{"id":18017,"date":"2023-02-03T08:26:26","date_gmt":"2023-02-03T05:26:26","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-eu-ukraine-gipfel-chatgpt-giorgia-meloni\/"},"modified":"2023-02-03T08:26:26","modified_gmt":"2023-02-03T05:26:26","slug":"news-eu-ukraine-gipfel-chatgpt-giorgia-meloni","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-eu-ukraine-gipfel-chatgpt-giorgia-meloni\/","title":{"rendered":"News: EU-Ukraine-Gipfel, ChatGPT, Giorgia Meloni"},"content":{"rendered":"<h3>Wann kommt die Ukraine in die EU?<\/h3>\n<p class=\"caps\">Die Symbolik ist stark, keine Frage. <strong>Die Anf\u00fchrer der Europ\u00e4ischen Union, EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen, EU-Ratspr\u00e4sident Charles Michel und 15 Kommissare, besuchen mitten im Krieg Kiew. <\/strong>Heute wird dort ein EU-Ukraine-Gipfel stattfinden. Es ist ein Zeichen der Solidarit\u00e4t mit der Ukraine, aber auch ein klares Signal an Moskau. Die Ukraine will zum demokratischen und freien Westen geh\u00f6ren. Da kann sich Wladimir Putin auf den Kopf stellen.<\/p>\n<p><strong>\u00bbDie gesamte Europ\u00e4ische Union ist langfristig an der Seite der Ukraine\u00ab<\/strong>,sagte Ursula von der Leyen nach ihrer Ankunft in Kiew.Zugleich k\u00fcndigte sie neben weiteren Hilfen f\u00fcr die Ukraine ein neues Sanktionspaket gegen Russland an. <strong>Auch \u00fcber die EU-Beitrittsperspektive f\u00fcr die Ukraine d\u00fcrfte mit Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj gesprochen werden.<\/strong> Entscheidend ist hier das Wort \u00bblangfristig\u00ab. Die Hoffnungen in Kiew auf einen baldigen Beitritt sind gro\u00df. Es sieht momentan aber nicht so aus, als st\u00fcnde der EU-Beitritt der Ukraine unmittelbar bevor. Die EU will sich damit Zeit lassen, auch weil die Ukraine erst noch etliche Reformen durchf\u00fchren muss, um in den EU-Block zu passen, etwa im Bereich Korruptionsbek\u00e4mpfung.<\/p>\n<p><strong>Und was macht Putin? W\u00e4hrend die EU und Kiew an die Zukunft denken, lebt er weiter in der Vergangenheit.<\/strong> Wie erwartet, hat der Kremlchef bei den Gendenkfeiern zum 80. Jahrestag der Schlacht von Stalingrad in einer Rede Parallelen zwischen dem Kampf seines Landes gegen die Nazis und dem Einmarsch in der Ukraine gezogen. <strong>Es war ein bizarrer Auftritt voller primitiver Drohungen. <\/strong>Dabei kam Putin auch auf die deutschen Panzerlieferungen an Kiew zu sprechen: \u00bbEs ist unglaublich, aber deutsche Leopard-Panzer bedrohen uns wieder\u00ab, erkl\u00e4rte Putin. \u00bbMit Kreuzen an der Seite.\u00ab Was jemand eben so sagt, wenn er nicht mehr weiterwei\u00df.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>\u00bbWir haben etwas, womit wir antworten\u00ab: Putin droht Deutschland am Jahrestag nach Schlacht von Stalingrad<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mehr Nachrichten und Hintergr\u00fcnde zum Krieg in der Ukraine finden Sie hier:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Die j\u00fcngsten Entwicklungen:<\/strong> Der US-Auslandsgeheimdienst erwartet eine Entscheidung des Krieges bis zum Sommer. Olaf Scholz beharrt auf russischen Abzug vor m\u00f6glichen Verhandlungen. Und: Gipfeltreffen in Kiew.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>\u00bbIch empfinde Reue, aber es gab keine M\u00f6glichkeit zu helfen\u00ab: <\/strong>Schl\u00e4ge, Scheinerschie\u00dfungen, tagelange Verh\u00f6re: Konstantin Jefremow marschierte mit der russischen Armee in die S\u00fcdukraine ein, jetzt ist er auf der Flucht. Er beschuldigt Kameraden und Kommandeure der Folter an Ukrainern.                                       <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>So bereitet das IOC Russlands R\u00fcckkehr vor: <\/strong>K\u00e4mpfen russische Sportler bei den Olympischen Spielen in Paris um Goldmedaillen? Geht es nach IOC-Pr\u00e4sident Thomas Bach, ist die Antwort klar \u2013 trotz des Angriffskriegs und egal, wie die Ukraine reagiert. <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Im Panzerdepot des Herrn Versluys: <\/strong>Ein belgischer Gesch\u00e4ftsmann hortet in einer Lagerhalle Dutzende Panzer. Besonders pikant: Die Armee hatte ihm einst die letzten eigenen Exemplare verscherbelt \u2013 die wegen des Ukrainekriegs pl\u00f6tzlich Geld wert sind.