{"id":17925,"date":"2023-01-30T07:45:58","date_gmt":"2023-01-30T04:45:58","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-30-januar\/"},"modified":"2023-01-30T07:45:58","modified_gmt":"2023-01-30T04:45:58","slug":"news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-30-januar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-30-januar\/","title":{"rendered":"News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Montag (30. Januar)"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">\u00bbBoris, ich will dir nicht wehtun, aber&#8230;\u00ab: Der britische Ex-Premier berichtet von einem Telefonat mit dem Kremlchef kurz vor Kriegsbeginn. Kiew meldet Tote und Verletzte in Charkiw und Cherson. Die j\u00fcngsten Entwicklungen.  <\/p>\n<h3>Was in den vergangenen Stunden geschah<\/h3>\n<p>Bei russischen Luftangriffen auf St\u00e4dte im Osten und S\u00fcden der Ukraine sind nach Angeben Kiews mindestens vier Menschen get\u00f6tet worden. <\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>In der s\u00fcdukrainischen Stadt <strong>Cherson <\/strong>seien drei Menschen get\u00f6tet und sechs weitere Personen verletzt worden, teilten die \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden am Sonntag mit. \u00bbFeindliche Artillerie hat die Wohngebiete der Stadt beschossen\u00ab, erkl\u00e4rte die Regionalverwaltung von Cherson. Dabei seien zivile Einrichtungen besch\u00e4digt worden, darunter das regionale Krankenhaus, eine Schule, eine Post, eine Bank und Wohngeb\u00e4ude. Die russische Armee habe Cherson \u00bbden ganzen Tag \u00fcber brutal bombardiert\u00ab, sagte der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj in seiner Videobotschaft am Sonntagabend.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Bei einem Angriff auf ein Apartmenthaus in der ostukrainischen Stadt <strong>Charkiw <\/strong>wurde nach Angaben von Gouverneur Oleg Synegubow eine Frau get\u00f6tet. \u00bbNach aktuellen Informationen ist eine Person durch den Einschlag einer russischen Rakete in einem Wohnhaus ums Leben gekommen\u00ab, schrieb er bei Telegram. Mehrere Verletzte w\u00fcrden behandelt.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>In der s\u00fcdukrainischen Region <strong>Saporischschja <\/strong>wurden zudem vier Menschen bei einem Angriff auf eine Eisenbahnbr\u00fccke get\u00f6tet, wie der von Russland eingesetzte Regionalchef Jewgeni Balitsky mitteilte. F\u00fcnf weitere Personen seien verletzt worden. Er machte die Ukraine f\u00fcr den Angriff verantwortlich. Die Angaben konnten nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcft werden.<\/p>\n<p>Saporischschja geh\u00f6rt neben Cherson, Donezk und Luhansk zu den ukrainischen Gebieten, die Russland in Teilen besetzt h\u00e4lt und im vergangenen Jahr annektiert hat.<\/p>\n<h3>Das sagt Kiew<\/h3>\n<p>Die Ukraine ben\u00f6tigt nach Worten von Pr\u00e4sident Selenskyj schnellere Waffenlieferungen und neue Waffentypen, um russischen Angriffen standhalten zu k\u00f6nnen. In Donezk in der \u00f6stlichen Ukraine sei die Lage sehr schwierig angesichts der anhaltenden Attacken, sagte er in seiner Videobotschaft            . Insbesondere die St\u00e4dte Bachmut und Wuhledar seien weiter dauerhaftem russischem Beschuss ausgesetzt. Es gebe st\u00e4ndig Versuche der Russen, die ukrainische Verteidigungslinien zu durchbrechen.<\/p>\n<p>\u00bbRussland hofft, den Krieg zu verl\u00e4ngern und unsere Kr\u00e4fte zu ersch\u00f6pfen\u00ab, sagte Selenskyj. \u00bbAlso m\u00fcssen wir die Zeit zu unserer Waffe machen. Wir m\u00fcssen die Ereignisse beschleunigen.\u00ab Insbesondere die Geschwindigkeit bei der Lieferung ausl\u00e4ndischer Milit\u00e4rhilfen sei ein Schl\u00fcsselfaktor in diesem Krieg. Er pochte zudem einmal mehr auf weitere Waffenlieferungen \u00fcber die k\u00fcrzlich vom Westen zugesagten Kampfpanzer hinaus.