologische Unterst\u00fctzung ins Erdbebengebiet zu bringen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Au\u00dferdem sagten unter anderem auch China, Gro\u00dfbritannien, Indien, Pakistan, Finnland, Schweden, Israel, Iran und Russland Hilfe zu.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>J\u00fcngsten Angaben zufolge starben nach den schweren Erdbeben in der T\u00fcrkei und in Syrien mehr als 4300 Menschen. Helfer suchen auch in der Nacht bei eisigen Temperaturen nach \u00dcberlebenden. 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