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Pikanter Besuch in Berlin<\/h3>\n<p><strong>Es hat ein wenig gedauert, aber nun kommt die neue italienische Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni drei Monate nach ihrem Amtsantritt zu ihrem ersten Besuch nach Berlin.<\/strong> Am Freitagnachmittag wird \u00bbMussolinis Erbin\u00ab, wie sie im SPIEGEL genannt wurde, mit milit\u00e4rischen Ehren im Bundeskanzleramt empfangen. Danach gibt es ein l\u00e4ngeres Gespr\u00e4ch mit Kanzler Olaf Scholz.<\/p>\n<p>Kritisch be\u00e4ugt wurde sie nicht nur in Berlin. Im \u00c9lys\u00e9e-Palast in Paris bekam Meloni bis heute keinen Termin. \u00bbEs ist, als h\u00e4tte die 46-J\u00e4hrige eine l\u00e4ngere Probezeit \u00fcberstanden\u00ab, schreibt unser Rom-Korrespondent Frank Hornig in einer Analyse zu dem Besuch.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich zeigt sich die Postfaschistin, die im Wahlkampf auch mit scharfer Kritik an Deutschland auffiel, seit ihrem Amtsantritt erstaunlich zahm. Sie w\u00fcnscht sich mehr Zusammenarbeit mit Berlin, verzichtet auf allzu populistische T\u00f6ne in Richtung Br\u00fcssel und macht einen Bogen um andere EU-Rechtsau\u00dfen wie Ungarns Premier Viktor Orb\u00e1n.<\/p>\n<p><strong>Aus Berliner Sicht kann es im deutsch-italienischen Verh\u00e4ltnis sicherlich so weitergehen.<\/strong> Streit wird sich aber wohl trotzdem nicht vermeiden lassen. Wie immer geht es dabei ums liebe Geld. Italien setzt sich f\u00fcr eine eher lasche Reform des europ\u00e4ischen Stabilit\u00e4tspakts ein, um leichter Schulden aufnehmen zu k\u00f6nnen. Deutschland ist strikt dagegen.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Giorgia Meloni zu Besuch bei Olaf Scholz: Eine Postfaschistin im Kanzleramt<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Kr\u00f6nungsmesse f\u00fcr Nancy Faeser<\/h3>\n<p>Fr\u00fcher war Hessen sozialdemokratisches Kernland. Dort regierten Genossen wie <strong>Holger B\u00f6rner<\/strong>, ein gelernter Bauarbeiter, der unter anderem daf\u00fcr in Erinnerung bleiben wird, dass er gr\u00fcnen Demonstranten Pr\u00fcgel \u00bbmit der Dachlatte\u00ab androhte. Inzwischen ist die Staatskanzlei in Wiesbaden schon seit mehr als 20 Jahren in CDU-Hand. Die SPD m\u00f6chte das bei der Landtagswahl im Oktober \u00e4ndern, weshalb dort nun Bundesinnenministerin <strong>Nancy Faeser Spitzenkandidatin <\/strong>werden soll.<\/p>\n<p>Faeser hat ihre Kandidatur in einem SPIEGEL-Gespr\u00e4ch angek\u00fcndigt. Heute soll nun in Hessen die offizielle Kr\u00f6nungsmesse stattfinden, die F\u00fchrungsgremien der Hessen-SPD tagen, um die Personalie abzusegnen. Danach findet der sogenannte Hessengipfel statt, eine Klausurtagung der Landes-, Bundes- und Europapolitiker der hessischen SPD.<\/p>\n<p><strong>Eine interessante Fu\u00dfnote bei der Faeser-Kandidatur ist, dass sie w\u00e4hrend des Wahlkampfs an ihrem Amt als Innenministerin in Berlin festhalten wird. <\/strong>Sie will auch nur bei einem Wahlsieg ganz nach Hessen wechseln. Dagegen ist im Grundsatz nicht viel zu sagen. Der Vergleich mit dem damals gl\u00fccklosen Norbert R\u00f6ttgen von der CDU, der einst als Umweltminister und Ministerpr\u00e4sidenten-Kandidat in NRW scheiterte, funktioniert nicht. <strong>R\u00f6ttgen hatte damals auch in den eigenen Reihen zu viele Gegner, die Lust daran hatten, ihm das Leben schwer zu machen. <\/strong>Das scheint bei Faeser nicht der Fall zu sein.<\/p>\n<p>Nach Lage der Dinge ist die ganze Sache f\u00fcr Faeser eher ein Win-Win: Ist sie in Hessen erfolgreich, bekommt sie eins der wichtigsten Ministerpr\u00e4sidenten\u00e4mter in Deutschland. Reicht es nicht f\u00fcr die Staatskanzlei in Wiesbaden, bleibt sie Innenministerin, was auch ein sch\u00f6ner Job ist (mit Potenzial f\u00fcr mehr). Einzige Voraussetzung: Ihr Wahlergebnis in Hessen sollte besser nicht katastrophal schlecht sein. Das m\u00f6gen auch die Genossen nicht so gerne.