<\/p>\n<p>Ungeachtet der schwierigen Lage an der Front zeigte sich Selenskyj aber siegessicher. \u00bb2023 muss und wird definitiv das Jahr unseres Sieges sein\u00ab, schrieb er auf Telegram.<\/p>\n<h3>Debatte \u00fcber Lieferung von Kampfjets<\/h3>\n<p>Bundeskanzler Olaf Scholz hat die Debatte \u00fcber die Lieferung von Kampfjets in die Ukraine kritisiert. \u00bbEs ist eigenwillig, dass diese Debatte gef\u00fchrt wird. Mancher muss sich schon fragen: Warum stellt er die Frage, wo es doch darum geht, den Ukrainern zu helfen\u00ab, sagte er am Sonntagabend (Ortszeit) auf einer Pressekonferenz in Santiago de Chile.<\/p>\n<p>Es sei jetzt eine seri\u00f6se Debatte notwendig und nicht \u00bbein \u00dcberbietungswettbewerb (&#8230;), bei dem vielleicht innenpolitische Motive statt die Unterst\u00fctzung der Ukraine im Vordergrund stehen\u00ab.<\/p>\n<p>In einer so wichtigen Frage wie Waffenlieferungen m\u00fcsse es um die Sache und um rationale Abw\u00e4gungen gehen, sagte Scholz. Er erinnerte daran, dass er bereits kurz nach Kriegsbeginn zusammen mit US-Pr\u00e4sident Joe Biden Flugverbotszonen ausgeschlossen habe, weil das zu einem Konflikt zwischen Russland und der Nato gef\u00fchrt h\u00e4tte. Auch \u00bbsolche unsinnigen Ansinnen\u00ab wie die Entsendung von Bodentruppen seien abgelehnt worden. \u00bbEs ist dazu jetzt wirklich alles gesagt, auch von mir\u00ab, sagte Scholz. Er absolviert derzeit seine erste S\u00fcdamerikareise als Kanzler.<\/p>\n<p>In der Diskussion \u00fcber eine Flugverbotszone \u00fcber der Ukraine ging es im vergangenen Jahr darum, dass diese nur durchgesetzt werden k\u00f6nnte, wenn die Nato dazu eigene Kampfjets bereitstellen w\u00fcrde. Das lehnten Scholz und Biden ab. In der aktuellen Diskussion geht es aber darum, der Ukraine Kampfflugzeuge zur Verf\u00fcgung zu stellen, die dann von ukrainischen Piloten geflogen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Die Ukraine fordert Kampfjets, die USA haben eine Lieferung nicht grunds\u00e4tzlich ausgeschlossen. Auch die SPD-Vorsitzende Saskia Esken schloss die Lieferung von Kampfflugzeugen am Sonntag in der ARD nicht grunds\u00e4tzlich aus.<\/p>\n<h3>Internationale Reaktionen<\/h3>\n<p>Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin soll nach Angaben des britischen Ex-Premiers Boris Johnson kurz vor Kriegsbeginn pers\u00f6nliche Drohungen gegen diesen ausgesprochen haben. \u00bbEr hat mir irgendwann quasi gedroht und gesagt, \u203aBoris, ich will dir nicht wehtun, aber mit einer Rakete w\u00fcrde es nur eine Minute dauern\u2039 oder so \u00e4hnlich.\u00ab Das sagte Johnson der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge in einer BBC-Dokumentation mit dem Titel \u00bbPutin Vs the West\u00ab. Sie soll am Montag ausgestrahlt werden.<\/p>\n<p>\u00bbDem sehr entspannten Tonfall nach zu urteilen und der Gelassenheit, die er an den Tag zu legen schien, hat er wohl einfach mit meinen Versuchen gespielt, ihn zum Verhandeln zu bewegen\u00ab, sagte Johnson weiter. Wie andere westliche Regierungschefs hatte der damalige Premierminister kurz vor der russischen Invasion in die Ukraine im Februar 2022 versucht, Putin von seinem Kurs abzubringen. W\u00e4hrend eines solchen \u00bbsehr langen\u00ab Telefonats sollen die \u00c4u\u00dferungen gefallen sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00bbBoris, ich will dir nicht wehtun, aber&#8230;\u00ab: Der britische Ex-Premier berichtet von einem Telefonat mit dem Kremlchef kurz vor Kriegsbeginn. Kiew meldet Tote und Verletzte in Charkiw und Cherson. 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