{"id":18107,"date":"2023-02-07T07:07:44","date_gmt":"2023-02-07T04:07:44","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/china-entschuldigt-sich-fur-ballon-uber-costa-rica\/"},"modified":"2023-02-07T07:07:44","modified_gmt":"2023-02-07T04:07:44","slug":"china-entschuldigt-sich-fur-ballon-uber-costa-rica","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/china-entschuldigt-sich-fur-ballon-uber-costa-rica\/","title":{"rendered":"China entschuldigt sich f\u00fcr Ballon \u00fcber Costa Rica"},"content":{"rendered":"<p>Peking hat einger\u00e4umt, dass auch der Ballon \u00fcber Lateinamerika aus der Volksrepublik stammt. Die USA ver\u00f6ffentlichen derweil Details zu dem j\u00fcngst abgeschossenen Flugobjekt \u2013 etwa Gr\u00f6\u00dfe und Gewicht.  <\/p>\n<p>Die mutma\u00dflichen F\u00e4lle von chinesischer Spionage per Ballon besch\u00e4ftigten weiter Ministerien und Diplomaten auf h\u00f6chster Ebene. Nachdem am Wochenende ein Exemplar durch die USA abgeschossen wurde, gibt es eine weitere Sichtung \u2013 und eine Reaktion aus der Volksrepublik. China hat sich bei Costa Rica f\u00fcr einen Ballon entschuldigt, der \u00fcber Lateinamerika entdeckt wurde.<\/p>\n<p>Die Regierung in Peking habe einger\u00e4umt, dass einer ihrer Ballons \u00fcber das Territorium des mittelamerikanischen Landes geflogen sei, hie\u00df es in einer kurzen Erkl\u00e4rung des costa-ricanischen Au\u00dfenministeriums am Montag.<\/p>\n<p>Die chinesische Botschaft in San Jos\u00e9 habe sich \u00bbf\u00fcr den Vorfall entschuldigt und erkl\u00e4rt, dass der Ballon f\u00fcr wissenschaftliche Forschungen, vor allem Wetterstudien, eingesetzt wurde.\u00ab Die Flugroute des Ballons sei chinesischen Angaben zufolge vom urspr\u00fcnglichen Kurs abgewichen und es gebe nur begrenzte M\u00f6glichkeiten zur Kurskorrektur.<\/p>\n<p>Vergangene Woche war \u00fcber US-Gebiet ein separater chinesischer Ballon entdeckt worden, Kampfjets der US-Luftwaffe schossen ihn am Samstag ab.<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Joe Biden hat den Abschuss \u00fcber dem Meer verteidigt. Er wies damit am Montag zugleich vor allem von Republikanern erhobene Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck, dass der Abschuss zu sp\u00e4t erfolgt sei. Das Wei\u00dfe Haus gab derweil bekannt, dass es Geheimdienstinformationen von dem Ballon gewinnen konnte und die Tr\u00fcmmerteile nicht an Peking zur\u00fcckgeben will.<\/p>\n<h3>Ballon war mehr als 60 Meter hoch<\/h3>\n<p>\u00bbIn dem Moment, wo er von Kanada in die Vereinigten Staaten kam, habe ich dem Verteidigungsministerium gesagt, dass ich ihn abgeschossen haben will, so bald es angemessen ist\u00ab, sagte Biden vor Journalisten zu dem Ballon. \u00bbSie haben gesagt, dass wir ihn nicht \u00fcber Land abschie\u00dfen sollten. Er war keine gro\u00dfe Bedrohung und wir sollten warten, bis er \u00fcber Wasser ist.\u00ab Zugleich machte Biden klar, dass er trotz des Vorfalls den Kontakt mit China nicht komplett abbrechen wolle.<\/p>\n<p>Zudem wurden Details zu dem Flugobjekt bekannt. Der Ballon sei rund 61 Meter hoch gewesen und habe vermutlich so viel wie ein kleines Linienflugzeug gewogen, sagte der Befehlshaber des N\u00f6rdliches Kommandos der Vereinigten Staaten, Glen VanHerck, am Montag.<\/p>\n<p>Der Abschuss sei auch deshalb erst \u00fcber dem Wasser erfolgt, weil man bef\u00fcrchtet habe, dass etwa Glas von Solarpanels oder potenziell gef\u00e4hrliches Material zum Beispiel aus Batterien h\u00e4tte herunterst\u00fcrzen k\u00f6nnen. Auch sei damit gerechnet worden, dass Sprengstoffe detonieren und der Ballon h\u00e4tte zerst\u00f6rt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Tr\u00fcmmer sollen nicht \u00fcbergeben werden<\/h3>\n<p>Derzeit l\u00e4uft vor der K\u00fcste South Carolinas die Bergung der Tr\u00fcmmerteile. Man versuche, \u00bbso viel wie m\u00f6glich von dem chinesischen H\u00f6henballon zu bergen, in erster Linie f\u00fcr die Sicherheit der Menschen in der Region, aber auch, um ihn auf auszuwerten und auf jede erdenkliche Weise zu nutzen\u00ab, sagte VanHerck. Das Marine-Vermessungsschiff Pathfinder nutze unter anderem Sonartechnik, um das Tr\u00fcmmerfeld zu vermessen. Das gesamte Feld habe eine ungef\u00e4hre Gr\u00f6\u00dfe von 1500 mal 1500 Metern. Aufgrund des Seegangs seien die Arbeiten unter Wasser zun\u00e4chst erschwert worden. Der Einsatz finde in rund 15 Metern Wassertiefe statt, sagte VanHerck am Montag.<\/p>\n<p>Zu einer m\u00f6glichen R\u00fcckgabe der Tr\u00fcmmer an China sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, John Kirby: \u00bbIch wei\u00df von keiner Absicht und keinen Pl\u00e4nen, es zur\u00fcckzugeben.\u00ab Bereits w\u00e4hrend des \u00dcberflugs des Ballons \u00fcber die USA seien Ma\u00dfnahmen ergriffen worden, um dessen Spionage-F\u00e4higkeiten zu beschr\u00e4nken. Zugleich seien Geheimdienstinformationen von dem Ballon abgezogen worden. \u00bbWir analysieren derzeit noch die Informationen, die wir von dem Ballon abziehen konnten, bevor wir ihn abgeschossen haben.\u00ab<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Peking hat einger\u00e4umt, dass auch der Ballon \u00fcber Lateinamerika aus der Volksrepublik stammt. Die USA ver\u00f6ffentlichen derweil Details zu dem j\u00fcngst abgeschossenen Flugobjekt \u2013 etwa Gr\u00f6\u00dfe und Gewicht. 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