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Innenministerin Faeser im SPIEGEL-Gespr\u00e4ch: \u00bbOppositionsf\u00fchrerin war ich schon\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Hier geht&#039;s zum aktuellen Tagesquiz<\/h3>\n<p>Die Startfrage heute: In welchem dieser L\u00e4nder stehen 2023 turnusgem\u00e4\u00df Parlamentswahlen an?<\/p>\n<h3>Verlierer des Tages\u2026<\/h3>\n<p>\u2026ist das mit K\u00fcnstlicher Intelligenz arbeitende <strong>Chatbot ChatGPT<\/strong>. Es kann wahre Wunder vollbringen. Also E-Mails beantworten, Briefe an Oma schreiben, Essays f\u00fcr die Uni oder die Schule verfassen und so weiter. <strong>Unter Journalisten geht schon die Angst um, dass die Roboter bald auch unsere Texte schreiben und uns in den Redaktionen ersetzen.<\/strong><\/p>\n<p>Die gute Nachricht: Noch ist es nicht so weit. Auf die Frage, wer der Gewinner oder die Gewinnerin des Tages ist, gibt das Programm folgende Antwort: \u00bbEs tut mir leid, ich habe nicht gen\u00fcgend Informationen, um den Gewinner des Tages festzulegen. K\u00f6nnen Sie bitte mehr Kontext bereitstellen?\u00ab Hm.<\/p>\n<p>Neuer Versuch: Wer ist der Verlierer des Tages? Die Antwort der Maschine in Kurzfassung: \u00bbIch habe keinen Zugang zu Echtzeitinformationen und kann nicht den Verlierer des Tages bestimmen. Das h\u00e4ngt von bestimmten Entwicklungen und Ereignissen ab, die stattgefunden haben. Au\u00dferdem muss darauf hingewiesen werden, dass es subjektiv sein kann, jemanden als \u203aVerlierer\u2039 zu bezeichnen.\u00ab Ach so, Danke f\u00fcr den Hinweis.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>K\u00fcnstliche Intelligenz in Unterricht und Lehre: \u00bbDie Guten k\u00f6nnen damit noch besser werden \u2013 die Schlechten schlechter\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die j\u00fcngsten Meldungen aus der Nacht<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Pentagon sichtet chinesischen Spionageballon \u00fcber Norden der USA: <\/strong>Im Luftraum der USA ist ein chinesischer Beobachtungsballon entdeckt worden. Ziel k\u00f6nnten laut Pentagon Lager f\u00fcr Atomwaffen sein. Ein Abschuss w\u00e4re offenbar zu riskant.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Kind stirbt bei t\u00f6dlichem Bahnungl\u00fcck \u2013 zweites schwer verletzt: <\/strong>An einer Bahnstrecke in Recklinghausen ist es am Abend zu einem tragischen Unfall gekommen: Ein G\u00fcterzug hat nach ersten Erkenntnissen zwei Kinder erfasst, eines starb. Die Lage war zun\u00e4chst un\u00fcbersichtlich.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Holocaust-\u00dcberlebender Sally Perel ist tot: <\/strong>Durch seine Autobiografie \u00bbIch war Hitlerjunge Salomon\u00ab wurde Sally Perel bekannt \u2013 nun ist er im Alter von 97 Jahren gestorben. Er hatte den Holocaust \u00fcberlebt, weil er die Identit\u00e4t eines Volksdeutschen annahm.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die SPIEGEL+-Empfehlungen f\u00fcr heute<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>\u00bbEs macht mich frei, es macht mich gl\u00fccklich, es macht mich stark\u00ab:<\/strong> Angefangen hat sie ganz klein: zu Fu\u00df von Eisenach nach Hause. Inzwischen f\u00e4hrt Margot Fl\u00fcgel-Anhalt, 69, mit dem Lada zum Himalaja und mit dem Motorrad durch Iran. Was lernt sie allein unterwegs \u00fcber sich selbst? <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Wenn ein Tech-Riese das liebste Hobby abschafft:<\/strong> \u00bbEcho VR\u00ab gilt als E-Sport-Disziplin. Diesen Sommer aber will das zu Meta geh\u00f6rende Entwicklerteam das VR-Spiel einstellen. Tausende Fans sind \u00fcberrascht und frustriert \u2013 und starten einen Rettungsversuch .<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Wenn das Schwarze Meer gr\u00fcne Welle hat: <\/strong>Spanien war das Vorbild: Ende der Sechziger begannen Rum\u00e4nen und Bulgaren, an der Schwarzmeerk\u00fcste Bettenburgen aus dem Boden zu stampfen, um das Gesch\u00e4ft mit Westtouristen anzukurbeln. Beim Komfort blieb Luft nach oben .<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen einen guten Start in den Tag.<\/p>\n<p><em>Ihr Roland Nelles, US-Korrespondent<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wann kommt die Ukraine in die EU? Die Symbolik ist stark, keine Frage. 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